Archiv für 15. Januar 2018

Wie rassistisch sind die USA?   Leave a comment

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Trump ein Mann ohne Prinzipien – wie so viele RECHTE – Trump rechne ich einem rechten Meinungsgesindel zu. Er sagt an einem Tag das und am nächsten Tag genau das Gegenteil davon. Rechte biegen sich alles zusammen wie es ihnen gerade in den Kram passt. Ich höre schon jetzt wie von Rechten gegeifert hat: das hat Trump nie gesagt oder nicht so gesagt, oder aus dem Zusammenhang gerissen. Natürlich war das dann wieder die sogenannte „Lügenpresse“ (übrigens aus dem 3. Reich entliehen). Drecklochsland ist Drecklochsland. Da gibt es null zu deuteln. Ich wüsste nicht einen Grund oder eine Eigenschaft wo ich mit Trump übereinstimmen könnte. Und natürlich tut er alles für das eigene Volk – America First. Übrigens hat der Ultrarechte Steve Bannon (der Alt Right-Bewegung, dem Faschismus zuzuordnen – siehe die ZEIT – http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/alt-right-bewegung-usa-rechtsextremismus-donald-trump/seite-2 ) dieses Schlagwort erfunden. Jetzt ist er ja in Ungnade gefallen weil er bei einem Buch in dem über Trump ausgepackt wird als Einflüsterer fungierte, und sie sind zu ärgsten Feinden geworden. Beim Rassismus in den USA braucht man auch nur an die zahlreichen Übergriffe von Polizisten gegen Schwarze zu denken, wo es auch häufig Tote gibt – aber keiner von diesen Polizisten wird zur Rechenschaft gezogen.

Steve Bannon ist ein führender Kopf in der Alt-Right-Bewegung.

* Alt-Right-Bewegung

 Im Zentrum steht die rassistisch und antisemitisch begründete Annahme, dass die „Identität der weißen Bevölkerung“ von der multikulturellen Einwanderungsgesellschaft der USA sowie einer „politischen Korrektheit“ und Gesetzen zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit bedroht sei und gegen diese verteidigt werden müsse. Anhänger der Alt-Right werden oft auch als „White Supremacists“, Rechtsextremisten und Neonazis.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alt-Right

Aus Tagesschau.de

Das schafft nur Donald Trump: Mitte vergangener Woche soll er afrikanische Länder als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben, aus denen möglichst keine Menschen mehr in die USA kommen sollen – dafür lieber aus Norwegen. Nur einen Tag später lobt er Martin Luther King – als wäre nichts gewesen. Dass King als Nachfahre von Sklaven aus einem der „Dreckslöcher“ in Afrika stammt, scheint nicht zu irritieren. Trump lobte King vor dem heutigen Martin-Luther-King-Tag für seinen Kampf für Bürgerrechte „unabhängig von der Hautfarbe“.

Womöglich kommt in Trumps Äußerungen sehr gut zum Ausdruck, wie gespalten das Land ist: in dem einen Staat mehr, in dem anderen weniger. Doch selbst in der weltoffensten Stadt Amerikas, in New York, steht Rassismus auf der Tagesordnung.

Martin Luther Kings Erben

Zu Kings Erben im Kampf um Bürgerrechte für Schwarze gehört L. Joy Williams, die sich im NAACP engagiert. Schon Martin Luther King gehörte zu dieser Organisation zur Förderung von Schwarzen. Williams ist die NAACP-Vorsitzende von Brooklyn, hauptberuflich ist sie Politikberaterin.

Trumps Äußerungen – und es sind nicht die ersten dieser Art – kann sie sogar etwas Gutes abgewinnen: „Einen engstirnigen Rassisten im Weißem Haus zu haben, zeigt uns, was Sache ist. Wir können klar sagen: Schaut, der Rassismus existiert immer noch. Das ist der Grund, warum wir unseren Kampf fortsetzen.“

Obwohl sie in der amerikanischen Gesellschaft weit gekommen ist, ist Diskriminierung für sie alltäglich. „Man kriegt es zu spüren. Ich sollte eine Konferenz leiten, eine Firma hatte mich dafür engagiert. Dann komme ich da rein und die fragen mich, was es zu Mittag gibt … Als wäre ich die Küchenhilfe.“

Forscher: Viel Diskriminierung im Alltag

Mit solchen Erfahrungen steht sie nicht allein. Ganz im Gegenteil: Zahlreiche Studien in den USA belegen eindrücklich wie stark Schwarze im Alltag diskriminiert werden. Das betrifft praktisch alle Lebensbereiche: ob bei Bewerbungen, der Wohnungssuche, beim Arztbesuch oder im Kontakt mit Polizei und Justiz.

So verschickten Forscher beispielsweise identische Bewerbungen, einmal unter einem „weißen“ Namen, einmal unter einem „schwarzen“. Dann untersuchten sie den Rücklauf der Arbeitgeber: Bei gleicher Qualifikation hatten Weiße eine 50 Prozent höhere Chance, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Tägliche Ungleichbehandlung

Von „digitaler Diskriminierung“ sprechen sie in den USA, wenn Onlineplattformen wie Airbnb Kunden mit „schwarzem“ Nutzerprofil schlechter behandeln als Kunden mit „weißem“. Dass weiße Taxifahrer immer wieder schwarze Kunden im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen lassen und ließen, ist eine der alltäglichen Diskriminierungen. Die Taxi-Plattformen Uber oder Lyft waren mit dem Anspruch angetreten, dies zu ändern. Doch Fahrer lehnten schwarze Kunden deutlich häufiger ab als Weiße oder ließen sie im Vergleich viel länger warten.

Der Fahrradkurier Jason Woody ist Aktivist in der Bewegung „Black Lives Matter“ in New York. Er besuchte das Morehouse College, dieselbe Schule wie Martin Luther King. Er sagt: „Soviel sich seit Kings Zeit auch getan hat, es reicht mir nicht. Wir kämpfen weiter um die Herzen und Köpfe. Nur weil wir den ersten schwarzen Präsidenten hatten, ist der Rassismus nicht vorbei.“

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Wie rassistisch sind die USA?

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Gruß Hubert