Archiv für 17. Januar 2018

Lanz – wirklich nicht stolz auf so einen Landsmann   Leave a comment

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Markus Lanz unterbricht seinen Gast Edmund Stoiber 43 Mal

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Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann ist es das ständige Unterbrechen von Moderatoren, wenn sie jemand etwas fragen. Man oder ich möchte ja wissen was der Befragte antwortet und zwar bis er sein Argument zu Ende beantwortet hat und nicht wenn da so ein wenig gebildeter Moderator ständig dazwischen fährt. Egal wer das ist, die CSU-Politiker gehören ja nicht zu meinen Favoriten.

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In der Sendung von Markus Lanz am Dienstagabend scheint der Moderator schwerer am Jamaika-Aus zu knabbern als der Grünen-Politiker Cem Özdemir selbst. CSU-Urgestein Edmund Stoiber wird vom Gastgeber hingegen nach fast jedem zweiten Satz unterbrochen.

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Neben Özdemir waren in der Sendung außerdem zu Gast: der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke, der Entwicklungspsychologe Moritz Daum sowie die dreifache Mutter Nicola Gross, deren sechsjähriger Sohn in der Doku-Reihe „Die wunderbare Welt der Kinder“ mitspielt.

Noch bevor Edmund Stoiber zu Wort kommt, widmet sich Markus Lanz dem Grünen Özdemir. Der Moderator will wissen, ob Özdemir wehmütig ist, dass er jetzt nicht auf Staatsbesuch zu Erdogan fahren darf. Darauf erwidert der Politiker: „Ich finde es ja irgendwie klasse, dass wenn Markus Lanz und ich uns treffen, das erste Thema gleich immer der Außenminister ist.“ Sauer auf Christian Lindner, der die Jamaika-Verhandlungen abgebrochen hatte, sei Özdemir aber nicht. Denn sich über Dinge ärgern, die man nicht ändern kann, das führe nur zu Magengeschwüren.

Nach wenigen Minuten leitet Lanz schließlich zum Gespräch mit Edmund Stoiber weiter – doch eine richtige Unterhaltung sollte während der ganzen Sendung nicht entstehen. Denn schon nach 15 Sekunden unterbricht Lanz seinen Gast zum ersten Mal. Und auch als der 76-Jährige auf die Frage antworten will, ob er denn ein Jamaika-Bündnis oder eine Große Koalition bevorzugen würde, hakt Lanz mittendrin nach: „Wer ist eigentlich ihr Lieblings-Grüner?“ Stoiber überlegt kurz und deutet dann auf seinen Sitznachbarn: „In der Zwischenzeit Cem Özdemir.“ Als Stoiber etwas zu seinem Kollegen sagen will, fällt im Lanz erneut ins Wort: „Wo steht Jürgen Trittin in ihrem Ranking?“ Stoiber diplomatisch: „Das ist auch ein interessanter Mann.“ Gelächter im Publikum.

Im Verlauf der Sendung unterbricht Markus Lanz den ehemaligen Kanzlerkandidaten noch weitere 41 Mal. Ein richtiges Gespräch will nicht zustande kommen. Im Netz kritisierten daraufhin viele Zuschauer den Moderationsstil von Markus Lanz:

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@Klaus-Peter Schröck – Twitter
Ich bin weit weg von Stoiber, aber das dauernde Unterbrechen Stoibers ist einfach daneben, Herr Lanz. Kinderstube in Südtirol war wohl geschlossen!

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Lanz – wirklich nicht stolz auf so einen Landsmann

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 17. Januar 2018 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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„Überlegenheit der weißen Rasse“   Leave a comment

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Die „White Supremacy“-Anhänger gehen davon aus, dass die weiße Rasse anderen Rassen überlegen seien. Vor allem die Schwarzen sehen sie als Rasse mit einem deutlich geringeren IQ und noch mit sonstigen negativen Defiziten versehen. Davon abgeleitet wird ein Herrschaftsanspruch. Sie hätten sich gefälligst den Weißen unterzuordnen und sollten sich mit weniger Rechten zufrieden geben. Am liebsten würden sie sie in ein Reservat stecken – so wie sie es mit den Indianern taten. Am gewinnbringendsten wäre es natürlich, wenn die Weißen die Schwarzen wieder als Sklaven benützen könnten. Aber das lässt sich doch heute nicht mehr durchsetzen. Alles wegen dieser blöden Politcal correctness 😉 .

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„Überlegenheit der weißen Rasse“ (white Supremacy)

Gerade machen in Amerika Demonstrationen von sich reden, bei denen Leute für eine „White Supremacy“ im Sinne einer Überlegenheit der weißen Rasse eintreten, Naziflaggen mit sich herumtragen und den Nazigruß verwenden.

In Amerika hat diese Auseinandersetzung eine durch die frühere weite Verbreitung der Sklaverei eine tiefe geschichtliche Bedeutung.

Dazu auch aus der (bei politischen Themen dieser Art sicherlich mit Vorsicht zu genießenden) Wikipedia:

Noch im selben Jahr, in dem die Sklaverei endgültig abgeschafft wurde (1865), entstand auch der Ku-Klux-Klan, der eine Gleichstellung der nunmehr freien Afroamerikaner mit den Mitteln des Terrors zu verhindern suchte und sich für eine Rassentrennung einsetzte.[11]

Enge Beziehungen zur White-Supremacy-Ideologie bestehen auch in manchen kleinen amerikanischen Glaubensgemeinschaften, besonders in der Christian-Identity-Bewegung, die die angelsächsische bzw. nordische „Rasse“ als „Gottes auserwähltes Volk“ betrachtet und deren Mitglieder seit 1984 mehrfach durch rassistische und antisemitische Gewaltakte in Erscheinung getreten sind.[12] Das 1973 gegründete Creativity Movement fordert eine „weiße Religion“ und die Ausweisung aller Andersfarbigen aus den USA.[13] Obwohl die Ásatrúar („Odinisten“) die White-Supremacy-Ideologie mehrheitlich verwerfen, bekennt sich ein kleiner Teil der White Supremacists auch zu dieser neuheidnischen Religion.[14]

Eine der ältesten White-Supremacy-Organisationen in den Vereinigten Staaten ist der Pioneer Fund, der am 11. März 1937 von Wickcliffe Preston Draper gegründet wurde. Draper war der Auffassung, dass Schwarze anderen „Rassen“ genetisch unterlegen seien, und forderte, dass Afro-Amerikaner nach Afrika ausgesiedelt werden.[15] Der erste Präsident des Pioneer Fund war Harry Laughlin, Autor des Buches Eugenical Sterilization in the United States (dt. „Eugenische Sterilisation in den Vereinigten Staaten“). Laughlin sowie der zweite Präsident der Organisation, Frederick Osborn, waren in die Eugenikprogramme der Nationalsozialisten in den späten 1930er Jahren verstrickt.[15] Von 1958 bis 2002 war Drapers Anwalt, Harry F. Weyer, Präsident des Pioneer Fund, 2002 übernahm John Philippe Rushton diese Position. Eine wichtige Aufgabe des Pioneer Fund besteht in der Finanzierung von Forschung, die weiße Vorherrschaft stützen soll. Beispielsweise investierte der Pioneer Fund 3,5 Mio. $ in die Forschung von Charles Murray und Richard Herrnstein, die in ihrem Buch The Bell Curve die Behauptung aufstellten, dass Schwarze im Vergleich zu Weißen über eine minderwertige Intelligenz verfügten. William Bradford Shockley, der der Ansicht war, dass Schwarze genetisch bedingt weniger intelligent seien als Weiße, erhielt finanzielle Mittel in Höhe von mindestens 170.000 $ für seine Forschung. Darüber hinaus wurde auch Rushton selbst finanziell bei seiner Forschung über die intellektuellen Fähigkeiten verschiedener „Rassen“ unterstützt.[15] Der Pioneer Fund war nach Angaben des Southern Poverty Law Center 2013 noch aktiv.[16]

Der Gründer der American Nazi Party, George Lincoln Rockwell, schuf in den 1960er Jahren in Anlehnung an den schwarzen Kampfbegriff Black Power das SchlagwortWhite Power“, das in der amerikanischen Neonazi– und SkinheadSzene bis heute verbreitet ist.

Bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten versuchten offenbar mehrere Rassisten, Barack Obama umzubringen.[17] Aus diesem Grund waren die Sicherheitsvorkehrungen für den damaligen Junior Senator aus Illinois so hoch wie bei keinem anderen Kandidaten bisher.

Quelle: allesevolution.wordpress.com

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Aus Wikipedia

Als White Supremacy [waɪt səˈprɛməsi] (englisch für „weiße Vorherrschaft“, „Überlegenheit der Weißen“, dt. auch Suprematismus, die Anhänger Suprematisten) werden im englischsprachigen Raum rassistische Ideologien bezeichnet, welche auf der Annahme beruhen, dass „Europide“ anderen menschlichen „Rassenprinzipiell überlegen seien und dass diese Überlegenheit faktisch verteidigt werden müsse. Der Ausdruck dient als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl rassistischer ideologischer Systeme, darunter auch die Nationalsozialistische Rassenlehre und die Rassenideologie im südafrikanischen Apartheids-Regime. Darüber hinaus schließt der Begriff „White Supremacy“ auch solche Ideologien ein, die in englischsprachigen Ländern wie den Vereinigten Staaten verbreitet waren bzw. noch heute verbreitet sind, z. B. die Alt-Right. Viele amerikanische Historiker und Politologen bevorzugen den Ausdruck „White Supremacy“ gegenüber dem weniger präzisen Ausdruck „Rassismus“, weil er erstens explizit benennt, von welcher Personengruppe diese Ideologien ausgehen, und weil er zweitens klar herausstellt, dass es dabei um Macht und Herrschaft geht und nicht nur um etwas so Vages wie etwa Einstellungen oder Vorurteile. Das Pendant hierzu ist die Black Supremacy.

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Während der Sklaverei

Die Ursprünge der White-Supremacy-Ideologie in den Vereinigten Staaten liegen in der Sklaverei der Kolonialzeit. Während die Pflanzer eine auf der Arbeitskraft afroamerikanischer Sklaven basierende Plantagenökonomie errichteten, durch die sie wohlhabend und politisch mächtig wurden, förderten sie ein rassistisches Gedankensystem, das ihre Macht auch ideologisch rechtfertigte. Wie der amerikanische Historiker Ira Berlin beschrieben hat, definierte dieses ideologische System in seiner Hochblüte nicht nur das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen, sondern führte die menschlichen Beziehungen generell auf ein Herrschafts-Unterwerfungs-Verhältnis zurück, etwa auch die Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Männern und Frauen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern.[8]

Die Pflanzer betrachteten sich nicht nur als Herren ihrer Sklaven und Bediensteten, sondern entwickelten die Ideologie einer paternalistischen Gesellschaft, in der alle sozialen Beziehungen durch Differenz und Autorität definiert und in der sie selbst die Beweger aller Dinge waren. Ihren Anspruch auf bedingungslosen Gehorsam leiteten sie daraus ab, dass sie sich als wohlwollende Patres familias verstanden, die an ihrer erweiterten „Familie“, zu der sie auch ihre Sklaven zählten, väterlichen Anteil nahmen, ihnen monatliche „Rationen“ zuwiesen und zu Weihnachten Geschenke machten. Die Plantage erschien in dieser Konstruktion als ein kollektives Unternehmen, in dem Herr und Sklaven zum beiderseitigen Vorteil miteinander verbunden waren.

https://de.wikipedia.org/wiki/White_Supremacy

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Gruß Hubert