Archiv für 21. Januar 2018

Jauchzet dem Herrn, alle Welt! – oder Wort zum Sonntag   Leave a comment

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Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Ich hörte heute früh die Ansage in unserem klerikalem „Volksempfänger“, Rai Südtirol, von einem geistlichen Herrn, genauer gesagt von einem dem Orden der Benediktiner angehörenden Ordensmann, dass gleich das Lied Jauchzet dem Herrn, alle Welt!, folgen wird. Ich habe mir den Text geholt und sehe welcher weltfremden Sprache, voll von Unterwerfung, Danksagungen, Lobgesängen usw. gehuldigt wird – und die Gottesfurcht liest man zwischen den Zeilen heraus. Aber es sind auch Falschaussagen dabei.
Ich kenne keinen Mensch, der jemals gesagt hätte, er hätte gejauchzt.
Wer will mag ja jauchzen, von mir aus auch von früh bis spät frohlocken, Hallelujah rufen oder auch kreuzfidel sein. Hauptsache man lässt mich in Ruhe damit. Klar habe ich gleich weggeschaltet. Ich kritisiere hier nicht nur die christliche Religion, sondern alle. Es rettet sich in meinen Augen keine Religion, egal ob fernöstlich, wie Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, oder die westlichen Relgionen. Vom Islam gar nicht zu reden, da kriegerisch eingestellt (vor allem der Dschihadismus). Am schlimmsten ist es aber immer, wenn sich Politik und Relgion vermischen, oder es gar zu einem sogenannten Gottesstaat kommt, siehe Iran. Oder auch wenn sich Nationalisten, religiös Orthodoxe und Rechte verbinden, siehe Israel. Nun aber wieder zum sakralen Lied.

 

Im „Songtext“ 😉 (es gibt zwei verschiedene Ausgaben) steht zum Beispiel: „Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst“. Stimmt ja nicht, machen tun uns unsere Eltern, Mann und Frau, heute auch noch gezielt an einen bestimmten Monat geplant mit der Empfängnisverhütung. Ja, ja, und danken und loben. Großer Gott wir loben dich. Für was denn frage ich mich? Wir müssen ja selbst mit unserer Hände Arbeit unser Brot verdienen. Ich habe für nichts einem höheren Wesen, wenn es so war gäbe, zu danken oder mir gar in den Staub zu werfen und mir selbst vorzusagen was ich doch für ein nichtsnutziger Sünder wäre. Ich sage danke für gar nichts. Diese Unterwürfigkeit und dieses ewige Dankerei sollen ist mir ein Gräuel.
Mir fällt auf, dass solche demonstrativ gläubigen Menschen sehr oft höchst kindisch und grausam sind.
Ich halte aber nichts von Herrgottszehenleckern und von diesem Pfaffengesindel.

Ich bin auch kein Schaf auf seiner Weide. An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen, so ist es. Ich unterwerfe mich niemandem. Man erkennt den Herrschaftsanspruch der Kirchen und Religionen. Genau für das wurden sie erfunden und nicht um Menschen „zu retten“ und ins Heil zu führen, Dazu sind die Priesterkasten zu große Egoisten. Hauptsache sie können gut leben durch die Dummheit der Gläubigen.

Ich hätte auch das Lied auf youtube gefunden. Den Link setze ich aber nicht rein. Wer es sich geben will, kann es sich ja holen.

Hier der „Songtext“

Version Nr. 1

Jauchzet dem Herrn, alle Welt!

Dient dem Herrn mit Freuden, und kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Er ist Gott, unser Herr, er ist Gott,
Er hat uns gemacht, er, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
O geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben.
Danket ihm, lobet seinen Namen.
Denn der Herr ist freudlich, und seine Gnad’ und Wahret waltet ewig.
Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste.
Wie es war zu Anfang jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Ob das etwa heißen sollte:

Denn der Herr ist freuNdlich, und seine Gnad’ und WahrHEIT waltet ewig?

http://www.boysoloist.com/lyrics.asp?TrackID=53199&AlbumID=7340&ArtistID=479

 

Version Nr. 2

Psalm 100
Jauchzet dem Herren, alle Welt;

Dienet dem Herren mit Freuden.
Kommet vor sein Angesicht mit Frohlocken.
Erkennet, dass der Herr Gott ist.
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst,
zu seinem Volk und zu Schaafen (sic!)
seiner Weide.
Gehet zu seinen Thoren ein mit Danken,
Zu seinen Vorhöfen, mit Loben,
danket ihm, lobet seinem Namen.
Denn der Herr ist freundlich,
Und seine Gnade währet ewig,
und seine Wahrheit für und für.

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Über die Ewigkeit.

 

sterne-tod

Gut auch die Internet-Adresse… keine Tricks – nur Jesus

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Und hier das Angstmachen, die Drohung mit der Hölle

wiewirdesinderhc3b6llesein

 

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Gruß Hubert – von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen