Das Wort zum Sonntag   Leave a comment

Die meisten Menschen können sich mit ihrem Lebensende nicht abfinden und suchen deshalb Zuflucht in Systeme und Heilsversprechen um dieser Angst vor dem Nichts zu entfliehen.

Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!

Die Fähigkeit zu ethischem Denken setzt voraus, dass der Verursacher einer Handlung deren Wirkung so einordnen und empfinden kann, als ob die Wirkung ihn, den Verursacher, selbst beträfe oder betreffen könnte.

Nur ein kleiner Teil der Menschen hat jedoch den Intellekt und die Sensibilität für derartige Imaginationen. Antizipatives Denken und die Beachtung der daraus entstehenden Schlußfolgerungen ist den Wenigsten gegeben. Ein zutiefst ethisch empfindender Mensch wäre beispielsweise vorstellungsmäßig in der Lage, sich in die Existenznot eines gejagten Rehs zu versetzen und würde mit Schaudern die Schmerzen nachvollziehen können, die der Bauchschuss dem verletzt fliehenden Tier bereitet. Dieser Mensch könnte auf Grund seiner ethischen Wahrnehmung und auf Grund seiner geistigen und empfindungsmäßigen Strukturierung niemals Jäger, Schweinezüchter, Schlächter, Pelztierfarmer, Hundefänger, Hühnerbaron etc. werden.

Da die Fähigkeit, sich an der Durchdenkung des Verursacher-Wirkungsprozesses zu orientieren nunmal nur einer exilierten Minderheit gegeben ist und – was entscheidend ist – von der Majorität in voller…

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Veröffentlicht 28. Januar 2018 von hubert wenzl in Uncategorized

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