Geregelter Verkehr   4 comments

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Heute mal etwas Erheiterndes… meine ich halt, aber der Geschmack und der Humor ist ja verschieden. Ich hatte das noch von Franzjosefs aus Wien gespeichert, der damals noch bei blog.de war (das 2012 eingestellt wurde).
Lustig an was manche Männer eventuell denken müssen um eine ejaculatio praecox weiter hinaus zu zögern, zum Beispiel an die böse oder zumindest unsympathische Schwiegermutter… wieder mal so ein Klischee. Aber manchmal trifft es ja auch zu. Aber eigentlich geht mich das in meinem Opa-Alter ja gar nichts mehr an 😉 … also nur wegen der „Lustigkeit“.
Vor allem unter Muslimen wird das genau geregelt sein, wie und wie oft der Verkehr zwischen Mann und Frau zu erfolgen hat. Natürlich sind da alle Rechte auf der Seite des Mannes. Das Gesetz könnte auch den Titel haben: die Pflichten der Frau und die Rechte des muslimischen Mannes.

Also hier vom sehr ironischen und manchmal auch sarkastischen Franzjosefs aus Wien.

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Der Mann leiste der Frau die eheliche Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann.
Neues Testament – 1. Korinther – Kapitel 007 – Vers 003

Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat seinem Volk und da vor allem dem weiblichen Part – im wahrsten Sinne des Wortes – ein nicht unumstrittenes Gesetz reingedrückt. Das Gesetz regelt die Häufigkeit des ehelichen Geschlechtsverkehrs, und zwar nach den Wünschen des Mannes. Mindestens alle vier Tage – so oft muss eine afghanische Frau nun mit ihrem Mann schlafen, wenn er danach verlangt.

Der Gesetzestext lässt keine Zweifel oder Interpretationen aufkommen: „Solange der Mann nicht auf Reisen ist, hat er jede vierte Nacht das Recht auf Geschlechtsverkehr mit seiner Frau. Außer wenn die Frau krank ist oder irgendeine Krankheit hat, die sich bei Geschlechtsverkehr verschlimmert, ist die Frau verpflichtet, den sexuellen Bedürfnissen ihres Mannes eine positive Antwort zu geben“. Das gilt für Afghanistans Schiiten, die rund 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Aber auch den afghanischen Ehefrauen werden Zugeständnisse gemacht, doch fallen diese im Vergleich eher dürftig aus: Vier Monate sind das Maximum, das ein Mann in der Ehe ohne Sex ausreizen darf, wenn er das möchte.

Da kommt folgende Meldung aus Irland gerade zur rechten Zeit. All jenen Männern, die ejakulationstechnisch zur Schnellschusstruppe zählen, können beruhigt durchatmen. Demnächst müssen sie während der Kopulation nicht mehr krampfhaft an die Schwiegermutter, das hoffnungslos überzogene Girokonto, Julius Meinl unter der Gemeinschaftsdusche des Landesgerichtlichen Gefangenenhauses oder ähnliche Grauslichkeiten denken.

Das Zaubermittel ist ein Spray, das lokale Betäubungsmittel enthält und hat den viel versprechenden Namen PSD502. Dreihundert Männer, die bis dato ihre ehelichen Pflichten binnen einer Minute erledigt hatten, nahmen an der Versuchsreihe teil. Nachdem der Joystick fünf Minuten vor Spielbeginn mit dem Spray behandelt wurde, mutierten die Probanden zu richtigen Marathonbumsern. Vier Minuten Nahkampf bis zum ultimativen Brunftschrei waren nun möglich.

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Hier noch ein Auszug aus dem Urologenportal zum ejaculatio praecox-Leiden.

„Was bewirkt ein vorzeitiger Samenerguss?

Ein vorzeitiger Samenerguss kann zu einer erheblichen Belastung der Beziehung zwischen Mann und Frau führen. Oft hat der Mann dabei das Gefühl, wenig Befriedigung zu erleben oder den Samenerguss nicht zu spüren. Manchmal entwickeln sich so Schwierigkeiten eine Erektion zu halten oder ein Verlust von sexueller Erregung. Dies geschieht oft aus einer übergroßen Bestrebung heraus, den Samenerguss hinauszuzögern. Der Mann ist dabei so stark mit Gedanken an „Technik“ oder Vermeiden von Bewegung beschäftigt, dass der Spaß an der sexuellen Begegnung völlig verloren geht. Oft wird deshalb auch vom Mann das „Vorspiel“ extrem verkürzt, um selber nicht zu stark erregt zu werden – dies hat dann oft einen Mangel an Erregung bei der Frau zu Folge. Daraus kann dann ein schmerzhafter, unbefriedigender sexueller Kontakt für die Frau resultieren – ohne Orgasmus. In vielen Fällen hat dies dann wieder eine deutliche reduzierte Anzahl von Sexual- Kontakten zur Folge – bis hin zum völligen Verzicht.

https://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/vorzeitiger-samenerguss.html

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Gruß Hubert

 

 

4 Antworten zu “Geregelter Verkehr

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  1. Ich finde die von Maas, den Deutschen verordnete Sex- und Erotikfeindlichkeit viel schlimmer.
    Gender, Feminismus, Sexismus und der ganze Quatsch wovon #MeToo der letzte Brüller ist. – was auf Geschlechtertrennung hinausläuft.

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  2. Man muss hier zwischen privaten und gesellschaftlich Problemen unterscheiden. Wenn der Mann unter verfrühten Samenerguss leidet, (die Frau dann wohl mit), ist es ein privates Problem zwischen diesen Partnern.
    Außerdem darf man hier die ironische Sichtweise von Franzjosefs dabei nicht vergessen (vom „Zu-früh-Kommer“ zum Marathonbumser). Deine angeführten Begriffe sind gesellschaftlicher Art und hängen auch stark von persönlichen Einstellungen und politischer Ausrichtung ab.

    Dass heute aber bei jeder kleinsten Gelegenheit bei Feministinnen angeblicher Sexismus angeprangert wird, finde ich auch fehl am Platz, wie auch die #metoo- und die #aufschrei-Kampagne weit über das Ziel hinaus schießt bzw. teilweise auch höchst fragwürdig ist. Zum Kampf der Geschlechter sollten wir ja nicht kommen, so wie es bei manchen Feministinenn hinaus läuft.

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  4. ha ha ha… vom Familiennamen Rossmann zu Rossfrau, warum denn nicht gleich Stutenfrau… 😉 , denn Ross ist sächlich, dann auch von Fielmann zu Fielfrau, von Sattmann zu Sattfrau, von Jungmann (gibt es bei uns) zu Jungfrau… ha ha ha, der hätte sicher eine Freude damit. Einfach nur krank, etwas für die Lachmuskeln, kaum zu kommentieren und ja, DÜMMER geht’s nimmer. Eine Redensart bei uns in Südtirol ist auch: wenn die Leute spinnen, geben sie ein Zeichen. Ich würde auch sagen, Leute, die solchen Unfug vorschlagen bräuchten dringend einen Psychiater.
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    Zu einem anderen feministischen Thema, nämlich die deutsche Nationalhymne zu „verweiblichen“ bzw. zu gendern.

    Auszug aus Bastian Sick.
    Das musste ja kommen. Nachdem die Österreicher bereits vor einigen Jahren per Erlass den Text ihrer Nationalhymne verändert hatten, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch in Deutschland jemand fordern würde, die dritte Strophe des „Liedes der Deutschen“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zu ändern und von allen „Vätern“ und „Brüdern“ zu reinigen. Dieser Jemand – oder soll ich sagen: diese Jemandin – ist gefunden. Es ist die Gleichstellungsbeauftragte des Familienministeriums, Kristin Rose-Möhring. Wie heute in den Zeitungen zu lesen stand, will sie „Vaterland“ in „Heimatland“ abgeändert sehen und „brüderlich“ in „couragiert“.

    Nun hat das Wort „brüderlich“ die Bedeutung „freundschaftlich“, „wie Geschwister verbunden“, wovon die Schwestern zu keinem Zeitpunkt ausgenommen waren. Auch Schwestern können brüderlich miteinander teilen. Und dass „Vaterland“ nur das Land der Väter, nicht aber auch der Mütter sei, steht nirgendwo geschrieben außer vielleicht in den Lehrbüchern der Gleichstellungsbeauftragtinnen. Ebenso wenig ist die Muttersprache eine Sprache, die nur von Frauen gesprochen würde. Und wo wir gerade dabei sind: „Einigkeit und Recht und Freiheit“ kann dann aber auch nicht stehen bleiben – das sind zwei weibliche Wörter und ein sächliches Wort. Da sind wir Männer doch völlig unterrepräsentiert!
    […]
    Im neuesten Vorstoß der Gleichstellungsbeauftragten soll ein 177 Jahre altes Kunstwerk (das „Lied der Deutschen“ entstand 1841 auf der Insel Helgoland) aus politischen Gründen verändert werden. So etwas sollte bei allen Freidenkern und Kulturschützern Großalarm auslösen. Denn über erzwungene Veränderungen in der Sprache Einfluss auf das Denken zu nehmen, ist ein Wesenszug von Fanatismus und Diktatur. Dazu gehört auch das Bestreben, Kunst im Allgemeinen zu verändern und so hinzubiegen, dass sie politisch genehm ist. Dafür gibt es in der Weltgeschichte (und speziell in der Geschichte Deutschlands) zahlreiche abschreckende Beispiele.

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