Archiv für 9. März 2018

Poggenburg kritisiert „Wucherung am deutschen Volkskörper“   Leave a comment

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Ich kenne Rechte, die mokieren sich darüber, dass man ihnen vorwirft, dass sie eine 1933-er Sprache und ff . verwenden und sagen dass wir heute das Jahr 2018 schreiben. Jawohl „liebe“ Rechte, alle wissen das, nur scheinbar ewiggestrige Rechte nicht, die heute noch dieser unheilvollen Ideologie anhängen. Manchmal vielleicht sogar unbewusst und manchmal als Provokation gedacht diese „1933-er Sprache“ verwenden. Aber man sollte sich nicht von Rechten provozieren lassen, sondern ihnen klar und deutlich die richtigen Antworten geben. Außerdem leben manche Rechte im Wahn sie seien intelligenter als Linke und sagen von diesen: Dümmer geht’s nimmer. Da wird schon mal auch das Wort Protestierte verwendet wo Prostituierte gemeint ist.

Zur Intelligenz von Rechten bzw. muss man hier wohl eindeutig von Nazis sprechen, verweise ich auf
https://hubwen.wordpress.com/2018/01/25/oesterreichische-bundespraesident-fordert-aufklaerung/

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So ein rechtsextremes Exemplar ist dieser Poggenburg, der sich ja unzählige male Entgleisungen leistete, wie auch sein Freund und „Lehrmeister“ Höcke. Neulich benützte er das Wort „Volkskörper“ und sprach von Wucherungen daran.

Das Wort „Volkskörper“ hatte Adolf Hitler auch mehrfach in seinem Propaganda-Werk „Mein Kampf“ benutzt.

Hier aus haz.de

Poggenburg kritisiert „Wucherung am deutschen Volkskörper“

Erst die skandalöse Rede von AfD-Mann Björn Höcke, nun legt Sachsen-Anhalts Fraktionschef André Poggenburg noch einmal kräftig nach, indem er sich wie schon sein Parteikollege schamlos am Nazi-Jargon bedient: So geschehen am Freitag im Landtag in Sachsen-Anhalt.

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Magdeburg. Es ging um die abgesagte Veranstaltung einer AfD-nahen Hochschulgruppe in Magdeburg, als Poggenburg lospolterte, „linksextreme Lumpen“ müssten von deutschen Hochschulen verbannt werden. Und er fügte hinzu, „statt eines Studienplatzes sollten die Studenten lieber praktischer Arbeit zugeführt werden“. Dass im Landtag daraufhin lautstarke Empörung ausbrach, schien ihn nicht davon abzuhalten, noch eins draufzulegen: „Helfen Sie dabei, die Wucherung am deutschen Volkskörper endgültig loszuwerden“, forderte er die Landespolitiker auf. Das Wort „Volkskörper“ hatte Adolf Hitler auch mehrfach in seinem Propaganda-Werk „Mein Kampf“ benutzt.

Hintergrund der Debatte war eine Veranstaltung der AfD-Hochschulgruppe Campus Alternative an der Uni Magdeburg Mitte Januar, bei der es zu handgreiflichen Ausschreitungen mit Demonstranten gekommen war. Poggenburg war damals als Redner geladen, musste schließlich allerdings unter Polizeischutz aus dem Hörsaal geführt werden.

 Poggenburg auf Twitter: „Ich stehe zu jedem Wort“

Damals war ihm Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht noch beigesprungen, indem er die Demonstranten kritisierte: „Wer der AfD vorwerfen will, sie sei antidemokratisch, darf ihr nicht dadurch begegnen, dass er selbst antidemokratisch ist.“ Nach dem Vorfall im Landtag am Freitag wurde Stahlknechts Tonfall allerdings deutlich schärfer, indem er in die Runde fragte, ob es eine Ähnlichkeit der Rede mit Worten von Adolf Hitler gebe. Scharfe Kritik gab es auch von SPD und Grünen.

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Auf Twitter reagierte Poggenburg prompt seine Wortwahl: „Ich steh zu jedem Wort! Das ist aber nicht NS- sondern einfach deutsche Sprache wie gegen Linksextremismus nötig.“

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Poggenburg kritisiert „Wucherung am deutschen Volkskörper“

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Hier noch ein Video für ewiggestrige Rechte die auch noch 2018 1933-er sind.

HEIL | Trailer (XV) german – deutsch [HD]

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Gruß Hubert

Der Krieg der Theologen gegen die Tiere   Leave a comment

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Man kann das Verhalten und die Sichtweise nur als Krieg gegen Tiere bezeichnen. Einen schlimmeren Feind können sich Tiere nicht vorstellen.

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Aus theologe.de

Betrachtet man die Entwicklung von Jesus und dem Urchristentum bis hin zur Verfälschung der christlichen Lehre in der heutigen Kirche, dann kann man mit Fug und Recht von einem immer mehr eskalierenden Krieg der Kirche gegen die Tiere sprechen. Dazu gehört nicht nur die Rechtfertigung des Fleischkonsums mit allen seinen zerstörerischen ökologischen Begleiterscheinungen, sondern auch die Rechtfertigung von Jagd und grausamen Tierversuchen. In unserer Zeit wird kirchlicherseits allenfalls von „artgerechter“ Tierhaltung gesprochen, was aber aus kirchlicher Sicht noch nicht einmal unbedingt notwendig sei. Auch Massentierhalter haben ihren festen Platz im kirchlichen Gefüge. Tierfreunde haben es hingegen sehr schwer, wenn sie sich dort engagieren wollen, werden jedoch gerne als „Feigenblatt“ bzw. Alibi für diese Institutionen willkommen geheißen, wenn ihnen das Wohl der Kirche wichtiger ist als ihre Tierliebe. Denn der Kirche ist jedes Mittel recht, um auch solche Mitglieder bei der Stange zu halten, deren Gewissen allmählich erwacht und die kurz vor dem Kirchenaustritt stehen.

https://theologe.de/theologe7.htm#5

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Das Leid von Tieren sei nicht mehr als das „Quietschen von Maschinen“

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An diese bis heute in der römisch-katholischen Kirche verbindliche Lehre des Thomas von Aquin kann später der „Aufklärer“ und Katholik René Descartes (1596 – 1650) anknüpfen. Er war trotz seiner Philosophie, die manchmal nicht mit dem kirchlichen Dogma übereinstimmte, stark vom Katholizismus geprägt und stellte Tiere und Maschinen auf eine Stufe. Die Empfindungen und Bewegungen von Tieren würden nach Descartes rein mechanischen Gesetzen folgen. Das Leid von Tieren sei nicht real und sei nicht mehr als das „Quietschen von Maschinen“.
Wer so denkt, hat kein Problem mit Tierversuchen, Massentierhaltung, gnadenloser Bejagung und Tierquälereien aller Art. Und in diesem Punkt hat ihm die Kirche auch nicht widersprochen, sondern in Descartes Geringschätzung des kirchlichen Zeremonienkults. Zu den Zeichen, dass auch er nichtsdestotrotz Teil der Kirche war und ist, zählt sein Grab in der renommierten katholischen Abtei Saint-Germain-des-Prés in Paris neben Bischof, Königssohn und Adligen.
Die Hauptschuld für diese Entwicklung trägt also die Institution Kirche, und die Zeit wird es früher oder später bringen, dass sie auf der Anklagebank sitzt und ihre Führer ein gerechtes Urteil empfangen werden, und diese Zeit erscheint sehr nahe.

Dies gilt genauso für die evangelischen Kirchen und ihre Gründerväter. Beispielhaft sei an dieser Stelle nur an den Spott des Reformators Johannes Calvin (1509-1564) aus Genf über die Eingangsworte des Propheten Jesaja hingewiesen. Durch den Gottespropheten Jesaja sprach Gott: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt´s nicht, und mein Volks versteht´s nicht.“ (1, 3)
Calvin macht sich nun über die Katholiken, die „Papisten“, lustig, wenn diese behaupten: „Ochsen und Esel hätten Christum … in der Krippe angebetet – womit sie sich selber als hervorragende Esel bewiesen haben“ (zit. nach Ebermut Rudolph, Vertrieben aus Eden, München 1979, S. 70; vgl. den Spott heutiger evangelischer Theologen über Tiere). In Wirklichkeit weist Jesaja darauf hin, wie die Tiere in Einheit mit dem Schöpfergott leben, was man auch als eine Anbetung Gottes durch ihr ganzes Leben verstehen kann. Und das gilt natürlich auch noch einmal in besonderer Weise bei der Inkarnation des Christus, des Mitregenten der Schöpfung, der Überlieferung nach im Stall von Bethlehem.

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Damwild

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Dank der Jesuiten: Fleisch für Japan

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Mit der kirchlichen Missionierung der restlichen Welt trugen die Kirchenchristen ihre barbarische Ethik auch in ferne Kontinente und sie verbreiteten damit weltweit unvorstellbares Leiden auch für die Tiere. So führten z. B. die Jesuiten in Japan um 1600 den allgemeinen Verzehr von Fleisch in dem asiatischen Land ein, was bis dahin nur in rituellen Zeremonien von Samurai-Kriegern praktiziert wurde. „Der erste Schlachthof wird 1621 in Nagasaki eingerichtet. Während der Ausbreitung des Christentums in Japan wird Fleisch von Schlachttieren im ganzen Land verzehrt“ (Japan Magazin Nr. 4/2000), zuvor lebte man vegetarisch oder ernährte sich von Fischen. Und in Amerika werden im 18. und 19. Jahrhundert Hunderttausende von Büffeln zum Vergnügen der kirchenchristlichen Eroberer aus Europa abgeschlachtet, um nur eines von zahllosen Beispielen der Raubzüge der katholischen oder evangelischen Eroberer zu nennen, die mehr und mehr den gesamten Erdball umfassten.

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https://theologe.de/theologe7.htm#Quietschen_von_Maschinen

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Gruß Hubert