Archiv für 2. Mai 2018

Revolutionäre Mai-Demo löst sich fast friedlich auf   4 comments

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Von wegen von manchen Rechten vorausgesagten großen Krawallen, Randalen…

Es bliebe alles friedlich in Berlin. Also keine linken Chaoten die brave Berliner Bürger in Angst und Schrecken versetzt hätten. Auch keine Linksextremen, die Steine von den Dächern warfen… Und was Kurden eventuell „verbrochen“ haben… dafür sind Linke nicht verantwortlich und geht sie nichts an. Aber selbst da blieb alles harmlos.

aus rbb|24

Berlin hat einen weitgehend friedlichen 1. Mai erlebt: Auch die „Revolutionäre 1.-Mai-Demo“ quer durch Kreuzberg hat sich gegen 21 Uhr aufgelöst. Zwar gab es einzelne Festnahmen und fünf verletzte Polizisten, aber keine größeren Ausschreitungen.

Die von linken Gruppen organisierte „Revolutionäre 1.-Mai-Demo“ hat sich am Dienstagabend aufgelöst, ohne dass es nennenswerte Ausschreitungen gab. Die Zahl der Teilnehmer lag nach Polizeiangaben bei etwa 6.000 – im Vorjahr waren es 8.000 Menschen gewesen.

Am frühen Abend war der Protestzug am Oranienplatz in Kreuzberg gestartet und bis zum Schlesischen Tor gezogen. Laut Polizei drehten die Demonstranten dort um und versuchten, über die Skalitzer Straße wieder in Richtung Oranienstraße zurückzulaufen. Auf Höhe der Wrangelstraße seien sie von den Einsatzkräften jedoch gestoppt worden.

Polizeichefin Slowik zieht positives Zwischenfazit

Wie rbb-Reporter berichten, kam es auf der Skalitzer Straße auch zu kleinen Scharmützeln. Immer wieder hätten die Autonomen „Ganz Berlin hasst die Polizei“ skandiert, auch einzelne Flaschen seien geflogen.

Bei den Zusammenstößen seien fünf Polizistinnen und Polizisten „leicht verletzt“ worden, sagte die neue Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Abend in rbb aktuell. Die Zahl der Festnahmen habe „im unteren zweistelligen Bereich“ gelegen; genaue Zahlen will die Polizei aber erst am Mittwoch bekanntgeben. Trotzdem zeigte sich Slowik mit dem Verlauf des Mai-Feiertags und dem Polizei-Einsatz sehr zufrieden. Da sich die Demo gegen 21 Uhr aufgelöst habe, würden die Einsatzkräfte nun in angemessener Weise abgezogen.

Die Zahl möglicher verletzter Demonstranten ist bislang nicht bekannt.

Bengalos, Böller und Öcalan-Porträts

Der Protestzug der Linken war auch in diesem Jahr nicht angemeldet worden. Nach Veranstalter-Angaben richtete er sich hauptsächlich gegen Gentrifizierung, also die Verdrängung der angestammten Wohnbevölkerung durch Bauunternehmer und Immobilienspekulanten. Auf dem Mariannenplatz hatte schon am Mittag die Politik im Vordergrund gestanden. Linke Parteien und Gruppen informierten über Mietwucher, Immobilienspekulation und Verdrängung.

Zu Beginn der eigentlichen Demo hatten die Teilnehmer dann vereinzelt Bengalos und Böller gezündet und Transparente mit Aufschriften wie „Befreiung, Solidarität, International“ in die Höhe gehalten. An der Spitze des Zugs liefen schwarz gekleidete und zum Teil vermummte Demonstranten.

Vereinzelt wurden auch Porträts des in der Türkei inhaftierten Führers der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, gezeigt. Das angekündigte „Fahnenmeer“ kurdischer Flaggen sei jedoch ausgeblieben, sagte Polizeipräsidentin Slowik dem rbb. Straftaten seien „beweissichernd“ dokumentiert worden; im Sinne einer Deeskalation würden die Delikte aber erst zu einem späteren Zeitpunkt weiter verfolgt. Am Wochenende hatte die Polizeichefin, die den 1. Mai in dieser Funktion zum ersten Mal erlebte, gesagt, dass die Polizei bei Straftaten sehr konsequent vorgehen würde.

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Gruß Hubert