Archiv für 19. Juli 2018

Die Lügen der Jäger   Leave a comment

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Wenn sich Jäger als Tier-, Natur- und Artenschützer verstanden wissen wollen, dann kann man nur lauthals darüber lachen. Oder manchmal bezeichnen sie sich auch in unwahrer Weise als Heger. Jagdgegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis dieser Tierquälerei. Die private, tierquälerische Jagd gehört abgeschafft!

Hier ein Bericht von wildbeimwild.ch

Hobby-Jäger möchten sich gerne sinnfrei als Tier-, Natur- und Artenschützer verstanden wissen.

Diese Hobby-Jäger erzählen der Öffentlichkeit von ihrem Naturverständnis, wo die Selbstregulation in unserer Kulturlandschaft nicht mehr funktioniert und der gute Hobby-Jäger die Rolle der ausgestorbenen Beutegreifer (Luchs, Wolf, Beutevögel usw.) übernehme und Wildtiere regulieren muss, um die Natur zu schützen. Dabei hat noch nie eine Tierart eine andere ausgerottet, im Gegensatz zu den Hobby-Jägern.

Doch sind Jäger wirklich die Helden der Natur, welche sie Vorgeben zu sein? Basiert dieses Naturverständnis nicht viel mehr auf Annahmen, die fachlich seit vielen Jahren als falsch erkannt sind? Muss man die Natur mit den verschiedenen Wildtieren nicht vielmehr vor den Hobby-Jägern und deren Scheinargumenten sowie minderwertigen Beweggründen schützen? Es ist doch längst wissenschaftlich erwiesen, dass die Hobby-Jagd und das Jägerlatein Artenfeind Nr. 2 nach der industriellen Landwirtschaft ist.

Es gibt keine Wildschäden, sondern Jagdschäden. Tier- und Naturschutz sind, ganz auf die Jagd zu verzichten.

Moderner Erkenntnisstand in Ökologie und Wildbiologie zeigt auf, dass sich die Bestandsdichte von Wildtieren auch dynamisch aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie sozialen und physiologischen Faktoren usw. ohne menschliches Zutun regelt, wenn sie nicht zerschossen wird! Der Jagddruck, falsche Jagdausübung sowie andere Faktoren hingegen erhöht die Reproduktionsrate der betroffenen Tierpopulationen, was man nicht nur bei den Wildschweinen, Füchse, Rehen, Hirschen, Tauben, sondern bei jeder Spezies (Arterhaltung, Überlebensinstinkt, Geburtenausgleich usw.) beobachten kann.

Hobby-Jäger verursachen viel mehr Schäden als die Tiere selber, denen sie hinterherrennen. Herrscht somit durch den Hobby-Jäger nicht ein brutales Joch über den Wildtieren?

Der Dachverband der Hobby-Jäger in der Schweiz schreibt am 29.8.2011: „JagdSchweiz weiss, dass sich Wildtierbestände grundsätzlich – auch in unserer Kulturlandschaft – von selber regulieren würden.“

Dennoch zeigen sich die Freunde der Tierquälerei unbeeindruckt von normalen wild-biologischen Erkenntnissen, Ökologie, Tierschutz und ethischem Verhalten.

Praktisch alles was tierschutzwidrig, grausam, unnötig und herzlos ist, ist jagdgerecht, moniert die IG Wild beim Wild.

Hobby-Jäger sind wie eine Seuche in der Tierwelt und produzieren regelmässig ein Massensterben unter dem Deckmantel des Natur, Arten- und Tierschutzes. Mit dem Hobby-Jäger haben Wildtiere kein Recht alt, jung, verletzt oder krank zu sein und wieder zu genesen. Mit dem Hobby-Jäger gibt es kein Recht auf Leben und Evolution. Bei einer genaueren Analyse hat die Jagd wenig mit Natur- und Tierschutz zu tun.

Weshalb werden Tierarten, die in ihrem Bestand gefährdet sind und auf der roten Liste stehen bejagt? Was ist hier der Sinn der angeblich dringlich notwendigen Regulierung des Bestandes der Tierarten zum Schutze der Natur und Arten?

Weshalb jagen Hobby-Jäger oft genau die Tiere, welche Tier- und Naturschützer mit grossem ehrenamtlichem Engagement und Kosten versuchen zu fördern und schützen?

Weshalb zielt die angebliche „Hege“ der Jäger vorwiegend auf die jagdlich interessanten Wildtiere ab? Seltene Vogelarten und Beutegreifer werden kaum durch die Jäger gefördert, dafür gerne geschossen und gewildert.

Es gibt mehrere tausend Tierarten. Weshalb benötigen angeblich ein paar wenige Tierarten einer „Regulation“ und zwar hauptsächlich jene, welche für die Hobby-Jäger interessant sind (Trophäen, Wildbret, Spassfaktor, Konkurrent), manipuliert sowie kultiviert werden?

Wie kann es sein, dass Hobby-Jäger Wildtieren unnötiges Leid und Schmerzen zufügen dürfen, was laut dem gültigen Tierschutzgesetz in einem anderen Kontext verboten ist und sogar mit Haftstrafen geahndet werden kann?

Eine der Folgen des schändlichen Treibens der Hobby-Jäger ist, dass Wildtiere mittlerweile so scheu sind, dass man sie kaum mehr zu sehen bekommt.

Die Hobby-Jäger von heute sind keine richtigen Jäger (Jagd zur notwendigen, überlebenswichtigen Nahrungsmittelbeschaffung und Werkzeuge), sondern organisierte Eigenheiten, oftmals aus einem Umfeld aus Filz- und Vetternwirtschaft. Hinterhältige, die mit hochmoderner Technik vorsätzlich tötend durchs Land ziehen. Die moderne Jagd hat nichts mit Geschicklichkeit und Mut zu tun, was ein traditioneller Jäger ausmacht.

 

Fuchs

Fuchs

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Wenn bei der Ausübung der Jagd der Tier- und Naturschutz dermassen unterlaufen wird, Tieren erhebliches Leid und Schmerzen zugefügt wird (Baujagd, Fallenjagd, Passjagd, Sonderjagd, Vogeljagd, Trophäenjagd, Spassjagd usw.), dann passt dieses Hobby längst nicht mehr in eine zivilisierte und naturnahe Gesellschaft.

Die heutige Jagd zerstört das normale soziale Zusammenleben der Wildtiere, das ökologische Gleichgewicht, ihre natürlichen Verhaltensweisen, Familienstrukturen und Sozialverbände, Benutzung von Bauten und Verstecken, Wechsel von Tag– zur Nacht­aktivität, verstärkte Abwanderung in nicht bejagte Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern usw.

Nationalpärke, Holland, weite Teile von Belgien, Jagd-freie Inseln und viele Gebiete mit einem Jagdverbot wie Genf zeigen, dass sich die Natur und die Wildtiere aufgrund von verschiedenen Faktoren selber viel besser regeln, als mit Jäger.

Hier weiterlesen:

Die Lügen der Jäger

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 19. Juli 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Pro & Contra spezial: Wo liegt die Grenze zwischen Flirt und Belästigung?   1 comment

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Eine interessante Diskussion finde ich. Den beiden Männern kann ich sehr viel mehr beistimmen als den beiden Feministinnen bzw. fast in keinem Punkt. Ein (junger) Mann muss sich heute das Mädchen, die Frau genau ansehen, bevor er sie anspricht. Jeder kleine Sch… ist schon gleich sexistisch. Aber ein Mann merkt ja sehr schnell ob sie kämpferische Feministin ist.
Das Video ist leider ein wenig lang, 52 Minuten. Aber man muss ja nicht bis zum Ende alles anschauen bzw. kann man es auch in Etappen anschauen.

https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/Sommer-Spezial-Sexualitaet/Pro-Contra-Spezial-Wo-liegt-die-Grenze-zwischen-Flirt-und-Belaestigung

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. Juli 2018 von hubert wenzl in Gesellschaft, Sexualität, Uncategorized

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