Archiv für 3. August 2018

Unglaublicher Vorfall: Jäger erschießt Hündin vor den Augen der Besitzerin   3 comments

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Wenn das so vorgefallen ist, und ich wüsste nicht warum ich daran zweifeln sollte, niemand erfindet so eine Ungeheuerlichkeit, dann kann ich nur sagen so ein Jäger müsste hinter Schloss und Riegel auf Lebenszeit, und zwar in einer Psychiatrie, Abteilung für abnorme Rechtsbrecher. Da dürfen sich Jäger ja nicht wundern für ihr miserables Image das sie bei der großen Mehrheit der Bevölkerung genießen. Was ich mit diesem Jäger täte, kann ich hier nicht schreiben.

 

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Die Hündinnen Leni und Maja hatte der Tierschutzverein vermittelt. Nun wünscht er sich eine schnelle Aufklärung des Falls. StadtZeitung Königsbrunn
Mittwoch, 01.08.2018

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Zwei Hunde sollen im Juli in Königsbrunn unrechtmäßig erschossen worden sein. Dies berichtete nun der Tierschutzverein Franz von Assisi Kissing.Die Polizei bestätigt, dass Ermittlungen in diesem Fall laufen. Bisher seien aber noch keine Erkenntnisse über die genaue Sachlage gewonnen worden.

Die Hundebesitzerin, die auf einem Hof in Königsbrunn lebt, beschreibt den Vorfall folgendermaßen: Sie sei am 10. Juli, wie jeden Morgen, über den Hof zu ihrem Vater gelaufen, um Brezen für ihren Sohn aufzubacken.

Währenddessen ließ sie ihre Hunde wie immer springen. Als der Kindergartenbus mit ihrem Sohn abfahren wollte, fuhr ein Freund ihres Vermieters, nach Aussagen der Hundehalterin ein Jäger, vor. „Da vorn kannst du deine Hunde aufklauben, ich hab sie gerade erschossen!“, soll er geschrien haben.

Die Frau suchte sofort im Auto nach ihren Hunden. Gefunden hätte sie die Tiere schließlich 150 Meter von ihrem Haus entfernt. Der Schütze war ihr gefolgt. Hündin Leni „hatte ein großes Loch im Körper“ und war tot, beschreibt sie den Vorgang.

Hündin Maja lebte noch. Die Hundehalterin versuchte, sie in die Arme zu nehmen, da soll der mutmaßliche Jäger geschrien haben „Die lebt ja noch“, mit seinem Gewehr die Frau zur Seite gezwungen und anschließend dem Hund vor ihren Augen in den Kopf geschossen haben. Die Besitzerin musste erbrechen und bekam einen Nervenzusammenbruch.

Da es sich bei dem Täter wohl um einen Jäger handelte, will die Polizeiinspektion Bobingen nun vorerst noch klären, ob die Hündinnen gewildert hatten, und wie die Grundstückgrenzen verlaufen. Mit dem Schützen gesprochen habe sie bisher noch nicht. (lat)

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Unglaublicher Vorfall: Jäger erschießt Hündin vor den Augen der Besitzerin

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Es ist fast nicht zum glauben was das Gesetz erlaubt. Bestimmte Jäger sind auch bekannt in ihrer Gegend, dass sie das mit Vorliebe machen – angeblich wildernde Hunde und Katzen erschießen.  Und das nur 200 Meter von einer Wohngegend entfernt. Manchmal halten Jäger nicht mal das genau ein, sie werden ja kein Gerät mithaben, dass ihnen die Entfernung genau anzeigt. Schließlich lassen sie das Haustier nicht dort liegen, sondern „entsorgen“ es. Die Ausrede bzw. die Lüge ist immer das Tier habe gewildert. Einfach lächerlich und skandalös. Und wer bezeugt das???

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Gefahr für Katzen und Hunde: Jäger erschießen fast 500.000 Haustiere im Jahr

Von rtl.de

Siehe Video – Leute die das nicht glauben, sollten unbedingt das enthaltene Video anschauen.

Albtraum: Haustier vom Jäger erschossen

Dürfen Jäger Haustiere erschießen?

Katzen gelten als wildernd, wenn sie mehr als 200 Meter von einer Wohngegend entfernt sind. Jeder Katzenbesitzer weiß, das kann schnell passieren!

Nach Informationen der Tierschutz Organisation „Peta“ werden jährlich schätzungsweise 400.000 Katzen und 65.000 Hunde von Jägern erschossen.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Hunde und Katzen bisher erschossen werden, das soll jetzt ein neues Gesetzt verhindern. 10.047 Katzen und 77 Hunde sind im Jagdjahr 2012/2013 in NRW geschossen worden. Der Deutsche Jagdverband möchte an der vorherigen Regelung festhalten.

Unsere Reporterin hat sich die Lage genau angeschaut – mehr dazu im Video.

https://www.rtl.de/cms/gefahr-fuer-katzen-und-hunde-jaeger-erschiessen-fast-500-000-haustiere-im-jahr-2413017.html

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Siehe auch:

Haustierabschuss sei „grober Unfug“

Als NRW-Vorsitzender des BUND kritisierte Holger Sticht, Haustierabschuss sei „grober Unfug“ und gehöre abgeschafft. Gerade von Hauskatzen gehe keine Gefahr für die heimische Tierwelt aus. Der Bestand von bodenbrütenden Vogelarten wie Rotkehlchen und Zilpzalp sei dort konstant, wo es die höchsten Hauskatzendichten gebe – und gleichzeitig allerdings keine Jagd. Dass Jäger mit dem Haustierabschuss etwas für den Naturschutz tun wollten, sei ins „Reich der Fabelwelt zu verweisen“.

https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article127765881/Jaeger-wollen-weiter-wilde-Haustiere-schiessen-duerfen.html

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https://www.rundschau-online.de/region/kreis-euskirchen/-77-wildernde-katzen-geschossen-64912

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Diese Katze wurde tagelang vermisst. Sie war in eine Falle geraten. Als sie nach Hause kam, hing ein Bein nur noch an Hautfetzen. Dank Tierarzt hat sie überlebt. · Bild: Freiheit für Tiere

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Gruß Hubert