Archiv für August 2018

Kindesmisshandlung – Experimente an Affenbabys   Leave a comment

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Grauenhaft diese Tiermisshandlungen. Sadismus pur! Die Richter-Skala des Grauens ist nach oben offen.

Von Peta.de – Auszug.

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Affen-Kindesmisshandlung

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Der Beginn der grausamen Experimente…

In den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren war Harry Harlow berühmt-berüchtigt für seine tierquälerischen psychologischen Experimente mit Affen. (1) In den grausamen Versuchen entriss Harlow neugeborene Äffchen ihren Müttern, ersetzte die Mütter einiger Affenbabys mit „Ersatzmüttern“ aus Draht und Holz und hielt traumatisierte Äffchen teilweise bis zu einem Jahr lang völlig isoliert in winzigen Metallkäfigen. Als Harlow erkannte, dass die barbarischen Lebensbedingungen bei den Affenbabys dauerhafte seelische Traumata auslösten, weitete er sein abscheuliches Projekt sogar noch aus. Gemeinsam mit seinem damaligen Doktoranden Stephen Suomi entwarf er eine dunkle Isolationskammer, die sogenannte „Fallgrube der Verzweiflung“ (Pit of Despair), in der er die Affen komplett von der Umwelt isolierte. (2)

Innerhalb weniger Tage wurden die in der Kammer gefangenen Tiere in den Wahnsinn getrieben: Sie schaukelten ununterbrochen hin und her, umklammerten sich selbst, bissen sich ins eigene Fleisch und rissen sich das Fell aus. Als die Tiere schließlich aus der Isolationskammer befreit wurden, waren sie so traumatisiert, dass sie nicht mehr in der Lage waren, mit ihren Artgenossen zu interagieren. Einige der Tiere waren so erschüttert und depressiv, dass sie sich zu Tode hungerten. Suomi und Harlow wollten herausfinden, was geschehen würde, wenn die traumatisierten Affen schließlich selbst zu Müttern würden. Hierzu konstruierten sie das sogenannte „Rape Rack“ – eine Vergewaltigungsvorrichtung, auf der weibliche Affen gewaltsam fixiert und künstlich befruchtet wurden. Später beobachteten und fotografierten die Männer, wie die psychisch kranken Mütter ihre eigenen Babys misshandelten und töteten.

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Kindesmisshandlung – Experimente an Affenbabys

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Kindesmisshandlung – Experimente an Affenbabys

Die Katze die auf Knien vor dem Tod flüchtete…   Leave a comment

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Man kann sich kaum vorstellen, welches Martyrium Tiere bei Katastrophen, wie zum Beispiel in Griechenland bei den Bränden mitmachen. Mit schweren Verletzungen, wie Verbrennungen, kann sterben ja lange dauern und mit unerträglichen Schmerzen verbunden sein.
Rebloggt von Tierschützerin Bettina Marie Schneider – guteskarmatogoblog.wordpress.com

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Wie viel Schmerz kann ein Lebewesen ertragen? Wie viel innere Stärke und Geduld sind nötig, um geduldig und leise auf Erlösung zu warten? Den Tod zu ersehnen und doch auf Leben zu hoffen? Was die Brände in Athen auch und besonders den Tieren angetan haben, ist unvorstellbar. Nach wie vor hält das Leid an…unbemerkt von der Welt, denn die Opfer haben sich zurück gezogen…sie sterben still und allein.

Die schweren Brände, die die betroffenen Gebiete erschütterten, hinterließen eine Vielzahl von Opfern, auch unter den Tieren der Region. Einige von ihnen hatten einen schnellen Tod im Feuer, so dass sie zumindest nicht lange leiden mussten. Sie verbrannten an ihren Ketten, in ihren Verschlägen, in Käfigen, in Häusern, die sie bis zum Schluss bewachten oder als trügerische Zuflucht aufsuchten, weil sie zu klein, zu schwach, zu langsam waren, in den Wäldern und auf der Flucht.

Einige versuchten sich zu retten, indem sie so schnell und so weit wie möglich rannten, krochen, flogen… sie konnten entkommen, wurden aber oft verletzt, als sie durch die Flammen oder über verbrannte Erde passieren mussten. Ein Teil von ihnen wurden von den freiwilligen Helfern versorgt, die in einer gewaltigen Hilfsaktion an den Brandherd eilten, die viele Tage lang alles einsetzten, was ihre bescheidenen Mittel ermöglichten und die bis zur völligen Erschöpfung agierten.

Bei vielen Tieren führten Schmerzen und traumatischer Schock jedoch dazu, dass sie sich mit ihren Verletzungen und Brandwunden zurückzogen, in ein Versteck, wo sie auf das Ende warten.

Alexis Mantzoros, der während dieser Rettungsaktion für einige Tierschutzorganisationen im Einsatz war, erzählte mir eine Geschichte, stellvertretend für unzählige Vorfälle dieser Art.

„Viele Menschen glauben, dass einige Tage nach der Tragödie  die meisten verletzten Tiere entweder tot sind oder entdeckt und zu einem Tierarzt gebracht wurden.  Aber das ist leider nicht der Fall.

Sehr oft ziehen sich schwer verletzte Tiere, besonders Katzen, zurück, sie entscheiden sich dafür, sich nicht zu zeigen, nicht nach Nahrung und Wasser zu suchen, sondern nach einem sicheren Ort, um sich zu verstecken. Katzen sind dafür bekannt, hervorragende Überlebenskünstler zu sein, und wenn sie krank, verletzt oder schwach sind, gebietet ihnen der Selbsterhaltungstrieb, diese Schwäche anderen Tieren oder Menschen nicht zu zeigen, aus Angst, sie wären dann in noch größerer Gefahr, als leichte Beute…“

Tatsächlich halten sich viele Katzen nach wie vor versteckt, auch wenn ihre Körper voller Verbrennungen sind. Wie viel Schmerz müssen sie ertragen, mit offenen Wunden, Verbrennungen und Angst, tief in ihren Seelen? Ein grauenhafter Gedanke.

…Das Feuer kam immer näher. Um ihn herum nur Rauch, Angst in der Luft, beängstigende Geräusche, Schreie, das Knistern und Toben der Flammen, Rauch in seinen Lungen und die Erde unter seinen Pfoten brannte.

Nicht nur die Pfoten brannten, sein Gesicht brannte, die Ohren, das Fell war bereits versengt, die Augen von der Hitze der Flammen getrübt…und doch…er rannte, bis das Fleisch seiner Pfötchen an dem glühenden Boden kleben blieb, bis ihn der Schmerz auf die Knie zwang … aber er blieb nicht zurück, … und dann kroch und robbte er weiter, bis er die Flammen hinter sich gelassen hatte, bis er unter dem dichten Astwerk eines Busches Zuflucht fand, alles fremd, alles beängstigend aber nichts ging mehr, seine Flucht war hier zu Ende. Trotz seiner Schmerzen gab er keinen Laut von sich. Er wartete auf den Tod.

So fanden ihn die Helfer von Nine Lives, Greece, verborgen unter einem Gebüsch neben dem Bürgersteig.  Sein Blick war leer,  ohne jede Regung, ohne jede Hoffnung. Seine Verletzungen waren so großflächig, dass es an ein Wunder grenzte, wie lange er ohne Futter und Wasser in diesem Zustand ausgehalten hatte. Aber er lebte!

Er reagierte auf die freundlichen Worte und die ausgestreckte Hand zunächst mit einem leisen Schnurren und streckte sein zerstörtes Köpfchen entgegen. Dann holte ihn wieder der Schock ein  und er versuchte wegzulaufen. Aber seine verbrannten Beine versagten erneut den Dienst.  Wieder robbte er auf Knien, auf blankem Fleisch über den Boden,  verzweifelt auf der Suche nach einer Zuflucht. Sanfte Hände hoben ihn hoch und brachten ihn in eine Tierklinik.  Dort wurde er mit Schmerzmitteln und allem versorgt, was seine schrecklichen Wunden heilen lässt. Wie es aussieht, wird er leben. Mit etwas Glück wird er bald schmerzfrei sein, sein Fell wir nachwachsen und auch die Haut und das Fleisch auf den verbrannten Pfötchen. Mit noch mehr Glück wird er ein Zuhause finden oder zumindest einen Platz an einer betreuten Futterstelle.

Ein Schicksal von Tausenden, vielleicht Hunderttausenden. Eine Rettung von so vielen. Neben meinem Herzensverein SCARS, den wir über Frieden für Pfoten e.V. nach Kräften bei diesen Rettungsaktionen unterstützen, haben unzählige Einzelkämpfer, kleine und große Vereine den Kampf gegen Schmerz und Tod, gegen Hunger und Durst aufgenommen, die dieses Feuer zusätzlich für die Tiere der Region verursacht hat. Seit vielen Tagen arbeiten sie bis zur völligen Erschöpfung. Was alle Helfer von SCARS über die letzten Tage geleistet haben, ist schwer in Worte zu fassen.

 

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(c) SCARS Athen

Ich bin dankbar, dass sie durch das Frieden für Pfoten „Irons Haus der Chancen“ über ein Auto verfügen, um alles, was benötigt wird, anzuliefern und zu verteilen, um verletzte Tiere schnell in Kliniken zu transportieren. Ein Fahrzeug ist bei solchen Katastrophen eine unschätzbare Hilfe. Ich bin glücklich über meine Voraussicht, die Lager zu füllen, wo gerade jetzt, jeder einzelne Sack Futter ein Segen für alle Menschen ist, die zusätzlich noch Tiere aufgenommen haben oder an provisorischen Futterstellen versorgen, für Menschen die alles verloren haben, aber zumindest sich und ihre Tiere retten konnten.

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Auch „Flame“ wurde mit schweren Verbrennungen an den Pfötchen bei SCARS aufgenommen

Ich bin zornig über alle, die mit diesem Unglück durch Fake Aufrufe schnelles Geld machen oder sich wichtig, und die Summe des Ganzen hinterlässt eine Gefühlsmischung aus Dankbarkeit, Wut und Hilflosigkeit… aber vor allem Demut, …vor dem Mut und der Stärke all der Menschen, die sich diesem Leid stellen. Die die schwärenden Wunden  riechen, das Jammern und die Schmerzensschreie hören, die schwere Entscheidungen über Leben und Tod treffen müssen,, die den Hunger und Durst in den gebrochenen Augen sehen und die nicht wissen, wohin mit all diesen Tieren, die um jeden Cent und jede Unterstützung betteln müssen…in einem Land, das selbst für die Menschen in Not nur wenig zu bieten hat, wo es überall an allem fehlt. Nach wie vor sind wir dankbar für jeden Cent , den wir an SCARS Athen  weiterleiten dürfen, damit sie weiter helfen können.

Und die Gefahr ist längst nicht gebannt. Jeden Moment kann ein neues Feuer entfacht werden und die Menschen, die für heimatlose Hunde oder Katzen in den Bergen, wo Land günstig und verfügbar ist, ausserhalb der Stadt kleine Shelter unterhalten, sie zittern um ihre Tiere dort. Sie schlafen kaum mehr und haben Notfallpläne erstellt, von denen sie nicht wissen, ob sie ausreichen werden, um ihre Schützlinge im Notfall zu retten. Die Angst ist ständiger Begleiter in diesen schweren Tagen und Wochen.

Der Brand hat eine Welle der Solidarität und des Zusammenhalts hervor gebracht und viele, viele Helden, die im Verborgenen arbeiten…so wie die Tiere im Verborgenen leiden. Mein Herz schlägt für sie alle. Bitte vergesst sie nicht ❤

 

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Schildkröten haben Empfindungsnerven in ihrem Panzer. Sie leiden grauenhafte Schmerzen durch die Verbrennungen.

 

Paypal: info@friedenfuerpfoten.org

Frieden für Pfoten e.V. GLS Bank
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BIC : GENO DE M1 GLS

 

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Ein kleines Brandopfer das bei SCARS Athen Zuflucht und Hilfe fand.
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Bald schon werden nur noch ein paar Narben daran erinnern, was ihm widerfahren ist. Asterix hat es geschafft ❤

Auf dem Weg zum Schächten in Gluthitze transportiert   Leave a comment

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Unglaublich was diese 600 Schafe auf dem Weg zum grausamen Schächten mitmachten. Sie waren in Transporter gepfercht in Gluthitze, bei 36 Grad. Wobei man sagen muss ob nicht der Hitzetod gnädiger gewesen wäre als das grausame Schächten, das auf sie wartete.

Aus heute.at

Tierquälerei: 600 Schafe bei Gluthitze transportiert

Hunderte Schafe knapp vor dem Hitzetod haben gestern Tierschützer auf den Plan gerufen. Die Tiere wurden in Korneuburg sofort mit Wasser versorgt.

 

Schafe entgingen knapp dem Hitzetod. (Bild: iStock (Symbol))

Schafe entgingen knapp dem Hitzetod. (Bild: iStock (Symbol))

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Hunderte Schafe knapp vor dem Hitzetod haben gestern engagierte Tierschützer in Korneuburg auf den Plan gerufen: Vor einem für den Schächtbetrieb zertifizierten Schlachthof standen mehrere Tiertransporte mit fast 600 Tieren in Backofenhitze, der gerufene Amtstierarzt sorgte für die sofortige Versorgung mit Wasser und dem Aufbau von Sonnenschutzplanen. „Diese unnötigen Tierquälereien rund um das Schächten wird es in Niederösterreich nicht geben“, kündigt Landesrat Gottfried Waldhäusl in einer Aussendung strengere Kontrollen an.

Anlass für den Großtransport ist das von 21. bis 24. August stattfindende islamische Opferfest „Kurban Bayrami“. Die gequälten Schafe haben auf dem Weg zur Schlachtbank ohnehin eine Odyssee hinter sich: Nachdem sie bereits am Freitagnachmittag in Rumänien in die Transporter gepfercht worden waren, harrten sie seit Samstag in der prallen Sonne bei um die 36 Grad in ihren ‚Gefängnissen‘ aus. „Ein Großteil der Tiere war bereits massiv angeschlagen, etliche standen knapp vor dem Hitzetod“, weiß Waldhäusl. „Nachdem laut Erlass erst ab 21. August offiziell geschächtet werden darf, wären die Schafe noch zwei Tage unter diesen untragbaren Umständen verwahrt geblieben. Das kann und darf nicht sein!“

Waldhäusl: „Jede Art von Tierquälerei hat in Niederösterreich keinen Platz, eine dahingehende Anzeige wurde umgehend erstattet“, so Waldhäusl. „Das Tierleid muss minimiert werden, dafür setze ich mich jeden Tag aufs Neue ein!“

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Auf dem Weg zum Schächten in Gluthitze transportiert

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. August 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Islamisches Opferfest und das schändliche Schweigen der Medien   2 comments

Mit diesem betäubungslosen barbarischen Schächten, mit dem Vorwand der Religionsfreiheit (was hat das bitte mit Religion zu tun??) muss in Deutschland und Europa endlich Schluss sein! Solche barbarischen Sitten stehen einer Integration im Wege. Dieses betäubungslose Schächten darf in Deutschland und Europa nicht länger geduldet werden.

Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!

Schreiben von Martina Gerlach an verschiedene Fernsehsender hinsichtlich des bevorstehenden Islamischen Opferfestes von 21. – 24.08.2018

Guten Tag, wir hatten uns an die ARD Programmdirektion gewandt im Hinblick auf das bevorstehende und auch in ganz Deutschland stattfindende Islamische Opferfest – 21. bis 24.8.2018 – mit vermutlichen grauenhaften Folgen für die betroffenen Tiere. Dies ist auch eine Folge falscher Flüchtlingspolitik, die auch zu Lasten unserer Tiere und der deutschen Bevölkerung geht, von der 79 % gegen betäubungsloses Abmetzeln von Tieren sind.

Aber gerade dieser Part – betäubungsloses Abmetzeln von Tieren unter Religionsvorwand – ist ein Höhepunkt dieses anstehenden Opferfestes, obwohl es lt. TierSchG in Deutschland verboten und obwohl betäubtes Schächten von Tieren religionskonform – also islamkonform – ist wie viele islamische Autoritäten und Stellen immer wieder bestätigen.

Leider ist man bei ARD, die normale öffentliche Anlaufstelle Programmdirektion, nicht fähig zu begreifen, dass unser gesamtes Land mit allen 16 Bundesländern betroffen sein…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.392 weitere Wörter

Veröffentlicht 21. August 2018 von hubert wenzl in Uncategorized

Katholischer Bischof will Schwule heilen   8 comments

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Mich wundert schon sehr, dass vor allem christliche Fundamentalisten glauben sie könnten und müssten Homosexuelle von ihren sexuellen Neigungen heilen müssten. Da gibt es nichts zu heilen, weil es da nichts Krankes gibt. Im Gegenteil, solche vermeintlichen „Heiler“ richten oft großen Schaden an, weil es leicht bei Homosexuellen zu psychischen Störungen und Schäden kommt, die bis hin zum Suizid gehen können.

Weihbischof Athanasius Schneider ist so ein „Kaliber“, der noch glaubt er könne und müsse Schwule heilen. Unglaublich, dass es heute noch solche Leute gibt, die allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz, denken, sie müssten es schaffen, dass Homosexuelle Appetit auf Frauen bekommen.

Aus queer.de

Katholischer Bischof: Schwule und Lesben haben eine „seelische Behinderung“

In einem Kommentar auf einem deutschsprachigen Katholikenportal empört sich Weihbischof Athanasius Schneider, dass der „totalitäre“ CSD den öffentlichen Raum erobern wolle – und wirbt für die „Heilung“ von Homosexualität.

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Bischof Athanasius Schneider bei einer Messe in Estland (Bild: Marko Tervaportti / wikipedia)
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Millionen von Menschen haben in diesem Jahr bereits an CSDs teilgenommen – für Athanasius Schneider, den katholischen Weihbischof von Astana in Kasachstan, kämpfen all diese Teilnehmer für den „Totalitarismus der Ideologie der Homosexualität bzw. der Gendertheorie“. Das schreibt der deutschstämmige 58-Jährige in einem am Donnerstagmorgen im Portal kath.net veröffentlichten Kommentar. Der christliche Würdenträger empört sich über die „politisch-ideologische Militanz“ von CSDs, die zum Ziel hätten, die katholische Kirche als „letzte Widerstandbastion“ zu „erobern“. Die „totalitären“ Pride-Veranstaltungen wollten mit „propagandistischer Werbung“ der „Gesellschaft eine bestimmte Ideologie“ aufzwingen.

Bedauernd stellt Schneider fest, dass auch Repräsentanten der katholischen Kirche zunehmend Unterstützung für CSDs zeigten – dabei handle es sich bei dieser „Ideologie“ um „eine direkte Beleidigung Gottes und eine Beleidigung der Würde des Menschen […], der nach dem Bild und Gleichnis Gottes und der als Mann und Frau geschaffen wurde“.

 

Schneider: Homosexuelle verlieren ewiges Seelenheil

 

Der Bischof erklärt weiter, die „homosexuellen bzw. lesbischen Akte“ seien „schwer sündhaft“ und entweihten den „männlichen und weiblichen Leib, der ein Tempel Gottes ist“. Schneider spricht dabei von der „antigöttlichen und antimenschlichen Ideologie und Praktik der Homosexualität“. Als Antwort bietet er Homosexuellen an, die „Befreiung und Heilung ihrer seelischen Behinderung“ zu erhalten. an. Die Kirche müsse darauf hinweisen, dass „praktizierende und unbußfertige Homosexuelle“ ihr „ewige[s] Seelenheil“ verlieren würden.

Schneider macht sich in dem Text offenbar auch ernsthaft Sorgen, dass katholische Gläubige wegen LGBTI-Rechten in Kürze den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden könnten: „Es ist nicht auszuschließen, dass sich die katholische Kirche in nicht allzu ferner Zukunft in einer Situation befinden wird, die der Verfolgung durch das Römische Reich in den ersten drei Jahrhunderten ähneln wird, als damals die Annahme der totalitären Ideologie des Götzendienstes auch für die Christen verpflichtend war“, so Schneider. Katholiken sollten sich daher mit „Zivilcourage“ gegen CSDs wehren und für das „Seelenheil der bemitleidenswerten Personen, die Homosexualität praktizieren“, beten.

2006 hatte Schneider die Bischofsweihe von Papst Benedikt XVI. erhalten. Er hat sich bereits mehrfach homophob geäußert. Erst im Mai sagte er, dass homosexuelle Handlungen den „geistlichen Tod“ verursachten (queer.de berichtete). Der ehemalige Autor des inzwischen eingestellten Hassportals kreuz.net ist auch ein gern gesehener Gast unter konservativen deutschen Katholiken. So nahm er erst vor rund zwei Wochen am Kongress „Freude am Glauben“ des Forums Deutscher Katholiken in Fulda teil – also jenem jährlichen Treffen, bei dem ein schweizerischer Bischof 2015 erklärt hatte, dass die Bibel die Todesstrafe für Homosexuelle fordere (queer.de berichtete). (dk)

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Katholischer Bischof will Schwule heilen

 

Der Schweizer Bischof Vitus Huonder sagte:

Der kirchliche Segen der Ehe sei ausdrücklich auf die Fruchtbarkeit als einzigen Wert bezogen, auf einen „sittlich geordneten Vollzug des Geschlechtsaktes“.

Sex sei „keine Spaßveranstaltung“ und keine „Privatsache“, meinte der Bischof, sondern gehöre zur Glaubensverkündung. Da das nicht mehr selbstverständlich gewesen sei, habe sich (in der Bibel) eine „Notwendigkeit zur Gesetzgebung“ ergeben. Mit dieser müsse die Kirche auch heute Einfluss nehmen.

https://www.queer.de/detail.php?article_id=24311

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Es gibt aber auch Ärzte die glauben sie könnten Schwule heilen, wie der deutsche Arzt Arne Elsen.

https://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Wir-wollen-nicht–dass-der-Schwulenheiler-auftritt–12644763

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Gruß Hubert

Ein neues Biedermeier-Zeitalter droht   1 comment

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„Das Biedermeier des 19. Jahrhunderts endete in einer Revolution 1848. Es ist kaum zu erwarten, dass die Geschichte hier parallel geht. Im Gegensatz zu damals ist heute die Überwachung mittels einer Technologie möglich, die jeden revolutionären Gedanken im Keim erstickt.

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Nach der erfolgreichen französischen Revolution mit ihrer Forderung nach gleichen Menschenrechten und nach einer Demokratie, war in den absolutistisch regierten Staaten wie Österreich Feuer am Dach. Das Feuer dieser neuen Idee musste erstickt werden. Deshalb wurde Österreich zum ersten echten Polizeistaat der Geschichte. Man erfand die Geheimpolizei und das Spitzelsystem, genauso wie die Zensur und das Unterlaufen des Briefgeheimnisses. Die ersten Opfer waren 1795 die frühen Demokraten, die von einem Spitzel aufgedeckt und dann in den Jakobinerprozessen zu furchtbaren Strafen verurteilt wurden (http://www.martinballuch.com/das-schicksal-der-ersten-osterreichischen-demokraten-der-galgen-am-schottentor-1795/ ).

Die Konsequenz für die Menschen war der Rückzug ins Privatleben. Die kleinbürgerliche Welt entstand, mit ihrem niedlichen Hausinventar, der unverfänglichen Kunst und den völlig unpolitischen Freizeitbeschäftigungen. Biedermeier eben. Mit lauter biederen Bürger_innen.

In meiner Arbeit an meinem neuen Buch habe ich viel über die wilden Jahre der frühen Tierrechtsbewegung gelesen, auch in Österreich. Radikal, frisch, unorganisiert, lebte man so eine Art Revolution. Anfänglich ignoriert und dann belächelt, hatte man einen gewissen Freiraum, die Narrenfreiheit sozusagen. Bis dann das Maß voll war. Bis sich die ersten Erfolge einstellten. Bis den Mächtigen klar wurde, dass das keine Minderheitenmeinung zu bleiben droht, und dass sie daher reagieren müssen.

Und reagiert haben sie, weltweit, aber auch in Österreich. Im Rahmen der Tierschutzcausa wurde ein brutaler Schlag gegen die gesamte Szene geführt. Plötzlich soll jede Tierschutzaktivität Teil einer Kampagne einer kriminellen Organisation gewesen sein. Ähnliche Großprozesse gab es in Spanien, Neuseeland, England und den USA. Aber überall wurden und werden die Zeiten für Aktivist_innen härter, die Gesetze strenger, die Strafen höher, die Überwachung intensiver und die Polizeibefugnisse immer größer. Schluss mit der Narrenfreiheit heißt aber auch Schluss mit dem Freiraum für Aktivismus, Schluss mit dem ehrlichen Ausdruck radikaler Ideen. Ab jetzt muss man jeden Satz dreimal abwägen, bevor man ihn schreibt, weil er könnte dich vor Gericht bringen.

Die Folge scheint zu sein, dass der erfrischende Grassrootsaktivismus im Tierschutz ganz stark zurückgegangen ist, weltweit und auch in Österreich. Fast niemand macht mehr konfrontative Kampagnen. Stattdessen ist streichelweiches „positive campaigning“ angesagt, das persönliche Gespräch, Save Aktionen, bei denen Tiere vor Schlachthöfen gestreichelt werden, nachdem man sich mit den Betreiber_innen arrangiert hat. CEVA geht in seinen Workshops in dieselbe Richtung. Der beste Aktivismus sei einer, bei dem der Außenwelt gar nicht auffällt, dass du sie ändern willst. Die Änderung solle schleichend geschehen. Dann bist du sicher.

Statt von Gerechtigkeit, von sozialer Befreiung, von Unterdrückung und Ausbeutung, ist nur noch von veganem Lifestyle, Konsumentenentscheidung und professionellem Auftreten die Rede. Keine schockierenden Bilder mehr, sondern anständig ausschauen, anständig sprechen und Vorbildwirkung entfalten. So ist keine Revolution zu machen!

Die Situation ist ähnlich wie zum Biedermeier. Da war die radikale Idee, hier Gleichberechtigung der Menschen und da der Tiere, die realisiert zu werden drohte. Als Reaktion darauf gibt’s den zunehmenden Polizeistaat. Allein schon deswegen, weil die großen Konzerne immer mächtiger, finanzstärker und einflussreicher werden. Und die können laute Demonstrant_innen und effektive politische Kampagnen gar nicht brauchen. Das behindert den Kaufrausch und damit die Profite, und erschwert durch neue Tierschutznormen die billigste Produktion. Entsprechend bewirken sie via Regierungen eine zunehmende Einschränkung der Handlungsfreiheit für die Zivilgesellschaft. Die Menschen werden ins Private abgedrängt. Nur noch liebliche Botschaften, keine lauten Demos, keine grausamen Bilder. Lauter freundliche Menschen im Anzug, die lächelnd Flugblätter verteilen. Biedermeier eben. Das neue Biedermeier-Zeitalter droht zu beginnen.

Das Biedermeier des 19. Jahrhunderts endete in einer Revolution 1848. Es ist kaum zu erwarten, dass die Geschichte hier parallel geht. Im Gegensatz zu damals ist heute die Überwachung mittels einer Technologie möglich, die jeden revolutionären Gedanken im Keim erstickt. Auch in George Orwell‘s 1984 hat es keine Revolution gegeben. Die Aussicht ist also düster.

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Ein neues Biedermeier-Zeitalter droht

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. August 2018 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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Peter Wohlleben fordert die Abschaffung der Jagd   2 comments

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Peter Wohlleben ist Jäger und Förster und fordert die Abschaffung der Jagd. Anzunehmen ist, dass er selbst die Jagd nicht mehr ausübt. Er hat mehrere Bücher verfasst und bringt interessante Informationen, die ganz sicher nicht jedem bekannt sind. Einige Positionen teile ich allerdings nicht, wie diese:

„In seinem Gemeindewald habe er die Bürgerjagd eingeführt. Jeder Bürger und jede Bürgerin mit Jagdschein aus der Gemeinde dürfe im Wald nach Anmeldung kostenlos jagen. Er selbst als Förster gebe aber die Abschusszahlen vor.“

Das widerspricht ja der Forderung die Jagd abzuschaffen.

Aus Martinballuch.com

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Peter Wohlleben ist Jäger und Förster. In seiner Jugend hat er mit einer gewissen Begeisterung auf Hirsche geschossen. Heute betreut er den Gemeindewald von Hümmel in der Eifel im Westen Deutschlands. Ökologie und Tierschutz sind ihm mittlerweile zweifellos ein großes Anliegen, wie er in seinen vielen Büchern, insbesondere „Der Wald. Ein Nachruf“, beweist. Und für die Jagd kommt er darin zu besonders beeindruckenden Schlussfolgerungen.

Seit 1900, so Wohlleben, gebe es die Trophäenjagd. Seither will man also besonders große männliche Tiere schießen und seither möchte man daher mindestens 100 Tiere der jeweiligen Art pro Revier haben, um daraus abnorm große Trophäen züchten zu können. Mit einer Untergrenze von über 1 km² Grundfläche, bevor ein Gebiet bejagt darf, haben es sich die Oberen 10.000 so gerichtet, dass sie bei der Jagd unter sich sind. Nur Großgrundbesitzer_innen können da mithalten. Und auf ihrem Besitz werden nun hohe Tierpopulationen erhalten, um die Feudaljagd zu ermöglichen.

Pro Wildschwein, so Wohlleben, werden jährlich 130 kg Kraftfutter ausgebracht, im Mittel also 12,5 kg pro kg erlegtem Wildbret. Damit sei die Fleischproduktion in der Jagd um das Dreifache weniger effizient als die Massentierhaltung!

Die natürliche Populationsdichte sei 1 Reh pro km², heute gebe es aufgrund der Fütterungen etwa 50. Dazu würden 10 Hirsche und 10 Wildschweine pro km² kommen. In vielen Revieren habe man auch nichtheimische Tierarten wie Damhirsch und Mufflon für die Jagd zusätzlich ausgesetzt. Ein einzelnes Reh würde 15.000 Triebspitzen von Jungbuchen pro Tag verzehren. Bei 1 Reh/km² ließe sich trotzdem ein Urwald erhalten. Bei der von der Jagd aufgezüchteten Wilddichte blieben aber nur die ortsfremden Fichtenmonokulturen bestehen, alles Andere würde verbissen. Die jährlichen Wildschadensberichte am Wald sollte man daher „Jagdschadensberichte“ nennen, so Wohlleben.

Die heutige Jagdpraxis zerstöre daher nicht nur den Wald, sondern führe auch zu zahlreichen Autounfällen. Die Jagd treibe die Tiere in die Nachtaktivität. Zusätzlich würden durch die Überpopulation Jährlinge bei den Rehen auf Reviersuche weite Strecken zurücklegen müssen. Die Folge seien 240.000 Autounfälle allein mit Rehen in Deutschland pro Jahr. Dabei würden 2600 Menschen verletzt.

Aber auch die Zeckenplage und die meisten der damit einhergehenden Erkrankungen an Borreliose und FSME führt Wohlleben auf die Jagd zurück. An einem Hirsch würden sich im Durchschnitt zu jedem Zeitpunkt 100 Zecken mit Blut voll saugen und dann jeweils 3000 Kinder gebären. Weil die Population an Hirschen aufgrund der Jagd das 50fache der natürlichen Population ausmacht, gibt es 50 x 3000 = 150.000 Mal mehr Zecken als ohne Jagd – die dann exponentiell mehr Kinder bekommen.

Auch die Erhöhung der Fluchtdistanz führt Wohlleben auf die Jagd zurück. In nichtbejagten Gebieten könnte man Tiere aus großer Nähe beobachten. In bejagten Gebieten wird dieses Erlebnis den Erholungssuchenden im Wald aufgrund der Jagd versagt. Die Tiere würden jedenfalls, so Wohlleben, nicht aufgrund von Wanderern, sondern aufgrund der Jäger_innen an erhöhtem Stress leiden. Gäbe es statt den menschlichen Jäger_innen ausreichend Wölfe, Luchse und Bären, dann wäre nicht nur die Populationsdichte von Paarhufern reduziert, sie würden auch vermehrt am Waldrand leben und sich nicht ins Dickicht zurückziehen, wo sie potentielle Freßfeinde nicht erkennen könnten. Sie würden daher weniger Wildverbiss anrichten.

Insbesondere in seinem Buch „Der Wald. Ein Nachruf“ erzählt Wohlleben reihenweise Geschichten von Jäger_innen, die die Politik und die Förster bestechen, um illegalen Jagdpraktiken frönen zu können. So könnten sie sich Wanderern gegenüber als Jagdherren aufspielen, wie der frühere Adel. Darüber hinaus schießen sie pro Jahr 400.000 Katzen und Hunde in Deutschland.

Aus all diesen Gründen, so Wohlleben, sei es an der Zeit über die Abschaffung der Jagd nachzudenken. Die Jägerschaft erlege weniger Tiere als geboren werden, weil es ja zu keiner Reduktion der Populationen kommt, und sei daher ökologisch unnötig. Wäre die Jagd abgeschafft, dann könnten sich Wolf und Luchs ausbreiten, mit allen positiven Folgen. Die Wiederkäuerpopulation würde gesenkt und der Verbiss am Wald drastisch reduziert.

Zumindest, so Wohlleben, sollten wir die Jagd professionalisieren. Mit ausschließlich Berufs- statt Hobbyjäger_innen würden zumindest Wildfütterungen, Bestechungen und die Anpöbeleien verschwinden.

Zuletzt referiert Wohlleben noch über ein interessantes Experiment in seinem Gemeindewald. Dort habe er die Bürgerjagd eingeführt. Jeder Bürger und jede Bürgerin mit Jagdschein aus der Gemeinde dürfe im Wald nach Anmeldung kostenlos jagen. Er selbst als Förster gebe aber die Abschusszahlen vor. Das habe zu hervorragenden Ergebnissen geführt. Doch weil dadurch die in den Nachbarrevieren angefütterten Populationen mit abgeschossen würden, sei man von Seiten der Jägerschaft sehr gegen ihn vorgegangen. Das habe bis zu Morddrohungen gereicht. Trotz politischer Interventionen habe er aber seinen Posten behalten dürfen, weil die Gemeinde hinter ihm stehe.

Ob Wohlleben bei all dem Druck seitens der Jägerschaft es heute noch wagt, solche Positionen zu vertreten, entzieht sich meiner Kenntnis. Sein Nachruf auf den Wald wurde 2013 veröffentlicht.

Peter Wohlleben fordert die Abschaffung der Jagd

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 15. August 2018 von hubert wenzl in Jagd abschaffen!, Jäger, Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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