ПОЕТ СЕРГЕЙ БЕЗРУКОВ. Не бродить ,не мять в кустах багряных…   5 comments

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Die Rose war rot – Gerry Wolff

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Kraniche

 

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns’rer Erde wurden nie begraben,
und zieh’n als weiße Kraniche dahin.

Noch immer fliegen sie und ihre Stimmen
von oben weit zu uns herunterweh’n,
Kann es nicht sein, dass deshalb wir mitunter,
so traurig schweigend, auf zum Himmel seh’n.

So fliegt und fliegt der Kranichkeil am Himmel,
ermüdet in die Dunkelheit hinein,
In seinen Reih’n seh‘ ich ein leeres Fleckchen
und denke mir, dies könnt‘ für mich wohl sein.

Denn eines Tag’s schweb‘ ich im Kranichzuge
und aus dem Blau des Himmels, tief hinab,
ruf‘ mit dem Vogelschrei ich alle jene,
die unten ich zurückgelassen hab‘.

Zuweilen scheint mir, alle die Soldaten,
die aus dem Krieg nicht heimgekommen sind,
in uns’rer Erde wurden nie begraben,
und zieh’n als weiße Kraniche dahin.

 

Text: Nach einem Gedicht von Rasul Gamzatov
Melodie: Yan Frenkel

Deutsche Nachdichtung: © Margit Bluhm

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Журавли (müsste Kraniche heißen…)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 6. Oktober 2018 von hubert wenzl in Lyrik, Musik, Uncategorized

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5 Antworten zu “ПОЕТ СЕРГЕЙ БЕЗРУКОВ. Не бродить ,не мять в кустах багряных…

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  1. Danke Betti zu deinen schönen Interpretationen und den schönen russischen Liedern.

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  2. Abendglocke (Вечерний звон)
    Deutsch Übersetzung(en)

    1)
    Der Klang der Abendglocken,
    der Klang der Abendglocken,
    wie viele Gedanken
    ruft er hervor …

    Über die Tage der Jugend
    im heimatlichen Kreise,
    wo ich liebte,
    wo mein Vaterhaus stand.

    Und wie ich, von ihm
    für immer Abschied nehmend,
    dort den Klang
    zum letzten Mal hörte.

    Und wie viele
    schon nicht mehr am Leben sind,
    die damals fröhlich
    und jung waren.

    Fest ist
    ihr Schlaf im Grabe,
    sie hören nicht mehr
    den Klang der Abendglocken.

    2)
    Abendglocke, Abendglocke,
    Wie viele Gedanken ruft sie hervor,
    Von Jugendtagen im Land meiner Geburt,
    Wo ich liebte, wo meines Vaters Haus steht.

    Jeden Abend läuten die Glocken,
    Echos des Tages, der zu Ende ging.
    Sanft klingen sie durch das Tal,
    Und mein Herz beginnt zu weinen
    Bei dem Klang, den immer ich verband
    Mit meinem Frühling, der vergangen ist,
    Sanft geleitet er mich in meinen Winter,
    Wie das schmerzt: Abendglocke!

    Abendglocke, Abendglocke,
    Wie viele Gedanken ruft sie hervor,
    Von Jugendtagen im Land meiner Geburt,
    Wo ich liebte, wo meines Vaters Haus steht.

    Heintje Don und Kosakenchor
    https://www.4shared.com/video/NI-6V0U0ee/Heintje_Don_und_Kosakenchor_xv.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/NI-6V0U0ee

    Stefan Haar und Don Kosaken Chor
    https://www.4shared.com/video/xeDqcmuPfi/Stefan_Haar_und_Don_Kosaken_Ch.htm
    https://www.4shared.com/web/embed/file/xeDqcmuPfi


    https://www.4shared.com/video/IHQo0VILda/einfach_nur_Gnsehaut__B_.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/IHQo0VILda

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  3. Doch noch eine Übersetzung gefunden

    Eintönig klingt hell das Glöcklein

    Und das Lied klingt ganz leis in die Weite;
    Ach wie weh doch Erinnerung tut!
    Felder, endlos, dem Wagen zur Seite,
    Ferne Wälder in Abendrotglut.

    Und das Glöckchen tönt fort ganz verschwiegen
    Wie aus lange entschwundener Zeit.
    Längst verklang schon das Lied; Nebel stiegen,
    Und der Weg ist noch weit, ist noch weit.

    eine andere Fassung lautet:

    Einsam klinget ein Glöckchen von ferne,
    Nur der Staub wallt den Wegrand entlang,
    Da trägt mir der Wind leis‘ herüber
    eines Hirten wehmüt’gen Sang.

    Und da denk ich an andere Nächte,
    Eh‘ mein Lieb‘ ich für immer verlor;
    Aus den Augen, die lang schon versiegten,
    qillt lindernd die Träne hervor.

    Einsam klingt noch das Glöckchen von Ferne;
    Seinen Gruß trägt der Wind an mein Ohr.
    Ich aber weiß nun im Herzen,
    Dass ich die Heimat, dass ich alles verlor.

    Gefällt 1 Person

  4. Danke Betti, sehr berührend der Text. Danke auch für die Links.

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