SOKO Tierschutz deckt kriminelles Netzwerk in Fleischbranche auf: Profit und systematische Tierquälerei mit kranken Milchkühen   Leave a comment

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Man kann die tierfeindliche CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nur scharf verurteilen, wenn sie gegen Tierschützer hart vorgehen will, die Verbrechen gegen Tiere an die Öffentlichkeit bringen. Anstatt dass sie gegen diese Verbrechen vorginge. Da werden Kühle mit Absicht gequält, buchstäblich in den Tod geschleift.

Rebloggt von Tierfreund Wolodja

Eine schwer verletzte „downer“ Kuh leidet über Nacht im Schlachthof Blohm bei Stendal. Das Tier wurde vor der versteckten Kamera mit Elektroschocks gequält und mit einem Gabelstapler umher geschleift. Foto: Soko Tierschutz e.V.

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Hinter der Fassade der Landmetzgerei Matthias Blohm in Schönhausen bei Stendal dokumentierten Tierschützer grausame Vorgänge. Kranke Tiere wurden per Seilwinde in den Tod gezogen, per Gabelstapler umher geschleift, brutal verprügelt und mit Elektroschockern misshandelt. Der Schlachthof ist ein Beispiel für ein Netzwerk, das sich auf „downer“-Tiere aus der Milchindustrie spezialisiert hat. SOKO Tierschutz recherchierte bundesweit und es gelang zwei Schlachtbetriebe und zahlreiche involvierte Viehhändler zu enttarnen.

Das Fleisch wird an einen polnischen Fleischkonzern, eine bayerische Fleischfirma und an Metzgereien der Umgebung verkauft. In der Branche spricht man von Industriefleisch oder dem Fleisch „blauer Kühe“. Es landet in Wurst, Burgern, Kebab und verarbeiteten Produkten.

Die deutsche Milchindustrie produziert im Jahr zehntausende sogenannte „downer“. Die Turbokühe haben ein Ablaufdatum und schon nach 5 Jahren sind diese Tiere fertig. Sie können kaum noch stehen, brechen zusammen oder fressen nichts mehr. Diese Tiere müssten erlöst werden. Da sowohl die Notschlachtung als auch der Abdecker Geld kosten, wird man kreativ und transportiert die Tiere quer durch Deutschland zu den nur Insidern bekannten Schlachthöfen.

SOKO Tierschutz hat Strafanzeige gegen die Beteiligten erstattet und kooperiert mit den Behörden. Die Behörden sind aber auch Teil des Problems, denn an 16 Tagen des versteckten-Kamera-Einsatzes ließ sich kein Kontrolleur blicken. Die Kontrollen werden gerne angemeldet und man ist mit den Überwachern per Du.

„Unsere Forderung ist ein kompletter Umbau der Überwachung und Konsequenzen der Verbraucher. Denn jeder, der Milch konsumiert, hat Teil am Schicksal der Downer-Kühe.“ sagt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

Die neue SOKO Tierschutz Aufdeckung: „Ich kaufe nur bei meinem Metzger um die Ecke“

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Zum nachfolgenden Video:
Tag für Tag dokumentierten die Tierschützer verwesende, mumifizierte und skelettierte Tiere. Die Arbeiter putzten einfach um die Toten herum. Ein Gerät zur Gülleentsorgung riss ausgewachsene Kühe mit, und die Arbeiter schleiften ein verletztes Tier hinter dem Trecker her. Eine erschütternde Aufnahme zeigt ein Kalb, dass gerade geboren wurde und dann vom Gülleschaber erfasst, eingequetscht und mitgerissen wird. Auf der Farm herrscht ein ständiges Sterben.

MASSENGRAB FÜR MILCH – Soko Tierschutz recherchiert Milchproduktion:
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Und solche erschütternden Bilder will eine tierschutzfeindliche und empahtielose CDU-Landwirtschaftsministerin verbieten lassen! Statt verbrecherische Tierquäler zur Rechenschaft zu ziehen, will sie hart und unerbittlich gegen Tierschützer vorgehen, die es wagen, solche Verbrechen gegenüber schrecklich leidenden Tieren zu filmen und in die Öffentlichkeit zu bringen. Aber nicht nur allein diese „ehrwürdige“ Dame ist zutiefst verachtenswert, sondern die hinter ihr stehende GROKO ebenso, sowie auch jeder Widerling in Politik, in der Tierindustrie und auch jeder Konsument, der den Schutz der Tiere mit seinen Füßen tritt.


Petition gegen millionenfacher Ferkelqual

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In Deutschland muss nahezu jedes männliche Ferkel einmal in seinem Leben eine extrem grausame Tortur über sich ergehen lassen: die betäubungslose Kastration. Dabei werden den erst wenige Tage alten Tierkindern mit einem Skalpell die Hoden herausgetrennt – bei vollem Bewusstsein.

Diese brutale, archaische Methode soll vermeiden, dass das Fleisch der männlichen Schweine einen strengen Geruch und Geschmack bekommt. Für die Ferkel bedeutet das Höllenqualen …

Ursprünglich sollte die betäubungslose Kastration zum 1. Januar 2019 endlich verboten werden. Doch auf Drängen des Bauernverbands und der deutschen Schweinehalter will die Große Koalition das Verbot erneut um ganze zwei Jahre aufschieben.

Nur gemeinsam können wir diesen Aufschub jetzt noch verhindern. Unterschreiben bitte auch Du die von Animal Equality ins Leben gerufene Petition und fordern wir gemeinsam von CDU/CSU und SPD, dieses Tierleid nicht für weitere zwei Jahre zuzulassen. Es darf nicht sein, dass Tiere in Deutschland aus Gründen des Profits leiden. Das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln muss zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Sage auch Du Dein entschiedenes NEIN zu millionenfacher Ferkelqual!

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