Archiv für 14. November 2018

Tierversuche an Affen in Tübingen   Leave a comment

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Es ist unglaublich was Tieren, im gegenständlichen Beitrag Affen, angetan wird. Das alles im Namen einer sogenannten Forschung. Was ist der Mensch doch für ein grässlicher Speziesist und Egoist, dass er glaubt er dürfe mit Tieren machen was er will.

Von Ärzte gegen Tierversuche

Affenqual in Tübingen

In Tübingen werden Rhesusaffen in der Hirnforschung gequält. Sie werden durch Durst gezwungen, jeden Tag stundenlang mit angeschraubtem Kopf Aufgaben am Bildschirm zu erfüllen. Über ein Bohrloch im Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt. Die Qual der Tiere kann Jahre dauern. Der Nutzen für kranke Menschen ist gleich Null.
Was geschieht mit den Affen in Tübingen?

1. Labor für Primaten-Neurokognition, Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen.
Leiter: Andreas Nieder

Nieder und Mitarbeiter forschen über das Zählvermögen von Rhesusaffen. Über einem Bohrloch im Schädel werden den Tieren eine Kammer für Elektroden sowie ein Metallbolzen auf dem Kopf implantiert. Die Tiere müssen jeden Tag mehrere Stunden in einem Primatenstuhl sitzen und Punkte und Zahlen auf einem Bildschirm erkennen. Ihr Kopf ist dabei mit dem Bolzen unbeweglich an ein Gestell geschraubt. Gleichzeitig werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Lässt der Affe einen gedrückten Hebel im richtigen Moment los, erhält er über einen Schlauch im Mund etwas Saft. Außerhalb der Experimente gibt es nichts zu trinken. Für einen Tropfen Saft tun die durstigen Affen alles, was von ihnen verlangt wird. Das Leid dieser Tiere erstreckt sich oft über viele Jahre.

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Reine Neugierforschung

Diese Experimente sind für die Tiere nicht nur äußerst qualvoll, sie sind zudem weder für die Entwicklung von Medikamenten noch für Therapien von Erkrankungen des Menschen von irgendwelcher Bedeutung. Erkenntnisse über die Vorgänge im Gehirn, während Affen zählen, Mengen abschätzen oder Bilder betrachten, braucht niemand. Es handelt sich um reine Grundlagenforschung. Die einzigen Nutznießer sind die Experimentatoren selbst, die sich mit einer langen Liste von Veröffentlichungen in Fachzeitschriften profilieren und Forschungsgelder einstreichen. Finanziert wird das alles durch öffentliche Gelder.

Keine Transparenz

Seitens der Experimentatoren scheint kein Bedarf zu bestehen, der Öffentlichkeit Einblick in die angeblich Leben rettende Hirnforschung zu gewähren. Nur durch Undercover-Aktionen lässt sich die Wahrheit ans Licht bringen.

Es geht auch anders

Ethisch vertretbare Forschung am menschlichen Gehirn ist heute möglich. Die modernen Technologien erlauben den Wissenschaftlern das Gehirn bis ins kleinste Detail zu untersuchen. Mit bildgebenden, tomographischen Verfahren kann die Verarbeitung von Nervenreizen im Gehirn von Freiwilligen untersucht werden. Diese Art der Forschung liefert relevante Daten, die menschlichen Patienten, die an Epilepsie, Alzheimer, Parkinson oder anderen neurologischen Erkrankungen leiden, helfen können.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tierversuche-an-affen/227-affenqual-in-tuebingen

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TIERVERSUCHE IN TÜBINGEN – Grundlagenforschung: Grundlegend falsch // SOKO TIERSCHUTZ e.V.

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Im April 2017 wurden nach massiven und lang andauernden Protesten von Tierschützern die Affenversuche am MPI in Tübingen beendet.

Aus presseportal.de

Historischer Erfolg gegen Tierversuche
SOKO Tierschutz Kampagne beendet Affenversuche am MPI in Tübingen

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Tübingen (ots) – 2014 deckte SOKO Tierschutz nach einer 6-monatigen Undercover-Recherche schwere Missstände am Tübinger Max Planck Institut auf. In dem Labor, das zu den drei größten Primatenversuchseinrichtungen der Republik zählt, wurden schwerwiegende Tierversuche am Hirn von Affen durchgeführt. Diese wurden von schweren Zwischenfällen, Chaos, Verletzungen, Zwang und Gewalt geprägt. Der rigorose Wasserentzug wurde rechtswidrig genutzt um Tiere gefügig zu machen. Zahlreiche Anzeigen, eine Hausdurchsuchung und andauernde Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen das Labor folgten.

An der vollkommen friedlichen 2 ½-jährigen SOKO Tierschutz Kampagne beteiligten sich tausende Menschen. Es kam zu den größten Demonstrationen gegen Tierversuche seit 25 Jahren. Trotz massiver Anfeindungen, Beleidigungen und schmutzigen Tricks durch die einflussreiche Tierversuchslobby, die sogar in der Vortäuschung eines Überfalls durch angebliche Tierversuchsgegner und der Verurteilung einer hohen MPI Mitarbeiterin gipfelten, konnten sich die Tierschützer nach mehr als 50 Protestveranstaltungen durchsetzen. Die Kampagne gilt selbst bei den Behörden als Beispiel für friedlichen rechtmäßigen Widerstand.

Das MPI beendete nun die sinnlosen Tierversuche, die immer wieder unter Verdacht standen, mehr dem Militär als den schon vor Jahrzehnten versprochenen Therapieansätzen zu Nutze zu sein. Informationen über den Nutzen der Versuche blieben die Experimentatoren schuldig.

Das Angebot, die letzten Affen in die sicheren Hände des Tierschutzes zu übergeben, schlug das MPI aus.’Es ist ein historischer Erfolg für den Tierschutz in Deutschland und ein Beweis dafür, dass friedlicher Protest auch diese Milliardenindustrie besiegen kann. Wir trauern dennoch um die Opfer, werden am Montag eine Mahnwache in Stuttgart durchführen und die letzten versteckten MPI Affen im Ausland aufspüren.“ so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz. SOKO Tierschutz fordert ein Ende aller Tierversuche und eine Förderung echter vernünftiger Forschung für den Menschen.

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https://www.presseportal.de/pm/110736/3615606

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Siehe auch:

Dabei wären gerade diese Fotos und Videos von hoher Beweislast gewesen, wie von Tierschützern veröffentlichte Originalaufnahmen des Instituts zeigen. Diese Aufnahmen zeigen zum Beispiel den gewaltsamen Umgang mit den Tieren, anstatt der vorgeschriebenen Freiwilligkeit und schwerste Eingriffe, die selbst Behördenvertreter schockierten. „Das MPI behauptet ja regelmäßig, unser Bildmaterial aus der Undercover-Recherche wäre nicht beweiskräftig. Da ist es schon verwunderlich, dass die Forscher ihr eigenes Bildmaterial lieber vernichten, als es den Ermittlern zur Verfügung zu stellen. Wir empfehlen der Staatsanwaltschaft, die beschlagnahmten Festplatten dringend auch nach bereits gelöschten Daten zu durchsuchen.“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

https://www.presseportal.de/pm/110736/3398996

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Gruß Hubert