Archiv für 25. Dezember 2018

Weil Du es mir wert bist …   Leave a comment

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Rebloggt von Bettina Marie Schneider guteskarmatogoblog.wordpress.com

 

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Liebe Lotta,

als ich das erste Mal mehr über Dich erfuhr, war ich erstaunt…Hübsch und anmutig fand ich euch Gänse schon immer aber ich hatte keine Ahnung, wie liebenswert und intelligent ihr seid. Ihr bleibt eurem Partner ein Leben lang treu, ihr trauert, wenn euer Partner oder ein Mitglied eurer Gänsefamilie stirbt,  eure soziale Intelligenz ist erstaunlich und wenn ein Mensch sich die Zeit nimmt, euch etwas Aufmerksamkeit zu schenken, dann wird er feststellen, wie ihr durch unterschiedliche Laute und Bewegungen miteinander kommuniziert, wie fürsorglich ihr euch um Schwächere in der Gruppe kümmert, wie liebevoll ihr den Nachwuchs groß zieht und wie gerne ihr badet, die meiste Zeit im Wasser verbringt und frisches Gras auf der Wiese zupft …wenn man euch lässt.

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Seit Gänsebraten, Daunen, Gänsestopfleber und Co das Einzige sind, was die meisten Menschen mit euch verbinden und dabei völlig außer Acht lassen, wer ihr seid und wie ihr eigentlich leben möchtet, seit ihr eigentlich nur noch in Massenhaltung vegetiert, gibt es die Gänsemama, die schützend ihre Flügel über den Nachwuchs ausbreitet, nur noch im Märchenbuch.

Etwa eine Million Gänseküken schlüpfen jedes Jahr in Deutschland aber das sind nur ca 15 Prozent des „produzierten Gänsefleisches“.  Der Löwenanteil kommt aus Ungarn, Polen und 95 Prozent der weltweiten Gänse leiden und sterben in China unter Bedingungen, die so grauenhaft wie unfassbar sind.

„Intensive Gänsehaltung“ nennt sich das Ganze, wenn Tausende Tiere in geschlossenen Ställen niemals Tageslicht oder gar das geliebte Wasser zu sehen bekommen. Auch Käfige mit Spalten und Gitterböden sind üblich und eure schmerzhaften Beinverletzungen werden dabei gerne in Kauf genommen, der Verbraucher weiss das nicht…und selbst wenn er es wüsste… wie bei allen wirtschaftlich genutzten Tieren steht einzig der Gewinn im Vordergrund, Geiz ist geil…

Da sich unter solchen Bedingungen auch Tiere nicht unbedingt wie gewünscht vermehren, wird künstliche Besamung eingesetzt. Ihr werdet an Flügeln, Kopf und Hals fixiert, eure Angstschreie hört niemand. Der »Inseminator« führt das Besamungswerkzeug entlang seines Fingers in die Kloake ein. Auch wenn die Geschlechtsteile bei eurer Gattung „Kloake“ genannt werden, sie bleiben trotzdem verletzlich und empfindsam und daher wehrt ihr euch gegen den Schmerz. Daher gibt es noch ein „verbessertes Verfahren“ wo ihr auf den Rücken gedreht und fixiert werdet.  Züchter wissen, dass ihr dann aus Angst regelmäßig Kot absetzt, was die Gefahr für Infektionen erhöht aber dafür gibt es schließlich Antibiotika. Ausbrüten dürfen die Gänsemütter ihre Eier natürlich auch nicht, das übernehmen Automaten.

Um noch mehr Bruteier zu erhalten, verdunkeln einige Gänsezuchtbetriebe die Ställe für einen ganzen Monat. Ihr lebt einen ganzen Monat in völliger Dunkelheit. So versuchen sie, eine zusätzliche Legeperiode zu stimulieren. Man schreibt dazu, es wird vermutet, dass diese „Massnahme“ euer Wohlbefinden als „Augentiere“ beeinträchtigt. Ja, das vermute ich auch, 30 Tage im engen Stall in der Dunkelheit…was soll man dazu sagen?

Gänsestopfleberproduktion ist in Deutschland zwar verboten aber für den Gaumenkitzel wird eure krankhaft vergrößerte Leber einfach importiert und schon ist das Problem gelöst. Gleich über der Landesgrenze darf dann deinen Leidensgenossen mittels eines Rohrs jeden Tag so viel Nährbrühe in den Magen gepumpt werden, bis der Magen platzt oder die Schnäbel brechen oder bis sie einfach vor Angst schier wahnsinnig werden, wenn sie jeden Tag in dem engen Käfig, bewegungsunfähig am Hals eingezwängt, auf die nächste Folter warten müssen, bis der Tod sie erlöst. Viele Tiere sterben lange vor der eigentlichen „Schlachtreife“ und dieser Tod ist eine Gnade, wenn man bedenkt, welche Torturen sie erdulden müssen, bis die Leber so verfettet und aufgeschwollen ist, dass sie den Ansprüchen des Gourmets auf dem Teller genügt.  Fast jeder weiss, wie Gänsestopfleber produziert wird…aber …so leid es mir tut…den meisten ist das gleichgültig. Sie finden, ihr Genuss ist euer Leiden wert.

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Die „Delikatesse der Verzweiflung“ :Gänsestopfleber Bildquelle: PETA
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Als ich dann noch lernte, dass Federn und Daunen auch lebenden Gänsen ausgerupft werden, war ich erst einmal sprachlos. Gänse in der Stopfleberproduktion werden meist vor Beginn der Zwangsfütterungsphase und Zuchtgänse insgesamt sogar bis zu 15 Mal in ihrem Leben zu diesem Zweck genutzt.

Werden euch noch durchblutete Federn aus der Haut gerissen, entstehen blutige Verletzungen der Haut und große Schmerzen. Das Ganze erfolgt im Akkord und man kann sich vorstellen, wie dabei mit euch umgegangen wird, wenn ihr vor Angst und Schmerzen kreischt,  sechs bis zwölf Minuten pro Gans… da kann schon einmal ein Flügel brechen…oder ein Beinchen… es läuft als Kollateralschaden mit.

Aber noch schlimmer ist das maschinelle Rupfen. Es führt zu schlimmen Hautverletzungen und Schmerzen. Das Ausrupfen der Rückenfedern ist besonders schmerzhaft, denn dafür ist ein größerer Kraftaufwand, ein gewisses Maß an Brutalität nötig. Anschließend werden die klaffenden Fleischwunden meist ohne tierärztliche Kontrolle und Schmerzmittel grob genäht.  Das ist in der EU eigentlich verboten. Dennoch ist diese Praktik in einigen europäischen Ländern Europas, Ungarn, Polen…immer noch üblich.

Aber die Menschen sorgen sich auch um euch, oder besser gesagt, um euer kostbares Gefieder. Am Abend vor dem Rupfen gibt es kein Futter mehr. Das soll verhindern, dass ihr vor Angst und Schmerz erbrecht oder unkontrolliert Kot absetzt und das Gefieder verschmutzt.

Es ist…wie so vieles,… eigentlich verboten, euch für diese schlimmen Prozeduren an Hals oder Flügel zu tragen aber passiert ständig und ihr verbringt dann den Rest eurer Tage mit schmerzhaften Fehlstellungen, ausgerenkten Gliedern und herunter hängenden Flügeln. Denn wenn ihr euch aus Angst und Panik wehrt, biegt man euch brutal den Kopf unter den Körper. So seid ihr wehrlos. Das führt bereits vor dem eigentlichen Rupfen zu  Stress, schweren Verletzungen und Knochenbrüchen.

All das tut mir wahnsinnig leid, liebe Lotta. Und ich denke, ich muss Dir nicht extra versichern, dass ich seither…seit ich all das erfahren habe, …weder Gänsebraten noch Daunen und schon gar keine Stopfleber konsumiere… weil Du es mir wert bist!

Ich versuche den Menschen nahe zu bringen, welches unendliche Leid das „Ganserl Essen“,  die  „Martinsgans“, die Daunenjacke und vor allem die Gänsestopfleber bedeutet …und ich schäme mich dafür…was wir Dir und deinen wunderschönen, intelligenten und liebenswerten Artgenossen antun… „Weil wir es uns wert“ sind und weil ihr keine Stimme habt. Lass mich Deine Stimme sein, Lotta… vielleicht hört uns jemand.

 

Veröffentlicht 25. Dezember 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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50.000 Windhunde werden jedes Jahr brutal getötet und niemand spricht darüber   Leave a comment

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Es wäre unter der Würde eines Allmächtigen solche Menschen gemacht zu haben. Das Allgütig lassen wir mal ganz weg. Unfassbar ungerecht und brutal was Tiere über sich ergehen lassen müssen, durch solche „Menschen“, die man nur Abschaum nennen kann – und nicht Krone der Schöpfung.

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Am ersten Februar wird jedes Jahr, zu Ehren der spanischen Jagd-Windhunde (Galgos), der World Galgo Day gefeiert. Dieser Tag symbolisiert jedes Jahr den Kampf, gegen das schreckliche Schicksal welches die Windhunde erwartet, sobald die Jagdsaison in Spanien vorbei ist.

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Quelle: @LévrierSansFrontières

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Galgos werden in Spanien hauptsächlich für die Jagd genutzt. Jedes Jahr werden tausende gezüchtet und gezwungen ihr kurzes Leben vernachlässigt und hungrig in kleinen Käfigen zu verbringen. Sie werden trainiert so schnell wie möglich zu rennen, indem sie an fahrende Autos gebunden werden.

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Quelle: @Viméo

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„Der Windhund-Holocaust“

 

Das Schlimmste erwartet die Galgos jedoch, sobald die Jagdsaison vorbei ist. Anfang Februar. Jedes Jahr. Wenn die Hunde zu alt zum Jagen sind, der Jäger sie für nicht mehr „nützlich“ hält oder nicht mehr die Kosten tragen will die Hunde für ein Jahr am leben zu lassen, werden diese Hunde brutal getötet.

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Galgos-Greyhound-chasse-15-770x1024                                                                                                                                                     Quelle: @VICE

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Sie werden an Bäumen aufgehängt, verhungern oder verdursten in kleinen Käfigen, werden von Klippen geworfen oder bei lebendigem Leibe verbrannt… Die Jäger nutzen die barbarischsten Methoden um die unschuldigen Hunde, die sie nicht länger brauchen, „loszuwerden“.

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Die glücklichsten Hunde sind noch die die ausgesetzt werden und ohne Ketten sind.

Örtliche wohltätige Organisationen schätzen, dass jedes Jahr über 50.000 Hunde von der Tragödie, die sie den „Windhund-Holocaust“ nennen, betroffen sind.

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Quelle: @LévrierSansFrontières

 

 

Exzessive, unkontrolliere Züchtung

 

Die 190.000 spanischen Jäger, die diese Grausamkeit jedes Jahr zulassen, betrachten Hunde als wegwerfbare Gegenstände. Aus dieser Betrachtungsweise heraus, züchten sie die Hunde exzessiv und unkontrolliert. Dieser Nachlässigkeit folgt die massenhafte Tötung und Aussetzung der Galgos.

Das Leben von abertausenden Hunden ist vielen ihrer Landsleute absolut nichts wert.

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Die Galgos, die sich als die besten Jagdhunde herausstellen, werden am Leben gehalten um als „Reproduktionsmaschinen“ für die nächste Generation der folgenden Saison, zu dienen.

Galgos-Greyhound-chasse-1          Quelle: @LévrierSansFrontières

 

Die unglaubliche Arbeit örtlicher Wohltätigkeitsorganisationen

 

Glücklicherweise gibt es viele wohltätige Vereine, dessen Ziel es ist den spanischen Galgos zu helfen. Sie wollen mediale Aufmerksamkeit auf die schreckliche und systematische Tierquälerei, die jedes Jahr in Spanien vonstatten geht, ziehen.

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Die Baasgalgo Association fährt beispielsweise durch die besonders betroffenden Gegenden, nimmt Straßen-Galgos auf und übergibt sie den liebevollen Händen lokaler Tierheime.

Die meisten Hunde die gefunden werden sind halb verhungert, verletzt und brauchen dringend medizinische Versorgung. Dies lässt sich auf die Sitte zurückführen, den Galgos die Beine zu brechen bevor sie ausgesetzt werden. Auf diese Weise können sie nicht mehr jagen und nicht zu ihren Besitzern heimkehren.

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greyhounds-in-needQuelle: @OffalyIndependent

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Andere Länder auf der ganzen Welt helfen Spanien mit diesem gravierenden Problem. Die englische Organisation Greyhounds in Need will möglichst viele Galgos retten, indem sie neue Familien für die Hunde findet. Auf ihrer Website schreiben sie:

Seit wir mit dieser Arbeit 1991 begannen, haben wir mehrere tausend Hunde gerettet und ihnen ein neues Zuhause gefunden. Dies funktionierte nur mit der Hilfe spanischer Voluntäre und Helfern in ganz Europa, die Adoptionsprozesse in ihren Ländern voranbringen.

Galgos (spanische Jagd-Windhunde) sind hervorragende Familienhunde und brauchen, entgegen landläufiger Meinung, nicht übermäßg viel Auslauf und viele Leben glücklich mit Katzen zusammen.

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Galgos-Greyhound-chasse-19Quelle: @VICE

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Bitte teilt diese Informationen. So können wir diesem Problem die Aufmerksamkeit geben, die die Galgos verdienen und diesen schrecklichen Brauch endgültig beenden. Desto mehr Menschen davon wissen, desto besser sind unsere Chancen dagegen zu kämpfen.

Die Brigitte Bardot Foundation hat einen offenen Brief an den König von Spanien, spanische Behörden und das ganze Land veröffentlicht. Dieser Brief ist ein Plädoyer an das spanische Volk, die empörende „Tradition“ zu beenden. Es gibt außerdem eine Online Petition die ihr hier unterschreiben könnt. Wir brauchen jede Unterstützung die wir kriegen können, wenn wir etwas bewegen wollen. Teilt also bitte entweder diese Petition oder diesen Artikel mit möglichst vielen Menschen.

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50.000 Windhunde werden jedes Jahr brutal getötet und niemand spricht darüber

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. Dezember 2018 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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