Archiv für Februar 2019

Der Mensch – das ausbeuterische Wesen. Wollproduktion.   Leave a comment

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Es ist unglaublich wie ausbeuterisch der Mensch ist. Er denkt vor allem bei Tieren (die können sich ja nicht wehren) bis in die letzte Ecke aus, wie er Tiere noch und noch mehr ausbeuten könnte. So ist es auch bei der Wollproduktion. Und wenn sie nicht mehr genug Wolle abgeben kommen sie in den Schlachthof.

Woher nehmen manche Menschen die Ansicht, dass er das höchste Wesen auf der Erde wäre, dem am meisten Würde zustehen würde? Im Gegenteil: kein anderes Tier hat so viel Grund sich zu schämen wie der Mensch. Er müsste sich abgrundtief schämen. Mir graust vor ihm.

Aus tierschutzbuero.de

Die grausame Tierquälerei hinter der Wollproduktion.

Viele Menschen denken auch heute noch, dass die Tiere, ganz besonders Schafe, doch geschoren werden müssten und wir daher auf tierfreundlichem Weg an Wolle kommen. Dabei würden sie ohne menschliches Zutun auch nur soviel Wolle produzieren, wie sie zum Schutz vor extremen Temperaturen benötigen.

Während Pelz zwar immer noch viel zu viel produziert, verkauft und getragen wird aber die tierquälerischen Hintergründe immer mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit kommen, fehlt die kritische Auseinandersetzung mit Wolle noch fast vollständig. Stattdessen wird Wolle oft als besonders natürliches und gutes Naturprodukt dargestellt, mit dessen Gewinnung wir den Tieren doch sogar einen Gefallen tun würden. Dabei sieht die Realität, wie so oft, ganz anders aus. Denn auch Wolle ist direkt mit Tierquälerei und Ausbeutung verbunden.

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Foto: PETA

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Viele Menschen denken auch heute noch, dass die Tiere, ganz besonders Schafe, doch geschoren werden müssten und wir daher auf tierfreundlichem Weg an Wolle kommen. Dabei würden sie ohne menschliches Zutun auch nur soviel Wolle produzieren, wie sie zum Schutz vor extremen Temperaturen benötigen.

Der Mensch hat den Tieren über die Zeit jedoch den natürlichen Fellwechsel weggezüchtet, was das Scheren erst nötig macht – und dies ist meist mit Verletzungen und Qual verbunden. In Australien, dem größten Produzenten von Wolle, werden viele Millionen Merinoschafe gezüchtet, die extrem faltige Haut haben, damit ihnen noch mehr Haare wachsen – und somit mehr Profit gemacht werden kann. Allerdings sind die Hautfalten ein beliebtes Ziel von Fliegen, die dort ihre Larven legen und die Schafe buchstäblich von innen auffressen. Die Lösung ist mitnichten die Züchtung von Tieren mit weniger Haut und Wolle, sondern das Herausschneiden von großen Stücken Haut aus den Hinterteilen der Tiere, an denen sich die Fliegen ansetzen sollen – ein Prozedere, das sich “Mulesing” nennt. Man kann sich die Schmerzen und das Leid, das damit für die Tiere verbunden ist, nur bedingt vorstellen.

Doch nicht nur Merinoschafe, sondern alle Tiere der Wollproduktion leiden extrem. Bei der Schur selbst werden die Tiere fixiert, gequält und häufig durch die extreme Akkordarbeit stark verletzt. Das betrifft nicht nur Schafe sondern auch andere Tiere der Wollproduktion, wie Alpakas, Angora-Kaninchen, Cashmere- oder Mohair-Ziegen. Und wenn sie nicht mehr genug Wolle abgeben, steht ihnen oft ein langer und elendiger Tiertransport bevor, an dessen Ende der Schlachthof. Und auch für die Umwelt ist die Wollproduktion fatal – neben enormen Flächen, die benötigt werden, extremer Wasserverschmutzung und dem riesigem Futterbedarf, werden auch viele Pestizide gegen den Insektenbefall eingesetzt, die die Umwelt angreifen und verschmutzen. Noch dazu wird auch die bereits gewonnen Wolle mit Insektenschutzmitteln besprüht. Es sollte also klar sein, dass Wolle zu 100% abzulehnen ist – für die Tiere und die Umwelt! Und das sollte in der heutigen Zeit, in der, neben Baumwolle und Leinen, immer mehr rein pflanzliche Stoffe, wie Hanf, Viskose oder Sojaseide, verfügbar sind, kein Problem sein.

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Der Mensch – das ausbeuterische Wesen. Wollproduktion.

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Mulesing.

Merinoschafe wurden im Laufe der Zeit so weitergezüchtet, dass ihr kompletter Körper von Falten bedeckt ist. Dies hat den Zweck, möglichst viel Wolle zu produzieren. Bei heißem Wetter sind diese Hautfalten schon problematisch für das Tier, aber besonders um die Schwanzgegend werden diese Falten zu einem richtigen Problem. Rund um den After des Tieres sammelt sich Urin und Kot in diesen Hautfalten. Der Geruch der Ausscheidungen lockt eine bestimmte Fliegensorte an, die sich unter diesen Falten einnistet und sich im feucht-warmen Klima der Haut vermehrt. Die Larven, die diese Fliegen legen, fressen sich buchstäblich in die Tiere ein und verursachen schlimmste Entzündungen und Schmerzen, bis hin zum Tod der befallenen Tiere (Myiasis)

https://meingehaekeltesherz.de/mulesing-was-ist-das

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Mulesing – wie Merinoschafe für kuschelige Wollpullover leiden müssen.

https://utopia.de/ratgeber/mulesing-wie-merinoschafe-fuer-kuschelige-wollpullover-leiden-muessen/

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Tiertransporte.

Rotes Licht für Tiertransporte ins Ausland (geht bis 6:36 Minuten)

https://www.br.de/mediathek/video/quer-07022019-respekt-rente-lustiges-laermmessen-revolte-der-tieraerzte-av:5c193a6b4417670018aad5d3

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 28. Februar 2019 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Woher stammt meine Milch?   Leave a comment

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Die Kuh ist für mich Sinnbild für die perverse Ausbeutung von Tieren durch Menschen. Etwas Perverseres als den Umgang mit Tieren kann ich mir nicht vorstellen. Man stelle sich mal eine Mutter vor, der man gleich nach der Geburt ihr Kind nimmt. Genau so geht man bei Kühen vor. Männliche Kälber haben sowieso keinen Wert, gleich wie es bei den Küken ist, die am ersten Tag millionenfach geschreddert werden. Und da wollen Menschen und verschiedene Institutionen groß von Moral reden … Die „Nutz“-Tiere wissen jedenfalls was Hölle ist. Ich trinke jedenfalls vegane Milch.

„Nur der Mensch überall auf der gesamten Erde bringt unermesslich Leid über die Tiere. So viel kann man gar nicht aufzählen, mit vieviel Vorgehensweisen die Tiere brutalst gequält und getötet werden. Und dabei stellt er sich als das höchst entwickelste Lebewesen dar!“ – Karsta Rößler – Facebook.

Aus soko-tierschutz.org

Eine Kuh gibt nicht einfach so Milch. Sie muss dafür regelmäßig (meist) künstlich befruchtet werden, denn nur mit der erneuten Geburt eines Kalbes bleibt der Milchfluss konstant. Dabei entstehen ständig Kälber, die bei der Geburt üblicherweise mit einem Flaschenzug aus dem Körper der Mutter gezerrt werden. Die Milch soll dem Bauern Geld einbringen. Das Kälbchen wird deshalb von der Mutter getrennt in einem so genannten Iglu gehalten (ein schöner Begriff für Isolation und Enge) und erhält einen Milchersatzstoff als Nahrung. Kurz darauf folgen lange Tiertransporte an die profitabelsten Schlacht- und Mastorte quer durch Europa und sogar darüber hinaus. Die Mütter bleiben in den Ställen zurück. Häufig angekettet und mit weniger Bewegungsmöglichkeiten als im Hühnerkäfig. Liegen und stehen auf kot- und uringetränkten Spaltenböden – das ist alles, was eine Milchkuh darf. Die Ketten und Bänder fressen sich in Haut und Fleisch, Gelenke werden wund, entzünden sich und schwellen an. Auch die wenigen Kühe, die im Sommer auf der Weide zu sehen sind, verbringen den Winter üblicherweise im Stall, häufig in Anbindehaltung.

Auch das Euter entzündet sich schmerzhaft – Mastitis ist Alltag in der Milchwirtschaft. Nach 4 bis 5 Jahren erfolgt der letzte Tiertransport. Die Kuh ist ausgemolken, ausgemergelt – nur noch Haut und Knochen. Alle Energie steckte sie in die maximale Milchleistung. Manch eine Kuh erreicht den Schlachthof nur als Krüppel, ist zu schwach zum Laufen. Die Branche nennt Tiere wie dieses einen „Downer“. Eine Seilwinde schleppt das Tier zur Schlachtbank. Milch ist nicht nur das Produkt eines lebenden Tieres. Milch steht für unermessliches Tierleid, für Massen- und Kettenhaltung, für die Tötung von Kälbern und ihren Müttern. Tiermilch ist nicht vegetarisch.

Folgen für die Umwelt

Die Milchwirtschaft verursacht eine massive Umweltverschmutzung. Die Gülle verseucht Luft, Böden und Wasser. Kühe stellen einen der Hauptfaktoren der Klimaerwärmung dar. Das Methan aus den Körpern unzähliger Rinder übersteigt sogar die Belastung des Autoverkehrs. Die Milchproduktion geht mit einer extremen Ressourcenverschwendung einher: Für ein Glas Milch werden etwa 200 Liter Wasser verbraucht, für eine Scheibe Käse 100 Liter Wasser. Milch, egal ob konventionell oder bio, zerstört die Umwelt.

Folgen für Ihre Gesundheit

Kuhmilch ist exakt auf die Bedürfnisse des Kalbes abgestimmt. Die Folgen für den menschlichen Körper sind gravierend. Studien belegen, dass Kuhmilchkonsum in Verbindung mit schweren Krankheiten wie Osteoporose, Akne, sowie Herz- und Krebserkrankungen steht. Viele Menschen wissen nicht, dass sie laktoseintolerant sind und können sich ihre Beschwerden nicht erklären. Es gibt sehr gute Alternativen aus rein pflanzlichen Quellen. Soja-, Reis- und Hafermilch sind beispielsweise Alternativen, die Kälber und Kühe retten, die Umwelt schonen und nicht krank machen.

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Woher stammt meine Milch?

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Aus Facebook

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DIE TIERE UND WIR // SOKO Tierschutz e.V.

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Wussten Sie?​

…dass die Aufdeckungsarbeit von SOKO Tierschutz den Tierquälern speziell in der Geflügelindustrie so viel Angst macht, dass gegen uns eine nie dagewesene Rufmordkampage durchgeführt wurde? Nach unserer Wiesenhof Aufdeckung beauftragten Unbekannte eine Firma in der Schweiz, um unseren guten Ruf zu zerstören. Diese Kampagne kostete die Täter ein Vermögen und verfehlte ihr Ziel. Das zeigt: Unsere Gegner sind nicht nur für Tierleid und Umweltverschmutzung im legalen Bereich verantwortlich, sondern greifen sogar zu illegalen Mitteln und Straftaten, wenn sie ihr Geschäft bedroht sehen.

Quelle: soko-tierschutz.org

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Die Tiere haben eine Reinheit, die der Mensch endgültig verloren hat.

Brigitte Bardot

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Gruß Hubert

 

„Das eiskalte Geschäft mit der Milch“   9 comments

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Unbeschreibliches Tierleid.

Aus vol.at

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Für Tierfreunde sind diese Aufnahmen kaum zu ertragen: Der neue Dokumentarfilm des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) zeigt, wie unerträglich die Zustände bei Tiertransporten in Österreich sind. Dass es sich bei den im Video gezeigten Tieren noch um Kälbchen handelt, macht die Sachen nur noch schlimmer.

Im Sommer und im Herbst 2014 dokumentierte der Verein Gegen Tierfabriken mit versteckten Kameras, Infrarot- und GPS-Geräten die Situation während Tiertransporten. Die Ergebnisse waren schockierend, denn sie zeigten zu lange Fahrtzeiten, nicht eingehaltene Ruhepausen sowie Gewalt bei der Be- und Entladung der Tiere.

Im Speziellen wurde der Transport österreichischer Kälber in den Süden verfolgt. Insgesamt wurden 2500 km nach Spanien in 90 Stunden zurückgelegt, die entsprechenden Gesetzesübertretungen wurden vom VGT angezeigt.

Allein aus Österreich werden laut Vereinsauskunft pro Jahr 80 000 Kälber zur Mast nach Südeuropa transportiert. Dabei handelt es sich zum großen Teil um männliche Kälber aus der Milchindustrie. Diese sind für die österreichischen Betriebe weniger gewinnbringend, da sie keine Milch geben und auch während der Mast nicht so viel Fleisch ansetzen, wie Kälber einer reinen Fleischrasse.

Der Dokumentarfilm greift die Idee auf, selber als Konsument zu handeln und durch die Reduktion des Konsums an Milch und Milchprodukten, dabei zu helfen die Anzahl an Tiertransporten in Zukunft zu reduzieren.

Petition für die Verbesserung von Tiertransportbedingungen

Neben der Bewusstseinsarbeit durch den Dokumentarfilm “Das eiskalte Geschäft mit der Milch”, möchte der VGT auch die Politik klar zum Handeln auffordern. Mit der Petition sollen möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um zu zeigen, dass die österreichische Bevölkerung kein Verständnis dafür hat, dass Tiere über lange Strecken quer durch Europa transportiert werden.

Der Verein Gegen Tierfabriken fordert daher:

  • Eine maximale Transportdauer von 8 Stunden für alle Tierarten.

  • Kein Transport von Säugetieren, die noch nicht von der Muttermilch entwöhnt sind.
  • Mehr Platz und Stroh in Langstreckentransportern, um ein permanentes Stehen der Tiere zu vermeiden.
  • Zurück zu Zweinutzungsrassen anstatt der Nutzung von „Turbo“- Hochleistungsrassen.
  • Gekühlte Fleisch- statt Lebendtiertransporte.
  • Förderung von pflanzlicher Milch statt der Förderung von Kuhmilch, um somit die Transporte zu verringern.

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„Das eiskalte Geschäft mit der Milch“

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Von proplanta.de

Tiere werden beim Schlachten nicht richtig betäubt

Kulmbach/Hamburg – Die Albert-Schweitzer-Stiftung fordert eine bessere Beachtung des Tierschutzes in Schlachtbetrieben.

Anlass ist ein Bericht der ARD-«Tagesthemen». Der Fleischforscher Klaus Tröger vom Kulmbacher Max-Rubner-Institut hatte in der Sendung am Montagabend berichtet, dass jährlich rund 500.000 Schweine und 200.000 Rinder nicht ordnungsgemäß betäubt werden. Die Tiere würden somit bei vollem Bewusstsein gesiedet und zerteilt, zitierte die Stiftung den Fleischforscher.

Laut Tröger haben die sogenannten Stecher in den Schlachthäusern nur etwa zwei Sekunden Zeit, um Schweinen die Schlagadern zu durchtrennen. Bei diesem Tempo verfehlten die Schlachter häufig große Blutgefäße oder übersähen einzelne Tiere. Dadurch werden nach Schätzungen des Experten rund eine halbe Million Schweine pro Jahr qualvoll und bei vollem Bewusstsein im heißen Wasserbad verbrüht. Genauso dramatisch ist nach Angaben Trögers die Lage bei Rindern. Der zur Betäubung vorgesehene Bolzenschuss verfehle häufig das Ziel.

Als Grund nannte die Albert-Schweitzer-Stiftung die Akkordlöhne in den Schlachthäusern. Der daraus resultierende Zeitdruck müsse zwangsläufig zu Fehlern führen, erklärte der Präsident der Stiftung, Wolfgang Schindler, am Dienstag in einer Mitteilung. Diese Form der Entlohnung müsse verboten werden. Sie sei größtenteils verantwortlich für unermessliches Tierleid. Deshalb müsse der Gesetzgeber dringend die entsprechenden Vorschriften ändern.

Genauso schlimm sei die Lage bei der Geflügelschlachtung. Hühner und Puten sollen theoretisch betäubt werden, indem ihre Köpfe durch ein elektrisches Wasserbad gezogen werden. «Doch viele Tiere bewegen sich in ihrer Panik sehr stark, wodurch sie nicht ausreichend betäubt werden und so bei Bewusstsein ihren Kehlschnitt und auch die weitere Zerteilung miterleben müssen», betonte Schindler. «Die gängigen Methoden sind nicht mit den Grundsätzen der Tierschutz- Schlachtverordnung vereinbar, nach denen Tiere so zu schlachten sind, dass nicht mehr als unvermeidbare Aufregung, Schmerzen, Leiden oder Schäden verursacht werden.» (dpa)

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Tiere-werden-beim-Schlachten-nicht-richtig-betaeubt_article1270026291.html

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Gruß Hubert

 

Vatikan-Konferenz – das Fiasko des Franziskus   3 comments

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Da lädt der Papst Bischöfe aus der ganzen Welt ein um das große Problem der Kirche mit dem sexuellen Missbrauch weltweit in ihren Institutionen aufzuarbeiten und einen ganz neuen Umgang damit zu fordern … und dann kommt sowas dabei heraus – nämlich ZERO. Er tut so als ob der der oberste Kinderschützer wäre und will auch noch außerkirchliche Menschen damit belehren. Entweder tut er so – oder er hat wirklich nichts verstanden. Die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche hat einen schweren Treffer erhalten.
Der Schweizer Jean-Marie Fürbringer, ein Missbrauchsopfer, hatte wohl recht als er sagte: „dem Teufel die Schuld zu geben, sei „pastorales Blabla“.

Aus Tagesschau.de

Auszug.

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Bild von Tagesschau.de

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Opfer von Vatikan-Konferenz enttäuscht

Ein „Fiasko“, eine „vertane Chance“ – die Kritik der Betroffenen-Verbände an der Anti-Missbrauchskonferenz im Vatikan ist scharf. Und das, obwohl der Papst in seiner Abschlussrede deutliche Worte fand.

Der mehrtägige Krisengipfel im Vatikan zum Kindesmissbrauch hat Enttäuschung bei den Opfern ausgelöst, die auf konkrete Maßnahmen der katholischen Kirche gehofft hatten. Papst Franziskus versicherte zum Abschluss der viertägigen Sonderkonferenz zwar, die Kirche werde künftig jeden einzelnen Fall mit „äußerster Ernsthaftigkeit“ verfolgen. Ein Priester, der Kinder missbrauche, sei ein „Werkzeug des Satans“.

Opferverbände zeigten sich aber enttäuscht von der Rede und beklagten einen Mangel an wirklicher Veränderung. Der Schweizer Jean-Marie Fürbringer, der wie viele andere Missbrauchsopfer auf dem Petersplatz das Ende der Konferenz abgewartet hatte, sagte, dem Teufel die Schuld zu geben, sei „pastorales Blabla“.

„Fiasko“ und „vertane Chance“

Auch Matthias Katsch vom deutschen Opferverband „Eckiger Tisch“ erklärte, die Rede des Papstes sei „der schamlose Versuch, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen, ohne sich der Schuld und dem Versagen zu stellen und wirkliche Veränderung anzugehen“. Ein „Fiasko“ und eine „vertane Chance“ nannte Thomas Schüller, Direktor für Kanonisches Recht an der Universität Münster, die Papst-Rede.

Bundesjustizministerin Katarina Barley forderte die katholische Kirche auf, bei der Aufarbeitung der Missbrauchsskandale weltweit umfassend mit der Justiz zusammenzuarbeiten. „Missbrauchstaten sind von Strafgerichten zu beurteilen“, sagte Barley den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Den Worten des Papstes müssten jetzt Taten folgen.

 

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Bild aus Video von Tagesschau.de

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In seiner Abschlussrede nannte Franziskus Priester und Bischöfe, die Missbrauch begangen haben, „Menschenschinder“. Täter, so das Kirchenoberhaupt, würden sich „zum Werkzeug des Teufels“ machen. Er räumte große Versäumnisse der katholischen Kirche in der Vergangenheit ein und versprach einen Mentalitätswechsel.

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Vatikan-Konferenz – das Fiasko des Franziskus

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Wie erleben Opfer die Missbrauchskonferenz im Vatikan?

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Aus br.de

Auszug.

Sie sind die Gesichter dieses Gipfels. Frauen und Männer, die als Kinder von Priestern missbraucht worden sind. Und während die Bischöfe hinter verschlossenen Türen beraten, werden die Opfer nicht müde, vor den Vatikantoren ihre Geschichte zu erzählen. Wie Alessandro Battaglia, der mit 15 von einem Priester sexuell missbraucht wurde. „Jeder von uns hat mindestens einmal versucht, sich das Leben zu nehmen.“ Nur mit viel Mühe schafft es Alessandro, über das Trauma seines Lebens zu sprechen. Er, der in seiner Jugend in der Kirche aktiv war, als Pfadfinder, als Jugendleiter, hat seinen Glauben verloren.

„Sie haben mir den Glauben gestohlen. An eine Kirche, einen Gott, der so etwas zulässt, kann ich nicht mehr glauben.“ Alessandro Battaglia

Bei der Gerichtsverhandlung gegen den Mann, der Alessandro vergewaltigt hat, kommt heraus, dass der Weihbischof damals empfohlen hat, den Täter zu versetzen.

Bischöfe in Italien haben Täter-Priester nur in andere Gemeinden versetzt

„In Italien gibt es fünf Bischöfe, die vor Gericht zugegeben haben, pädophile Priester in andere Gemeinden versetzt zu haben, die also wie in meinem Fall Taten vertuscht haben.“ Alessandro Battaglia

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Vertreter der Missbrauchsopfer enttäuscht – nur eine Nebenrolle?

Matthias Katsch ist wie viele Opfervertreter enttäuscht, dass Überlebende bei dieser Konferenz nur eine Nebenrolle spielen. Wie Kirche Missbrauch in den eigenen Reihen bekämpfen muss, würde er gerne den Konferenzteilnehmern persönlich sagen, vor allem einem Mann.

„Stellen sie sich vor, der Papst öffnet morgen den Petersdom und sagt: Alle Betroffenen kommt her, ich empfange Euch, ich höre euch zu!“

Aus vielen Nationen sind Missbrauchsopfer in diesen Tagen nach Rom gereist. Für viele von ihnen ein enormer Kraftakt – auch finanziell. Und die Hoffnung, dass Überlebende diese Konferenz nicht nur begleiten, sondern am Ende auch an ihr teilnehmen, haben sie noch nicht aufgegeben.

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Aus feinschwarz.de

Verantwortliche schützen die Institution und ihr ganz persönliches Leben.

 

Beck: Immer wieder lassen Verantwortliche in den Diözesen und Orden erkennen, dass sie den Schutz ihrer Institution gegenüber Vorwürfen und Anfragen so stark verinnerlicht haben, dass sie Opfer schnell als Gegner betrachten, dem Institutionenschutz Priorität einräumen und nur die unumgänglichen Maßnahmen ergreifen. Dabei scheint die katholische Kirche nicht nur Tätern ein günstiges Milieu zu bieten. Es gibt offenbar auch die Neigung, ein Schweigen und Vertuschen stärker zu honorieren, als ein offenes Bearbeiten. Wie bewerten sie diese strukturellen Fragen?

Katsch: Priester und Bischöfe können Fragen der Institution, der Organisation nicht von persönlichen Fragen trennen. Weil es für sie um die ganz persönliche Lebensführung geht. Priester zu sein, ist danach eben nicht einfach ein Beruf. Zugleich steht im Zentrum dieser Lebensweise die Pflicht zum Zölibat, an der offenbar sehr viele Priester scheitern. Über dieses Scheitern muss aber geschwiegen werden. So wie über die Homosexualität von Priestern geschwiegen werden muss. Deshalb schützen Verantwortliche, die die Institution zu schützen meinen, eigentlich immer auch ihr ganz persönliches Leben.
Die Abwertung von menschlicher Sexualität ist mit der Zeit so zentral geworden in der kirchlichen Lehre. Denken sie nur daran, mit welcher Inbrunst seit Jahren darüber gestritten wird, ob Wiederverheiratete Sex haben dürfen. Absurd das Ganze. Als ob das die zentrale Frage im Glauben der Christen wäre.

https://www.feinschwarz.net/sexueller-missbrauch-eine-studie-in-der-wahrnehmung-von-opfern/

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Video: Matthias Katsch, Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“, zum Missbrauch in der katholischen Kirche und den Umgang damit

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-507927.html

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„Eckiger Tisch“

 

Matthias Katsch – von „Eckiger Tisch“

 

Wer wir sind

ECKIGER TISCH wurde im April 2010 von Betroffenen sexuali­sierter Gewalt an Schulen des katholischen Jesuitenordens gegründet. Diese Betroffenen hatten im Januar 2010 die hun­dertfachen Missbrauchsfälle an katholischen Einrichtungen öffentlich gemacht. Der bewusst sperrige Name „Eckiger Tisch“ wurde als provokativer Kontrapunkt zum 2010 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch“ gewählt, an dem die Betroffenen nicht beteiligt wurden.

http://www.eckiger-tisch.de/wer-wir-sind/

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Missbrauchs-Gipfel.

Der Teufel war’s!

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ZEIT.de

Der Teufel war’s

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/missbrauchgipfel-abschlussrede-kommentar?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.twitter.ref.zeitde.share.link.x

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Kommentar zum Anti-Missbrauchsgipfel

von Peter Frey, ZDF-Chefredakteur

Eine Jahrhundertantwort auf ein Jahrhundertproblem sei die Rede des Papstes nicht gewesen, kommentiert Chefredakteur Peter Frey zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels der Katholischen Kirche. Er hätte „Systemfehler seiner Kirche benennen müssen“.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/anti-missbrauchs-gipfel-im-vatikan-kommentar-zdf-chefredakteur-peter-frey-ein-reformer-in-der-defensive-100.html

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Gruß Hubert

Pferdemarkt in Skaryszew – Polen   Leave a comment

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Wenn man in die Augen von gequälten und ausgebeuteten Tieren schaut und dann tut was man tut, dann weiß man, dass solche Elemente (Menschen möchte ich sie nicht nennen) absolut kein Mitgefühl haben. Es ist erschütternd was diese Pferde auf diesem Pferdemarkt in Skaryszew – Polen und ihrer letzten Reise durch die Hölle in den Tod mitmachen.

Aus pferdefreizeithof-cobbel.de

Durch die Hölle in den Tod! 

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Einmal im Jahr, meist im Februar oder März, findet in der kleinen Ortschaft Skaryszew in Polen ein großes Volksfest statt. Ein riesiger Trödelmarkt, Volksbelustigung, Karussel und dabei leider auch einer der größsten und schlimmsten Pferdemärkte Europas.

Tausend und mehr Pferde werden dort zum Verkauf angeboten. Oft haben die Tiere bereits hunderte und mehr km Transport in eisiger Kälte, ohne Wasser und Futter hinter sich. Dort angekommen, fallen viele Pferde verletzt, krank und völlig erschöpft von den  Transportern.

Die Tier bekommen bewusst oft schon 4 Tage kein Wasser, damit sie vor Ort entkräftet sind und sich nicht wehren können. Pferde, welche immer noch nicht ruhig sind, werden mit Wodka ruhig gestellt. Der große Durst läßt sie sogar Wodka trinken.

Aber es gibt kein Mitleid, keine Hilfe für die gequälten Geschöpfe. Betrunkene Kerle schlagen voller Freude auf die Tiere ein. Die wenigen Tierärzte vor Ort gehören zu Tierschützern, welche sich einiger dieser Tiere annehmen, sie frei kaufen, um ihnen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Dabei riskieren diese Menschen ihr Leben, denn Tierschützer sind auf dem Markt absolut nicht erwünscht.

Die meisten Pferde jedoch werden am Abend des Markttages von Schlachtpferdehändlern der Pferdefleisch-Mafia aufgekauft, um dann erneut auf große Viehtransporter geprügelt zu werden, egal, ob sie verletzt sind, oder sich vor Schwäche kaum noch auf den Beinen halten können.

Dann beginnt ihr letzer grausamer Weg in einen noch grausameren Tod auf einen der brutalen Pferdeschlachthöfe in den Zielländern. Viele Pferde verletzen sich auf dem Transport schwer. Sie rutschen mit den Beinen durch die Gitterstäbe, kommen nicht mehr raus und reißen sich die Hufe ab oder brechen sich die Beine. Jeder kennt die grausamen Bilder von Tiertransporten.

Wer den Transport überlebt, hat genau 3 Minuten Zeit zum sterben. Mehr Zeit bleibt den Schlachtern nicht für ein Pferd. Akkordarbeit ist angesagt. Egal ob die Bolzenschußgeräte funktionieren, ob die Messer zum Schächten scharf sind, oder richtig angesetzt werden. Die Pferde werden oft noch bei vollem Bewustsein mit Ketten an den Hinterbeinen hoch gezogen, um auszubluten.

Nur wenige Pferde können von Tierschützern vor diesem Schicksal bewahrt werden.

Ein Tropfen auf dem heißen Stein !

Ja, aber jeder dieser „Tropfen“ ist ein Leben, das es wert ist gerettet zu werden, ein Leben für das es sich lohnt mit aller Kraft zu kämpfen.

Auch wir vom Pferdeschutz- und Gnadenhof Cobbel konnten dank Ihrer großzügigen Spenden  im Frühjahr 2015 nach Skaryszew fahren, um einige Pferde zu retten.

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Pferdemarkt in Skaryszew – Polen

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Pferdemarkt Skaryszew 2014

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Gruß Hubert

Julia Klöckner erhält „Orden wider den tierischen Ernst“   Leave a comment

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Das ewige Gelächle von Klöckner nervt mich nur. Tiere haben von dieser „Dame“ bestimmt nichts zu erwarten.

Rebloggt von Tierfreund Wolodja.

Julia Klöckner erhält „Orden wider den tierischen Ernst“

Statement von PETA: Auszeichnung für tierfeindliche Politik hat zynischen Beigeschmack

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bekommt den „Orden wider den tierischen Ernst” verliehen. Die Auszeichnung vergibt der Aachener Karnevalsverein (AKV) jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, „die Individualität, Beliebtheit und Mutterwitz in sich vereinen, vor allem aber Humor und Menschlichkeit im Amt bewiesen haben“.

Hierzu nachfolgender Kommentar von Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin für Tiere bei PETA :

„Den Orden an Klöckner zu verleihen, hat einen zynischen Beigeschmack. Klöckner handelt in ihrem Amt tatsächlich wider den tierischen Ernst der Lage. Sie nimmt sich nämlich in keiner Weise den ernsthaft erschreckenden Lebensumständen der Tiere an, die täglich ein tristes Leben im Stall fristen. Ihr Amtsverständnis ist für rational denkende Menschen unbestreitbar ein Witz, ein schlechter: Obwohl das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration unvermeidbar bevorsteht und nur noch eine Frage kurzer Zeit ist, hat sie die tierschutzwidrige Praxis für weitere zwei Jahre erlaubt. Somit kastrieren Bauern weiterhin jährlich circa 20 Millionen männliche Ferkel unter Qualen ohne Betäubung.

Auch das von ihr auf den Weg gebrachte, auf Freiwilligkeit beruhende staatliche Tierwohllabel ist eine Farce für alle Lebewesen und täuscht Verbrauchern lediglich vor, dass es den Tieren in der Landwirtschaft besser ginge. Diese Auszeichnung zeigt in zynischer Art und Weise, dass Probleme in der Agrarindustrie einfach weggelächelt werden und sich nicht um die Belange der Tiere gekümmert wird. Wider den tierischen Ernst? Solange Menschen wie Julia Klöckner die Rechte der Tiere missachten und dafür noch mit Orden bestückt werden, brauchen Tiere die Unterstützung jedes Einzelnen, um den Kreislauf der Ausbeutung endlich zu unterbrechen.“

Quelle: peta.de

Und Heinz Röver schreibt hierzu an diesen Karnevalsverein:

Sehr geehrte Damen und Herren, die Begründung für die Verleihung des Ordens an die „Weinkönigin“, wie wir Tierschützer die schlechteste Ministerin der GroKo nennen, ist schlicht und einfach das krasse Gegenteil von Wahrheit. Wir könnten eine lange Liste von Lügen und Intrigen der „Dame“ gegen Menschlichkeit und gegen das Tierwohl vorlegen.

Angewidert werden die meisten von uns heute das verlogene Spektakel keinesfalls ansehen. Es wäre doch ganz gut, wenn gelegentlich denkende Menschen sich bei Ihnen durchsetzen, bevor Sie Ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Vielleicht ist die Verleihung auch Ergebnis eines politischen Klüngels (Köln liegt nicht sehr fern); das vermute ich mal zu allererst.

Mit freundlichen Grüßen Heinz A. Höver, Nettersheim


SIE KAMEN MIT MESSERN

BarbarischeTierquäler schächten in der Nacht bei Klein Ilsede 5 Schafe auf brutalste Art und Weise: Die Täter trieben die Tiere zusammen, nahmen sich dann jedes einzelne vor und schächteten es vor Ort. Ohne Betäubung schnitten sie ihnen die Kehle durch und trennten das Fleisch heraus. Gedärme und andere Überreste schmissen die Tierquäler in einen Graben hinter dem Gelände.

Quelle: bild.de


Tierschützer vor Schlachthof in Österreich festgenommen

Tierschützer wollten gegen einen illegalen Tiertransport protestieren. Und als ob Tierschutz ein Verbrechen wäre, wurde nicht etwa der Tiertransorter kontrolliert, sondern stattdessen die Aktivisten in Gewahrsam genommen. Die Polizei kam mit 7 (!) Polizeifahrzeugen und beschlagnahmte auch 2 Transparente und 4 Plakate.“

Quelle: oe24.at

 

Veröffentlicht 21. Februar 2019 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Durch die Augen eines Schweins   Leave a comment

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Da kann ich wirklich kein Fleisch mehr essen.

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Durch die Augen eines Schweins – iAnimal 360° mit Thomas D

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. Februar 2019 von hubwen in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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