Archiv für 26. Februar 2019

Woher stammt meine Milch?   Leave a comment

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Die Kuh ist für mich Sinnbild für die perverse Ausbeutung von Tieren durch Menschen. Etwas Perverseres als den Umgang mit Tieren kann ich mir nicht vorstellen. Man stelle sich mal eine Mutter vor, der man gleich nach der Geburt ihr Kind nimmt. Genau so geht man bei Kühen vor. Männliche Kälber haben sowieso keinen Wert, gleich wie es bei den Küken ist, die am ersten Tag millionenfach geschreddert werden. Und da wollen Menschen und verschiedene Institutionen groß von Moral reden … Die „Nutz“-Tiere wissen jedenfalls was Hölle ist. Ich trinke jedenfalls vegane Milch.

„Nur der Mensch überall auf der gesamten Erde bringt unermesslich Leid über die Tiere. So viel kann man gar nicht aufzählen, mit vieviel Vorgehensweisen die Tiere brutalst gequält und getötet werden. Und dabei stellt er sich als das höchst entwickelste Lebewesen dar!“ – Karsta Rößler – Facebook.

Aus soko-tierschutz.org

Eine Kuh gibt nicht einfach so Milch. Sie muss dafür regelmäßig (meist) künstlich befruchtet werden, denn nur mit der erneuten Geburt eines Kalbes bleibt der Milchfluss konstant. Dabei entstehen ständig Kälber, die bei der Geburt üblicherweise mit einem Flaschenzug aus dem Körper der Mutter gezerrt werden. Die Milch soll dem Bauern Geld einbringen. Das Kälbchen wird deshalb von der Mutter getrennt in einem so genannten Iglu gehalten (ein schöner Begriff für Isolation und Enge) und erhält einen Milchersatzstoff als Nahrung. Kurz darauf folgen lange Tiertransporte an die profitabelsten Schlacht- und Mastorte quer durch Europa und sogar darüber hinaus. Die Mütter bleiben in den Ställen zurück. Häufig angekettet und mit weniger Bewegungsmöglichkeiten als im Hühnerkäfig. Liegen und stehen auf kot- und uringetränkten Spaltenböden – das ist alles, was eine Milchkuh darf. Die Ketten und Bänder fressen sich in Haut und Fleisch, Gelenke werden wund, entzünden sich und schwellen an. Auch die wenigen Kühe, die im Sommer auf der Weide zu sehen sind, verbringen den Winter üblicherweise im Stall, häufig in Anbindehaltung.

Auch das Euter entzündet sich schmerzhaft – Mastitis ist Alltag in der Milchwirtschaft. Nach 4 bis 5 Jahren erfolgt der letzte Tiertransport. Die Kuh ist ausgemolken, ausgemergelt – nur noch Haut und Knochen. Alle Energie steckte sie in die maximale Milchleistung. Manch eine Kuh erreicht den Schlachthof nur als Krüppel, ist zu schwach zum Laufen. Die Branche nennt Tiere wie dieses einen „Downer“. Eine Seilwinde schleppt das Tier zur Schlachtbank. Milch ist nicht nur das Produkt eines lebenden Tieres. Milch steht für unermessliches Tierleid, für Massen- und Kettenhaltung, für die Tötung von Kälbern und ihren Müttern. Tiermilch ist nicht vegetarisch.

Folgen für die Umwelt

Die Milchwirtschaft verursacht eine massive Umweltverschmutzung. Die Gülle verseucht Luft, Böden und Wasser. Kühe stellen einen der Hauptfaktoren der Klimaerwärmung dar. Das Methan aus den Körpern unzähliger Rinder übersteigt sogar die Belastung des Autoverkehrs. Die Milchproduktion geht mit einer extremen Ressourcenverschwendung einher: Für ein Glas Milch werden etwa 200 Liter Wasser verbraucht, für eine Scheibe Käse 100 Liter Wasser. Milch, egal ob konventionell oder bio, zerstört die Umwelt.

Folgen für Ihre Gesundheit

Kuhmilch ist exakt auf die Bedürfnisse des Kalbes abgestimmt. Die Folgen für den menschlichen Körper sind gravierend. Studien belegen, dass Kuhmilchkonsum in Verbindung mit schweren Krankheiten wie Osteoporose, Akne, sowie Herz- und Krebserkrankungen steht. Viele Menschen wissen nicht, dass sie laktoseintolerant sind und können sich ihre Beschwerden nicht erklären. Es gibt sehr gute Alternativen aus rein pflanzlichen Quellen. Soja-, Reis- und Hafermilch sind beispielsweise Alternativen, die Kälber und Kühe retten, die Umwelt schonen und nicht krank machen.

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Woher stammt meine Milch?

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Aus Facebook

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DIE TIERE UND WIR // SOKO Tierschutz e.V.

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Wussten Sie?​

…dass die Aufdeckungsarbeit von SOKO Tierschutz den Tierquälern speziell in der Geflügelindustrie so viel Angst macht, dass gegen uns eine nie dagewesene Rufmordkampage durchgeführt wurde? Nach unserer Wiesenhof Aufdeckung beauftragten Unbekannte eine Firma in der Schweiz, um unseren guten Ruf zu zerstören. Diese Kampagne kostete die Täter ein Vermögen und verfehlte ihr Ziel. Das zeigt: Unsere Gegner sind nicht nur für Tierleid und Umweltverschmutzung im legalen Bereich verantwortlich, sondern greifen sogar zu illegalen Mitteln und Straftaten, wenn sie ihr Geschäft bedroht sehen.

Quelle: soko-tierschutz.org

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Die Tiere haben eine Reinheit, die der Mensch endgültig verloren hat.

Brigitte Bardot

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Gruß Hubert

 

„Das eiskalte Geschäft mit der Milch“   9 comments

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Unbeschreibliches Tierleid.

Aus vol.at

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Für Tierfreunde sind diese Aufnahmen kaum zu ertragen: Der neue Dokumentarfilm des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) zeigt, wie unerträglich die Zustände bei Tiertransporten in Österreich sind. Dass es sich bei den im Video gezeigten Tieren noch um Kälbchen handelt, macht die Sachen nur noch schlimmer.

Im Sommer und im Herbst 2014 dokumentierte der Verein Gegen Tierfabriken mit versteckten Kameras, Infrarot- und GPS-Geräten die Situation während Tiertransporten. Die Ergebnisse waren schockierend, denn sie zeigten zu lange Fahrtzeiten, nicht eingehaltene Ruhepausen sowie Gewalt bei der Be- und Entladung der Tiere.

Im Speziellen wurde der Transport österreichischer Kälber in den Süden verfolgt. Insgesamt wurden 2500 km nach Spanien in 90 Stunden zurückgelegt, die entsprechenden Gesetzesübertretungen wurden vom VGT angezeigt.

Allein aus Österreich werden laut Vereinsauskunft pro Jahr 80 000 Kälber zur Mast nach Südeuropa transportiert. Dabei handelt es sich zum großen Teil um männliche Kälber aus der Milchindustrie. Diese sind für die österreichischen Betriebe weniger gewinnbringend, da sie keine Milch geben und auch während der Mast nicht so viel Fleisch ansetzen, wie Kälber einer reinen Fleischrasse.

Der Dokumentarfilm greift die Idee auf, selber als Konsument zu handeln und durch die Reduktion des Konsums an Milch und Milchprodukten, dabei zu helfen die Anzahl an Tiertransporten in Zukunft zu reduzieren.

Petition für die Verbesserung von Tiertransportbedingungen

Neben der Bewusstseinsarbeit durch den Dokumentarfilm “Das eiskalte Geschäft mit der Milch”, möchte der VGT auch die Politik klar zum Handeln auffordern. Mit der Petition sollen möglichst viele Unterschriften gesammelt werden, um zu zeigen, dass die österreichische Bevölkerung kein Verständnis dafür hat, dass Tiere über lange Strecken quer durch Europa transportiert werden.

Der Verein Gegen Tierfabriken fordert daher:

  • Eine maximale Transportdauer von 8 Stunden für alle Tierarten.

  • Kein Transport von Säugetieren, die noch nicht von der Muttermilch entwöhnt sind.
  • Mehr Platz und Stroh in Langstreckentransportern, um ein permanentes Stehen der Tiere zu vermeiden.
  • Zurück zu Zweinutzungsrassen anstatt der Nutzung von „Turbo“- Hochleistungsrassen.
  • Gekühlte Fleisch- statt Lebendtiertransporte.
  • Förderung von pflanzlicher Milch statt der Förderung von Kuhmilch, um somit die Transporte zu verringern.

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„Das eiskalte Geschäft mit der Milch“

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Von proplanta.de

Tiere werden beim Schlachten nicht richtig betäubt

Kulmbach/Hamburg – Die Albert-Schweitzer-Stiftung fordert eine bessere Beachtung des Tierschutzes in Schlachtbetrieben.

Anlass ist ein Bericht der ARD-«Tagesthemen». Der Fleischforscher Klaus Tröger vom Kulmbacher Max-Rubner-Institut hatte in der Sendung am Montagabend berichtet, dass jährlich rund 500.000 Schweine und 200.000 Rinder nicht ordnungsgemäß betäubt werden. Die Tiere würden somit bei vollem Bewusstsein gesiedet und zerteilt, zitierte die Stiftung den Fleischforscher.

Laut Tröger haben die sogenannten Stecher in den Schlachthäusern nur etwa zwei Sekunden Zeit, um Schweinen die Schlagadern zu durchtrennen. Bei diesem Tempo verfehlten die Schlachter häufig große Blutgefäße oder übersähen einzelne Tiere. Dadurch werden nach Schätzungen des Experten rund eine halbe Million Schweine pro Jahr qualvoll und bei vollem Bewusstsein im heißen Wasserbad verbrüht. Genauso dramatisch ist nach Angaben Trögers die Lage bei Rindern. Der zur Betäubung vorgesehene Bolzenschuss verfehle häufig das Ziel.

Als Grund nannte die Albert-Schweitzer-Stiftung die Akkordlöhne in den Schlachthäusern. Der daraus resultierende Zeitdruck müsse zwangsläufig zu Fehlern führen, erklärte der Präsident der Stiftung, Wolfgang Schindler, am Dienstag in einer Mitteilung. Diese Form der Entlohnung müsse verboten werden. Sie sei größtenteils verantwortlich für unermessliches Tierleid. Deshalb müsse der Gesetzgeber dringend die entsprechenden Vorschriften ändern.

Genauso schlimm sei die Lage bei der Geflügelschlachtung. Hühner und Puten sollen theoretisch betäubt werden, indem ihre Köpfe durch ein elektrisches Wasserbad gezogen werden. «Doch viele Tiere bewegen sich in ihrer Panik sehr stark, wodurch sie nicht ausreichend betäubt werden und so bei Bewusstsein ihren Kehlschnitt und auch die weitere Zerteilung miterleben müssen», betonte Schindler. «Die gängigen Methoden sind nicht mit den Grundsätzen der Tierschutz- Schlachtverordnung vereinbar, nach denen Tiere so zu schlachten sind, dass nicht mehr als unvermeidbare Aufregung, Schmerzen, Leiden oder Schäden verursacht werden.» (dpa)

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Tiere-werden-beim-Schlachten-nicht-richtig-betaeubt_article1270026291.html

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Gruß Hubert