Der Schlachthof 2   Leave a comment

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Wenn jemand nicht ganz herzlos ist und ein wenig Empathie hat, den muss der Text tief berühren und und Mitgefühl auslösen.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang.

Gedanken über das verlogene „Fest des Friedens“

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Der Schlachthof

Hast Du schon einmal in einen Schlachthof geschaut?
Kaum, denn der Teufel hat Dir den Zugang verbaut!
Du darfst wohl in Schokoladen- und Uhrenfabriken,
in Brot- und Schuhbetriebe hinein sehen.
Einen Schlachthof aber von innen zu sehen,
da würde dir der Appetit vergehen.

Das würde dem Metzger doch Schaden nur bringen,
denn das mörderische Geschäft würde bald nicht mehr gelingen.
Nur die weniger Zartbesaiteten,
die Abgebrühten, die Herzlosen und vom Teufel Geleiteten,
die nichts wissen wollen, obwohl sie sehen
dies fürchterliche Quälen und Mordgeschehen,
sie würden dem Fleischgenuss weiter frönen,
gewissen- und gedankenlos sich nicht entwöhnen.
Die meisten aber bekämen das Grauen,
dürften sie nur einmal in einen Schlachthof schauen!

In der Nacht fängt es an, wenn die Welt noch ruht,
denn im Dunkeln hat der Teufel nur Mut.
Dann holt man die Tiere aus den Güterwagen,
da sieht es keiner, wenn sie herausgeschlagen,
mit Stöcken und Knüppeln erbarmungslos,
halb verhungert, verdurstet – das war ihr Los.

Nach zwei bis drei Tagen Güterzugfahrt,
eng zusammengepfercht werden sie zum Tode gekarrt!
Ihr Jammern und Schreien wird überhört.
Die Schlächter und Knechte es wenig stört.
Sie haben gar ihre Lust daran.
Der Teufel hält sie auch hier in Bann.
Aber dies ist nur der Anfang vom Grauen.
Du sollst noch tiefer in den Schlachthof schauen.

Nachdem man sie aus dem Güterzug gezwängt,
werden sie an den Hinterbeinen aufgehängt,
lebend noch, mit dem Kopf nach unten,
sind sie dann ans Laufband gebunden.
Zitternd und stumm geworden vor Grauen,
dürfen die Anderen, bis sie auch dran kommen, zuschauen.

Das Blut fließt in Strömen, ein Henker sie sticht,
das letzte Leiberzucken rührt ihn nicht.
Das Fließband geht zum nächsten Mann weiter.
Das Fell zieht man ab und pfeift dabei heiter.
Beim nächsten Mann sind die Eingeweide dran.
Und alles stinkt grausig nach Blut und Leichenkram.

Ein entsetzlicher Berg von wabbeligen Massen
auf langen Tischen lässt uns erblassen.
Die Därme kommen in eine Darmwäscherei,
das Übrige wird sortiert in Herz, Leber und allerlei.
Was dann noch an Zatter übrigbleibt,
man durch’n Wolf in die Wurst hineintreibt.

Doch kommen erst scharfe Gewürze hinein,
um den Leichengeschmack zu verdecken – ist das nicht fein?
Geräuchert wird’s auch noch, damit man ja nicht merkt,
was hier Unreines wird betrügerisch und dunkel gewerkt.
So etwas ißt der Mensch dann ahnungslos in sich hinein
und meint: zur Erhaltung der Gesundheit muss das einfach sein.

Oh mögt ihr erkennen durch dieses Gedicht:
Die richtige Nahrung ist Fleisch für den Menschen nicht!
Erkenntnisse verpflichten – jetzt weißt du Bescheid!
Hoffentlich tut dir dein täglich Auftrag zum Töten
der Tiere jetzt auch wirklich leid!
Wir kreuzigen Jesus täglich aufs Neue,
und nennen uns „Christen“ – ganz ohne Reue.

(Autor unbekannt)

 

Veröffentlicht 22. Juli 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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