Archiv für 16. August 2019

Das „Leben“ der Kälber   Leave a comment

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Es ist zum schämen wie Menschen mit Tieren umgehen und es rein um wirtschaftliche Interessen geht. Es gibt nicht das geringste Mitgefühl für die sogenannten „Nutztiere“. Man geht damit oft schlimmer um als mit Sachen.

Hier die Geschichte von Molly, eines Kälbchen das in einer Kälberbox erfror.

Das sind keine Einzelfälle, sondern systembedingt!

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Alles, was von Molly bleibt, ist ein Abdruck. Ein Abdruck ihres kleinen, zerbrechlichen Körpers auf dem schneebedeckten Boden einer Kälberfarm in den USA. Molly ist erfroren. Bei etwa -20°C musste sie im Freien ausharren.

Molly wurde in eine Welt hineingeboren, in der ihr Leben nicht einmal eine Tierarztrechnung wert ist. Kurz nach der Geburt wird sie ihrer Mutter entrissen und auf diese Kälberfarm gebracht. Hier leben bis zu 11.000 (!) Kälber.

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Doch Freundschaften kann die kleine Molly nicht schließen. Genau wie die anderen Kälber muss sie Tag und Nacht isoliert in einer Kälberbox verbringen – weit entfernt von ihrer Mutter, ohne den tröstenden Körperkontakt zu Artgenossen.

Bereits nach wenigen Tagen kann Molly sich kaum mehr bewegen. Ihre Hufe sind eingefroren und haben sich fast vollständig vom Körper gelöst. Die Qualen, die dieses kleine Kalb durchleben muss, können wir uns wohl kaum vorstellen.

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Niemand kommt ihr zu Hilfe. Niemand kümmert sich um sie. Und eines Morgens wacht Molly nicht mehr auf … Die eisige Kälte, die grausame Vernachlässigung und die schmerzhafte Einsamkeit waren zu viel für das kleine Kalb.

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Quelle: animal-equality.de

Das „Leben“ der Kälber

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Tod durch erfrieren: Kälberleid für Babybel

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Gruß Hubert

 

Das Elektroauto ist ein Regenwaldkiller   Leave a comment

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Das Elektroauto ist viel problematischer als es dargestellt wird und die Umweltbilanz sieht nicht gut aus, wenn man sich das genau anschaut.

Aus Rettet den Regenwald „regenwald.org“ – Petition

Das Elektroauto ist ein Regenwaldkiller

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  Minenarbeiter im Kongo (© CCBY-NC-ND20)

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Bundesregierung und EU behaupten, Elektromobilität sei umweltfreundlich und klimaneutral. Mit vielen Milliarden Euro fördern sie die Technologie. Doch Elektroautos verbrauchen nicht nur Unmengen an elektrischem Strom. Die Rohstoffe für deren Produktion stammen aus den Regenwäldern des Kongo, Indonesiens und Südamerikas.

An: Bundesregierung und EU

„Elektroautos sind eine Scheinlösung. Erarbeiten Sie Verkehrskonzepte, die den Menschen und der Natur zugutekommen.“

Elektroautos benötigten enorme Mengen an elektrischem Strom, dessen umweltfreundliche Erzeugung keineswegs gesichert ist. Schon vor dem ersten gefahrenen Kilometer entstehen gewaltige Schäden an Mensch und Natur durch den Abbau und die Verarbeitung der für die Autoproduktion benötigten Rohstoffe.

Etwa 1.600 Kilogramm Metalle und andere Materialien stecken in einem E-Auto der Mittelklasse wie dem VW e-Golf – vor allem Stahl, Aluminium, Kupfer und Kunststoffe. Die deutsche Automobilindustrie importiert sie zu fast 100 % – und ein großer Teil davon stammt aus Minen in tropischen Ländern und Regenwaldgebieten.

Die Lithium-Ionen-Batterien, das Herzstück der Elektrofahrzeuge, bilden dabei keine Ausnahme. Sie enthalten neben Lithium, Mangan und Graphit etwa 10 Kilogramm Kobalt sowie 30 Kilogramm Nickel.

Zwei Drittel der weltweiten Kobaltproduktion stammen aus der Demokratischen Republik Kongo. Kobalt, Kupfer und Nickel werden in einem 800 Kilometer langen Gürtel im Regenwald im Süden des Landes abgebaut – unter katastrophalen Arbeitsbedingungen, zu Hungerlöhnen und durch Zehntausende Kinder.

Bei Nickel stehen Indonesien und die Philippinen an erster Stelle. Die größten Kupfervorkommen liegen in den südamerikanischen Anden, und das Eisen zur Stahlerzeugung wird vor allem in Brasilien abgebaut.

Für unsere angeblich saubere Elektromobilität fressen sich die Minen internationaler Konzerne in die Regenwälder. Sie vernichten die Artenvielfalt, verseuchen die Umwelt und verursachen Elend sowie schwerste Menschenrechtsverletzungen.

Bitte fordern Sie Bundesregierung und EU auf, ihre Verkehrs- und Rohstoffpolitik dringend zu ändern. Wir brauchen eine umweltfreundliche Verkehrspolitik – und nicht Millionen zusätzliche E-Autos auf den Straßen.

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Das Elektroauto ist ein Regenwaldkiller

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Gruß Hubert