Archiv für 19. August 2019

Kälber für die Mülltonne   Leave a comment

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Bei den sogenannten „Nutztieren“ kann männlich auf die Welt kommen schon das Todesurteil bedeuten. Bullenkälber geben keine Milch und männlichen Küken legen keine Eier.

Von Peta.de

Kälber für die Mülltonne: Warum die Milchindustrie Bullenkälber tötet.

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Es ist eine traurige Wahrheit: Viele Landwirte in der Milchindustrie vernachlässigen die männlichen Kälber nach der Geburt, behandeln sie nicht ausreichend oder töten sie sogar.

Warum sind Bullenkälber für die Industrie kaum etwas wert?

Eines darf man nicht vergessen: Landwirte halten Tiere aus wirtschaftlichen Gründen. Das heißt, sie wollen mit den Lebewesen ihr Geld verdienen. Deshalb nehmen sie meist wenig Rücksicht auf die wirklichen Bedürfnisse der Tiere und jedes Tier stirbt früher oder später im Schlachthof.

Kühe sind Säugetiere, wie der Mensch auch. Damit sie Milch geben, werden sie jedes Jahr meist künstlich besamt, um ein Kalb auf die Welt zu bringen. Dieses wird der Mutter kurz nach der Geburt weggenommen, denn jeder Tropfen Milch bedeutet Geld für den Landwirt – für Kuhmutter und Kalb bedeutet es eine schmerzliche Trennung. Das Kalb wird nun meist alleine in eine Kälberbox verfrachtet. Einsam auf wenigen Quadratmetern!

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Damit die Kühe immer mehr Milch geben, wurde ihnen eine krankmachende Milchleistung von durchschnittlich etwa 8.000 Litern Milch im Jahr angezüchtet (ursprünglich gibt eine Kuh etwa 8 Liter am Tag für ihr Kalb). Diese Züchtung auf Milch hat jedoch die Konsequenz, dass diese Tiere kaum mehr Fleisch ansetzen. Die männlichen Kälber, die logischerweise keine Milch geben, sind also auch für die Mast unwirtschaftlich.

Ein weiteres Problem ist der hohe Milchkonsum der Deutschen. Immer mehr Milch bedeutet immer mehr Kälber, die keiner haben möchte. Um wirtschaftlich zu handeln, werden männliche Kälber also oft vernachlässigt oder sogar kurz nach der Geburt getötet.

Dies ist ein illegaler und unhaltbarer Zustand, an dem vor allem das Bundeslandwirtschaftsministerium und einige Bauernverbände mit ihrer tierfeindlichen Politik schuld sind. Diese haben über die letzten Jahrzehnte die Zucht hin zu kranken Milchmaschinen gefördert und tun dies auch in Zukunft.

PETA hält den Gesetzgeber hier für einen Straftäter, da er solche schweren Vergehen nicht nur duldet und fördert, sondern es unterlässt, diese eindeutig strafbaren Handlungen an Millionen von Tieren zu untersagen – bewusst und vorsätzlich!

 

Deshalb ist jeder einzelne von uns gefragt

Kein Mensch ist auf die Muttermilch von Kälbern angewiesen – sie kann uns im Gegenteil sogar krank machen. Zudem ist der Konsum von Milch immer mit unvorstellbarem Leid für Kuh und Kalb verbunden. Auch in der Biohaltung werden Kuh und Kalb getrennt, auch in der Biohaltung wird jedes Tier im Schlachthof getötet.

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Entscheiden Sie sich deshalb für die vielen pflanzlichen Alternativen. Probieren Sie sich durch die Regale und Sie werden sehen, dass auch Ihr Liebling unter den vielen verschiedenen Pflanzendrinks dabei ist. Oder haben Sie schon einmal Käse auf Nussbasis probiert? Nein? Dann wird es aber Zeit!

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Kälber für die Mülltonne

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 19. August 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized