Archiv für 16. September 2019

Autoleder: Rinder werden für Leder in Autos gequält   Leave a comment

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Man denkt als Verbraucher oft nicht nach welche Tierqual bei manchen Produkten bestehen. Zum Beispiel bei Autoleder – auch welche Mengen es da braucht.

Aus Peta.de

Was ist der wahre Preis von Leder? PETA deckte zusammen mit der Nichtregierungsorganisation Repórter Brasil die tierquälerischen Zustände auf mehreren Rinderfarmen in Brasilien auf, die JBS S. A. beliefern – den größten Lederverarbeiter der Welt.

Die Videoenthüllung zeigt, dass Arbeiter sanftmütige Kühe und Bullen im Gesicht brandmarkten, die Tiere schlugen und ihnen mit ElektroschocksSchmerzen zufügten, bevor sie schließlich geschlachtet und zu Lederausstattungen der weltgrößten Autohersteller verarbeitet wurden.

Man benötigt zwei bis drei Kuhhäute, um das Interieur eines durchschnittlichen Autos mit Leder auszustatten. Sehen Sie, was Sie möglicherweise unterstützen, wenn Sie ein Auto mit Sitzen, Lenkrad und Schaltknüppel aus Leder von Firmen wie Opel kaufen.

Kälber werden ihren Müttern entrissen

Ein Kuhleben in Brasilien ist kurz und schmerzvoll. Ein Augenzeuge sah, wie Arbeiter den Kuhmüttern ihre Kälber entrissen und sie gewaltsam zu Boden drückten, indem sie ihnen den Hals umdrehten. Ein Kalb wurde an den Ohren und am Schwanz gezerrt, um das Tier zum Weitergehen zu bewegen. Außerdem gehört es zum Standardprozedere der Arbeiter, den Tieren ohne Schmerzmittel Löcher in die Ohren zu stanzen.

Schmerzhafte Brandmarkung im Gesicht

Um die Kälber zu markieren, warfen die Arbeiter einer Zulieferfarm von JBS die Jungtiere auf den Boden und drückten ihnen ein heißes Brandeisen ins Gesicht. Die Kälber erhielten dabei keinerlei Schmerzmittel. Dieses Vorgehen entspricht nicht einmal den minimalen Tierschutzempfehlungen des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums. Ältere Kühe wurden in einen Gang gezwängt. Dort gerieten sie in Panik und traten um sich, als die Arbeiter ihnen das Brandzeichen auf den Rücken setzten.

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Panik, Schläge und blutende Wunden

Um die Tiere besser im Griff zu haben, zwängte man sie auf den Farmen in enge Gänge. Durch diese Beengtheit gerieten die Kühe so in Panik, dass sie auf ihre Artgenossen trampelten. Dann traten die Arbeiter auf die Tiere ein und zerrten sie an Ohren und Schwanz. In ihrer Verzweiflung versuchten einige Kühe sogar, über den Zaun zu springen, um zu entkommen. Der Augenzeuge sah außerdem ein Kalb mit schwerem Madenbefall, eine Kuh mit einer Schwellung am Kopf und Kühe mit offenen, blutenden Wunden.

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Elektroschocks auf dem Weg zum Schlachthof

Wenn die Kühe ca. drei Jahre alt sind, werden sie zu Schlachthöfen von JBS gebracht. Arbeiter traktieren die Tiere im Bereich um den Anus mit Elektrostäben und Stöcken mit Metallspitzen, damit sie auf die engen Schlachthaustransporter gehen.

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So werden Kälber für Auto-Innenausstattungen gequält / PETA

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Autoleder: Rinder werden für Leder in Autos gequält