Archiv für 20. Oktober 2019

Tierversuche stoppen   Leave a comment

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Es ist unerträglich und unakzeptabel was in Tierversuchlabors abläuft. Die amerikanische Firma Covance ist bekannt daür, dass sie Versuche an Affen vornimmt. Jetzt hat diese Firma auch noch Ausbaupläne

Aus einem Newsletter von PETA.

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Eines der größten Affenversuchslabore Europas plant eine Erweiterung seiner Anlage in Deutschland!

 

Die Firma Covance, ein amerikanisches Auftragsforschungsinstitut, betreibt in Münster ein Tierversuchslabor. Laut der regionalen Tageszeitung „Westfälische Nachrichten“ hat Covance Ende August mit den Arbeiten für den Erweiterungsbau in Münster begonnen, der zur einen Hälfte der Tierhaltung dienen und zur anderen Hälfte aus neuen Laboren bestehen soll.

Covance ist für einen Großteil der Affenversuche in Deutschland verantwortlich. Covance Münster hat sich u.a. auf Fortpflanzungs-Giftigkeitstests an Affen spezialisiert. Schwangeren Affen werden dabei Arzneimittel oder Chemikalien gespritzt, um die Auswirkungen auf den Nachwuchs zu testen. Die Folgen können Totgeburten oder Missbildungen sein. Affen, die solche Versuche überleben, werden danach getötet – oder sie werden weitere Monate oder gar Jahre in Laboren gefangen gehalten und erneut für grausame Experimente missbraucht. PETA führt seit über 10 Jahren eine weltweite Kampagne gegen Covance.

Doch nicht nur in Münster: Die jüngste Tierversuchsstatistik zeigt, dass im letzten Erhebungsjahr 2017 in ganz Deutschland etwa 3.400 Primaten für Tierversuche misshandelt wurden. Ein Jahr zuvor waren es etwa 1.000 weniger. Das ist ein Anstieg um mehr als 40 Prozent!

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Eingesperrt in aneinandergereihten, kahlen und kalten Stahlkäfigen haben die intelligenten Tiere keinerlei Möglichkeit für ein normales Leben. Sie können niemals auf Bäume klettern, eigenständig nach Nahrung suchen oder mit ihrer Familie und ihren Freunden spielen. Sie leben in ständiger Angst. In den Versuchen werden ihnen beispielsweise chemische Substanzen injiziert oder sie werden mit tödlichen Krankheiten infiziert. Dies führt zu Erbrechen, Durchfall, Krämpfen, Blutungen oder anderen grausamen Folgen. Schlussendlich werden die Tiere aber immer aus ihren Gefängniszellen gezerrt und getötet.

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Versuche an Affen durchzuführen, ist nicht nur extrem grausam – es bringt auch unzuverlässige Ergebnisse und verschwendet wichtige Ressourcen. Zwischen Menschen und nicht-menschlichen Primaten bestehen grundlegende biologische Unterschiede. Die Ergebnisse aus Versuchen an Affen können deshalb nicht einfach auf den Menschen übertragen werden, wenn es um so unterschiedliche Krankheitsbilder wie Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall oder HIV geht.

Die Wissenschaft verfügt heute über moderne, zuverlässige und humane Forschungsmethoden. Trotzdem quälen Experimentatoren auf der ganzen Welt noch immer Tiere – als würden wir noch im Mittelalter leben. Fühlende Lebewesen sollten niemals so leiden müssen. Bitte nutzen Sie diese besondere Gelegenheit und helfen Sie PETA, Tiere vor dem Labor zu retten: Lassen Sie Ihre Spende jetzt verdoppeln.

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Gruß Hubert