Archiv für 16. November 2019

In Deutschland ist ein Kalb nur noch 8,49 Euro wert   Leave a comment

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Der „normale“ Konsument denkt gar nicht daran mit welchem Leid die Milchindustrie verbunden ist.

Von Peta.de

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Wie viel ist Ihnen Ihr eigenes Leben wert? Oder das Leben Ihres Hundes?

„Unbezahlbar“, würden Sie vielleicht sagen und hätten damit natürlich recht. Man kann ein Leben nicht mit Geld aufwiegen. Unser Leben ist alles, was wir haben. Alles, was wir sind. Ist es da nicht völlig absurd, dass das Leben von Kälbern in diesen Tagen für durchschnittlich 8,49 Euro verkauft wird? Wir möchten wetten, dass sie schon mal mehr für einen Cocktail oder eine Autowäsche hingelegt haben.

Wer trägt die Schuld an diesem Preis-Wahnsinn?

„Das Überangebot an Kälbern ist schuld“, meinen die einen. „Die EU-Verordnung gegen den mehrstündigen Transport von Jungtieren ist schuld“, echauffieren sich die anderen.

Doch die Wurzel dieses Übels liegt viel tiefer. In Wirklichkeit sind nämlich wir Verbraucher die Ursache. Schließlich würde es die ausbeuterische und grausame Milchbranche nicht geben, wenn wir Konsumenten sie nicht unterstützen würden.

Warum ist die Milchbranche das Problem?

Sehen Sie mal: Eine Kuh gibt aus demselben Grund Milch, wie alle anderen Säugetiere auch – um ihre Babys zu stillen. Doch anstatt diese wundervollen Tiere in Frieden zu lassen, entreißen wir der Kuh ihr Neugeborenes und trinken seine Milch selbst.

Die Kälber sind somit die unerwünschten Nebenprodukte in diesem kranken System.

Sie müssen geboren werden, damit die Kuh überhaupt Muttermilch produzieren kann. Daher werden sie entweder zu Kalbfleisch verarbeitet oder selbst zu „Milchmaschinen“ degradiert. Wir Menschen legen sogenannte Milchkühe buchstäblich in Ketten und befruchten sie künstlich. Viele Male müssen sie die Schmerzen einer Geburt durchstehen. Viele Male wird ihnen das Kind entrissen. Durchschnittlich vier bis fünf Jahre später kommen sie in den Schlachthof und werden aufgeschlitzt, weil sie völlig „wertlos“ geworden sind.

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Jedes Glas Milch hat eine Vergangenheit / PETA

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Gruß Hubert