Archiv für 29. November 2019

Schlachthaus Australien: Hühnerköpfe mit Metallstangen zerquetscht!   Leave a comment

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Unfassbar diese Rohheit und Brutalität!

Von Peta.de

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Schlachthaus Australien: Hühnerköpfe mit Metallstangen zerquetscht! / PETA

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Eine aktuelle Videoenthüllung von PETA Asien zeigt das unermessliche Leid von Hühnern im Betrieb und Schlachthaus von Australiens größtem Hühnerproduzenten Baiada. Das Unternehmen schlachtet ca. 35 % der Masthühner des Landes. Obwohl das unternehmenseigene Schlachthaus über Überwachungskameras verfügt, hielten diese die Mitarbeiter nicht davon ab, auf Hühner einzuschlagen.

Kopf mit einer Metallstange zerquetscht

Im Zuchtbetrieb von Baiada entdeckte ein Augenzeuge von PETA Asien zahlreiche lahmende, verletzte und kranke Vögel.

Die drangvolle Enge verursacht bei den eingesperrten Tieren großen Stress und führt zwischen den Vögeln zu vielen Kämpfen mit häufig tödlichen Verletzungen. Einige der verletzten Tiere – z. B. Ringo – wurden einfach zum Sterben liegengelassen.

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Es wurde dokumentiert, dass Arbeiter sich einzelne Vögel griffen, ihren Kopf unter einer Metallstange einquetschten und an ihren Beinen zerrten. Auch diese Tiere wurden danach sich selbst und einem langsamen und qualvollen Tod überlassen.

Auf Hühner eingeprügelt

Hühner, die diese Qualen überlebten, wurden anschließend in das Schlachthaus von Baiada transportiert. Dort konnte der Augenzeuge von PETA Asien beobachten, wie Arbeiter lebenden Hühnern auf den Kopf schlugen und sie gegen ein Metallgeländer schmetterten, bevor sie die Tiere an den Beinen aufhängten. Zwar sind in dem Schlachthaus Überwachungskameras installiert, doch das hielt die Mitarbeiter nicht davon ab, die völlig verängstigten Tiere zu misshandeln.

Ein Arbeiter sagte dem Augenzeugen, er würde die Vögel „einfach zerquetschen“. Bei einem anderen Arbeiter beobachtete der Augenzeuge, dass er immer wieder einfach den Kopf der Vögel abriss. Er steckte sich sogar einen abgetrennten Kopf auf den Finger und spielte damit wie mit einer Fingerpuppe.

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Hühnern für McDonald’s und andere Unternehmen die Kehle durchgeschnitten

Zuerst wurden die Hühner in ein elektrifiziertes Wasserbad getaucht, das sie eigentlich betäuben sollte. Doch viele Tiere waren noch bei vollem Bewusstsein, wenn ihnen danach mit einer Klinge die Kehle aufgeschnitten wurde. Ein Arbeiter schnitt Hühnern, die die Klinge nicht getötet hatte, manuell die Kehle durch.

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Baiada liefert Hühnerfleisch offenbar an McDonald’s, Pizza Hut, Woolworths, Coles, Red Rooster, und die Freiland-Marke Lilydale. Ob noch weitere Unternehmen beliefert werden, ist unklar.

Hühner haben Besseres verdient

Hühner sind neugierige, intelligente Tiere. Dem Verhaltensforscher Dr. Chris Evans der australischen Macquarie-Universität zufolge können Hühner „gut Probleme lösen“. So verstehen sie, laut Evans, dass Objekte, die unmittelbar zuvor versteckt wurden, noch immer existieren – ein Konzept, das menschliche Kinder bis zu einem gewissen Alter noch nicht verstehen. Bezüglich der Fähigkeiten von Hühnern ergänzt Evans:

„Bei Konferenzen mache ich mir manchmal den Spaß, verschiedene Eigenschaften aufzuzählen, ohne zu erwähnen, dass es sich um Hühner handelt – die Menschen denken dann meist, ich würde von Affen sprechen.“

In Freiheit gehen Hühner Freundschaften ein und bauen soziale Hierarchien auf. Sie erkennen einander und entwickeln eine Hackordnung. Hühner lieben ihre Kinder und kümmern sich um sie, genießen Staubbäder, bauen Nester und schlafen in Bäumen. In der Fleischindustrie können Hühner diese Verhaltensweisen in keiner Weise ausüben.

PETA hat das Beweismaterial über die Tierquälerei im Zuchtbetrieb und Schlachthaus von Baiada den australischen Behörden übergeben.

Helfen Sie den Hühnern!

Jeder von uns kann Hühnern ganz leicht helfen – einfach, indem wir sie nicht essen und unsere Freunde und Familie darüber informieren, wie schlecht es den Tieren in der landwirtschaftlichen Tierhaltung geht. Selbst wenn auf einer Verpackung Begriffe wie „Tierwohl“ stehen, sind die Tiere stets den quälerischen Industriestandards ausgeliefert. Sie werden unter völlig beengten Bedingungen gehalten und erfahren einen gewaltsamen Tod.

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Schlachthaus Australien: Hühnerköpfe mit Metallstangen zerquetscht!

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Gruß Hubert

 

Uni-Katze „Fräulein Sinner“ ist gestorben   Leave a comment

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Es ist schon staunenswert, dass eine Katze so viele Jahre in einer Uni bleibt und auch bei keiner Pflegefamilie blieb. Heuer starb die berühmte Unikatze „Fräulein Sinner“ in Hildesheim. Die Uni Hildesheim ist um ein Wahrzeichen ärmer.

Aus ndr.de

Uni-Katze „Fräulein Sinner“ ist gestorben

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Die Katze

Die berühmte Unikatze „Fräulein Sinner“ ist gestorben. Dies teilte die Universität Hildesheim mit.

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Sie war der Liebling der Universität Hildesheim: Die Katze „Fräulein Sinner“. Mehr als 17 Jahre schnurrte sie durch die Hörsäle der Hochschule – bis Ende vergangener Woche. Am Freitag starb „Fräulein Sinner“ im Alter von 19 Jahren, wie die Stiftung Universität Hildesheim auf ihrer Facebookseite mitteilte. „Wir danken dir, liebe Fräulein Sinner, dass du uns so lange Zeit treu geblieben bist und unsere Uni als dein Zuhause ausgewählt hast“, heißt es in dem Beitrag.

Aus Facebook

Stiftung Universität Hildesheim

vor etwa 5 Monaten

Unsere liebe Universitätskatze „Fräulein Sinner“ ist verstorben. Über 17 Jahre lebte sie auf dem Campus in Hildesheim.

Wir danken dir, liebe Fräulein Sinner, dass du uns so lange Zeit treu geblieben bist und unsere Uni als dein Zuhause ausgewählt hast.

Sie hat uns alle seit 2002 viele Jahre begleitet, ob im Hörsaal oder beim Gang zur Mensa, das E- und G-Gebäude waren ihr Zuhause. Den einen oder anderen hat sie im Hörsaal oder vor dem Seminarraum aufgemuntert.

Sie hat es bis ins Fernsehen geschafft ob ZDF, Sat1 oder NDR, sie war Uni-Botschafterin und sogar die Deutsche Bahn hat eine Zugansage über die Campuskatze als eine Besonderheit der Universitätsstadt Hildesheim erstellt.

Unser Biologieprofessor Uwe Kierdorf hat einen Text geschrieben, den wir mit euch teilen möchten:

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Zum Tod der Universitätskatze
Von Prof. Dr. Uwe Kierdorf

Die Universität Hildesheim ist um ein Wahrzeichen ärmer. Am vergangenen Freitag, 5. Juli 2019, verstarb die Unikatze Pauline, manchen besser bekannt unter dem Namen „Fräulein Sinner“, im Alter von 19 Jahren.

Die im Frühjahr 2000 geborene Pauline lief ihrer Besitzerin als Jungkatze fort und wählte sich den Hauptcampus der Universität Hildesheim als neues Domizil. Mehrere Versuche sie von dort umzusiedeln scheiterten. Pauline kehrte jedes Mal nach kurzer Zeit in ihre Wahlheimat zurück, und zu guter Letzt wurde sie zu einem festen Mitglied der universitären Community. Generationen von Studierenden war sie eine vertraute Erscheinung, deren Anblick sicher dazu beigetragen hat, so manches Stimmungstief zu überwinden und die Universität in einem freundlicheren Licht erscheinen zu lassen.

Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt, denen die Unikatze bei ihren Besuchen vorgestellt wurde, waren von ihr stets sehr angetan, und einige haben sich noch Jahre später nach ihrem Befinden erkundigt. Man kann Pauline daher ohne Übertreibung als eine international bekannte Botschafterin der Universität Hildesheim bezeichnen.

Ein Leben als Unikatze war nur deshalb möglich, weil sich eine Reihe von Menschen während der vergangenen Jahre um Pauline gekümmert haben. Allen, die sie mit Futter versorgt, zum Tierarzt gebracht, ihr Katzenklo gereinigt oder sie anderweitig unterstützt haben, ist herzlich zu danken. In den vergangenen drei Jahren hatte Pauline leider zunehmend gesundheitliche Probleme. Ihre Nierenerkrankung war mit einem speziellen Futter beherrschbar. In letzter Zeit kamen aber andere Erkrankungen hinzu, und trotz intensiver tierärztlicher Bemühungen verschlechterte sich ihr Zustand zusehends. Schließlich blieb keine andere Wahl, als ihr unnötiges weiteres Leid zu ersparen. Wir werden unsere Unikatze stets in liebevoller Erinnerung behalten.
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Fotos: Isa Lange/Uni Hildesheim

Bild könnte enthalten: Personen, die sitzen, Tisch, Katze und Innenbereich
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Gekommen, um zu bleiben

Im Jahr 2002 hatte die besondere Liaison zwischen Katze und Uni begonnen. Damals hatte eine Verwaltungsmitarbeiterin namens Monika Sinner die damals herrenlose, abgemagerte und verletzte Katze gefunden. Versuche, sie in einer Pflegefamilie oder im Tierheim unterzubringen, schlugen fehl: „Fräulein Sinner“, benannt nach ihrer Finderin, kehrte immer wieder in die Universität zurück. Dort wurde sie quasi zu einem Wahrzeichen, das über Jahre von Mitarbeitern, Lehrkräften und Studierenden gehegt und gepflegt wurde. In diversen Fernsehberichten, unter anderem beim NDR, wurde über die Uni-Katze berichtet. Die Deutsche Bahn stellte sie in einer Zugansage als eine Besonderheit der Universitätsstadt Hildesheim vor.

Uni Hildesheim um ein Wahrzeichen ärmer

In den vergangenen drei Jahren litt „Fräulein Sinner“ vermehrt unter gesundheitlichen Problemen, darunter einer Nierenerkrankung. „Schließlich blieb keine andere Wahl, als ihr unnötiges weiteres Leid zu ersparen“, teilte Uni-Biologieprofessor Uwe Kierdorf mit. Die Universität Hildesheim sei um ein Wahrzeichen ärmer, schreibt Kierdorf in dem ebenfalls auf der Uni-Facebook-Seite veröffentlichten Beitrag. Dieser wurde binnen 24 Stunden mehr als 200-Mal kommentiert und geteilt. Viele Nutzer veröffentlichten dabei Bilder von „Fräulein Sinner“.

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Uni-Katze „Fräulein Sinner“ ist gestorben

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Siehe auch:

„Fräulein Sinners“ Leben zwischen Mäusen und Menschen

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Fräulein Sinner – Universitätskatze Hildesheim – University cat (2000 -2019) R.I.P.

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Gruß Hubert