Archiv für 3. Dezember 2019

Klimaforscher Kaser: „Es wird sehr, sehr, sehr, sehr dramatisch werden“   Leave a comment

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Da kann ich nur noch sagen: das Glück der frühen Geburt.

Von Rai Südtirol – Tagesschau.

Dass das Klimasystem außer Rand und Band gerät: wahrscheinlich, sagt Georg Kaser. Der Klimaforscher prognostiziert Hungersnöte.

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Quelle © Rai Tagesschau Alpengletscher: Irreversible Prozesse und sprunghafte Änderungen.

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„Es wird sehr, sehr, sehr, sehr dramatisch werden“, sagt Georg Kaser über das zukünftige Leben auf der Erde, „wenn wir nicht ganz ganz schnell das Ganze noch in den Griff kriegen.“

Keine lineare Entwicklung, kein langsames Wärmerwerden, sondern sprungartige Veränderungen hin zu einer „völlig anderen Welt“.

Es ist die Prognose eines Szenarios, dem Kaser eine bemerkenswerte Eigenschaft zuschreibt: wahrscheinlich.

„Das wahrscheinlichste Szenario ist das, dass wir in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren weit über die Ziele von 1,5 und 2 Grad hinausschießen werden, und dann haben wir eine Reihe von Mechanismen im Klimasystem, die uns das Ganze außer Rand und Band geraten lässt.“

Die Mehrzahl der Klima-Wissenschaftler spricht von einer „hot world“, in der die Temperaturen steigen, über die seit Jahrmillionen laufenden Zyklen zwischen Eiszeit und Warmzeit hinaus.

Die genauen Folgen aber sind nicht absehbar.

In jedem Fall werden die Prozesse unumkehrbar sein, in jedem Fall wird es eine völlig andere Welt geben, meint Kaser.

„Da müssen wir schon damit rechnen, dass der Großteil des Methangases der Arktis ausgeatmet wird, und sehr viel Kohlenstoff. Das heißt es wird ein sehr starkes Amplifizieren von Treibhausgasen und damit Erderwärmung geben, gleichzeitig könnte es sein, dass Grönland instabil wird, dass der Golfstrom kollabiert. Und das würde dann dazu führen, dass Ernten ausfallen, die Menschheit nicht mehr ernährt werden kann.“

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Prognose von Klimaforscher Kaser: Hungersnöte Prognose von Klimaforscher Kaser: Hungersnöte
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Kaser verfolgt am Department of Atmospheric and Cryospheric Sciences der Universität Innsbruck die globale Klimaentwicklung bereits seit Jahren. „Es sind viele Phänome viel viel schneller aufgetaucht als wir geglaubt haben – und dramatischer; Phänomene, die wird erst in 20 Jahren erwartet haben“, sagt Kaser.

„Entweder wir ziehen die Reißleine oder wir werden mit den Konsequenzen leben müssen.“

Destabilisiert Grönland? Kollabiert der Golfstrom? Verhungern die Menschen? Klimaforscher Kaser –  wahrscheinlich.

(lb)

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Klimaforscher Kaser: „Es wird sehr, sehr, sehr, sehr dramatisch werden“

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Um auch eine andere Stimme zu Wort kommen zu lassen:

Fritz Vahrenholt sieht den Klimawandel differenzierter, aber auch er sagt wer den Einfluss des Menschen ganz ausschließt ist ein Dummkopf (siehe weiter unten).

Aus kaltesonne.de

Fritz Vahrenholt: „Wir haben keinen Klimanotstand“
8. Oktober 2019 von Kalte Sonne

Also ist alles gut?

Nein, das sagen wir auch nicht. Aber wir wollen die Hysterie herausnehmen. Es wurde schon einiges erreicht: Der Zuwachs des Treibhausgases kommt seit Längerem nur noch aus den Entwicklungsländern. Europa und die USA sind fallend, während China inzwischen pro Kopf mehr CO2 ausstößt als die Europäer. Nun kommt eine chinesische Studie zu der Erkenntnis, dass eine Kaltzeit droht, die aber durch den Treibhauseffekt gedämpft wird. Warum wird das nicht debattiert? Der vermeintliche Konsens ist kein Konsens.

Na ja, 97 Prozent der Forscher sind sich sicher, dass es einen Klimawandel gibt …

Ich gehöre auch zu den 97 Prozent. Diese Zahl bezieht sich auf eine wenig differenzierte Umfrage. Nur eine kleine Minderheit hält den Klimawandels zu 100 Prozent für menschengemacht, die breite Mehrheit glaubt an mehrere Ursachen: 97 Prozent der befragten Forscher gaben den Anteil des CO2 an der Erwärmung mit 50 bis 99 Prozent an. Nur ein kleiner Rest schließt den Einfluss des Menschen ganz aus – das sind Dummköpfe. Mich ärgert, dass kein Klimawissenschaftler in Deutschland aufsteht und das erklärt. Hier wird die Jugend verrückt gemacht, mit Horrornachrichten, uns blieben noch zwölf Jahre – und keiner hält nüchtern dagegen und korrigiert es. Wir müssen Emissionen senken, aber nicht ökonomischen Selbstmord begehen.

https://kaltesonne.de/fritz-vahrenholt-wir-haben-aber-keinen-klimanotstand/

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Gruß Hubert

Elefantenhaken: Folterwerkzeug der Unterhaltungsindustrie   Leave a comment

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Es ist scharf zu verurteilen wie Elefanten mit Elefanten umgehen und mit Elefantenhaken ihren Willen brechen.

Von Peta.de

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In Zirkussen und Zoos rund um den Globus kommt der sogenannte Elefantenhaken zum Einsatz, um Elefanten zum Gehorsam zu zwingen. Bei dem Elefantenhaken handelt es sich um einen Stock mit einem spitzen Metallhaken, mit dem die Tiere in ihre empfindlichsten Stellen gestochen und geschlagen werden. Die Elefanten werden von klein auf auf diese Weise misshandelt, damit sie auch als große starke Tiere kontrolliert werden können.

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Gewalt mit dem Elefantenhaken in deutschen Zoos / PETA

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Für den schmerzhaften Einsatz von Elefantenhaken haben Elefantenwärter und Dompteure sogenannte „Hakenpunkte“ definiert. Der Elefantenhaken wird an besonders empfindlichen Stellen in die Haut gestochen, wie etwa hinter den Ohren, am Rüssel oder an Beinen und Füßen. Die Elefanten erinnern sich später an die drohende Bestrafung und gehorchen aus Angst vor dem Schmerz.

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Auch Tuffi und die anderen Afrikanischen Elefanten im Wuppertaler Zoo wurden mit dem Elefantenhaken gefügig gemacht und müssen für Fotoshootings und Kunststückchen herhalten. Der Zoo hat zwar inzwischen angekündigt, die Elefanten künftig nicht mehr mit den Haken zu quälen, hat bisher allerdings noch keinen konkreten Startzeitpunkt genannt.

Auch in Zirkusbestrieben wie Circus Krone (Video) oder dem mittlerweile geschlossenen US-Zirkus Ringling Bros. (Video) wird bzw. wurden Elefantenhaken zur Dressur benutzt.

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Eine sanfte Dressur gibt es nicht

Eine Elefantendressur ohne Gewalt gibt es nicht. Wildtiere führen niemals freiwillig unnatürliche Kunststücke auf, sondern immer aus Angst vor Bestrafung. Auch das für Tierschutzangelegenheiten zuständige Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit gab bekannt:

„Es gibt […] gesicherte Erkenntnisse, dass nahezu keine Vorführungserfolge ohne das Zufügen von Schmerzen durch Elefantenhaken, Stromapplikation, z. B. in der Maulhöhle, den Einsatz von Stockschlägen u. a. auf die Augen und andere Misshandlungen der Tiere erzielt werden.“

Quelle: Schreiben des Ministeriums an das Bundeslandwirtschaftsministerium vom November 2011 bezüglich der Dressur von Elefanten im Zirkus.

Erste Verbote in den USA

In den USA ist der Einsatz des Elefantenhakens bereits in den Bundesstaaten Rhode Island und Kalifornien verboten, ebenso in manchen US-Städten, zum Beispiel Austin, Miami Beach und Pittsburgh. Dies sind weitere Meilensteine auf dem Weg hin zu einem tierfreien Zirkus.

Helfen Sie den Elefanten

Helfen Sie uns, die Misshandlung von Elefanten durch Elefantenhaken in europäischen Zoos schnellstmöglich zu beenden und unterschreiben Sie unsere Petition.

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Elefantenhaken: Folterwerkzeug der Unterhaltungsindustrie

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Gruß Hubert