Archiv für 26. Dezember 2019

Kriminalgeschichte des Christentums – Band 10   3 comments

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Das Christentum hat so viel Dreck am Stecken, dass Karlheinz Deschner 10 dicke Bücher mit dem Titel „Kriminalgeschichte des Christentums“ mit ca. 6000 Seiten schreiben konnte. Sie konnten Karlheinz Deschner auch nichts anhaben, denn sonst hätten sie sicher ihre Advokaten-Armada auf ihn gehetzt. Er konnte ALLES belegen.

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Aus rowohlt.de

Karlheinz Deschner

Kriminalgeschichte des Christentums 10

18. Jahrhundert und Ausblick auf die Folgezeit: Könige von Gottes Gnaden und Niedergang des Papsttums  Kriminalgeschichte des Christentums

 

«Gott geht in den Schuhen des Teufels. Dieser Gedanke bestimmte meine Arbeit, mein Leben», schreibt Karlheinz Deschner im Nachwort zum ersten Band der «Kriminalgeschichte des Christentums», der 1986 erscheint. Inspiriert von diesem Bild, hatte Deschner dem Rowohlt Verlag die «Kriminalgeschichte» schon 1970 angeboten: 320 Seiten, die 1973 erscheinen sollten. Es sollte daraus aber später etwas sehr viel Größeres werden: ein monumentales Werk, auf zehn Bände angelegt. Und jetzt, mehr als ein Vierteljahrhundert nach Erscheinen des ersten Bandes, hat er es beendet!
Von der heidnischen und jüdischen Vorgeschichte des Christentums über die alte Kirche zu den Kreuzzügen; von der Hexenjagd im Mittelalter über den Völkermord in Lateinamerika bis zur schließlichen Trennung von Kirche und Staat präsentiert Deschners Opus magnum auf ca. 6000 Seiten eine einzigartige Forschungsarbeit. Brillant geschrieben, breiten diese zehn Bände in intensiven Studien erhobene Fakten aus, die selbst von den Gegnern Deschners nicht bestritten werden.

Der vorliegende Band 10 wendet sich dem Niedergang des Papsttums und der allmählichen Trennung von Kirche und Staat zu, in deren Vorgeschichte in fortwährenden Konflikten abermals Ströme von Blut vergossen werden, so beim Kampf christlicher und weltlicher Mächte um Skandinavien oder, weiter im Süden, in den Schlachten des Prinzen Eugen, des goldgierigen «Bewahrers der Christenheit». Auch dieser Band bekräftigt mit seiner Detailfreude, Exaktheit und kritischen Schärfe, daß Karlheinz Deschner zu Recht als der «wohl kompromißloseste Denker im deutschsprachigen Raum» (Die Weltwoche) gilt – und als der bedeutendste Kirchenkritiker der Gegenwart.

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9783498013318

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Kriminalgeschichte des Christentums – Band 10

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Gruß Hubert

 

Gadhimai – das größte Tieropferfest der Welt   Leave a comment

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Wahnsinn: das Gadhimai Massaker. Tausende Tiere werden in Nepal bei einem „Opferfest“ sinnlos abgeschlachtet. Wie dumm und grausam können Menschen sein, frage ich mich. Natürlich wieder mal mit religiösem Hintergrund. So dumm und grausam wie die Religionen kann die Menschen niemand machen.

„Gadhimai – Gadhimai ist eine Göttin. Eine Göttin, die nach Blut dürstet. Alle fünf Jahre muss ihr Durst gestillt werden, sonst fallen den Männern die Penisse ab und den Frauen rollen sich die Fußnägel auf – oder so. Heuer war es wieder so weit.“
https://atyp.media/gadhimai-das-groesste-tieropferfest-der-welt/

Das Gadhimai in Bariyarpur ist ebenso brutal wie populär. Tierrechtler zeigen mit schockierenden Drohnen- und Fotoaufnahmen das blutige Gesicht einer religiösen Tradition.

„Die Göttin Gadhimai war gut zu mir. Ich habe ein gutes Leben. Ich sehe das Schlachten als eine Möglichkeit, mich bei ihr zu bedanken“, sagte beim vorhergehenden Fest 2009 einer der Schlachter zu Animal Equality. „Umso mehr Tiere ich töte, umso erfüllter bin ich. Ich helfe, eine alte Tradition fortzuführen“, erklärte ein anderer Mann. Viele der teilnehmenden Gläubigen reisen aus dem benachbarten Indien an, in dem Tieropfer verboten sind. Tausende bringen dafür sogar ihre eigenen Tiere mit.

Aus vice.com

Nepals Tieropferfest ist ein riesiges, sinnloses Massaker

Das Gadhimai in Bariyarpur ist ebenso brutal wie populär. Tierrechtler zeigen mit schockierenden Drohnen- und Fotoaufnahmen das blutige Gesicht einer religiösen Tradition.

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Gadhimai-vice-com

Bild- und Videomaterial mit freundlicher Genehmigung von Animal Equality

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Tausende tote Körper, drängende Menschenmassen und über allem hängt der Geruch nach Blut. Was nach einem Albtraum klingt, ist eine der größten Attraktionen Nepals. Alle fünf Jahre treffen sich Hunderttausende Menschen zum Gadhimai, dem weltweit größten Tieropferfest. Über den Zeitraum von einem Monat werden im Dorf Bariyarpur Tausende Tiere zu Ehren einer hinduistischen Gottheit geschlachtet, darunter Ziegen, Tauben, Lämmer und Schweine. Den Großteil der Opfergaben machen allerdings Büffel aus, die auf einem extra angelegten Feld getötet werden.

Weil es den 250 abgestellten Schlachtern oftmals nicht möglich ist, die Tiere mit einem Hieb hinzurichten, schlagen sie ihnen zuerst die Hinterbeine ab und machen sie damit bewegungsunfähig. „Es kann bis zu 25 Anläufe brauchen, bis ein Büffel stirbt“, erklärt Hendrik Hassel von Animal Equality, der Organisation, die bereits seit Jahren versucht, die Festivität ein für allemal zu beenden.

Das Absurdeste an dem blutigen Ritus: Tieropfer sind im Hinduismus nicht nur grundlegend verboten, auch die Geschichte um die namensgebende Göttin Gadhimai hat so gar nichts mit dem kontroversen Fest zu tun, bei dem Berichten zufolge auch große Mengen Alkohol im Spiel sind.

Der Legende zufolge soll der Großgrundbesitzer Bhagwan Chaudhary vor 260 Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden sein und aus lauter Dankbarkeit für seine neugewonnene Freiheit der Göttin Gadhimai ein Opfer gebracht haben. „Dem Ursprung zufolge waren weder Tiere involviert, noch musste jemand für die Göttin sterben“, erklärt Hassel. Stattdessen brachte Chaudhary der Göttin Blutstropfen von fünf Stellen seines Körpers. Statt symbolischen Blutspenden oder den für den Hinduismus recht typischen Kürbis-Opfergaben versprechen sich die Gläubigen heute allerdings Glück und Wohlstand durch das Vergießen von tierischem Blut. (Anmerkung: Ich kann ihnen nur Unglück und alles Schlechte wünschen).

„Die Göttin Gadhimai war gut zu mir. Ich habe ein gutes Leben. Ich sehe das Schlachten als eine Möglichkeit, mich bei ihr zu bedanken“, sagte beim vorhergehenden Fest 2009 einer der Schlachter zu Animal Equality. „Umso mehr Tiere ich töte, umso erfüllter bin ich. Ich helfe, eine alte Tradition fortzuführen“, erklärte ein anderer Mann. Viele der teilnehmenden Gläubigen reisen aus dem benachbarten Indien an, in dem Tieropfer verboten sind. Tausende bringen dafür sogar ihre eigenen Tiere mit.

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Immerhin: Durch Grenzkontrollen auf Erlass der indischen Regierung war es den Tierrechtsaktivisten möglich, in diesem Jahr viele Tausende Tiere schon auf dem Weg nach Nepal abzufangen. Die Lage beim Opferfest beschreibt eine der indischen Koordinatorinnen trotzdem mit drastischen Worten: „Es ist ein wahrer Irrsinn. Das Blut reicht bis zu den Knöcheln. Tausende von Tieren werden im Namen der Religion niedergemetzelt. Animal Equality akzeptiert die Glaubensfreiheit, aber ist davon überzeugt, dass Tradition und Religion es nicht rechtfertigen, den Tieren Leid zuzufügen. Der internationale Druck wächst stetig und wir hoffen, dass das Massaker dieses Jahr zum letzten Mal durchgeführt wurde. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen.“

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Dass das Gadhimai trotz starkem Gegenwind von Tierschutzorganisation wie dem Animal Wellfare Network Nepal oder Animal Equality und dem fragwürdigen religiösen Fundament nach wie vor stattfindet, liegt laut den Aktivisten vor allem an den nepalesischen Behörden. Die Tatsache, dass rund 70 Prozent der Pilger aus dem benachbarten Indien anreisen, macht das Opferfest zu einer wirtschaftlich überaus attraktiven Veranstaltung für Nepal. 2009 soll die Regierung Gadhimai sogar wesentlich mitfinanziert haben. Auch das Fleisch und die Haut der Tiere ist ein Wirtschaftsfaktor: Für den Verkauf werden im Vorfeld gewisse Vereinbarungen getroffen, von denen vor allem das Organisationskomitee und der anwesende Priester profitieren.

Durch explizite und ungeschönte Berichterstattung wird jetzt versucht, das Land an genau jenem touristischen Interesse zu packen: „Die nepalesische Regierung sorgt sich um das Image des Landes, nachdem beim letzten Gadhimai-Festival erstmals international darüber berichtet wurde und die blutigen Bilder um die Welt gingen“, sagt Hendrik Hassel. Vermutlich aus Angst vor negativer Berichterstattung verbot die nepalesische Regierung in diesem Jahr Foto- und Videoaufnahmen.

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Vielleicht liegt es an genau ebenjener Aufklärung, vielleicht auch daran, dass das Opferfest in der hinduistischen Gemeinde ebenfalls sehr umstritten scheint. Laut Animal Equality sollen sich die Tieropfer in diesem Jahr deutlich verringert haben. Am ersten Tag des Fests sollen 2500 Büffel geschlachtet worden sein—3500 weniger als noch vor fünf Jahren. Laut dpa hat das Fest in diesem Jahr auch drei menschliche Opfer gefordert. Ein Kleinkind erfror, ein Mann wurde in der Menge erdrückt und eine Frau erlag einem Asthma-Anfall. 2009 kamen nach Informationen von Animal Equality zwei Kinder in der drängelnden Menge zu Tode.

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Gadhimai – das größte Tieropferfest der Welt

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Massaker beenden: Gadhimai 2019

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Siehe auch:

Blutiges Gemetzel für die Göttin – Gadhimai Opferfest sorgt für Entsetzen

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tieropferfest-in-nepal-blutiges-gemetzel-fuer-die-goettin-gadhimai-opferfest-sorgt-fuer-entsetzen.ba6f43f4-5fca-4ede-95fb-c1fa9440cd0e.html

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Gruß Hubert