Archiv für 28. Dezember 2019

Schweinehölle in Indiana – Tierquälerei in der Schweinezucht   Leave a comment

.

Das ist ihr Schinken. Das ist wirklich eine Schweinehölle. Das ist die Schweinefleischindustrie.

Schweinehölle in Indiana – Tierquälerei in der Schweinezucht

.

.

.

Wie der Mensch mit Tieren umgeht kann man nur verbrecherisch nennen. Wer alle Bilder sehen will kann sie im Link zum Schluss sehen.

Von Peta.de

Bewegungsunfähige, kranke, verletzte und tote Schweine.

Das Video eines Augenzeugen aus einem Schweinebetrieb in Indiana, USA, zeigt auf eindrückliche Weise, welches Leid und welche Schmerzen Schweine in dieser Industrie erleiden. Der Betrieb der East Fork Farms, in dem die Aufnahmen entstanden, belieferte zuvor JBS USA – den zweitgrößten Schweineschlachtbetrieb der USA. Nur einen Tag nach Veröffentlichung der Videoaufnahmen durch PETA USA gab JBS USA bekannt, die East Fork Farms von seiner Lieferantenliste gestrichen zu haben.

Jahrelang in winzige Boxen gesperrt

Auf dem Video ist zu sehen, wie Schweinemütter in Metallständen liegen, die kaum größer als ihr eigener Körper sind. Bis zu 1.200 Schweine verbringen in diesem Betrieb fast ihr ganzes Leben in solchen Kastenständen. Andere Tiere sind zu mehreren in Verschläge gepfercht und können sich kaum bewegen.

Die intelligenten Tiere haben keinerlei Beschäftigungsmaterial. Sie können noch nicht einmal einige Schritte hin- und hergehen. Wieder und wieder werden sie künstlich befruchtet und kurz vor der Geburt in ebenso enge Abferkelbuchten gesperrt, in denen sie tagein tagaus bewegungsunfähig auf dem Spaltenboden liegen.

Schweine, die zur Zucht eingesetzt werden, dürfen nie frei umherlaufen – sie dürfen sich einen großen Teil ihres Lebens noch nicht einmal umdrehen. Sie leiden unter Muskelschwund, haben ständig Schmerzen und steife Glieder. Ihren natürlichen Verhaltensweisen können sie kaum nachkommen. Nach mehreren Jahren dieser intensiven Gefangenschaft, der ständigen Besamung, zahlreicher Schwangerschaften und Geburten sind ihre Körper ausgezehrt.

Leid und Tod der Neugeborenen

Schwangere Sauen müssen ihre Jungen in Abferkelständen gebären. Mit dieser Unterbringung kann man maximal Platz und Kosten sparen und gleichzeitig verhindern, dass die Sauen ihre Ferkel bei dem geringen Platzangebot unter sich erdrücken. Durch die Zucht auf immer mehr Ferkel kommen in dieser lebensfeindlichen Umgebung viele schwache Ferkel auf die Welt – einige sterben langsam und qualvoll. Die Mutter hat keine Chance, sich um ihre Neugeborenen zu kümmern.

.

Das Video zeigt mehrere tote Ferkel, die nicht weit von ihrer Mutter und den Geschwistern entfernt verwesen. Ein Arbeiter ist zu sehen, der den überlebenden Tieren den Schwanz abschneidet – wie üblich in der Industrie, meist völlig ohne Betäubung. Dann wirft er die schreienden Tiere durch die Luft zu einem anderen Arbeiter. Die abgetrennten Schwänze fallen auf den dreckigen Boden. Und all das in Gegenwart der verzweifelten Mütter.

Kranke und verletzte Tiere

Junge Schweine werden in kargen Gehegen gehalten. Bis zu 4.000 Tiere werden hier bis zur Schlachtung gemästet (sofern sie so lange überleben).

Schweine mit blutigen Wunden, Abszessen oder Verletzungen an Bein, Schulter oder Huf werden einfach ihrem Leid überlassen und liegen hilflos auf dem dreckigen Boden. Eine Sau kann allem Anschein nach nicht mehr aufstehen und gehen. Sie liegt in ihren eigenen Ausscheidungen und kann so auch nicht an das Trinkwasser gelangen. Als ihr der Augenzeuge Wasser anbietet, trinkt sie verzweifelt fast zwei Minuten lang.

.

.

Kakerlaken, Maden, Kot

Schweine sind eigentlich sehr reinliche Tiere. Gewährt man ihnen genügend Platz, koten und urinieren sie niemals dort, wo sie essen oder schlafen. In diesem Betrieb – wie in den meisten anderen – mussten sie jedoch inmitten ihrer Ausscheidungen leben. Unter dem Spaltenboden staute sich der Dung. Mehrere Ferkel hatten Schwierigkeiten, aus der Dunggrube wieder herauszukommen.

Was Sie tun können

Schweine sind liebevolle, neugierige und kluge Tiere. Sie sind mindestens genauso empfindsam und intelligent wie Hunde. Dieses Video zeigt einen einzelnen Betrieb – doch derartiges Tierleid findet sich überall in der Schweinefleischindustrie.

Bitte ersparen Sie Schweinen dieses unfassbare Leid – ernähren Sie sich vegan.

.

Tierquälerei in der Schweinezucht

.

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 28. Dezember 2019 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

Getaggt mit ,

Tierschützer fordern Ende der Eisbärjagd   Leave a comment

.

Kanada ist ein Land dessen Regierung sehr wenig bis nichts für den Tierschutz übrig hat. Wie kann man denn Abschussquoten von sonst schon vor Aussterben bedrohten Eisbären erhöhen?

Aus wildbeimwild.com

.

1r66qthplz5

.

Dem Eisbär macht nicht nur das Abschmelzen des Packeises schwer zu schaffen. Pro Wildlife warnt angesichts neuer Daten der Weltnaturschutzunion IUCN davor, dass neben der Klimakrise der Abschuss von 800 bis 1.000 Tieren pro Jahr die Art bedroht.

In Kanada wurden in einigen Gebieten die Abschussquoten trotz dezimierter Bestände sogar erhöht. Auch deutsche Jagdreiseveranstalter bieten Trophäenjägern Abschüsse für etwa 40.000 Euro an. Deutsche Jäger importierten seit 1989 insgesamt 98 Jagdtrophäen und 558  ganze Eisbärfelle. „Die Jagd auf Eisbären für Handel und Trophäen muss angesichts dezimierter Bestände und düsterer Prognosen endlich gestoppt werden“, fordert Daniela Freyer von Pro Wildlife.

Etwa 26.000 Eisbären leben nach einer Schätzung der IUCN noch, sie sind aufgeteilt in 19 verschiedene Regionen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass alleine der Lebensraumverlust durch die Erderwärmung die Eisbären bis 2050 um mehr als 30 Prozent reduzieren wird. Studien belegen, dass Eisbären in ihrem südlichen Verbreitungsgebiet bereits in schlechter körperlicher Verfassung sind, dass die Nachwuchsrate verringert und die Jungtiersterblichkeit hoch ist. Laut IUCN ist die Anzahl der Bären in vier Regionen rückläufig. In der Western Hudson Bay wurde der Bestand zwischen 2011 und 2016 sogar um 18 Prozent dezimiert. Trotzdem geht auch hier die Jagd weiter. Die Abschussquote wurde in den vergangenen Jahren sogar vervielfacht. Auch winzige Bestände mit nur 200 Tieren und solche, deren Bestandsentwicklung unbekannt ist, werden weiter bejagt.

Kanada erlaubt als einziges Land die Jagd für den kommerziellen Handel mit Fellen sowie den Abschuss von Tieren durch ausländische Trophäenjäger. Von 1970 bis 2016 wurden in Kanada schätzungsweise 26.500 Eisbären von Einheimischen und Grosswildjägern getötet. Alleine in den vergangenen zehn Jahren wurden weltweit knapp 3.000 Felle, Jagdtrophäen, Schädel, ganze Körper und Bettvorleger aus Eisbären gehandelt. Europa ist ein bedeutender Absatzmarkt für Felle und auch ein Grossteil der Trophäenjäger kommt aus der Europäischen Union. In den vergangenen Jahren boomt der Handel und die Einfuhr von Trophäen zudem in China.

„Reiche Hobbyjäger machen mit Motorschlitten, Quads und Booten grausame Hetzjagd auf die weißen Riesen. Bedenkt man, dass die Eisbären bereits durch den Klimawandel akut gefährdet sind, bedeutet jedes abgeschossene Tier einen unverantwortlichen Blutzoll“.

Daniela Freyer

Fatal für den Fortbestand der Eisbären ist zudem, dass Trophäenjäger und Fellhändler eine unnatürliche Selektion betreiben, weil sie es auf die verbliebenen grössten und stärksten Tiere abgesehen haben. Genau diese Tiere hätten in der Natur die besten Überlebenschancen und sind für die Überlebens- und Anpassungsfähigkeit der Art besonders wichtig. „Neben einem konsequenten Klimaschutz fordert Pro Wildlife, den Handel mit Eisbären zu verbieten und die Einfuhr von Jagdtrophäen zu stoppen, um die Eisbären zu retten“, so die Pro Wildlife Sprecherin.

Versuche, den Handel mit Eisbärprodukten zu verbieten, scheiterten auf Konferenzen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens bereits zwei Mal am Widerstand Kanadas und – man höre und staune – auch der EU.

.

Tierschützer fordern Ende der Eisbärjagd

.

Gruß Hubert