Archiv für 2. Januar 2020

So viele Tiere wurden im Jahr 2018 in Tierversuchen missbraucht!   Leave a comment

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Tier erleiden Höllenqualen wegen unsinniger Tierversuche. Vor allem werden Mäuse, Ratten und Fische „verwendet“, weil sie bei den meisten Menschen einen weniger „emotionalen Wert“ haben.

Aus Peta.de

Auszug.

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Schon seit Jahren gibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor, bestrebt zu sein, die Anzahl der für Experimente herangezogenen Tiere zu senken. Das für den Tierschutz in Deutschland verantwortliche Ministerium schreibt sogar:

„Langfristiges Ziel: Tierversuche komplett ersetzen“ [1]

– doch sichtbar wurde diese Absicht leider noch nicht. Denn trotz der Vergabe von Fördermitteln im Bereich „Ersatz- und Ergänzungsmethoden“ wurden 2018 immer noch fast drei Millionen Tiere für „wissenschaftliche“ Zwecke missbraucht und zu großen Teilen auch getötet. Auf einen Rückgang der Zahl haben wir ein weiteres Jahr vergebens gewartet  – denn schon 2017 verzeichnete Deutschland das Leid von 2,8 Millionen sogenannten „Versuchstieren“. [2] Die genaue Betrachtung zeigt sogar einen leichten Anstieg der Zahlen: 2017 lag die Gesamtzahl der Tiere noch bei 2.807.297, im Jahr 2018 schon bei 2.825.066.

Die Zahl der missbrauchten Hunde und Katzen ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen: Fast 4.000 Hunde und über 750 Katzen fristeten 2018 ihr Dasein im Tierversuchslabor. Auch die Zahl der „verwendeten“ Primaten ist mit etwa 3.300 immer noch erschreckend hoch.
Mäuse, Ratten und Fische machen zusammengenommen mit über 2,5 Millionen unglaubliche 93 Prozent aller Tiere in Versuchen aus. Warum? Weil die Tiere günstig sind und zu großen Zahlen auf kleinstem Raum gehalten werden. Sie gelten als leicht zu ersetzen und haben für viele Menschen weniger „emotionalen Wert“ als andere Tiere. Auch bei ihnen sind die Zahlen gestiegen: 2018 wurden 140.000 Mäuse mehr „verwendet“ als im Vorjahr.

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So viele Tiere wurden im Jahr 2018 in Tierversuchen missbraucht!

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Mäuse gequält und getötet – all das nur für unsinnige „Beweise“!

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Wir wissen schon lange, dass Mäuse intelligent, liebevoll und hilfsbereit sind – dafür muss man sie keinen beängstigenden Versuchen aussetzen. Dennoch entschieden sich „Forscher“ des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München und des Weizmann -Instituts für Wissenschaften dazu, Mäuse zu quälen und zu töten – nur um zu zeigen, dass die Tiere eine eigene Persönlichkeit haben.

Die „Wissenschaftler“ setzten Mäuse in Wasserbehälter, aus denen sie nicht entkommen konnten, und sahen dabei zu, wie die verzweifelten Tiere nach einem Ausweg suchten. Sie schwammen so lange, bis sie sich irgendwann nur noch treiben ließen. Bei diesem weithin verrufenen Versuch handelt es sich um den sogenannten „Forced Swim Test“. Er soll angeblich dazu dienen, „Verzweiflung“ zu messen, doch es ist eher belegt, dass die Tiere durch das Treibenlassen einfach Energie sparen wollen.

Die „Forscher“ führten außerdem einen Test durch, bei dem eine Maus in den Käfig einer größeren und aggressiveren Maus gesteckt wird, die die kleinere Maus daraufhin wiederholt heftig angreift.
Insgesamt wurden 168 Mäuse in diesen Versuchen missbraucht, getötet und aufgeschnitten.

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Wen interessieren schon Mäuse und Ratten? / PETA

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All das wurde den Tieren angetan, um zu beweisen, was wir bereits wissen: dass Mäuse empfindsame Individuen mit ganz eigener Persönlichkeit und komplexen Emotionen sind. Wer sein Zuhause mit Mäusen als tierischen Begleitern teilt, wird bestätigen, dass die Tiere, ähnlich wie Hunde, auf Zuruf reagieren. Manchen Mäusen macht es Spaß, ihr Zuhause zu erkunden; andere sind schüchtern und sitzen lieber neben ihrem Menschen und essen ein paar Leckereien. Oft sind Mäuse wahre Problemlöser und arbeiten sich erfolgreich durch beispielsweise ein Labyrinth oder andere Spiele. Die meisten dieser Tiere sind sehr anhänglich und rollen sich gerne auf der Hand ihres Menschen oder auf seiner Schulter zum Schlafen ein. Viele Mäuse haben sogar ein Lieblingskuscheltier.

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Mäuse gequält und getötet – all das nur für unsinnige „Beweise“!

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Tierversuche: Verbrennung, Verstümmelung, Ermordung, Vergiftung, Erstickung / PETA

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Wie wir Menschen empfinden auch Tiere Schmerzen und Angst. Wie wir haben sie das Bedürfnis nach Freiheit; den Instinkt, ihr Leben und das ihrer Nachkommen zu schützen und nicht in einem kleinen Käfig in einem Versuchslabor eingesperrt zu sein.

Alle 11 Sekunden stirbt ein Tier in einem deutschen Versuchslabor

Betrachtet man ganz Europa, passiert dies sogar alle drei Sekunden.
In legalen „wissenschaftlichen Experimenten“ werden Tiere vergiftet, Futter-, Wasser- oder Schlafentzug ausgesetzt, ihre Haut und Augen werden verätzt, sie werden massivem psychischen Stress ausgesetzt, absichtlich mit Krankheiten infiziert, ihr Gehirn wird beschädigt, sie werden gelähmt, verstümmelt, verstrahlt, verbrannt, vergast, zwangsgefüttert, bekommen Stromschläge und werden getötet.

All dies erleiden jährlich 3 Millionen Tiere alleine in Deutschland!

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Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren

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Gruß Hubert