Archiv für 5. Januar 2020

Leder aus Indien – von wegen „heilige Kühe“!   Leave a comment

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Manche verklären ja die „indische Welt“ und glauben dort leben bessere Menschen. Die Realität sieht anders aus. Von wegen „heilige Kühe“!

Aus Peta.de

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Sieben Jahre lang haben die Tierrechtsorganisation PETA Indien und ihre Tochterorganisationen verdeckte Ermittlungen zum Transport und den Schlachtbedingungen von Kühen, Büffeln, Schafen und Ziegen durchgeführt, die im indischen Lederhandel enden. Das Leder aus den Häuten dieser Tiere wird in die ganze Welt exportiert. Europa und die USA zählen zu den größten Abnehmern.

Illegaler Missbrauch von indischen Kühen

Die Ermittler konnten Bildmaterial über den weit verbreiteten und illegalen Missbrauch dieser Tiere sammeln, sowie Beweise für die unhygienischen und gefährlichen Bedingungen, die in den Schlachtbetrieben vorherrschen, zusammentragen. Tiere in Indien sind extremen Grausamkeiten ausgesetzt. Sie werden auf Transportern zum Schlachthaus befördert, die so überladen sind, dass sich die Tiere mit ihren spitzen Hörnern und Hufen teils schwer verletzen. Viele von ihnen sterben bereits während der Fahrt. Beweisfotos belegen, wie die Tiere in Schlachthäuser gezerrt werden, deren Böden mit Ausscheidungen, Blut, Eingeweiden und Urin bedeckt sind. Hier werden sie vor den Augen ihrer Artgenossen häufig mit dreckigen, stumpfen Messern aufgeschnitten. Einige Tiere werden sogar bei vollem Bewusstsein gehäutet und zerlegt.

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Anmerkung: Man beachte das diabolische, grausame Lachen des Mannes rechts im Bild.
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Leere Versprechungen

Die Ermittlungen brachten außerdem ans Licht, dass so gut wie keine Verbesserungen bezüglich der Behandlung der Tiere erfolgt sind – trotz der Direktiven, die verantwortliche Regierungsmitarbeiter der indischen Landesregierungen vor sechs Jahren versprachen und trotz der öffentlichen Ankündigungen, man würde die Tierschutzstandards verbessern.

Die Schlachthäuser sind noch immer unhygienisch, verschmutzen weiterhin die Umwelt, haben keine Lizenzen; illegale Schlachthäuser operieren weiterhin. Die Transportbestimmungen für Tiere sind erbärmlich und trotz rechtlicher Anforderungen hat die Regierung nicht genügend Einheiten der Tierschutzvereinigung gebildet, um das Tierschutzgesetz von 1960 und seine Vorgaben zu Transport und Schlachtung durchzusetzen.

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Illegale Handlungen

Selbst die minimalen Tierschutzgesetze Indiens werden beim Transport und der Schlachtung von Tieren unverfroren ignoriert. Das Indian Council for Leather Exports (CLE) gibt zwar an, ein Tierschutzreformprogramm zu haben, tut aber nichts, um Lederhändler davon abzuhalten, ihre Häute von unlizenzierten, illegalen Schlachthäusern zu beziehen. Tiere jeden Alters, auch kleine Kälber, werden gesetzwidrig getötet.

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Veröffentlicht 5. Januar 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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