Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?   1 comment

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Es ist unglaublich was in Australien passiert. Eine Milliarde (!) Tiere sind schon in den Flammen umgekommen. Jetzt will man auch noch über 10000 Kamele und tausende von Pferden abschießen, weil sie zu viel Wasser trinken heißt es von Behördenseite. Was sind die Australier nur für Leute, frage ich mich, wenn die Regierung es wagen kann so brutal vorzugehen?

Von Peta.de

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Australien brennt. Buschbrände wüten seit September auf dem Kontinent und zerstören das Land in einem atemberaubenden Tempo. Das Internet quillt über vor Fotos und Videos verkohlter Tiere, denen es nicht gelang, den lodernden Flammen zu entkommen.

Schätzungen gehen von über einer Milliarde Tiere aus, die dem Feuer bisher zum Opfer fielen. [1] Zusätzlich wurden über 10.000 wilde Kamele zum Abschuss freigegeben. Auch Menschen sterben oder verlieren ihr Zuhause. Die aktuelle Situation in Australien mutet beinahe apokalyptisch an.

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Wie eine mutige Frau diesen Koala aus den Flammen rettete

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Nun haben sich die Behörden eine absolut hirnrissige Taktik einfallen lassen, um einen vermeintlichen Teil des Problems zu lösen: Sie wollen bis zu 10.000 halb verdurstete Kamele aus Helikoptern heraus erschießen, nur weil die Tiere große Mengen Wasser trinken.

Über eine Milliarde Tiere sind bereits gestorben. Und die australischen Behörden wollen nun tausende weitere Individuen umbringen – Tiere, die genauso Bewohner von South Australia sind wie die Menschen, und die es genauso sehr verdient haben, diese Katastrophe unbeschadet zu überstehen.

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Das folgende Video zeigt dutzende tote, verbrannte Tiere, die die Straßen säumen:

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Dies sind Folgen des Klimawandels – und mehr denn je müssen wir jetzt etwas tun!

Viele Stellen gehen davon aus, dass der Klimawandel die Buschbrände verstärkt. So verbrannten in Australien bis heute bereits mehr Hektar Land als bei den jüngsten Bränden im Amazonasregenwald und in Kalifornien zusammen. Und auch in vielen anderen Ländern haben längere Hitze- und Dürreperioden saisonale Brände länger wüten lassen als sonst.

Der UNO zufolge müsste der Fleischkonsum um bis zu 90 Prozent zurückgehen, damit die katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels abgewendet werden könnten. Kein Wunder, denn: Die Kohlenstoffemissionen aller Flugzeuge, LKW, Schiffe und Autos der Welt ergeben zusammengerechnet etwa die gleiche Menge wie die Emissionen der tierhaltenden Landwirtschaft!

Wir können – und müssen – den Klimawandel bekämpfen. Das einfachste Mittel hierfür ist eine vegane Ernährung. Dafür braucht es keinerlei Regierungsinitiativen oder Versprechungen von Großkonzernen. Es braucht einzig und allein die Entscheidung, keine tierischen Produkte mehr zu kaufen, sondern im Supermarkt zu pflanzlichen Lebensmitteln zu greifen.

Eine vegane Ernährung kann dazu beitragen, dass keine Tiere mehr in Buschbränden oder im Schlachthaus getötet werden.

Schätzungen gehen davon aus, dass bisher bereits über eine Milliarde Tiere in den australischen Bränden zu Tode kamen. Ungefähr genauso viele Landtiere werden innerhalb weniger Tage geschlachtet, nur damit die Menschen ihr Fleisch essen können.

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Bild von bradfleet auf Instagram

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Ganz egal, ob es um ein Känguru geht, das auf der Flucht vor dem Feuer in einem Stacheldraht hängenbleibt, oder um eine Kuh, die kopfüber zum Ausbluten aufgehängt wird und um ihr Leben schreit: Jedes Tier hängt an seinem Leben und tut alles, um es zu schützen.

Der beste Zeitpunkt zum Umstieg auf eine vegane Ernährung war gestern – der zweitbeste ist jetzt.

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Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?

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Gruß Hubert

Eine Antwort zu “Australien brennt: Was hat das mit Schlachthöfen zu tun?

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  1. Update vom 14. Januar, 17.25 Uhr: Während Australien gegen die Flammen kämpfte, machte der Premierminister Scott Morrison Ferien auf Hawaii, den von Menschenhand geschaffenen Klimawandel leugnete und strengere Emissionsziele verhinderte er – die Quittung für sein Verhalten flog dem Politiker zuletzt um die Ohren: Von den Medien und auch von der australischen Bevölkerung wird Morrison mittlerweile zunehmend kritisiert.

    Durch die massiven Brände werden immer mehr Tierarten gefährdet. Betroffen sind unter anderem die Koalas. Durch einen Fehler bringen schlecht informierte Helfer Koalas nun zusätzlich in tödliche Gefahr.
    Feuer in Australien: Premierminister Morrison schlägt neue Töne an

    Nun hat der Premierminister reagiert und seine Einstellung um 180 Grad gedreht – so scheint es zumindest auf den ersten Blick. In einem Interview mit dem Fernsehsender ABC sagte Morrison sueddeutsche.de zufolge, es gebe „keinen Streit“ darüber, dass der Klimawandel „längere, heißere, trockenere Sommer“ verursache. Zudem brauche es im Umgang mit den Feuern eine „historische Wende“. Man müsse sich „auf eine neue Normalität“ vorbereiten.

    Doch dass diesen großen Worten auch entsprechende Taten folgen werden, scheint wohl eher unwahrscheinlich. Bisher plant Morrison lediglich, eine „Royal Commission“ einzusetzen. Dabei handelt es sich um einen Ausschuss, der Vorschläge machen soll, wie man künftig mit der Klimakrise umgehe. Seine Klima- und Wirtschaftspolitik wolle der Premierminister aber nicht wirklich ändern, schreibt sueddeutsche.de. So bleibt er beispielsweise dabei, den Australiern bis 2030 keine höheren Emissionseinsparungen zu verordnen.

    https://www.merkur.de/politik/australien-buschbraende-fake-news-brandstiftung-klimawandel-leugner-kampagne-zr-13437793.html

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    Siehe auch:
    https://www.merkur.de/welt/koalas-australien-braende-regen-feuer-aktuell-tiere-wetter-arten-busch-folgen-katastrophen-ueberschwemmungen-zr-13445302.html

    Liken

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