So schädlich ist übermässiger Fleischkonsum für unsere Erde   Leave a comment

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Unglaublich wie hoch der Ressourcenverbrauch für die Fleisch-„Produktion“ sind.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang

Von Gina Gadis

Zum Frühstück ein Schinkenbrötchen mit Milchkaffee, am Mittag ein Schnitzel und abends ein paar Wiener mit Käsebrot: Wir Deutschen lieben Fleisch und Milchprodukte. Weltweit zählen wir mit zu den größten Fleisch-Essern. Doch das ist ein Problem.

Und nein, ich möchte jetzt nicht über die Auswirkungen von Fleisch-Konsum auf die Gesundheit oder die Behandlung der Tiere sprechen, denn wir wissen alle, dass Massen-Tierhaltung einem Horrorfilm gleicht. Ich möchte heute über eine einfache ökologische Bilanz sprechen.

Die Zahl der Menschen auf diesem Planeten hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt – dank besserer Gesundheits-Versorgung und weniger Kriegen. Aber unser Planet und damit der verfügbare Platz wird nicht größer. Neben dem Raum, den wir zum Leben benötigen, brauchen wir auch Fläche, um unsere Nahrung anzubauen.

Werden es immer mehr Menschen, brauchen wir immer mehr Nahrung und damit immer mehr Anbaufläche. Nun dient aber ein großer Teil der angebauten Nahrung nicht nur dem Menschen zum Verzehr, sondern auch dazu, Tiere zu ernähren, damit Menschen sie später essen können.

Auch diese Tiere brauchen wieder Fläche. Long story short: Zur Herstellung von Tierprodukten werden viel Platz und vor allem jede Menge wertvolle Ressourcen benötigt.

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Bild: Die Ressourcen, die zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch benötigt werden.

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Laut welt.de ist die Fläche, die wir derzeit für die Nutztier-Haltung verwenden, so groß wie der Kontinent Afrika (die Anbaufläche für das Futter noch nicht mit eingerechnet). Für kein anderes Konsumgut der Welt wird so viel Land benötigt, wie für die Herstellung von Fleisch und Milch.

Wir sprechen hier von ganzen 77 Prozent des globalen Agrarlands – obwohl gerade mal 17 Prozent des menschlichen Kalorienbedarfs durch Tierprodukte gestillt werden. Um die Tiere zu ernähren, wird etwa 50 Prozent der weltweiten Soja- und Weizenernte an sie verfüttert.

Doch die Krone setzt dem Ganzen der Wasser-Verbrauch auf: Zur Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden 15.000 Liter Wasser benötigt. Würde sich jeder Mensch auf diesem Planeten so ernähren, wie wir hier in Deutschland, dann bräuchten wir eine zweite Erde. Schluck.

Die Ökobilanz von Tierprodukten ist ein Abgrund ohne Boden. Gerade jetzt, wo Treibhausgas-Emissionen Dauerthema der Medien sind, sei erwähnt: Stolze 14,5 Prozent der weltweit von Menschen verschuldeten Treibhausgase kommen aus der Tierhaltung. Das ist genauso viel, wie der gesamte Transport-Sektor produziert.

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Quelle: tag24.de

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Australien: Kamele und Pferde sollen abgeschossen werden

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Seit Monaten wüten die Brände in Australien. Nach neusten Schätzungen sollen inzwischen mehr als eine Milliarde Tiere umgekommen sein. Das ist eine so unermessliche Menge, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen kann.

Wasser ist knapp. Die größten Wasser-Verschwender sind allerdings Milchbauern und Viehzüchter. Damit diese auch weiterhin Tiere züchten, einsperren, mästen und töten können, sollen jetzt andere Tiere erschossen werden: Kamele und Wildpferde. Die haben nämlich keinen Nutzen für den Menschen, sondern trinken angeblich nur das wertvolle Wasser.

Lass bitte auch Du die australische Regierung wissen, dass wir, obwohl wir weit weg sind, für die unschuldigen Tiere mit unserer Unterschrift betreffs nachfolgend verlinkter Petition unsere Stimmen erheben.

https://jedertag.lpages.co/petition-kamele/

Veröffentlicht 19. Januar 2020 von hubert wenzl in Politik, Tiere, Tierschutz, Uncategorized, Wirtschaft

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