Archiv für 31. Januar 2020

Super Bowl 2020: Kniefall gegen Speziesismus   Leave a comment

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Von Peta.de

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Zum diesjährigen Super Bowl erschafft PETA USA in einem neuen Videospot ein „Land of the Free“ für alle Lebewesen. Inspiriert wurde der Spot durch die von Colin Kaepernick im Jahr 2016 losgetretene Kniefall-Bewegung gegen Rassismus. Anknüpfend an diese starke, friedvolle Bewegung möchte PETA daran erinnern, dass jedes Individuum – unabhängig von allen echten oder vermeintlichen Unterschieden – das Recht auf ein Leben frei von Ungerechtigkeit und Unterdrückung hat. Jedes fühlende Lebewesen hat unseren Respekt verdient.

Die Idee dahinter

Der Spot entstand in Zusammenarbeit mit einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern sowie Werbefachleuten. Er soll nicht nur ein Zeichen gegen Speziesismus setzen, sondern auch an all die sozialen Bewegungen erinnern, die uns gezeigt haben, dass wir jegliche Formen von Ungerechtigkeit – z. B. Sexismus, Ableismus, Rassismus, Altersdiskriminierung oder Homophobie – ablehnen und dagegen vorgehen sollten. Auch Speziesismus basiert auf einer Überlegenheitsideologie. Er ermöglicht es Menschen, anderen fühlenden Lebewesen jeglichen Respekt abzuerkennen und ihre Interessen als irrelevant darzustellen.

Wer würde schon gerne als reines Objekt gesehen werden? Auf der Welt, um eingesperrt oder angekettet zu sein? Um als Forschungsobjekt missbraucht und in Chemikalientests vergiftet zu werden? Um nur für eine Mahlzeit oder eine Handtasche gewaltsam ermordet zu werden? Oder um zur Belustigung anderer zu dienen?

Wir sind alle Tiere

Menschen mögen anders aussehen als Vögel, Fische oder andere Tiere. Doch wir alle denken und fühlen. Und was Schmerz, Hunger, Durst, Liebe, Freude, Einsamkeit oder den reinen Lebenswillen angeht, sind wir alle gleich.

Tief in unserem Herzen wissen wir, dass alle Lebewesen frei sein und leben möchten. Niemand wird gerne ausgebeutet, bedroht oder getötet, nur weil er missverstanden oder als „anders“ betrachtet wird.

Je mehr wir über Tiere erfahren, desto stärker verändert sich auch unser Blick auf sie. Denn wir erfahren, wie intelligent sie sind, dass sie ein Selbstbewusstsein besitzen, miteinander kommunizieren, in sozialen Verbänden leben und einzigartige Fähigkeiten besitzen.

Von der Kuh bis zum Krokodil: Genau wie Menschenmütter lieben und beschützen Tiermütter ihre Kinder. Delfine und Elstern erkennen sich selbst im Spiegel. Schweine sind soziale, verspielte Tiere, die gerne schmusen. Kühe weinen um verstorbene Familienmitglieder. Puten sind so um die Sicherheit ihrer Kinder besorgt, dass man sie getrost „Helikoptereltern“ nennen könnte. Männliche Mäuse singen ihren Angebeteten etwas vor. Und viele Vögel dekorieren ihre Nester kunstvoll, um ihr Gegenüber zu beeindrucken. Der Punkt ist: Der Mensch ist ein Tier unter vielen. Und all die anderen Tiere sind in den entscheidenden Fragen genau wie wir.
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Was Sie tun können

Man sagt, die Zeiten ändern sich. Aber tatsächlich ändert sich nur etwas, wenn sich genügend Menschen gegen Ungerechtigkeit und Gewalt stark machen. Wir müssen unsere eigenen Vorurteile entlarven und Mitgefühl für die Lebewesen um uns herum entwickeln.

Wenn Sie an Gerechtigkeit und Gleichheit glauben, dann setzen Sie ein Zeichen gegen Speziesismus. Lehnen Sie Praktiken und Einrichtungen ab, die Tiere zur Ware machen. Und probieren Sie die vegane Ernährung mit unserem kostenlosen Veganstart-Programm.

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Super Bowl 2020: Kniefall gegen Speziesismus

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 31. Januar 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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