Archiv für Februar 2020

Nach dem Kehlschnitt atmet das Rind noch minutenlang   Leave a comment

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Während das Blut heraussprudelt, beten Muslime zu Allah.

Quelle: Animals International

Bis zu zehn Minuten kann es dauern, bis es das Bewusstsein verliert, so der Tierarzt und Sachverständige Alexander Rabitsch, der das Material für den Falter analysiert hat.

Geboren am 2. 12. 2018 im oberösterreichischen Eggelsberg, mit nur neun Monaten grausam getötet in einer Schlachthalle im Libanon.

Tierschützer filmen qualvolle Schlachtungen im Libanon. Die Ohrmarken zeigen: Die Rinder stammen aus Österreich.

Die Kälber sind höchstens vier Wochen alt und damit noch von Milch abhängig. Auf den Lkw können sie nur schlecht getränkt und gar nicht gefüttert werden: „Sie leiden also Hunger und Durst.

In Vic in Spanien werden die Tiere auf Masthallen quer durchs Land verteilt, und oft steht schon nach wenigen Monaten die nächste Strapaze bevor. Spanien hat im Jahr 2018 163.124 Rinder zum Zweck der Schlachtung in Drittstaaten exportiert. „

Die Schlachtbedingungen in diesen Ländern seien jedoch völlig inakzeptabel, keine Betäubung, oft mehrere Entblutungsschnitte.

Das haben wir in Ägypten und im Libanon beobachtet“, so Gerit Weidinger von AI.

Quelle:der Falter

Jetzt sind diese Tiertranporte aus der EU in islamische Länder an Grausamkeit nicht mehr zu überbieten , doch als Draufgabe werden dann die Tiere in diesen islamischen Ländern noch grausam geschächtet.

Und Schächten heißt: diesen Tieren wird die Kehle durchgeschnitten und dann dürfen sie minutenlag noch lebendig verbluten. Muss man da noch etwas zum Islam sagen? Ich weiß, es machen auch andere Religionen – und auch das finde ich falsch.

Wie krank ist das? Kein österreichischer Bauer dürfte nur eines seiner Tiere an Muslime und andere Gruppen verkaufen, die Tiere Schächten. Denn meistens dauert das Schächten in der Praxis eben viel zu lange, da gibt es keine Betäubung.

Natürlich werden auch in Europa Tiere im großen Stil geschlachtet. Doch man versucht den Tieren ein langes Leiden zu ersparen.

Nicht so im Islam. Da ist es etwas „Besonderes“ den Tieren bei ihrem langsamen Sterben zuzusehen.

Das gehört verboten, finde ich, – und bestraft. Niemand sollte in Europa ein Tier schächten dürfen. Das sollte sofort umgesetzt werden!

Wer schächtet, wird geächtet. PUNKT!

Das ist auch der Grund, warum ich persönlich ein Thema mit solchen Religionen haben. Rechte für Tiere. Diese sind mir wichtig!

Denn ich verachte zutiefst das Schächten von Tieren.

Wer Tiere so grausam behandelt, hat nicht verdient als menschliches Wesen betrachtet zu werden. Das ist meine persönliche Meinung und diese steht mir zu.

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Nach dem Kehlschnitt atmet das Rind noch minutenlang

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Ein Kommentar dazu.

gloriaviennae

vor 10 Tagen

Kleiner Zusatz:

Um die Tiere irgendwie zur Räson zu bringen, schneidet man ihnen gern auch die Sehnen an den Beinen durch oder sticht ihnen die Augen aus.

Das wurde auch in dem Bericht so gesagt.

Erschreckend, dass sich ein EU-Land so gar nicht an die Vorschriften hält – die Tiere werden ja von Spanien aus in den Orient verschifft.

Tja, ein weiterer Grund, die Schwachsinns- und Gewaltideologie ISLAM zu verabscheuen.

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Gruß Hubert

Homöopathie hilft Tieren – what?   Leave a comment

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Es ist unglaublich was Gedanken und der Glaube an etwas alles bewirken können. Bei der Homöopathie wird ja gesagt, dss der Glaube, dass Globuli wirken, einen Placebo-Effekt auslösen und damit helfen. Aber wie soll das mit Globuli bei Tieren wirken und helfen? Die können ja nicht auf ein Medikament glauben. Es wirkt aber so, dass Menschen glauben, dass sie dem Tier etwas Gutes tun und strahlen das durch ihre Körpersprache aus. Tiere sind ja viel sensibler um unsere Körpersprache zu lesen. Im Video ist das von Jasmina Neudecker genau erklärt.
Jasmina Neudecker ist Diplom Biologin und Wissenschaftsjournalistin beim ZFF.

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Homöopathie hilft Tieren – what? – Jasmina Neudecker

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Auch Professor Harald Lesch erklärt im folgenden Video wie die Wirkungen durch Glauben, Vertrauen, Prozesse im Kopf auslösen, die Selbstheilungskräfte fördern, die Abwehrkraft stärken und Schmerzen lindern.

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Alles Kopfsache? Die Kraft der Selbstheilung

https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/alles-kopfsache-die-kraft-der-selbstheilung-102.html#xtor=CS5-4

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Gruß Hubert

VIER PFOTEN: Rund 27 Millionen Tiere werden jährlich aus Österreich transportiert   1 comment

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Es ist eine Schande, dass zum Beispiel bei noch nicht entwöhnten Kälbern, zum Teil erst 14 Tage alt, solche Höllentransporte gemacht werden und am Ende außerhalb der EU in Nahost-Ländern grausam getötet werden, ihnen auch in die Augen gegriffen wird bis zum in die Augen stechen. Und die Politik schaut zu und weg.

Vier Pfoten behandelt hier die Tiertransporte. Diese sind schon mehr als schlimm. Aber noch schlimmer ist das was bei der Schlachtung in Drittstaaten passiert. Das ist unsagbares Leid für diese armen Tiere. Was tut der Mensch diesen armen Seelen an?

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Von vier-pfoten.at

Nicht immer kann laut VIER PFOTEN ausgeschlossen werden, dass österreichische Tiere in Drittstaaten landen, auch wenn der eigentliche Zielort innerhalb der EU liegt. Überhaupt lässt die Transparenz der Zahlen und Routen generell sehr zu wünschen übrig.

„Diese große Zahl ist mehr als erschreckend“, sagt VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg. „Das System kann nur als pervers bezeichnet werden. Wie kann es eine Normalität und vor allem lukrativ sein, Tiere lebendig über zigtausende Kilometer, oft wochenlang, durch mehrere Länder zu transportieren?“
Auch österreichische Zuchtrinder in Drittstaaten transportiert

Die ZDF-Doku berichtete konkret über schwere Missstände bei Rindertransporten, wobei auch österreichische Tiere betroffen sind. Denn auch Österreich exportiert Zuchtrinder in Drittländer. Von 2008 bis 2018 waren es insgesamt 1.014.721 heimische Tiere, die ins Ausland transportiert wurden. 221.464 davon gingen in Drittstaaten. Die häufigsten Exportländer sind die Türkei (117.151 Tiere), Algerien (38.133), Russland (15.356), Usbekistan (12.675) und Aserbaidschan (9.301).

In den Jahren 2008 bis 2018 sind insgesamt 199.891 Kälber aus Österreich exportiert worden, 1.202 davon in Drittstaaten und 198.689 innerhalb der EU. Gerade bei Kälbern ist bekannt, dass immer wieder Transporte von Österreich nach Spanien gehen. Auffällig ist jedoch, dass Spanien gerade in den letzten Jahren seine Rolle als Exporteur von Lebendvieh in Drittstaaten stark ausgebaut hat. Von 2016 auf 2017 alleine stiegen die Lebendtiertransporte in Drittländer um knapp 78 Prozent auf fast 120.000 Tiere. Die Hauptdestination ist Libyen, gefolgt vom Libanon, der Türkei und Algerien. Eva Rosenberg: „Wie die ZDF-Doku erneut deutlich gemacht hat, gibt es in dieser Branche viele Schlupflöcher. Dadurch können die Tiere möglichst unauffällig in Länder verbracht werden, in denen sowohl die Haltungs- als auch die Schlachtungsbedingungen weit unter den österreichischen Standards sind. Wir verlangen, dass die EU endlich ihrem Tierschutzauftrag nachkommt und angemessen reagiert.“

VIER PFOTEN fordert Verbesserungen bei der Gesetzgebung. Eva Rosenberg: „Die Tiere leiden Höllenqualen. Immer wieder haben Tierschutzorganisationen und auch Tierärzte dokumentiert, dass Transporte gegen die ohnehin viel zu lasche Gesetzgebung verstoßen. Passiert ist dennoch überhaupt nichts!“

Seit 2007 ist die EU-Transportverordnung in Kraft. Fast ebenso lang sind die Probleme bekannt: „Die fehlende Implementierung in den Ländern und die Missstände werden oft nur durch Skandale aufgedeckt“, sagt Rosenberg. „In vielen Fällen werden nicht einmal diese ohnehin erbärmlichen Mindeststandards eingehalten.“

Laut EU-Verordnung dürfen Rinder insgesamt 29 Stunden transportiert werden, wobei eine Stunde Pause eingehalten werden muss. Bei Schweinen beträgt die zulässige Transportdauer 24 Stunden. Nach einer Pause von 24 Stunden darf die Maximaldauer aber beliebig oft wiederholt werden. Auch nicht-entwöhnte, also noch säugende Jungtiere dürfen transportiert werden.

„Diese Bestimmungen sind einfach eine Schande“, sagt Rosenberg. Neben einem Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten und einer Begrenzung der Transportzeit auf acht Stunden fordert VIER PFOTEN auch ein Verbot des Transports von nicht-entwöhnten Jungtieren. „Was diese Jungtiere mitmachen, ist unfassbar“, so Rosenberg. „Sie bräuchten die Muttermilch, aber oft gibt es bei Transporten nur Wasser aus Tränkanlagen, die sie noch nicht bedienen können. Kälber sollten an sich mindestens zwölf Wochen von ihren Müttern gesäugt werden; nicht selten werden aber nur zwei Wochen alte Kälbchen quer durch Europa gekarrt.“

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Gruß Hubert

Schafe in Schottland während der Schur verstümmelt, geschlagen und getreten   1 comment

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Man kann wirklich nichts kaufen was von Tieren kommt. Es wird überall roh und brutal mit Tieren umgegangen. Wie auch dieses Video wieder zeigt. Das sind doch keine Menschen, höchstens Teufel in Menschengestalt.

Von Peta.de

Extreme Grausamkeiten in Englands Wollindustrie

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Update Februar 2020

Zum ersten Mal hat sich ein schottischer Landwirt der Tierquälerei schuldig bekannt, nachdem er während einer PETA Asien-Untersuchung in der schottischen Wollindustrie bei offenkundigem Missbrauch von Schafen erwischt wurde. Die strafrechtliche Anklage gegen den Landwirt war das Ergebnis einer formellen Beschwerde und eines Videobeweises, den PETA Asien bei der schottischen SPCA eingereicht hatte, nachdem ein Augenzeuge gesehen hatte, wie er 2018 auf seiner Farm in der Nähe von Howgate bösartig Schafe ins Gesicht schlug, wie auf dem unten dargestellten Video zu sehen (er trägt ein blaues T-Shirt).

Originalartikel:

Nachdem eine Ermittlung von PETA Asien innerhalb der englischen Wollindustrie gezeigt hatte, wie Arbeiter Schafe schlugen, traten, verstümmelten und umherwarfen, deckt eine neue Ermittlung nun ähnliche Tierquälerei in schottischen Schurbetrieben auf. Der Augenzeuge fand in allen 24 besuchten schottischen Farmbetrieben Tierquälerei vor.

Petition:

https://www.peta.de/mulesing-australien-petition-2018#anchor-Petition

Farmer und Scherer schlugen den sanftmütigen Schafen ins Gesicht

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Wie in den Videoaufnahmen zu erkennen ist, schlugen Arbeiter in Schottland den sanftmütigen Tieren ins Gesicht, schmetterten ihren Kopf zu Boden, traten sie und warfen sie rücksichtslos von den Schur-Anhängern. Schafe sind Beutetiere – sie haben Angst, wenn sie zu Boden gedrückt werden. Bekamen die Tiere Panik, stellten oder knieten sich die Scherer auf ihren Hals und Bauch.

Schnelle, grobe Schur – blutende Schafe

Scherer werden pro Stück, nicht pro Stunde bezahlt. Deshalb versuchen sie, so schnell wie möglich zu scheren, was zu einem gewaltsamen Umgang mit den Tieren und schweren Verletzungen führt. Der Augenzeuge sah zu keinem Zeitpunkt, dass die Arbeiter Schafen Schmerzmittel verabreichten, bevor sie ihnen die klaffenden blutigen Wunden mit Nadel und Faden zunähten. Genauso wenig wurden seiner Kenntnis nach Schafe tierärztlich versorgt, die blutige Hufen oder Mastitis hatten – eine schmerzhafte Euterinfektion. Das Video zeigt ein Schaf, das unter Mastitis leidet und nicht aufstehen kann. Ein Arbeiter sagte, das Tier würde erschossen werden.

Viele Schafe starben nach dem Grauen der Schur

Die Schur hatte häufig extreme Auswirkungen auf die Schafe. Arbeiter zerrten die Tiere von den Hängern und ließen sie zum Sterben liegen. Der Augenzeuge beobachtete, dass ein solches Schaf kurz nach der Schur starb. In einem Betrieb zerrte ein Farmer ein Schaf, das scheinbar im Sterben lag, an einem Bein hinter sich her. Der Kopf des Tieres prallte über mehrere Meter immer wieder auf den harten, steinigen Boden auf. Ein anderer Scherer ließ ein sterbendes Schaf von einer Schurplattform hängen und lehnte es gegen eine Brüstung. Dort krampfte das Schaf und starb kurz darauf.

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Schafe leiden für Wolle auf Schurbetrieben in der ganzen Welt

PETA und seine Partnerorganisationen haben bereits Enthüllungsberichte von Schafbetrieben auf vier Kontinenten – in Europa, Australien, Nordamerika und Südamerika – veröffentlicht. Überall wurden Schafe geschlagen, getreten, verstümmelt, mit scharfen Metallscheren ins Gesicht geschlagen und Lämmer wurden teils bei lebendigem Leib gehäutet. Egal, woher Wolle stammt, wie „ethisch“ sie angeblich gewonnen wurde oder aus welch zertifiziert „verantwortungsbewussten Quellen“ sie kommt – Wolle bedeutet für Millionen Schafe und Lämmer Leid und Tod.

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Was Sie tun können

Sie können dazu beitragen, diesen Missbrauch zu stoppen: Sagen Sie NEIN zu Wolle. Unterschreiben Sie unsere Petition und kaufen Sie ausschließlich vegane Mode aus diesen tollen Wollalternativen.

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Schafe in Schottland während der Schur verstümmelt, geschlagen und getreten

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Gruß Hubert

Matthias Ginter: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“   Leave a comment

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Von Peta.de

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Matthias Ginter posiert mit gehäutetem, blutigem „Fuchs“: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz“

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Matthias Ginter zeigt Pelz die rote Karte. Der deutsche Fußballnationalspieler posiert für das bekannte PETA-Motiv „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“ Der 26-Jährige hält einen gehäuteten, blutverkrusteten „Fuchs“ in der Hand; sein Blick ist eindringlich. Mit dem erschreckenden Motiv kämpft der Spieler für ein Herzensthema. Damit setzt er ein klares Statement gegen die Grausamkeit, die hinter dem „Luxusprodukt“ Pelz steckt.

„Allein für einen Pelzmantel müssen 20 bis 30 Tiere sterben“, so Matthias Ginter. „Ich habe selbst zwei Katzen. Und ich will mir nicht vorstellen, dass sie auf einer Mütze oder in einem Pelzmantel enden würden. Meiner Meinung nach haben Tiere auch das Recht, weiterzuleben.“

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Matthias Ginter spielt bereits seit 2014 für die deutsche Nationalmannschaft und seit 2017 für Borussia Mönchengladbach. Dort lebt er auch mit seiner Frau Christina und den beiden Katzen Balu und Mia.

PETA-Kultmotiv „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“

Mit dem neuen PETA-Motiv reiht sich Matthias Ginter in eine Reihe prominenter PETA-Unterstützer ein, wie beispielsweise Marcel Schmelzer, Teresa Enke, Ann-Kathrin Götze, Udo Lindenberg, Kaya Yanar und Désirée Nosbusch.

Für Pelz sterben jedes Jahr weltweit etwa 84 Millionen Lebewesen

Marderhunde, Nerze, Füchse, Chinchillas, Kaninchen und viele andere Tiere leiden für Pelz monatelang in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen. Verhaltensstörungen bis hin zum Kannibalismus sind nur einige Folgen dieser Haltungsbedingungen. Nicht selten überleben Tiere den eigentlichen Tötungsprozess. So wird ihnen das Fell bei vollem Bewusstsein abgezogen. Bei der Jagd nach Pelz verbluten viele angeschossene Wildtiere oder werden durch Fallen verstümmelt. Auch das Fell von Hunden und Katzen kann trotz des EU-weiten Importverbots als Pelzbommel an Accessoires oder Schuhen in deutsche Geschäfte gelangen. Die meisten Menschen hierzulande lehnen Pelz entschieden ab. Dennoch ist der Import des Tierqualproduktes erlaubt.

Was Sie tun können

Kaufen Sie niemals Pelz, sondern greifen Sie auf tierfreundliche Alternativen zurück.

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Matthias Ginter: „Das ist der Rest von Ihrem Pelz!“

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Gruß Hubert

Brief eines Mitglieds der Ev. Kirche zu Kälbertransporten   Leave a comment

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Das Verhältnis der Kirchen zu den Tieren ist in Beton gegossen. Da ist gar nichts zu erwarten. In der Kirche haben Tiere keinen Platz. Sie seien für den Menschen da, heißt es. Die Einstellung ist anthropozentrisch durch und durch.

Von fellbeisser.net

Auszug.

Wie kaltblütig ist unsere Rechtsprechung, unsere Politik? Von der Agrarindustrie ganz zu schweigen. Und was tun die Kirchen? Ergreifen sie öffentlich Partei für diese geschundenen, gefolterten, gequälten sogenannten „Nutztiere”? Es gibt diesen begrüßenswerten EKD -Text 133, sicher, aber mit welchen wirksamen Konsequenzen? Was spüren die Tiere tatsächlich davon? Was haben diese Tiere tatsächlich von diesen gutgemeinten Worten des EKD-Textes 133?

Ich habe noch von keiner Kanzel herunter, noch vor keinem Altar weder Fürsprache oder Fürbitten für diese geschundenen Kreaturen Gottes noch gar mitfühlende Worte von Pfarrer*innen zum grausamen Schicksal dieser Tiere gehört. Das lässt mich an meiner (?) evangelischen Kirche schon seit langer Zeit sehr zweifeln. Hat der Jurist Herr Prof. Jens Bülte recht, wenn er von der „institutionalisierten Agrarkriminalität” spricht? Offensichtlich.

In meinen Augen ist es ein Verbrechen, was hierzulande und auf Tiertransporten millionenfach an diesen unschuldigen Tieren geschieht, die sich nicht wehren können und einzig und alleine auf uns Menschen als Fürsprecher angewiesen sind (von den Verbrechen in der industriellen Tierhaltung und bei der Schlachtung ganz zu schweigen).

Franziskus von Assisi hat seinerzeit schon erkannt, was die heutige Tierverhaltensforschung belegt: „Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.”

Interessant sind die Ausführungen von Herrn Prof. Dr. theol. Erich Grässer, einst Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn:

· Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.

· Diese Scham wird von den christlichen Kirchen nicht geteilt. Diese unsere christliche Gesellschaft in diesem unserem christlichen Abendland lebt in einer beispiellosen Ehrfurchtslosigkeit vor der Schöpfung.

· Die Würde des Menschen, diesem hohen Verfassungsgut, dessen Unantastbarkeit unsere Politiker so gerne betonen, schlägt die gigantische industrialisierte Massentierquälerei brutal ins Gesicht. Es ist kein Zeichen von Menschenwürde, schwächere Lebewesen auszubeuten und zu quälen.

· Tiere sind schwach. Wenn wir ihre Schwäche ausnutzen, wenn wir mit ihrem unnötigen Leiden und mit ihrem unnötigen Sterben unseren Wohlstand und unseren Luxus mehren, wenn wir für jeden beliebigen Nutzen jedes beliebige Tieropfer fordern, dann haben wir unsere Menschenwürde verspielt und verdienen es nicht, eine sittliche Rechtsgemeinschaft genannt zu werden.

· Und so, wie die Kirchen im 19. Jahrhundert bei der sozialen Frage versagten, und die Arbeiter aus der Kirche heraustrieben, so versagen sie heute im Tier- und Naturschutz und treiben die Tierschützer aus der Kirche heraus. Denn für Tierschutz hält sich die Kirche nicht für zuständig. Kirche sei für die Menschen da.

Woher kommt diese Tiervergessenheit in der Kirche? Nun, es liegt daran, dass die Ethik, die theologische wie die philosophische, meint, sie habe es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen und zur Gesellschaft zu tun. Das von Albert Schweitzer gewählte Bild ist deutlich: “Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht herein komme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.”

Das anthropozentrische Weltbild der Kirche muss endlich korrigiert werden.

Schließen möchte ich mein Schreiben mit dem trefflichen Zitat des von mir hoch verehrten Prof. Dr. Erich Grässer:

Was wir heute erleben, ist ein mit dem Rechenstift ausgeklügeltes schreckliches Höllenspiel, in dem wir unsere Nutztiere in der Massentierhaltung zu Tiermaschinen herabstufen. Die Übermenge an Eiern, Fleisch und Butter, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften auf diese Weise produzieren, ist mit menschenunwürdiger Tierquälerei bezahlt. Gegenüber dieser überall straflos praktizierten Ungeheuerlichkeit liest sich Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben wie eine Botschaft von einem anderen Stern. Und eine Kirche, die zu dem allem schweigt, erklärt damit den Bankrott ihrer Barmherzigkeitspredigt!

Gez. Susanne Kirn-Egeler, Mitglied der Evangelischen Kirche Baden-Württemberg
Diplom-Pädagogin

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Brief eines Mitglieds der Ev. Kirche zu Kälbertransporten

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Gruß Hubert

Geboren in Tirol, Tod im Libanon   2 comments

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Von Falter.at

Tierschützer filmen qualvolle Schlachtungen im Libanon. Die Ohrmarken zeigen: Die Rinder stammen aus Österreich. Achtung: Dieser Artikel enthält verstörende Bilder und Videos

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Verladung von Rindern am Hafen von Cartagena, Spanien. „Von den spanischen Häfen Tarragona und Cartagena aus verlassen wöchtenlich Schiffe mit Rindern die EU“, sagt Tobias Giesinger vom Verein gegen Tierfabriken. Diesen Weg hat mit höchster Wahrscheinlichkeit auch das oberösterreichische Rind genommen
(Foto: Animal Welfare Foundation)

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Eine Halle, Straßen- und Maschinenlärm vermischen sich mit den Schreien von Männern. Ein Jungrind wird auf dem Boden festgehalten, es rudert mit den Beinen, will aufstehen. Doch es wird über den Boden gezogen, durch das Blut seiner Artgenossen, gerade bildet sich eine Lache frischen Bluts. Es ist nicht betäubt, als ein Mann ihm die Kehle durchschneidet. Nicht mit einem Schnitt, sondern mit zwei. „Wohl, weil das Messer zu kurz ist“, sagt Alexander Rabitsch, Kärntner Tierarzt, Sachverständiger und Tiertransport-Experte, der das Video für den Falter analysiert. Während das Blut heraussprudelt, sieht und hört man, wie das Rind weiter atmet. Zwei Minuten lang, dann endet das Video. Es dauere bis zu zehn Minuten, bis ein Rind nach dem Kehlschnitt das Bewusstsein verliere, sagt Rabitsch. Wird in Österreich geschächtet, so muss das Tier sofort nach dem Kehlschnitt betäubt werden. „In Ländern wie dem Libanon, der Türkei, im Maghreb jedoch ist dieses betäubungslose Schlachten, oft mit mehreren Schnitten, die übliche Methode.“ Die Tierschützer von Animals International, die die Szenen filmen, fotografieren auch die Ohrmarken des Rindes. Das Kürzel beginnt mit „AT“. Wie sich herausstellen wird, stammt das Tier aus Eggelsberg in Oberösterreich. Ein zweites Rind, das an diesem 13. August 2019 dort geschlachtet wird, kam in Vorarlberg zur Welt, ein drittes in Tirol. Keines ist älter als zehn Monate.

Erstmals können Tierschützer den Weg von Rindern von österreichischen Höfen bis zur Schlachtung im Nahen Osten nachzeichnen. In ihrem kurzen Leben wurden die Jungtiere 7500 Kilometer herumgekarrt, nur um am Ende einen grausamen, langsamen Tod zu sterben. Aber wie kommen sie überhaupt dorthin? Und warum?

Das Eggelsberger Rind wird am 2. Dezember 2018 geboren. Gerade einmal 15 Tage ist es alt, als es seine erste große Reise antreten muss. Es wird zu einer Kälbersammelstelle in Bergheim bei Salzburg gebracht und verlässt am 17. Dezember 2018 Österreich. Genauso wie jene zwei „Kollegen“, auf die es in dem libanesischen Schlachthof wieder treffen wird.

Das haben Mitarbeiter des Vereins gegen Tierfabriken (VGT), die mit den Animals International kooperieren, anhand der Ohrmarken und Fahrtenbücher recherchiert. Es ist eine Nebenwirkung unseres Appetits auf Milchprodukte: Damit Kühe wirtschaftlich gesehen genug Milch geben, müssen sie jedes Jahr ein Kalb zur Welt bringen. Doch die männlichen Kälber der Milchkühe setzen nicht so gut Fleisch an, daher schickt man sie zur Mast in Länder, wo das billiger geht. 67.500 Kälber hat Österreich 2018 exportiert. Nach Italien, Polen – oder Spanien.

So ist es auch im Fall unserer drei Kälber: Sie werden zur Sammelstelle Vic in Spanien gebracht. Ein Transport, wie er laut Alexander Rabitsch gar nicht stattfinden dürfte: Denn die Kälber sind höchstens vier Wochen alt und damit noch von Milch abhängig. Auf den Lkw können sie nur schlecht getränkt und gar nicht gefüttert werden: „Sie leiden also Hunger und Durst.“ Außerdem dürften so junge Kälber höchstens 19 Stunden befördert werden, das geht sich aber auf der Strecke von Bergheim bis Vic kaum aus. Tobias Giesinger, ein Vorarlberger Kampagnenleiter des VGT, ist im Vorjahr einem solchen Transport gefolgt und hat dokumentiert, dass die Fahrt mehr als 22 Stunden dauerte. Ein- und Ausladen noch gar nicht mitgerechnet.

Von Vic werden die Tiere auf Masthallen quer durchs Land verteilt, und oft steht schon nach wenigen Monaten die nächste Strapaze bevor. Spanien hat im Jahr 2018 163.124 Rinder zum Zweck der Schlachtung in Drittstaaten exportiert. „Von den spanischen Häfen Tarragona und Cartagena aus verlassen wöchentlich Tiertransportschiffe mit Rindern die EU“, sagt Tobias Giesinger vom VGT. „Über diesen Weg verließen mit höchster Wahrscheinlichkeit auch die österreichischen Rinder die EU mit Zielhafen Beirut, Libanon.“ Fahrtstrecke: rund 5000 Kilometer.

Doch nicht nur über den Zwischenstopp der Mast landen Rinder in Kasachstan, Usbekistan oder im Iran, sondern auch auf dem direkten Weg: Als Zuchttiere werden meist trächtige Kalbinnen in tage- bis wochenlangen Transporten dorthin gekarrt. Laut Homepage des Verbands Rinderzucht Austria gingen 2018 allein 9000 Zuchtrinder in die Türkei, außerdem reiste der Verband zu Messen nach Algerien, Marokko oder Russland, um „Märkte zu bearbeiten“.

Die Schlachtbedingungen in diesen Ländern seien jedoch völlig inakzeptabel, sagt Rabitsch: keine Betäubung, oft mehrere Entblutungsschnitte. Er selbst sah in Marokko, „wie ein Schlachter mit sägenden Messerbewegungen den Hals des Rindes aufschnitt“. Deshalb hat er mit dem deutschen Richter Christoph Maisack schon im Vorjahr ein Gutachten verfasst, wonach sich Amtstierärzte wegen Beihilfe zur Tierquälerei strafbar machen könnten, wenn sie den Export in bestimmte Länder genehmigen. Einige deutsche Bundesländer, etwa Bayern, verkündeten daraufhin (teils befristete) Exportstopps. Österreich hat sich dem nicht angeschlossen.

Doch das neue Material der Animals International (AI) könnte die Debatte neu befeuern. Man sieht darauf auch, wie aus Europa stammenden Rindern die Sehnen durchtrennt werden, man ihnen in die Augen sticht oder diese gar aussticht: „Das haben wir in Ägypten und im Libanon beobachtet“, so Gerit Weidinger von AI.

Auch Rabitsch hat neue Munition: Ende des Monats veröffentlicht er mit Maisack eine Studie mit Daten von mehr als 30 Schlachthöfen in der Türkei, im Libanon und anderen Drittstaaten. Das Material haben AI und Eyes on Animals recherchiert. Details darf er noch nicht verraten, nur so viel: „In jedem der Betriebe, in denen die NGOs europäische Rinder entdeckt haben, haben tierquälerische Handlungen stattgefunden. Das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.“

Ein Teil des Bildmaterials aus den Schlachthöfen kommt auch in dieser neuen ZDF-Dokumentation aus der Sendereihe „37 Grad“ vor.
https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-tiertransport-grenzenlos-102.html

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Achtung verstörende Bilder im Video

Szenen aus Schlachtbetrieben im Mittleren Osten und in Nordafrika, ab min 1.30 aus demselben Schlachthof, in dem auch das österreichische Rind getötet wurde. Alle Tiere wurden von Europa exportiert.
Achtung: Dieses Video ist noch bei Weitem drastischer als das erste. Es zeigt Rinder, die wegen durchtrennter Sehnen nur noch humpeln können. Zu sehen sind auch Schläge und Tritte, Rinder, deren Beine an Seilen aufgehängt sind, ein Griff in die Augen und säbelnde Kehlschnitte an Schafen.

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2017 Treatment of EU exported Animals to the Middle East and North Africa

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Anhand der Ohrmarke konnte der Verein gegen Tierfabriken die Herkunft des Rindes identifizieren: Eggelsberg in Oberösterreich. Gerade einmal 15 Tage alt, wurde es nach Spanien gebracht und dort gemästet.

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Nach dem Kehlschnitt atmet das Rind noch minutenlang. Bis zu zehn Minuten kann es dauern, bis es das Bewusstsein verliert, so der Tierarzt und Sachverständige Alexander Rabitsch, der das Material für den Falter analysiert hat.

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Foto: Animals International

Ein Griff in die Augen, aufgenommen im selben Schlachthof. Laut der NGO Animals International (AI) kommt das nicht so selten vor. Ebenso wie das Durchtrennen der Sehnen wird es angewendet, um die Tiere gefügiger zu machen. Vereinzelt beobachtete AI sogar das Ausstechen der Augen.