Archiv für 2. März 2020

Tierquälerei im Tierversuchslabor: Ratten wurden lebendig zerquetscht   Leave a comment

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Zum Titel „Tierquälerei im Tierversuchslabor“ möchte ich nur sagen, dass  das IMMER Tierquälerei ist was in diesen Labors vor sich geht. Das sind wahre Folterkammern, Kabinette des Grauens.

Unbeschreiblich wie da in Tierversuchlabors mit Tieren umgegangen wird.

Von Peta.de

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Ein Whistleblower aus einem Tierversuchslabor von Charles River Laboratories im schottischen Elphinstone (nahe Edinburgh) hat PETA UK über unglaubliche Tierquälerei bei dem Unternehmen informiert: Ratten wurden beispielsweise lebendig zerquetscht oder bekamen eine riesige Dosis Chemikalien verabreicht, was bei den Tieren zu Selbstverstümmelung führte.

PETA UK hat eine Beschwerde beim britischen Innenministerium eingereicht. Daraufhin wurden Ermittlungen gegen die Einrichtung eingeleitet und Strafen verhängt!

Tierversuche sind ein schmutziges Geschäft

Charles River Laboratories gehört weltweit zu den Hauptverursachern von Leid und Tod – eines von zwei Tieren, die in Tierversuchen missbraucht werden, stammt von diesem Unternehmen. Damit ist die Einrichtung in der Hälfte aller Fälle am Schmerz, der Angst und dem Leid beteiligt, denen Tiere in Versuchslaboren weltweit ausgesetzt sind.
Das Unternehmen ist berüchtigt für seine Verstöße gegen Tierschutzvorgaben in den USA. Leidenden Tieren wurden keine Schmerzmittel gegeben, man wandte schlampige OP-Methoden an und ein Affe wurde verbrüht, weil sein Käfig in einer Reinigungsvorrichtung mit heißem Wasser ausgespült wurde – während der Affe darin eingesperrt war. Und dies sind nur einige wenige Beispiele.

Was geschah im Tierversuchslabor in Elphinstone?

Dem Whistleblower zufolge ereigneten sich folgende Tierquälereien am Standort des Unternehmens in Elphinstone:

Ratten in Müllpresse zerquetscht

Mit einem Gabelstapler wurden Boxen mit rund 100-120 lebenden Ratten in eine Müllpresse gestellt. Die teilweise schwangeren Tiere waren erst kurz zuvor angeliefert und ohne jedes Mitgefühl ausgemustert worden. Die Müllpresse wurde angestellt und dadurch zwischen 50 und 54 Ratten zerquetscht. Die Überlebenden wurden später von Mitarbeitern durch einen Genickbruch getötet.

Ratten in Inhalationsversuch verbotener Dosis ausgesetzt

In einem Inhalationsversuch wurden Ratten sechs Stunden lang in einer Röhre fixiert und mussten ein giftiges Gas einatmen. Die Inhalation dieses Gases kann zu Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Kopfschmerz und emotionalen Störungen führen. Bei hoher Konzentration kann das Gas geistige Verwirrtheit, Sehstörungen, Muskelzuckungen, Blausucht und Krämpfe auslösen. Fünf Ratten wurden versehentlich einer Dosis ausgesetzt, die über dem erlaubten Maximum lag.
Die Ratten litten dadurch so sehr, dass sie an ihren eigenen Gliedmaßen kauten. Ein Tier biss sich aus Stress sogar einen kompletten Zeh an einem seiner Vorderfüße ab.

Falsche Dosis verabreicht

In einem Krebsexperiment verabreichten die Experimentatoren Ratten die falsche Dosis einer Substanz. Der zuständige Mitarbeiter hatte das Etikett nicht richtig gelesen. Die Studie lief trotz dieses Fehlers weiter – es wurden einfach die Vorgaben zum Vorgehen etwas geändert.

Fehlen einer Maus nach fünf Tagen entdeckt

Laut Notizen war eine Maus aus ihrem Käfig entkommen. Das letzte Mal, dass man die Maus in ihrem Käfig gesehen hatte, lag fünf Tage zurück. Sie wurde nie gefunden. Der Vorfall zeigt, dass die Tiere nicht, wie eigentlich vorgeschrieben, täglich kontrolliert wurden.

Jeder dieser Fälle ist ein Beispiel für gravierende Inkompetenz, schlechte Pflegestandards und das Fehlen jeglichen Mitgefühls.

Tiere sind keine leblosen Versuchsgegenstände

Kein Tier hat es verdient, im Namen der Forschung gnadenlos mit Medikamenten vollgepumpt, vergast, weggeworfen oder aufgeschnitten zu werden. Tiere empfinden Schmerz und Angst wie wir. Sie wollen frei sei und ihre Bedürfnisse ausleben und nicht in einen kleinen Laborkäfig gesperrt und für Versuche missbraucht werden.

Die Schritte, die nun gegen Charles River Laboratories erfolgen, müssen dem Leid der Tiere angemessen sein. Deshalb fordert PETA UK das britische Innenministerium dazu auf, dem Unternehmen die Lizenz dafür zu entziehen, Tiere in Versuchen zu quälen und zu töten. Statt in Tierleid muss in neue wissenschaftliche Methoden investiert werden, die nicht nur effektiv und tierversuchsfrei sind, sondern auch tatsächlich für den Menschen nützliche Ergebnisse liefern.

Was Sie tun können 

Ratten sind faszinierende Tiere. Genauso wie alle anderen Tiere sind sie nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren! Bitte kaufen Sie tierversuchsfreie Kosmetik und Haushaltsmittel.

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Tierquälerei im Tierversuchslabor: Ratten wurden lebendig zerquetscht

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Gruß Hubert

 

Arosa: Dorf verbietet Werbung für Pelzprodukte   Leave a comment

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Da kann ich der Gemeinde Arosa nur ein Lob aussprechen für diese Maßnahme. Ich kann sowieso nicht verstehen, wie eine Person (bei Pelzen meistens weiblich) damit einverstanden sein kann, dass Pelztieren solche Grausamkeiten (lebend der Pelz abgezogen…) angetan werden. Da fehlt es an jedem Mitgefühl und Herz ist da keines vorhanden. Solche Personen nenne ich nicht Menschen.

Von wildbeimwild.com

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China Investigation 2008

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Der mondäne Ferienort in Graubünden, bekannt für Schneesicherheit und herrliche Skipisten macht nun Schlagzeilen, weil sich die Gemeinde entschieden hat zukünftig jegliche Werbung im Dorf für Pelzprodukte zu verbieten. VIER PFOTEN gratuliert dem Gemeindevorstand von Arosa zu diesem Entscheid und beglückwünscht zu dieser mutigen, innovativen und weitsichtigen Aktion.

Damit liegt die Feriendestination voll im Trend. Denn auch grosse Luxusmarken wie Chanel, Burberry sowie Gucci verzichten schon seit einiger Zeit auf Pelze. VIER PFOTEN sieht das Werbeverbot für Pelzprodukte als wichtiges Signal für andere Tourismus-Orte, es Arosa gleichzutun.

Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa begründet den Entscheid zur pelzfreien Werbung im Dorf so: «Arosa ist Vorreiter und zeigt bereits mit dem Arosa Bärenland auf, wie Tierschutz und Tourismus vorbildlich zusammenarbeiten. Dieses Werbeverbot ist ein logischer nächster Schritt auf diesem Weg.»

Der Entscheid zeigt nach Ansicht von VIER PFOTEN, dass ethische Mode und Tierschutz auch im Tourismus enorm an Bedeutung gewonnen haben. Anstatt Echtpelz-Tierquälerei wünschen sich moderne Konsumenten heute auch in diesem Bereich Nachhaltigkeit und Innovation.

«Es ist wirklich eine zukunftsweisende Botschaft, dass Arosa keine Werbung mehr für Pelzprodukte zulässt. Hoffentlich folgen viele Schweizer Tourismusdestinationen und Gemeinden diesem Beispiel. Arosa wirbt mit nachhaltigem Tourismus und zeigt eindrücklich, dass sie den Worten Taten folgen lässt».

Alexandra Mandoki, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz. 

Jedes Jahr werden mehr als 100 Millionen Tiere von der Pelzindustrie getötet. Nerze, Füchse und Marderhunde leiden auf Pelzfarmen in winzigen Drahtkäfigen, andere Arten sterben durch Fallen einen grausamen Tod. Für die Verarbeitung von Fellen zur Pelzmode werden hohe Mengen an gefährlichen Chemikalien eingesetzt. VIER PFOTEN arbeitet international seit vielen Jahren zum Thema Pelz und setzt sich in der Schweiz für ein Importverbot von Pelzprodukten ein.

 

5 verbreitete Irrtümer über Pelz

 

Der Modetrend geht zwar weg von ganzen Mänteln oder Jacken, aber die Unmengen an Pelzkrägen, Verzierungen oder sonstigen «flauschigen» Accessoires aus Nerz, Maderhund oder Fuchs verursachen nicht weniger Tierquälerei. Dabei sind viele Irrtümer über Pelz im Umlauf.

1. Irrtum: «Es gibt ethischen korrekten Pelz.»

85 Prozent der weltweit gehandelten Pelze stammen aus Zuchtfarmen, in denen den Tieren ein artgemässes Leben vorenthalten bleibt. Auch wenn ein Pelz nicht aus den Farmen in Skandinavien, China, den Niederlanden oder anderen Ländern stammt, sondern aus Jagd und Fallenfang – immer ist mit der Gewinnung immenses Tierleid beispielsweise durch tierquälerische Jagdmethoden verbunden. Mit nachhaltiger Mode haben diese Produkte nichts zu tun.

Fakt ist: Pelz ist niemals ethisch korrekt!

2. Irrtum: «Europäischer Pelz ist tierfreundlicher.»

Manchmal wird behauptet, Pelz aus Europa sei tierfreundlicher als beispielsweise Pelz aus China. Das stimmt nicht: Selbst die völlig unzureichenden Vorgaben zur Pelztierhaltung in Europa werden regelmässig auf Pelzfarmen unterlaufen. Dies belegen zum Beispiel Recherchen aus Dänemark, Schweden oder Finnland. So werden immer wieder Tierschutzverstösse bei den Haltungsbedingungen und verhaltensgestörte, verletzte oder tote Tiere dokumentiert.

Fakt ist: Pelz ist niemals tierfreundlich – das gilt auch für Pelz aus Europa!

3. Irrtum: «Echtpelz ist immer gekennzeichnet.»

Echtpelz ist oft nicht gekennzeichnet oder der Verbraucher wird durch falsche Etikett-Angaben in die Irre geführt. Im Zweifel muss der Käufer versuchen selbst zwischen Echtpelz oder Kunstpelz zu unterscheiden. Doch selbst wenn die Tierart bei einem Produkt angegeben ist, fehlen in der Regel Angaben zur geographischen Herkunft oder der Tierhaltung. EU-weit müssen Teile tierischen Ursprungs an Textilien gekennzeichnet sein, doch die wichtige Information zur Tierhaltung und Herkunft fehlen weiterhin.

Fakt ist: Die Kennzeichnung von Pelz ist völlig unzureichend.

4. Irrtum: «Pelz mit bestimmten Labeln ist tierfreundlich.»

In den sogenannten Musterbetrieben der Pelzindustrie unterscheiden sich die Bedingungen für die Tiere nicht von herkömmlichen Pelzfarmen. Auch mit dem von der Pelzindustrie entwickelten Label «Origin Assured» werden absolute Minimalvorgaben an die Tierhaltung und tierquälerische Zustände auf Farmen legitimiert.

Fakt ist: Pelz aus Musterbetrieben oder mit Labeln ist nicht tierfreundlicher.

5. Irrtum: «Pelz ist ein Naturprodukt.»

Die Pelzbranche bewirbt ihre Produkte gerne als besonders umweltfreundlich und reines Naturprodukt. Die Wahrheit sieht anders aus: Schon die Tierhaltung auf Pelzfarmen ist mit enormen Umweltbelastungen verbunden und verschmutzt oft naheliegende Gewässer. Die Herstellung der Pelzmode ist wiederum extrem chemikalien- und energieaufwändig. Eine Studie hat gezeigt: Kinderbekleidung mit Pelz ist besonders schadstoffbelastet.

Fakt ist: Pelz belastet die Umwelt und ist oft extrem mit Chemikalien belastet.

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Arosa: Dorf verbietet Werbung für Pelzprodukte

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Gruß Hubert