Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19   5 comments

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Aus der SZ

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Ein Nerz blickt aus einem Versteck in dem rund 40 Quadratmeter großen Zuchtgehege in der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen in Niedersachsen. Auch Nerze können an dem neuen Coronavirus erkranken. (Foto: dpa)

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Der neue Erreger grassiert in niederländischen Nerzfarmen. Können sich auch Menschen dort anstecken?

Nerze sind possierliche Tiere aus der Familie der Marder, werden zwischen 30 und 40 Zentimeter groß, ihr flacher Kopf und Schwimmhäute zwischen einigen Zehen kennzeichnen sie als exzellente Schwimmer. Sie haben ein dichtes, weiches, wasserabweisendes Fell, weswegen der Mensch sie züchtet. Sie können sich mit Sars-CoV-2 infizieren.

Am 26. April wurde bekannt, dass Tiere auf zwei niederländischen Nerzfarmen das neuartige Coronavirus in sich tragen, daran erkranken und den Erreger sehr wahrscheinlich auch an ihre Artgenossen weitergeben. Die ersten Untersuchungen ergaben, dass an Covid-19 erkrankte Mitarbeiter der Zuchtbetriebe den Erreger eingeschleppt haben. Infizierte Nerze leiden wie Menschen an Atemwegsbeschwerden, manche haben Probleme mit dem Verdauungstrakt, die Sterblichkeit in den Ställen stieg an.

Mittlerweile ist der Erreger auf zwei weiteren Farmen angekommen. Neuinfektionen in den Ställen müssen an die zuständigen Überwachungsbehörden gemeldet werden. Die Regierung hat entschieden, dass die Nerze vorerst nicht mehr transportiert werden dürfen, auch die Fäkalien müssen bei den Farmen verbleiben, bis das Infektionsrisiko geklärt ist. Das niederländische Landwirtschaftsministerium schätzt das Infektionsrisiko in der Umgebung der Ställe zwar als gering ein, dennoch wurden und werden Luft- und Staubproben aus dem Umfeld untersucht. In den ersten Luftproben wurden nach Angaben des Ministeriums keine Viren gefunden. Allerdings wurden die Wissenschaftler bei Staubpartikeln im Gebäude fündig. Unklar ist, ob sich Menschen über solche Stäube infizieren können. Die Behörden empfehlen, 400 Meter Abstand zu den Stallungen zu wahren.

Zuchtbetriebe, in denen viele Tiere auf engem Raum leben, bergen grundsätzlich ein hohes Risiko

Das niederländische Nationale Institut für öffentliche Gesundheit schätzt das Risiko, dass infizierte Tiere einen Menschen anstecken, als gering ein – zumindest im Vergleich mit der Ansteckungsgefahr zwischen zwei Menschen. Dass dieses Risiko besteht, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Immerhin stammt das neue Coronavirus aus dem Tierreich.

Die Virologin Isabella Eckerle vom Geneva Centre for Emerging Viral Diseases der Universität Genf ist deshalb auch nicht überrascht, dass der Erreger bei Nerzen gefunden wurde. „Frettchen werden als Tiermodell zur Forschung an Sars-CoV-2 verwendet, auch das sind kleine Fleischfresser aus der Familie der Marder. Wenn die sich infizieren können, dann ist es naheliegend, dass es auch bei Nerzen funktioniert.“

Ziemlich sicher kursierten Virusvorgänger von Sars-CoV-2 in Fledermäusen, bevor sie über einen Zwischenwirt zum Menschen gelangten. So war es sehr wahrscheinlich auch beim ersten Sars-Virus vor bald 20 Jahren. Damals wurden Schleichkatzen oder Marderhunde als Zwischenwirte diskutiert, ebenfalls kleine Fleischfresser. Zuchtbetriebe für solche Tiere halten Eckerle und viele andere Expertinnen und Experten für Risikofaktoren für die Ausbreitung von Krankheiten. „Das sind menschengemachte Evolutionsbeschleuniger. So viele Tiere leben natürlicherweise nicht zusammen auf engem Raum“, sagt Eckerle. Auch beim Sprung von Sars-CoV-2 auf den Menschen werden mittlerweile Marderhunde als Zwischenwirte diskutiert. „Das ist so ein Szenario. Die werden in China in großem Stil wegen ihres Fells gezüchtet“, sagt Eckerle.

Wahrscheinlich verbreitet sich das Virus per Tröpfcheninfektion zwischen den Tieren

Die Virologin glaubt allerdings nicht, dass von den infizierten Nerzen in den Niederlanden eine besondere Gefahr für Menschen ausgeht. „Eventuell wird sich der Erreger auch in den Tieren verändern, aber die Zahl der Infektionen dort ist im Vergleich zu den vielen Millionen infizierten Menschen weltweit doch sehr gering.“ Außerdem machen Mutationen das Virus nicht zwangsläufig gefährlicher. Auch eine Abschwächung wäre denkbar.

Tiermediziner der Universität Wageningen haben bereits ein kleines Forschungsprogramm aufgelegt, das sie nun in den infizierten Zuchtbetrieben abarbeiten wollen. Insgesamt gibt es etwa 140 Nerzfarmen in den Niederlanden. Die Forscher wollen zum Beispiel klären, ob und wie stark sich die Tiere untereinander infizieren. Sie schreiben in einer Stellungnahme, es sei plausibel, dass sich der Erreger zwischen den Tieren per Tröpfchen durch die Luft verbreite, wie bei Menschen. Alle marderartigen Tiere seien extrem empfänglich für Coronaviren. Sie haben in ihren Lungen dieselben Rezeptormoleküle, die es den Viren auch in menschlichen Organen ermöglichen, in die Zellen einzudringen. Auch scheinbar gesunde Tiere wollen die Forscher auf das Virus testen. Genau wie Menschen könnten Nerze infiziert sein, ohne Symptome zu entwickeln. Außerdem sollen alle Katzen auf den betroffenen Farmen auf das Virus getestet werden.

China schlägt derweil einen riskanten Kurs ein. Viele Arten wie Nerze und Marderhunde, die als Überträger von Coronaviren und anderen Erregern infrage kommen, sollen nicht mehr als Wildtiere eingestuft werden, um den Handel zu erleichtern. Das berichtet die britische Zeitung Independent. Demnach werden in China jährlich 50 Millionen Tiere wegen ihres Fells getötet. Durch die Reklassifizierung steige die Gefahr, dass Krankheitserreger von Tieren auf den Menschen überspringen.

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Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19

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Gruß Hubert

 

 

5 Antworten zu “Pelztiere erkranken massenhaft an Covid-19

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  1. Übersetzung
    Petition
    An das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten der Volksrepublik China

    In einem verheerenden Rückschritt für Tierrechte und öffentliche Gesundheit könnte das chinesische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten Nerz, Waschbärhunde und Füchse als „Nutztiere“ und nicht als wilde Tiere einstufen, so The Independent, wahrscheinlich um das Land zu umgehen kürzlich verhängtes Handelsverbot für Wildtiere und ermöglichen es der Pelzindustrie, weiterhin ungehemmt zu arbeiten.

    Jedes Jahr werden über 50 Millionen Tiere auf Pelzfarmen in China unnötig gefoltert und getötet, wo unschuldige Kreaturen in schmutzige, überfüllte Käfige gepfercht werden. Sie versinken in ihrem eigenen Kot, sind unterernährt, leiden und warten auf den Tod durch Stromschlag, giftige Gase oder Knüppel.

    Diese Bedingungen ähneln denen, von denen Experten glauben, dass sie die COVID-19-Pandemie ausgelöst haben. Menschen und möglicherweise von Krankheiten befallene Tiere kommen unnatürlich nahe beieinander und geben tödlichen Krankheiten die Möglichkeit, auf einen menschlichen Wirt überzugehen.

    Zwei Pelzfarmen in den Niederlanden wurden kürzlich unter Quarantäne gestellt, nachdem mehrere Nerze positiv auf COVID-19 getestet worden waren. Dies ist ein ernüchterndes Beispiel dafür, wie eng Tierquälerei und menschliche Gesundheit miteinander verbunden sind.

    China hat kürzlich Schritte in die richtige Richtung unternommen – einschließlich des Verbots des Handels mit gefährlichen Wildtieren – und wir müssen sie bitten, diese Politik weiterhin durchzusetzen. Unterzeichnen Sie diese Petition und fordern Sie das chinesische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten auf, sich für den Tierschutz und die menschliche Gesundheit einzusetzen und Nerze, Waschbärhunde und Füchse als wild lebende Tiere und nicht als „Nutztiere“ einzustufen.
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    Halten Sie China davon ab, wilde Tiere neu zu klassifizieren, um sie weiterhin für Pelz zu züchten.

    Petition
    https://ladyfreethinker.org/sign-stop-china-from-reclassifying-wild-animals-as-livestock-to-kill-them-for-fur/?takeaction=&utm_source=Newsletter&utm_medium=Email
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  2. Mann kann das nur so zur Kenntnis nehmen ohne eine Wertung vorzunehmen, da hier Informativen enthalten sind, die im Widerspruch zu anderen Publikationen = Erkenntnissen stehen.

    “Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue “Todesviren” herausgesucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen?”

    Seit Beginn der Evolution vor etwa 3,8 Milliarden Jahren tobt ein unentwegter Kampf zwischen Makro- und Mikro-Organismen. Die Erde hat dies überlebt und ist zu dem geworden, wie wir sie heute kennen. Dieser Kampf hat nie aufgehört und wird auch niemals aufhören. Mikro-Organismen (Bakterien, Viren, Pilze, Algen Protozoen u.a.) waren stets eine Gefahr für Makro-Organismen, aber erwiesen sich auch als Hilfe bei deren Überlebenskampf.

    Alle, auch die für makrobiotische Lebewesen wie dem Menschen gefährlichen Viren und Bakterien sind einer unentwegten Wandlung unterworfen. Menschen, die von ihnen befallen werden, entwickeln eine Immunität – oder sterben an ihnen. Dass dieser Kampf bislang nicht zur Extinktion der Menschheit geführt hat, sieht man daran, dass es uns immer noch gibt.

    Leben ist nicht trivial und kalkulierbar

    Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat?

    Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis? Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich. Ebenso die Wirkung eines Impfstoffes.

    Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.

    Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren eine riskanter Nonsens und ggf. Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist -wie bei der Influenza-Impfung der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften.

    Die Wuhan -Viren sind längst Schnee von gestern.

    Es geht um die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.

    Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?

    Doch die Virologie tut das, was sie die letzten 30 Jahre gemacht hat. Sie findet eine virale Gensequenz, die sie noch nicht kannte und erklärt das neu entdeckte Virus zum Todesvirus. Damit das funktioniert braucht sie die Zoonose-Hypothese. Ohne die geht es nicht!

    Denn nur dank dieser Hypothese, dass ein Erreger Ende 2019 neu von einem tierischen Wirt auf den Menschen in Wuhan auf dem Fischmarkt übergegangen sei, kann man pauschal eine erhöhte Pathogenität (= ein erhöhtes Potential krank zu machen) unterstellen. Der Erreger sei für den Menschen neu, deshalb hätten die Menschen, im Gegensatz zu den ursprünglichen Wirttieren, keine Gelegenheit gehabt, sich an den neuen Erreger zu adaptieren.

    Eine sehr großen Anzahl an SARS-CoV2 positiven Menschen zeigen keine oder nur milde Symptome. Als Anteil asymptomatischer Menschen, die keine Symptome zeigen, werden 50 – 70% genannt. Das geht nicht, ohne dass das Immunsystem auf das Virus vorbereitet gewesen ist. Das legt eine kontinuierliche Entwicklung bis zu SARS-CoV2 (und seiner vielen Varianten) nahe.

    Wer von Ursprung redet, zeigt damit nur, wo er angefangen hat zu denken.

    Es gibt zunehmend auch phylogenetischen Analysen, die versuchen, aus den zahlreichen unterschiedlichen Gensequenzen einen anderen Stammbaum aufzubauen, gegen die Hypothese SARS-CoV2 sei Ende 2019 neu durch Zoonose entstanden.
    Die Diversität von SARS-CoV2 ist so groß, dass sich schon in kleinen Samples Cluster bilden. Eine eindeutige Zuordnung, wie der Virus nach New York gekommen ist, ist nicht mehr möglich.

    Diese Cluster müssen sich in den USA in den letzten 3 Monaten gebildet haben. Es sei denn, SARS-CoV2 und alles was zu SARS-CoV2 führte, ist wesentlich älter.

    Alternative Interpretationen derselben Daten(!) aus den Gen-Datenbanken legen nahe, dass SARS-CoV2 sich schon seit 40+ Jahren beim Menschen verbreitet.

    Was Glyphosat für die Felder sind Virostatika für den Menschen

    Viren sind vermutlich genauso alt wie Bakterien. Das Immunsystem der Wirbeltiere ist als Einziges in der Lage den Körper mit den immer neuen Virenvarianten zu harmonisieren. Genau dazu ist es im Rahmen der Evolution entstanden. Die Gruppe der Wirbeltiere entstand vor etwa 500 Millionen Jahren und das Konzept des Immunsystems ist möglichweise noch älter. 500 Millionen Jahre entwickelte sich das Immunsystem der Wirbeltiere, an dessen vorläufigen Endpunkt der Mensch steht, in engstem Kontakt mit den Viren. Doch die moderne Medizin regelt die Immunantwort mit Hilfe von Corticosteroiden herunter, wie viele COVID-19 Behandlungsprotokolle, vor allem aus den USA, zeigen.

    In dem derzeitigen medialen Klima und unter dem immensen politischen Druck, auch nachträglich die drakonischen Maßnahmen und deren Folgen zu rechtfertigen, ist es sehr zweifelhaft, dass es zur Zoonose-Hypothese und zu einer umsichtigen Risikoabschätzung noch eine unabhängige wissenschaftliche Diskussion geben wird. Für welche Forschungsanträge wird wohl Geld bewilligt werden?

    Die Evolution läuft schon Millionen Jahre und in den letzten 20 Jahren werden durch Virologen alle 3-5 Jahre neue “Todesviren” herausgesucht, welche die Menschheit angeblich schwer bedrohen sollen? MERS, SARS(1), SARS(2), Schweinegrippe, Vogelgrippe? Sind wir wir wirklich so blind? Oder sehen wir, dass der Kaiser nackt ist?

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  3. Ich gehöre jedenfalls nicht zu denen, die Corona kleinreden. Die keinen Abstand halten möchten und jegliche Vorsichtsmaßnahme als lächerlich hinstellen wollen. Die Zoonose-Hypothese ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine richtige. Es macht keinen Sinn die Gefahr von Viren zu leugnen. Man sieht zum Beispiel wie sehr Corona in Brasilien wütet, wo der faschistoide Präsident auch sich über Corona lustig gemacht hat und Keine Maßnahmen gegen Corona getroffen hat. Ich glaube nicht an die Argumente von Dr. Wodarg & Co, die sind für mich nicht schlüssig. Es kommen genau jene Viren wie weit der Mensch in die Umwelt eingreift und sie ausbeutet. Von dem bin ich überzeugt. Es muss immer der Preis für ein Fehlverhalten bezahlt werden. Die Natur merkt sich alles und schlägt zurück. Der Mensch müsste sich als Teil der Natur sehen und nicht als Herrscher über sie und glauben er stehe über allem. Er ist nur winziges Rädchen im großen Ganzen. Leider ist seine Destruktivität höchst schädlich für ein harmonisches Zusammenleben zwischen allen, die auf dieser Erde leben. Ich befürchte, dass immer gefährlichere Viren kommen werden durch das immer brutalere Ausbeuten der Ressourcen der Erde. Aber – wer nicht hören will muss fühlen!

    Aus einem Newsletter zu den Corona-Protesten

    Im Detail haben die Verantwortlichen sicher Fehler gemacht – auch in Deutschland. Aber: Im Kern waren die Maßnahmen zum Infektionsschutz richtig und angemessen. Die Alternative wären mit hoher Sicherheit Tausende, wenn nicht Zehntausende zusätzliche Tote gewesen – bevor die Bundesregierung dann doch die Notbremse gezogen hätte. Denn dem Coronavirus einfach freien Lauf zu lassen, bedeutet den Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Das kann niemand wollen, der bei Verstand ist.

    Warum die Corona-Proteste gefährlich sind

    Viele der Menschen, die gerade samstags auf die Straße gehen, verleugnen, wie gefährlich das Virus ist. Andere tun so, als sei die Gefahr gebannt. Das ist leider nicht der Fall. Nach allem, was wir wissen, hat sich bislang nur ein Bruchteil der Bevölkerung infiziert. Wenn unsere Vorsicht nachlässt und die Lockerungen zu weit gehen, ist eine zweite Infektionswelle unausweichlich. Diese Welle wäre wahrscheinlich deutlich schlimmer als die erste. Denn das Virus hat sich mittlerweile flächendeckend in Deutschland ausgebreitet. Es drohen dann nicht ein Heinsberg – ein Landkreis in NRW, der zum ersten großen Infektionsherd in Deutschland wurde – sondern unzählige.

    Deswegen sind die Proteste, die in einigen Städten entstehen, auch so gefährlich. Klar, eine Pandemie mit ihren gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen macht Angst und verunsichert – auch mich. Denn so schnell die Wissenschaft auch forscht: Viele Fragen werden vorerst ungeklärt bleiben: Wie infektiös sind Kinder? Welche Rolle spielen Schulen, Restaurants oder Geschäfte? Wie viel hilft das Händewaschen? Antworten auf diese Fragen werden vorläufig bleiben, sich wieder ändern, wenn es neue Erkenntnisse gibt – so funktioniert Wissenschaft.

    Diese Unsicherheiten auszuhalten, kostet Kraft. Aber Verschwörungstheorien und Fake-News bieten keine Lösung, sie verführen. Sie gaukeln eine Eindeutigkeit und eine Sicherheit vor, die es gerade leider nicht gibt. Eindeutigkeit und Sicherheit fühlen sich für manche Menschen erst einmal gut an, insbesondere wenn sie ökonomisch hart von der Krise getroffen sind. Doch die Folgen dieser Ideologien sind real und gefährlich für uns alle.

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  4. Es ist deine Meinung, ich habe meine. Wissen tun wir es beide nicht.
    Ich habe versucht auf einen Umstand hinzuweisen der in den Medien bisher keine Beachtung findet, dass Viren mutieren. Und die Probleme die sich damit ergeben. Die Wuhan -Viren sind längst Schnee von gestern. Es geht um die extrem hohe Mutationsrate von RNA Viren, zu denen auch SARS-CoV2 gehört.
    Einige Veröffentlichungen sprechen davon, dass Haplotypen (also genetische Muster) von SARS-CoV2 schon wieder verschwunden sind, d.h. nicht mehr bei neu sequenzierten Basenfolgen gefunden werden. Auch SARS(1) ist seit langem wieder verschwunden. Welchen Sinn macht dann ein genetischer Abstand zwischen zwei Gensequenzen?

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  5. Ja, es ist kompliziert mit diesen Mutationen. Siehe unter „Konsequenzen für Impfstoffe“ (ganz zum Schluss) unter:

    https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-stark-ist-das-coronavirus-mutiert/

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