Das Tierleid hinter COVID-19   Leave a comment

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Wieder mal werden Tiere gequält, sprich gefoltert, weil der Mensch Corona verschuldet hat. Die Tierversuche haben so wie sie durchgeführt werden nichts mit Wissenschaft zu tun. Unzählige Mäuse müssen deswegen Höllenqualen erleiden. Im Journal von Ärzte gegen Tierversuche kommt der ganze Unsinn zum Vorschein.

Von Ärzte gegen Tierversuche

„Corona-Ausgabe“ ÄgT-Journal

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Die „Corona-Ausgabe“ stellen wir jedoch allen Interessierten zur Verfügung.

 

Im Zuge der Corona-Krise ist es von großer Bedeutung, einen

Impfstoff zu entwickeln und Medikamente zu finden, die in –

fizierte  Menschen  vor  kritischen  Verlaufsformen  bewahren

oder Symptome lindern. All diese Ziele müssen extrem schnell

erreicht  werden.  Und  sie  müssen  der  Zielspezies  helfen,  also

dem Menschen. Denn die Verbreitung von SARS-CoV-2 erfolgt

so rasant, weil sich das Virus sehr gut auf seinen Wirt spezialisiert

hat. Keine andere Spezies ist so empfänglich wie der Mensch,

die Effektivität von Tierversuchen ist deshalb mehr als fraglich.

Hinzu  kommt,  dass  Tierversuche  bekanntermaßen  sehr  lang-

wierig sind. Wie lässt sich dann erklären, dass selbst während

der rasanten Verbreitung von SARS-CoV-2 an dieser Methode

festgehalten und „nach einem geeigneten Tiermodell“ gesucht

wird? Für uns Menschen bedeutet dies zu viel Zeit bis wirksame

Impfungen und Medikamente entwickelt werden. Und für die

Tiere bedeutet das immenses Leid.

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SARS-CoV-Ausbruch 2002 – unzählige „Tiermodelle“

und doch nicht auf den Menschen übertragbar

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Dies  zeigte  sich  bereits  im  Rahmen  des  ersten  SARS-CoV-Aus-

bruchs im Jahr 2002. Damals wurden u. a. Versuche mit 5 Affen-

arten  (Rhesusaffen,  Langschwanzmakaken,  Meerkatzen,  To-

tenkopfäffchen  und  Schnurbarttamarinen),  Ratten,  Mäusen,

Meerschweinchen, Hamstern, Frettchen, Katzen, Hühnern und

Schweinen  durchgeführt.  Die  Tiere  wurden  dabei  über  Vene,

Luftröhre oder die Nase mit unterschiedlichen Dosen verschie-

dener Stämme des Virus infiziert. Oder sie wurden in räumlicher

Nähe zu künstlich infizierten Tieren gehalten. Anschließend wur-

den sie über mehrere Tage bis Wochen auf Symptome beobach-

tet und zur Untersuchung von Organveränderungen getötet. 1-3

Alle Tierarten waren dabei anfällig für eine SARS-CoV-Infektion

und schieden teilweise auch Viren über Körperflüssigkeiten aus.

Allerdings waren Symptome und Verlauf nicht mit der mensch-

lichen Erkrankung zu vergleichen.

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Die Affen beispielsweise zeigten dabei in Abhängigkeit von der

Art und vom verwendeten Virusstamm keine bis hin zu schweren

Symptomen wie beschleunigte Atmung, Husten, Fieber, Durch-

fall, Appetitlosigkeit und starke Schlappheit. Auch die Befunde

in der Lunge waren sehr variabel, teilweise ohne Veränderungen

des Gewebes bis hin zu einer starken Entzündung der Lunge. 4-7

Vor allem bei den Langschwanzmakaken waren zum Teil starke

Krankheitssymptome zu finden, was sie laut Autoren der Studie

zu „guten Tiermodellen“ für das SARS-CoV-Virus macht.

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Allerdings zeigte kein einziger Affe so gravierende Symptome wie

manche Menschen oder verstarb durch eine SARS-Infektion. 2

Eine Übereinstimmung, die Frettchen mit Menschen haben, wird

dieser Tierart in der biomedizinischen Forschung zum Verhäng-

nis. Denn sie können ebenfalls an Grippe erkranken und dienen

deshalb  als  „Modellsystem“  zur  Erforschung  von  Viruserkran-

kungen der Atemwege. 9  Auch im Zuge des letzten SARS-CoV-

Ausbruches wurden sie künstlich infiziert, entwickelten zum Teil

hochgradige Veränderungen in Leber und Atemwegen, waren

lethargisch und starben. 10-12

Mäuse,  als  die  häufigsten  „Versuchstiere“,  wurden  ebenfalls

künstlich  infiziert.  Dabei  wurden  verschiedene  Stämme  mit

unterschiedlichen Defekten im Immunsystem „genutzt“. 13  Aller-

dings kam es bei ihnen durch die SARS-CoV-Infektion nur zu ge-

ringgradigen Veränderungen in den Atemwegen. Und nur ältere

Tiere zeigten Symptome wie Gewichtsverlust, Krämpfe, zerzaus-

tes Fell und Austrocknungsanzeichen. 4-6 Wochen alte Mäuse

dagegen hatten weder Symptome noch Organveränderungen. 3

Um die Problematik der mangelnden Übertragbarkeit von Mäu-

sestudien  auf  den  Menschen  zu  lösen,  wurden  sogenannte

„mausadaptierte  Stämme“  des  Coronavirus  entwickelt.  Diese

führten zu schweren Erkrankungen  bei den Tieren bis hin zum

Tod. 14,15

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Auch bei Ratten wurden mit demselben „Erfolg“ sol-

che veränderten Viren eingesetzt.  Dieser Ansatz ist aber völ-

lig absurd. Denn durch die Adaptation auf eine andere Spezies

(Maus oder Ratte) hat das Virus sich mehr oder weniger stark

verändert. Und dadurch ist es nicht mehr mit dem für Menschen

so gefährlichen Stamm vergleichbar. Eine andere Methode war

die gentechnische Veränderung von Mäusen durch Einbau be-

stimmter menschlicher Gene (sogenannte „humanisierte Mäu-

se“).  Dies  führte  dazu,  dass  die  Tiere  nach  Infektion  stärkere

Symptome  ausbildeten  und  gehäuft  starben. Allerdings

zeigten sie teilweise Symptome, die beim Menschen nicht auf-

tauchten,  wie  neurologische  Störungen.  Kein  Wunder,  denn

auch  wenn  ein  menschliches  Gen  in  die  Mäuse  eingepflanzt

wird, befindet dies sich immer noch in einem Mäuseorganismus

mit einem unterschiedlichen Immunsystem und eigenen (vom

Menschen verschiedenen) Genen. Deshalb ist das Wechselspiel

Maus – menschliches  Gen – Virus  nicht  vorhersagbar  bzw.  die

Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar.

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SARS-CoV-2 2020 – Tierversuche als Hemmschuh

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Im Rahmen der aktuellen Corona-Pandemie sind bereits etliche

Tierversuche gestartet. Meist wird auch hier zunächst an Mäu-

sen getestet. 19,20  Allerdings sind sie – wie oben erwähnt – als

„Krankheitsmodell“ nicht so gut geeignet, da sie wenig emp-

fänglich für das Virus sind. 21  Am Friedrich-Loeffler-Institut auf

der  Ostseeinsel  Riems  bei  Greifswald  werden  „Nutztiere“  wie

Schweine und Hühner, aber auch Frettchen und Fledermäusen

künstlich mit dem Virus infiziert. 22  Gerade für die empfindlichen

Frettchen heißt das ein mehrere Tage andauernder Leidensweg.

Auf Versuche an Affen liegt weltweit momentan der Schwer-

punkt. Dies führt sogar dazu, dass die Labore Probleme haben,

„Laboraffen“ zu bekommen. Es ist ein richtiger Wettstreit unter

den Forschern entstanden. Mit dem Ziel, als Erster einen Impf-

stoff oder ein Medikament gegen das Virus zu entwickeln. Denn

auf diejenige Forschergruppe, der dies gelingt, warten Geld und

Ruhm. Und das auf Kosten der Tiere, die in den vielfachen Ver-

suchen  qualvoll  leiden  müssen. 23   Völlig  außer  Acht  gelassen

wird  auch,  dass  momentan  an  mehreren  Standorten  auf  der

Welt dieselben Versuche gemacht werden.

(Aus S. 8 und 9)

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Hinweis:

Die Bilder können im Link angesehen werden, da ich mich keiner Urheberrechtsverletzung aussetzen möchte.

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https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/pdf/journale/aegt_journal_2020-02.pdf

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Gruß Hubert

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