An diesen Krankheiten leiden Schweine in der Mast   Leave a comment

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Unglaublich was die Verantwortlichen den Schweinen für ein „Leben“ zumuten. Und das soll legal sein…?? Es ist eine Schande wie würdelos Menschen mit Tieren umgehen.

Von Peta.de

 

Bild von Peta.de

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Vielen Menschen ist heute bewusst, dass Schweine in der Landwirtschaft ein qualvolles Leben führen. Etwa 99 % aller Schweine leben in der konventionellen Tierhaltung. Das bedeutet für die Tiere: Kastenstände in der Zucht, harte und kotverdreckte Spaltenböden, eine völlig reizarme Umgebung und niemals frische Luft. Auch ein Ball oder eine Metallkette, die alibimäßig als „Spielzeug“ in Schweinebuchten gehängt werden, ändern nichts an der frustrierenden Eintönigkeit, unter der die Tiere leiden.

Auch die verbleibenden 1 % der Schweine aus der Biohaltung werden mit wenigen Monaten im Schlachthaus getötet. Davor haben sie zwar etwas mehr Platz, Frischluft und Stroh, aber das macht in der Regel noch kein erfülltes Schweineleben aus. Schweine sind ausgesprochen intelligente und neugierige Tiere. Am liebsten wühlen sie den ganzen Tag durch die Erde, spielen und baden. So wie wir es von Hunden kennen, genießen auch Schweine Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.

Schweinemast – ein krankes System mit kranken Tieren

Je nach Betriebsstruktur sind in der Schweinemast in einer einzigen Bucht etwa 10 bis mehrere hundert Artgenossen untergebracht. Das Leben in diesen reizarmen Buchten ohne Frischluft und mit harten Spaltenböden, unter denen sich Kot und Urin der Tiere sammeln, macht die Schweine nachweislich krank.

Würmer, Entzündungen und Abszesse

Der Befall mit Spulwürmern ist ein weit verbreitetes Problem in der Schweinehaltung und betrifft den Darm der Schweine. Der Wurmbefall ist an weißen Flecken auf der Leber erkennbar. Er schwächt die Tiere, führt zu Durchfällen und macht die Schweine empfänglicher für andere Erkrankungen, wie beispielsweise Salmonellen.

Auch die harten und kotverdreckten Spaltenböden sind für Tierleid verantwortlich, denn sie verursachen Entzündungen und Abszesse, die vor allem an den Gelenken auftreten, sich aber im ganzen Körper ausbreiten können. Viele Tiere leiden unter schmerzenden und mit Eiter gefüllten Abszessen, die bei der Verarbeitung des Fleisches im Schlachthof nicht selten einfach weggeschnitten werden.

Aufgrund ihrer extrem guten und empfindlichen Nasen werden Schweine mancherorts zu sogenannten Trüffelschweinen ausgebildet, die den wertvollen Pilz unter der Erde erschnüffeln. In den Buchten der Schweinemast hingegen sind die Tiere gezwungen, Tag und Nacht inmitten ihrer Exkremente zu leben, was bei den von Natur aus reinlichen Tieren enormen Stress auslöst. Sie haben keine andere Wahl, als dort zu liegen und zu essen, wo andere Schweine Kot und Urin absetzen. Aufgrund der beengten Verhältnisse, bei denen einem Schwein von etwa 100 Kilo nicht einmal 1 Quadratmeter Platz zur Verfügung steht, ist es für die Tiere unmöglich, sich verschiedene Funktionsbereiche einzuteilen. Kot und Urin werden durch die Spalten im Boden in unterhalb der Buchten befindliche Güllegruben gedrückt, was zu einem toxischen Raumklima führt. Der hohe Ammoniakgehalt in der Luft reizt die Schleimhäute der Tiere und führt zu brennenden, entzündeten Augen sowie Atemwegserkrankungen bis hin zur krankhaft veränderten Lunge.

Kleingeschnitten und mariniert – kranke Tiere auf dem Teller

Die oben genannten Beispiele aus der Schweinemast zeigen, dass viele Tiere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung unter verschiedensten Krankheiten leiden – und dass diese kranken Tiere letztlich auf unseren Tellern landen. Das Beispiel der Schweine lässt sich auch auf die Haltung von Rindern in der Mast- und Milchindustrie sowie auf Enten, Puten und Hühner in der Fleisch- und Eierindustrie übertragen. In der Tierwirtschaft geht es in erster Linie um Profit. Kranke Tiere gehören in den meisten Fällen zu diesem kranken System – ein System, das nicht nur die Gesundheit der Tiere aufs Spiel setzt, sondern auch unsere eigene Gesundheit und die unserer Umwelt.

Was Sie tun können

Schweine sind wunderbare Lebewesen mit individuellen Charakteren. Die Einteilung in sogenannte Nutz- und Haustiere ist menschengemacht und muss endlich aus unseren Köpfen verschwinden. Probieren Sie die Fülle an pflanzlichen Produkte, die heute in Supermärkten und Biomärkten erhältlich ist, und holen Sie sich Hilfe beim Umstieg in ein veganes Leben – beispielsweise mit unseren kostenlosen und unverbindlichen Veganstart-Programm.

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An diesen Krankheiten leiden Schweine in der Mast

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Gruß Hubert

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