Archiv für 24. Juli 2020

Corona: Schlachthäuser schliessen statt Ausgehverbote   Leave a comment

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Von wildbeimwild.com

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Bild: wildbeimwild.com

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Vorbeugen ist besser als heilen. Der Einfluss des widernatürlichen Fleischkonsums der Menschen auf das Risiko, an so genannten Zivilisationskrankheiten oder Viren (Corona) zu erkranken, ist erheblich. Umgekehrt belegen Studien, dass eine gut geplante und ausgewogene pflanzliche Ernährung diese Gefahr verringern kann.

Die Debatten über die Corona-Pandemie ausschliesslich auf die biomedizinische, technologische oder wirtschaftliche Perspektive zu verengen und damit in unverantwortlicher Weise zu verkürzen, stört in der akuten Krisenstimmung.

Seit Wochen hält das Coronavirus Sars-CoV-2 die Welt in Atem. Auf den Spuren der globalisierten Reisetätigkeit verbreitete sich wieder eine Krankheit in Windeseile über den gesamten Erdball. Viele so transportierte Krankheitserreger stammen von Wildtieren, einige stammen von Haustieren oder Nutztieren. 75 % der neu auftretenden Infektionskrankheiten haben einen tierischen Ursprung.

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Corona: Schlachthäuser schliessen statt Ausgangssperren
Corona: Schlachthäuser schliessen statt Ausgangssperren

 

Die vielen Tiere in unserem System der industriellen Fleischproduktion werden, bevor sie unfreiwillig im Schlachthof enden, auf engstem Raum zusammengepfercht gehalten: ideale Bedingungen für die Verwandlung von Mikroben in tödliche Krankheitserreger. Wenn beispielsweise Vogelgrippeviren, deren Wirtstiere wildlebende Wasservögel sind, in Geflügelmastbetriebe eindringen, mutieren sie und werden sehr viel gefährlicher als in freier Wildbahn.

Es wird Zeit, dass wir uns der Tatsache stellen, dass es unser Appetit auf Fleisch, Milch und Eier ist, der sogenannte Zoonosen befördert. Zudem sorgt dieses Verhalten dafür, dass wir in immer geringeren Abständen mit neuartigen und schwer kontrollierbaren Viren konfrontiert sein werden. Lebensraumzerstörung und Wildtierhandel verursachen Zoonosen.

Immer wieder treten diese gefährlichen Virusinfektionen und Krankheiten bei Tieren auf. SARS, MERS, Ebola, HIV, Bornaviren, Affenpocken, Vogelgrippe MKS, Schweinepest, Grippe und BSE, um nur einige zu nennen. Zum Teil sind sie für den Menschen sehr gefährlich und können sogar zum Tod führen. Hinzu kommt, dass der Verzehr von Fleisch und tierischen Produkten das Risiko steigert, an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht zu erkranken. Zudem sind Fleisch und dessen Produktion Umweltkiller Nummer 1. Mehr als 98 % des Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Milliarden von Tieren leiden unter der nicht artgerechten Haltung – es ist reine Tierquälerei.

Fleisch enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht extrem anfällig für Krankheiten. Die Zahl verschiedenster Krebserkrankungen zum Beispiel steigt signifikant in Ländern mit dem abartigen und uferlosen Fleischkonsum. Brustkrebs der häufigste Krebs bei der Frau, Prostatakrebs beim Mann und Darmkrebs sind mittlerweile eine regelrechte Seuche geworden mit explodierenden Gesundheitskosten für die Allgemeinheit.

Viel besorgniserregender als der aktuelle Corona-Ausbruch ist aber die anhaltende Weigerung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entscheidungsträger, zwischen den Epidemien und Pandemien mit derselben Konsequenz gegen deren Ursachen vorzugehen, mit der sie in der akuten Ausbruchssituation das gesellschaftliche, wirtschaftliche und zivile Leben aller Menschen einschränken.

Noch ist die Entstehung der Coronavirus-Pandemie nicht vollständig geklärt. Der Blick auf den Fleischmarkt in Wuhan, der tote und lebendige exotische Tiere bietet, weist allerdings darauf hin, dass auch der aktuelle Seuchenausbruch mit auf das Konto der Fleischfresserei geht. Die Viruserkrankung COVID-19 ist nach aktuellem Kenntnisstand auf den Handel und den damit verbundenen engen Kontakt mit Wildtieren beziehungsweise deren Verzehr zurückzuführen.

Verantwortungsvolle Gesundheits-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik darf sich nicht auf Quarantäne- und Notfallmassnahmen beschränken, sondern muss diesen Zusammenhängen Rechnung tragen. Offenbar ist es einfacher, die Bewegungsfreiheit der Menschen einzuschränken, als die Fleischindustrie, sowie ihre Unterstützer und ihr rücksichtsloses Gewinnstreben in die Schranken zu weisen. Dabei wäre dies ohnehin nötig, um die massive Umweltbelastung durch Ackerbau, Viehzucht und Transport zu verringern und die Menschen vor ihren vielfach gesundheitsschädlichen Produkten zu schützen. Dieses System ist durch und durch krank!

Der fleischlose Weg der Ernährung ist einfach der natürlichste. Sonne, Luft, Boden und Wasser vereinen sich, um die Früchte der Erde zu erzeugen: Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Der Nährwert dieser Nahrung kommt direkt von der Quelle, sozusagen „aus Gottes-Hand“. Im Gegensatz dazu beziehen wir den Nährwert aus Fleisch, Fisch oder Geflügel „aus zweiter Hand“ – beim Konsum des Fleisches von Lebewesen, die ihrerseits natürliche Energie, umgesetzt aus verschiedenen Pflanzen, entwickelt haben.

Blühende und wirtschaftlich nachhaltige, bio-vegane Landwirtschaft ist ein Gebot der Stunde.

Fleisch ist im medizinischen, psychologischen, moralischen und spirituellen Bereich ungesund

Was kann jeder von uns dagegen tun? Wir müssen vom Essen von Tieren und tierischen Produkten komplett abrücken, denn dies ist in den meisten Fällen die Ursache für die gefährlichen Zoonosen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung ist darüber hinaus wichtig für die Tiere, unsere Umwelt und unseren Körper. Nur weil ein Mensch alles fressen kann, muss er seinen Geist, Körper und Psyche nicht wie ein Abfallsack behandeln.

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CORONAVIRUS – Was dir immer noch NIEMAND verraten hat! (Corona Update)

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Corona: Schlachthäuser schliessen statt Ausgehverbote

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 24. Juli 2020 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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Immer öfter sterben Igel durch Motorsensen und Mähroboter   Leave a comment

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Von Peta.de

Qualvoller Igel-Tod durch Motorsensen, Freischneider und Mähroboter

Gemeindliche Bauhofmitarbeiter, Hausmeistereien und Gartenbesitzer verwenden zur Pflege von Grün- und Freiflächen immer häufiger Motorsensen und Freischneider. Leider versetzen sich die Benutzer dabei jedoch nicht in die Lage der Wildtiere: So wird vor dem Einsatz solcher Geräte meist nicht kontrolliert, ob unter überhängenden Zweigen, Büschen, im Heckenunterbewuchs oder im hohen Gras eventuell ein Igel seinen Tagschlaf hält. Während andere Wildtiere bei Gefahr flüchten, rollt sich der Igel ein und stellt sich tot – daher werden die Tiere immer häufiger grauenhaft verletzt oder verstümmelt.

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Foto: Peta.de – Bei diesem frisch verletzten Igel handelte es sich um eine laktierende Igelin, deren Jungen nach ca. 5 Tagen tot im Nest gefunden wurden.

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Meist ist nur noch Einschläfern möglich, um den Igel von seinen Qualen zu befreien

In den meisten Fällen ist die Euthanasie durch den Tierarzt für die Igel eine Erlösung. Die Dunkelziffer der auf diese Weise verletzten oder getöteten Igel ist mit Sicherheit hoch, da die meisten Tiere nicht gefunden werden. Diejenigen, die unentdeckt bleiben, sterben besonders qualvoll – insbesondere jene, deren Gesichter zerstückelt oder schlichtweg abgeschnitten wurden. Wird ein weibliches Tier, das gerade Jungtiere aufzieht, schwer verletzt oder getötet, verhungert ihr Nachwuchs. Aber auch Insekten, andere Wirbellose, Amphibien, Reptilien, Jungvögel und viele weitere Tiere fallen den sogenannten Gartengeräten zum Opfer – was insbesondere in Zeiten, in denen das Insektensterben und der Verlust der biologischen Vielfalt dramatische Ausmaße angenommen hat, eine tragische Entwicklung ist.

Appell an das Bundesumweltministerium

Bitte appellieren Sie an das Bundesumweltministerium, die Hersteller solcher Geräte zu verpflichten, die Käufer über die Gefahren für Kleintiere aufzuklären, beispielsweise durch Warnhinweise auf dem Gerät oder der Verpackung. Bitten Sie das Ministerium zudem, ein Nachtfahrverbot für Mähroboter (nach Einbruch der Dämmerung) auf den Weg zu bringen, um vor allem nachtaktive Tiere zu schützen: poststelle@bmu.bund.de

Am besten gar keine motorisierten Gartengeräte benutzen

Gartenbesitzer, Hausmeister und Bauhofmitarbeiter sollten daher vor dem Einsatz solcher Geräte dringend nach unter Sträuchern oder im hohen Gras befindlichen Igeln und anderen Tieren suchen und sie aus dem Gefahrenbereich entfernen. Noch besser wäre es allerdings, dort gar nicht erst zu mähen. Igel stehen mittlerweile in vielen Bundesländern auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tierarten. Unnötige Todesfälle durch Mäharbeiten sollten deshalb möglichst vermieden werden. Auch Mähroboter sollten nur nach vorheriger Nachschau auf Igel eingesetzt werden. Nachts sollten Mähroboter generell nicht verwendet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.peta.de/igeltipps

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Immer öfter sterben Igel durch Motorsensen und Mähroboter

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Gruß Hubert