Archiv für 8. September 2020

460.000 Biker trafen auf Null Corona-Auflagen   2 comments

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Über manche Dinge kann man sich einfach nur wundern.

Von www.motorradonline.de

Die jährliche Sturgis Motorcycle Rally gilt als eine der größten Motorradveranstaltungen der Welt. 2020 kamen über 460.000 Biker – trotz Corona-Pandemie.

Sturgis ist eine Kleinstadt in South Dakota, USA mit gerade einmal knapp 7.000 Einwohnern. Ein Mal im Jahr bricht über Sturgis aber regelmäßig die Hölle los. Genau dann, wenn die Sturgis Motorcycle Rally steigt. Ein Event, das in den vergangenen Jahren immer rund eine halbe Millionen Zweiradfahrer in die Stadt gespült hat.

Keine Corona-Auflagen

In 2020, dem Jahr in dem die Corona-Pandemie weltweit Großveranstaltungen verhindert, fand Sturgis dennoch statt. Ok, statt der 700 bis 800 Aussteller aus den Vorjahren hatten für 2020 nur etwa 300 zugesagt. Harley-Davidson hatte alle seine Aktivitäten abgesagt und auch seinen Mitarbeitern verboten nach Sturgis zu reisen. Wettbewerber Indian bot vor Ort Probefahrten an, betonte aber ein Sicherheitskonzept zu haben. Der US-Bundesstaat South Dakota selbst hatte keinerlei Corona-Auflagen verhängt. Es gibt also auch keine Maskenpflicht und es gab auch keinen Lockdown. Beschränkungen gibt es lediglich beim Durchfahren der Indianer-Reservate in South Dakota.

Keine Absage gewollt

Die Stadtverwaltung von Sturgis hatte sich mehrheitlich für eine Absage der Sturgis Motorcycle Rally ausgesprochen, wurde aber von diversen Ausstellern mit Klageandrohungen überzogen. Immerhin wird durch das Festival ein Gesamtumsatz von rund 800 Millionen Dollar erwartet. Zudem findet ein großer Teil der Rally auf staatlichem Grund und Boden statt, so dass der Gemeinde die Handhabe für ein Verbot fehlte.

Dennoch erwarten die Veranstalter zur 80ten Ausgabe der Rally, die am 7. August gestartet ist und noch bis zum 16. August läuft, rund 250.000 Besucher. Gekommen sind dann aber 462.182 registrierte Besucher. Damit dürfte Sturgis die weltweit größte Menschenansammlung seit dem Beginn der Corona-Pandemie gewesen sein.

Erste Infektionen bestätigt

Beobachter sehen in dem Festival einen neuen Corona-Hotspot und ein Superspreader-Event, wenn sich die Teilnehmer nach dem Wochenende wieder über die ganze USA verteilen. Andere sehen zudem einen großen Image-Schaden auf Motorradfahrer zukommen. Und nach dem Festival kam, was kommen musste. Behörden melden erste Corona-Fälle von Teilnehmern. Allein wenn man nur das derzeit gültige Corona-Infektionsrisiko von einem Prozent in den USA berücksichtigt, könnte Sturgis rund 4.600 neue Fälle gebracht haben.

Auf die USA entfallen mittlerweile rund ein Viertel aller registrierten Corona-Fälle weltweit. John Hopkins spricht von 5,2 Milionen für die Vereinigten Statten bei weltweit 20,5 Millionen. Die Zahl der Todesfälle liegt in den USA bei rund 170.000, was etwa 20 Prozent der weltweiten Corona-Todesfälle entspricht.

Fazit

Die USA leidet unter Corona wie kaum ein anderes Land, dennoch treffen sich in South Dakota rund 250.000 Biker ohne irgendein Hygienekonzept. Über manche Dinge kann man sich einfach nur wundern.

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460.000 Biker trafen auf Null Corona-Auflagen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 8. September 2020 von hubert wenzl in Medizin

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Emotionaler PETA-Spot: Gorilla im Zoo wünscht sich, frei zu sein   Leave a comment

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„I want to break free!“ – dieser Gorilla hat genug!

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Menschenaffen teilen mit uns Menschen nicht nur etwa 98 % der DNA. Die Gefangenschaft in einem Zoo ist für einen Schimpansen, einen Orang-Utan oder einen Gorilla gleichbedeutend mit einer lebenslangen Haftstrafe für einen Menschen.

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In einem neuen PETA-Video wendet sich ein Gorilla, der in einem Zoo gefangen ist, mit einer emotionalen Botschaft an einen kleinen Jungen. Während sich die meisten Kinder vor dem Gorillagehege über den Menschenaffen lustig machen, ist ein empathischer Junge vom Anblick des traurigen Gorillas tief berührt. Als ihm der Gorilla seinen Walkman zuwirft und der Junge auf „Play“ drückt, wird klar: Der Menschenaffe träumt von einem Leben in Freiheit.

Tierfreundlicher Videodreh mit moderner CGI-Technik

Immer mehr Filmproduktionen und Werbeagenturen distanzieren sich bei Videodrehs vom Einsatz von Tieren und setzen stattdessen auf moderne CGI-Technik. Per Computeranimation lassen sich Tiere damit lebensecht darstellen, ohne dass ein echtes Tier dafür leiden muss. So wurden per CGI auch bei großen Hollywoodfilmen wie „Noah“ oder „Planet der Affen: Prevolution“ Affen zum Leben erweckt.

Auch bei der Produktion unseres neuen PETA-Videos setzte das schwedische Animationsstudio FABLEfx auf tierfreundliche Computertechnik und animierte den Gorilla im Zoo auf realistische Weise.

Menschenaffen in Zoos: ungerecht, nicht artgerecht

Der berührende Spot ist ein Meilenstein in unserer Kampagne Menschenaffen raus aus Zoos, mit der wir für ein Ende der Menschenaffenhaltung in Zoos kämpfen. Unsere nächsten Verwandten werden immer noch zur Unterhaltung der Besucher ihr Leben lang in Zoos eingesperrt. Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans leiden unglaublich unter der Zoohaltung. Ihre Verzweiflung und Langeweile in Gefangenschaft zeigen sich vielfach durch teils schwere Verhaltensstörungen, wie das Essen der eigenen Exkremente oder ihres Erbrochenen oder das Ausreißen der eigenen Haare [1-3]. Dieses Leid muss aufhören!

Obwohl Zoos immer mit dem Artenschutz argumentieren, kann kein deutscher Zoo Auswilderungen von Menschenaffen vorweisen. Die sensiblen Tiere können die wichtigen Verhaltensweisen, die sie in der Natur brauchen, im Zoo gar nicht erlernen. Dennoch investieren Zoos Millionen Euro an Steuergeldern in Nachzuchtprogramme und Bauprojekte, die beim Schutz der natürlichen Lebensräume der Tiere wesentlich besser eingesetzt wären.

Wir fordern daher ein Auslaufen der Haltung von Menschenaffen in Zoos und Tierparks über einen sofortigen Zuchtstopp. Mit einer Petition appellieren wir an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Gefangenhaltung und Zurschaustellung der sensiblen Tiere schnellstmöglich zu beenden.

Was Sie tun können

  • Bitte besuchen Sie niemals einen Zoo, Tierpark, Wildpark oder eine andere zoologische Einrichtung.

  • Unterschreiben Sie unsere Petition für ein Ende der Menschenaffenhaltung in Zoos.

Petition gegen menschenaffen in zoos unterschreiben

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Emotionaler PETA-Spot: Gorilla im Zoo wünscht sich, frei zu sein

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Menschenaffen teilen mit uns Menschen nicht nur etwa 98 % der DNA. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass unsere nahen Verwandten auch fühlen und leiden wie wir. Die Gefangenschaft in einem Zoo ist für einen Schimpansen, einen Orang-Utan oder einen Gorilla gleichbedeutend mit einer lebenslangen Haftstrafe für einen Menschen. Weil es kaum möglich ist, in Gefangenschaft geborene Menschenaffen auszuwildern, sollten Steuergelder nicht wie bisher in Zoos, sondern in Schutzmaßnahmen für ihre Lebensräume in Afrika und Asien investiert werden. PETA fordert ein Import- und Nachzuchtverbot für Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans in Gefangenschaft, damit die Haltung mittelfristig ausläuft.

https://www.peta.de/menschenaffen#anchor-Petition

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Gruß Hubert