Archiv für 25. Mai 2021

Mit dem Vorschlaghammer und ohne Erbarmen: Esel sterben für Ejiao   Leave a comment

.

Rebloggt von Tierfreund Wolfgang

Von peta.de

Wenn ein Esel Gefahr wittert, bleibt er stehen und lässt sich durch kaum etwas zum Weitergehen bewegen. Warum? Er versucht, die Situation zu analysieren. Und: Er hat Angst.

Dieses intuitive Verhalten der sensiblen Tiere erklärt, weshalb Esel selbst im Angesicht des Todes nicht versuchen, zu fliehen; weshalb Arbeiter ihnen frontal mit einem Vorschlaghammer auf den Kopf schlagen können, ohne sie vorab zu betäuben oder anders ruhigzustellen. Die Panik vor dem, was kommt, ist so umfassend, dass der Esel erstarrt.

Tag für Tag werden Tausende Esel erschlagen und ausgeblutet, damit Arbeiter ihnen die Haut abziehen und diese einkochen können. Die zähe Masse, die dabei entsteht, heißt „Ejiao“ und wird für traditionelle chinesische „Medizin“ verwendet.

Obwohl selbst die offizielle chinesische Kommission für nationale Gesundheit und Familienplanung warnt, dass die Gelatine aus Eselhaut tatsächlich nichts weiter als „verkochte Eselhaut“ ist, ist die Nachfrage nach Ejiao so groß, dass sogar Tiere von Privathaltern gestohlen werden. Und die wehrlosen Tiere werden nicht nur in China, sondern auch in Kenia auf brutale Art getötet. Weil in vielen afrikanischen Staaten die grausame Praxis bereits verboten wurde, werden Esel von dort nach Kenia transportiert – ein zusätzlicher Horrortrip für die verängstigten und misshandelten Tiere, deren Leben und Empfindsamkeit den Verantwortlichen völlig gleichgültig sind.

China und Afrika: Esel ab ins Schlachthaus

Eine Weltspiegel-Reportage von den ARD-Korrespondenten Sabine Bohland (ARD-Studio Nairobi) und Mario Schmid (ARD-Studio Peking):

.
.

Mit dem Vorschlaghammer und ohne Erbarmen: Esel sterben für Ejiao