Anbindehaltung ist kein Kulturerbe, sondern Tierquälerei!   Leave a comment

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Was für Ansinnen?!! Die ticken ja nicht richtig. Ich empfinde das als eine Frechheit und pervers, wenn man Tierquälerei als Kulturerbe anerkennenn lassen will.

Von Peta.de

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Bildquelle: Peta.de

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Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen will die dortige Kulturlandschaft als UNESCO-Weltkulturerbe schützen bzw. anerkennen lassen – und zwar ausdrücklich inklusive der zeitweisen Anbindehaltung von Rindern. Diese Anbindehaltung wird von Experten und Institutionen jedoch seit Langem als Tierquälerei bezeichnet, und ein Verbot ist längst überfällig. Die quälerische Art der Tierhaltung muss umgehend aus dem Antrag entfernt werden – nicht zuletzt, damit ein bundesweites Verbot der Anbindehaltung nicht durch eine Anerkennung als Kulturerbe blockiert werden kann.

Helfen Sie mit, die ausdrücklich genannte zeitweise Anbindehaltung aus dem Antrag des Landkreises Garmisch-Partenkirchen zum UNESCO-Weltkulturerbe zu entfernen!

Die Anbindehaltung ist eine mittelalterliche, tierquälerische Haltungsform, bei der Kühe mittels Vorrichtungen dauerhaft am Hals im Stall fixiert werden. Sie darf keinesfalls als kulturelle Errungenschaft anerkannt werden! Bitte unterzeichnen Sie die Petition an den Landkreis Garmisch-Partenkirchen und weitere Entscheidungsträger.

Online Petition

Anbindehaltung von Rindern ist Tierquälerei – kein „Kulturerbe“

ich schreibe Ihnen bezüglich des geplanten Schutzes der Kulturlandschaft von Garmisch-Partenkirchen als UNESCO-Weltkulturerbe. Wie in dem Antrag des Landkreises dargestellt, soll hierbei ausdrücklich auch die zeitweise Anbindehaltung von Rindern als Kulturgut geschützt werden. Diese Form der Tierhaltung wird von diversen maßgeblichen Gremien und Institutionen seit Langem als Tierquälerei bezeichnet, und ein Verbot ist längst überfällig. Die Erklärung (SOUV) des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, diese leidverursachende Haltungsform als kulturelle Errungenschaft anerkennen zu lassen, ist ein Schlag ins Gesicht des Tierschutzes. Ich erwarte von Ihnen, dass der Passus über die zeitweise Anbindehaltung im Antrag bzw. der Erklärung entfernt und die grausame Anbindehaltung nicht als Kulturerbe anerkannt wird.

Noch etwa ein Drittel aller in Bayern gehaltenen Rinder werden zeitweise oder das ganze Jahr über in Anbindung gehalten – im Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt der Anteil der Kühe sogar bei über 50 Prozent. In der Anbindehaltung werden die Rinder vor allem in kleinen und mittleren Betrieben über die Wintermonate oder das gesamte Jahr auf eine Weise im Stall fixiert, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie stehen oder liegen also über viele Monate oder sogar ihr Leben lang in meist dunklen, verkoteten Ställen praktisch bewegungslos an einer Stelle. Diese Art der Haltung ohne Weidegang oder Abwechslung kann nicht nur psychische Schäden hervorrufen, sondern auch schwere körperliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Dazu gehören Liegeschwielen, entzündete Gelenke, Lahmheit sowie schmerzhafte Einschnürungen und Quetschungen am Hals, die durch die Anbindevorrichtungen verursacht werden.

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Anbindehaltung ist kein Kulturerbe, sondern Tierquälerei!

 

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