Archiv für 20. Oktober 2021

Grausame Totschlagfallen verbieten!   1 comment

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Kaum zu glauben, dass diese grausamen Totschlagfallen noch erlaubt sind. Da leiden Tiere noch oft über Stunden elendiglich!

Von Peta.de

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Viele Menschen wissen nicht, dass die grausamen Totschlagfallen in Deutschland fast überall noch erlaubt sind. Totschlagfallen sollen theoretisch zwar sofort töten, tun dies aber häufig nicht. Viele Tiere sterben in diesen Fallen einen langsamen und qualvollen Tod. Sie geraten mit Pfoten oder Gesicht hinein und werden oft schwer verstümmelt oder langsam zu Tode gequetscht.

Auch Katzen und bedrohte Tierarten werden Opfer von Totschlagfallen

Totschlagfallen müssen in sogenannten Fangbunkern, -gärten oder -kisten aufgestellt werden, damit gewährleistet wird, dass Menschen nicht hineintreten und nur bestimmte Tierarten hineinpassen. Dies ist jedoch häufig nicht der Fall. Oft geraten auch Katzen oder geschützte Tierarten in die Fallen.

So war beispielsweise in Hessen in der Jagdstrecke 2016/2017 das geschützte Hermelin in der Fallenfangstatistik aufgeführt. Auch die freundlicher klingenden Lebendfallen, enden für das gefangene Tier mit einem Kopfschuss.

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Das Leid der Tiere bleibt den Augen der Öffentlichkeit weitgehend verborgen. Uns erreichen jedoch immer wieder Whistleblower Meldungen, die das Leid der Tiere durch die Jagd ans Tageslicht bringen.

In Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen sind Totschlagfallen bereits vollständig oder weitgehend verboten. Die anderen Bundesländer müssen endlich nachziehen.

Grausame Jagdmethode wie aus dem Mittelalter

Weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht besteht ein Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer. Die zum Teil noch immer verbreiteten Schauermärchen gegenüber Fuchs & Co beruhen auf längst widerlegten Annahmen: Die Jagd hat keinerlei regulierende oder reduzierende Auswirkungen auf die Population, weil Verluste rasch durch Zuwanderung und steigende Geburtenraten ausgeglichen werden.

Auch das von den Jägern vorgeschobene Argument des Artenschutzes ist Augenwischerei. Füchse beispielsweise ernähren sich vornehmlich von Mäusen. Auch Waschbären stellen Studien zufolge keine Bedrohung für den Artenschutz dar. Populationsrückgänge betroffener Arten wie dem Feldhasen und sind überwiegend auf den Lebensraumverlust und das schwindende Nahrungsangebot zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die Jäger selbst jedes Jahr rund 200.000 Feldhasen töten.

 

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Deutsche sind sich einig: Fallenjagd ist Tierquälerei und muss verboten werden

Eine repräsentative forsa-Umfrage im August 2018 ergab, dass die große Mehrheit der Bundesbürger die Jagd mit den grausamen Totschlagfallen ablehnt. Nur etwa ein Fünftel, 19 Prozent der Bundesbürger, ist mit dem Einsatz dieser Fallen, auch Totfangfallen oder Fangeisen genannt, einverstanden. 70 Prozent sind für ein Verbot.

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Grausame Totschlagfallen verbieten

Veröffentlicht 20. Oktober 2021 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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