Archiv für 22. Oktober 2021

Hoeneß ätzt gegen Vegetarier und Veganer – und bekommt deftige Quittung   Leave a comment

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Wenn Uli Hoeneß meint Veganer würden krank, dann müsste er nur seine Blutwerte mit denen eines Veganers vergleichen.

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Aus merkur.de

München – Es gibt Themen, die werden emotionaler diskutiert als andere. Fleischfreie Ernährung gehört mit Sicherheit dazu. Dementsprechend groß ist der Widerhall, wenn Promis dazu Stellung beziehen. Und wenn der Promi dann noch Uli Hoeneß* heißt und in gewohnter Manier losledert, dann ist der Aufschrei riesig. Nach seiner Brandrede für die Fleischeslust bekommt der Ehrenpräsident des FC Bayern München in den sozialen Medien verbale Schellen – und deutsche Filmstars fordern den 69-Jährigen jetzt auf, seine Blutwerte und CO2-Bilanz offenzulegen.

Was ist passiert? Hoeneß erklärte am Sonntag (17. Oktober) beim Radiosender Antenne Bayern erst, dass er die Ernährung von anderen respektiere und sagte dann ein paar Dinge, die das Gegenteil vermuten lassen: „Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf Dauer nur krank werden“, sagte Uli Hoeneß im einstündigen Radio-Talk.

Hoeneß schimpft wegen vegetarischem „Zeug“ und teilt gegen Veganer aus

Er habe es versucht, vegetarisch zu essen, aber „das Zeug“ schmecke ihm nicht, erklärte Hoeneß: „Weil da überall das drin ist, was in einer Nürnberger Rostbratwurst nicht drin sein darf, nämlich Stabilisatoren und Geschmacksverstärker“. Veganer und Vegetarier bezeichnete der ehemalige Bayern-Boss und Mitgründer der Bratwurst-Firma HoWe als „militant“. Rumms!

Bei Twitter schlagen diese Aussagen hohe Wellen. „Wieso ist Hoeneß überhaupt noch öffentlich salonfähig?“, fragte ein User, „unglaublicher Dummkopf“ meinte ein anderer. Vor allem Hoeneß‘ Diagnose, wonach alle Veganer krank würden, belustigt das Netz. Ein User überschreibt ein Foto, das den Bratwurstsemmel-essenden Hoeneß zeigt, mit „Gesichtsfarbe purple red, aufgrund der guten Durchblutung versteht sich.“ Selbst der Nachrichtensender ntv twittert in Anspielung auf Hoeneß‘ Steuerhinterziehung etwas süffisant: „Uli Hoeneß kennt sich nicht nur mit Fußball und Steuern aus, sondern auch mit Würstchen. Bei Veganern diagnostiziert er: ,Die werden nur krank.‘“

Hoeneß grillt „militante“ Veganer – jetzt bekommt er von Promis sein Fett weg

Film-Star Hannes Jaenicke, ein Veganer aus Überzeugung, meint zu Bild: „Na ja, von den Knochen gefallen bin ich noch nicht. Militant bin ich auch nicht und meine CO2-Bilanz ist vermutlich besser als die von Uli Hoeneß.“ Auch Jaenickes TV-Kollegin Ursula Karven will die Aussagen von Uli Hoeneß so nicht stehen lassen: „Ich bin bekennend vegan und nicht militant. So oder so: Uli Hoeneß liegt falsch. Aber er ist ja auch der Sohn eines Metzgers, wenn ich mich recht erinnere. Wir können auch gerne die Blutwerte vergleichen: Ich meine und Herr Hoeneß seine.“ (jo)

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Hoeneß ätzt gegen Vegetarier und Veganer – und bekommt deftige Quittung

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Aus stuttgarter-nachrichten.de

Timo Hildebrand lädt Uli Hoeneß nach Stuttgart ein

 

Ex-Fußballer Timo Hildebrand vor seinem veganen Restaurant. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski/i

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Mitte Dezember gastiert der FC Bayern München beim VfB Stuttgart. Das ist aber nicht der Grund, warum Ex-Torhüter Timo Hildebrand Uli Hoeneß einen Besuch in Stuttgart nahelegt.

Stuttgart – Auf der Speisekarte stehen Hummus mit Blumenkohl, gepickelte Radieschen mit geröstetem Buchweizen und Linsenbolognese mit Vollkornpasta. Eine Nürnberger Rostbratwurst sucht man im Vhy! vergebens. Kein Wunder, handelt es sich bei der von Ex-Torhüter Timo Hildebrand betriebenen Lokalität im Stuttgarter Westen doch um ein veganes Restaurant.

Eben dorthin hat der 42-Jährige nun einen prominenten Gast eingeladen: Den langjährigen Bayern-Funktionär und ehemaligen Wurstfabrikanten Uli Hoeneß. „Lieber Uli Hoeneß“, schreibt Hildebrand auf seiner Instagram-Seite, „am 15./16. 12. spielt der große FC Bayern gegen den VfB. Hiermit lade ich Sie recht herzlich in mein rein veganes Restaurant in Stuttgart ein.“ Den Oliver Kahn und „den Kalle“ dürfe er gerne mitbringen. Versehen ist Hildebrands Einladung mit einer eindeutigen Botschaft. „Wir sind keine militanten oder kranken Veganer.“

Eine Replik auf Aussagen des 69-Jährigen jüngst bei „Antenne Bayern“. Dort hatte Hoeneß gegen Veganer vom Leder gezogen. „Vegetarisch akzeptiere ich noch ein bisschen, vegan überhaupt nicht, weil die Leute auf die Dauer nur krank werden“, argumentierte Hoeneß und kritisierte die fehlende Toleranz von Fleisch-Verächtern. „Die sind ja militant. Wenn du die kritisierst, greifen sie dich an.“

Hoeneß zieht sich den Zorn von Peta zu

Mit seiner Attacke zog sich Hoeneß den Zorn von Tierschutzorganisationen wie Peta zu. „Der Konsum von Fleisch und Milch steht, wie in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde, in enger Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes,“ sagte Harald Ullmann, zweiter Vorsitzender von Peta. Uli Hoeneß sei selbst schon wegen Herzproblemen behandelt worden, man empfehle ihm deshalb dringend, „seine Wurstproduktion einzustellen und selbst Veganer zu werden.“Ein Szenario, das in etwa so wahrscheinlich erscheint wie ein Abstieg des Rekordmeisters in die zweite Liga. Denn der Hoeneßsche Standpunkt lautet: „Jeder soll mir mein Recht lassen, zu essen, was ich will.“

Auf Anfrage sagte Timo Hildebrand. „Es wäre schön, wenn er kommt.“ Wenngleich der VfB-Meistertorwart von 2007 nicht wirklich damit rechnet. Die Sprüche des Bayern haben ihn auch nicht überrascht: Das seien alte Parolen einer alten Generation. „Er ist Wurstverkäufer, was soll er auch anderes sagen“, sagt der Ex-Nationalspieler. Dass es noch Menschen gebe, die so denken würden, könnten viele in seiner veganen Community nicht fassen. Sie lassen sich den gerösteten Buchweizen schmecken – ob mit oder ohne Uli Hoeneß.

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Timo Hildebrand lädt Uli Hoeneß nach Stuttgart ein

 

Jäger wird nach Angriff auf Katze zu Geldstrafe und Tierhalteverbot verurteilt   Leave a comment

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Wieder mal eine Grausamkeit von einem Jäger. Ist eben eine verdammte Jägersbrut.

Von Peta.de

Nachdem wir von PETA Deutschland Strafanzeige gegen den Jäger Patrick N. erstatteten, gestand dieser die Tat. Das Verfahren wurde im September 2021 vor dem Amtsgericht Simmern/Hunsrück eingestellt. Der Angeklagte muss eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro an die Tierhilfe Hunsrück zahlen.

Darüber hinaus wurde die Auflage erteilt, dass Patrick N. Tiere jeglicher Art nicht mehr halten, in den nächsten fünf Jahren keinen neuen Jagdschein beantragen und auch keinen sogenannten Jagdhund halten und berufsmäßig führen darf.

Originaltext vom 28. August 2018

Video: Jagdhunde zerfetzen Katze auf Kommando

Dieses Video wurde in Rheinland-Pfalz aufgenommen und uns netterweise zur Verfügung gestellt. Ein Jäger hetzt seine Jagdhunde auf eine offenbar verletzte und bewegungsunfähige Katze.

Während einer der sechs Jagdhunde unentwegt vor der offensichtlich verletzten und bewegungsunfähigen Katze bellt und aufgeregt mit dem Schwanz wedelt, feuert der Jäger den Hund mit hörbar erregter Stimme an mit folgenden Parolen: „So ist brav!“, „Jawohl, Yanuck!“

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Mit Freude hetzt der Jäger seine Hunde immer wieder auf die Katze

Im Moment als der erste Jagdhund zubeißt schreit der Jäger triumphierend: „Jawoooohl!“, „Jawooooohl, so recht, Maja, Yanuck!“ und weiter „Jawohl Yanuck, hol se, schüttel se, schüttel se, schüttel se, du feines Mädchen!“.

Zeitweilig zerren drei, vier Hunde an der Katze bis sie letztlich stirbt. Das Aufeinanderhetzen von Tieren ist aber nicht nur Tierquälerei, sondern auch gesetzlich verboten.

PETA erstattet Strafanzeige gegen den Jäger

Wir haben umgehend dagegen Strafanzeige erstattet. Fälle wie dieser ereignen sich unzählige Male in Deutschland. Jäger bieten in ihren Online Shops ganz bewusst Duftstoffe an, um Katzen anzulocken und in Fallen zu fangen. Nachdem NRW und BW die Jagd auf Katzen und Hunde im Zuge von Jagdgesetzänderungen weitgehend verboten haben, schätzt PETA die Anzahl der in Deutschland getöteten Katzen noch auf 200.000 Tiere pro Jahr.

Genaue Zahlen zu den Abschüssen gibt es nicht, weil in den meisten Bundesländern keine Meldepflicht besteht. Die größte Gefahr für die Wildtiere sind jedoch die Jäger selbst.

 

Jäger wird nach Angriff auf Katze zu Geldstrafe und Tierhalteverbot verurteilt