Archiv für 29. Oktober 2021

Trotz Tierleid: Galeria Kaufhof verkauft immer noch Angorawolle   Leave a comment

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Unglaublich wie brutal man mit den Kaninchen umgeht!

Von Peta.de

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Die Warenhauskette Galeria Kaufhof verkauft weiterhin Socken und Unterwäsche mit Angorawolle – obwohl bereits über 300 internationale Unternehmen und Designer die Wolle aufgrund der damit verbundenen Tierquälerei ausgelistet haben. Trotz des enormen Tierleids für Angoraprodukte und langer Verhandlungen mit uns von PETA Deutschland hat Galeria Kaufhof noch immer keinen kompletten Verkaufsstopp für Angorabekleidung verhängt. Es wird Zeit, dass die Wolle, für die unzählige Kaninchen auf grausame Weise misshandelt werden, aus den Geschäften verschwindet.

Angorawolle: Kaninchen schreien vor Schmerzen

Für die Herstellung von Angorawolle werden Kaninchen standardmäßig in winzige Käfige gesperrt, damit ihr feines Haar nicht verfilzt. Alle drei Monate werden die Tiere aus ihren Käfigen gezerrt und brutal geschoren oder auf einer Streckbank fixiert und lebendig gerupft. Wenn das Haar mit Kämmen oder bloßen Händen aus der Haut der Tiere gerissen wird, schreien die Kaninchen vor Schmerz und verfallen danach oftmals in eine Schockstarre. Einige sterben auch durch den Schock oder erfrieren ohne ihr schützendes Fell. Bei der Schur tragen viele Kaninchen blutige Verletzungen davon, die in der Regel nicht versorgt werden. Kaninchen, die in ihrem kurzen qualvollen Leben von zwei bis fünf Jahren nicht durch Krankheiten, Infektionen oder Vernachlässigung gestorben sind, werden gewaltsam getötet. Ihr Fleisch wird anschließend verkauft.

Tierquälerei für „artgerechte“ Angorawolle

Viele vermeintliche Tierwohl-Labels wie „CaregoraTM“ führen Verbraucher in die Irre und erwecken den Eindruck, dass Kaninchen für die Herstellung zertifizierter Wolle nicht leiden. Doch auch in Betrieben, die als „artgerecht“ eingestuft wurden, werden immer wieder schockierendes Tierleid, systematische Vernachlässigung und tödliche Tierquälerei aufgedeckt. Auch hier werden Kaninchen ihr Leben lang in verdreckten, winzigen Käfigen gehalten, ohne Kontakt zu Artgenossen – für die sozialen und bewegungsfreudigen Tiere eine Tortur. Für die Schur oder den Lebendrupf werden die Kaninchen an den empfindlichen Ohren aus ihren Käfigen gezerrt und während des gewaltsamen Scherens von Arbeiter:innen mit den Füßen fixiert.

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Jahrelange PETA-Kampagne gegen Galeria Kaufhof

Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie für unsere Kleidung ausbeuten. Um Galeria Kaufhof dazu zu bewegen, dem Beispiel von Modeunternehmen wie H&M, ASOS, Hugo Boss, Marc O´Polo und Esprit zu folgen, haben wir von PETA Deutschland eine jahrelange Kampagne gegen die Warenhauskette geführt. Wir haben die Verantwortlichen über das Tierleid informiert, Demonstrationen vor den Filialen veranstaltet und eine Petition mit über 33.000 Unterschriften überreicht. Auch Prominente wie Schlagerstar Stefanie Hertel forderte das Warenhaus auf, den Verkauf von Produkten aus Angorawolle endlich einzustellen.

Doch trotz langer Verhandlungen lehnt Galeria Kaufhof einen Verkaufsstopp weiterhin ab. Mit Verweisen auf das Label „CaregoraTM“ seiner Lieferanten versuchte das Unternehmen, sich von der Tierquälerei freizusprechen – veröffentlichte allerdings weder Bilder noch Kontrollberichte von seinen Zulieferfarmen.

„Auf Angorafarmen leiden viele Kaninchen an schlimmen Hautirritationen. Zudem werden Infektionen, Wunden, Unterernährung und Atemprobleme oftmals nicht behandelt. Wir fordern Galeria Kaufhof auf, alle Angoraprodukte unbefristet aus dem Sortiment zu nehmen, anstatt sich weiterhin zu rechtfertigen.“

Johanna Fuoß, PETA Deutschland

Was Sie tun können

Bitte helfen Sie den Kaninchen: Kaufen und tragen Sie niemals Kleidung oder Accessoires aus Angorawolle. Greifen Sie stattdessen zu tierfreundlichen Materialien wie Viskose, Lyocell (z. B. Tencel, Modal), SeaCell, Polyester, Sisal, Bambus, Baumwollflanell, Acryl oder Sojaseide.

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Trotz Tierleid: Galeria Kaufhof verkauft immer noch Angorawolle

Paula … Tauben sind kein Ungeziefer!   Leave a comment

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Tauben werden gerne als Friedenssymbol hervor geholt, oder sie werden für Hochzeiten missbraucht. Vom „Brieftauben-Sport“ gar nicht zu reden, wo sie oft auf die Reise ohne Wiederkehr geschickt werden.

Rebloggt von Bettina Marie Schneider

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Das ist Paula. Eine Stadttaube. Paula lebte in einem Parkhaus.

Sie hatte zwischen Autos ein Zuhause gefunden und suchte auf dem kargen Betonboden nach ein paar Bissen Nahrung. Manche der Autobesitzer liessen auf dem Weg zum Fahrzeug ein paar Krümel fallen. Dann war Paula glücklich.

Als sie wieder einmal über den Boden trippelte betrat jemand mit seinem Hund das Parkhaus. Er hasste Tauben und war der Meinung, sie sind wertloses Ungeziefer. Daher liess er seinen Hund von der Leine.

„Fass!

„Paula hatte keine Chance. Sie wurde übel zugerichtet. Tiefe Bisswunden am Rücken und eine zerfetzte Kloake. So nennt man den Anus bei Vögeln. Paula konnte nur noch unter Schmerzen Kot absetzen. Fliegen konnte sie auch nicht mehr. So fand man sie.

Es gibt Menschen, die Tauben vorsätzlich quälen und töten und es gibt Menschen, die sich dieser armen Geschöpfe annehmen .Paula kam zu Nicole in Obhut. Nicole zog alle Register. Die schwer verletzte Taube wurde jeden Tag gebadet, da sie sich nicht mehr selbst säubern konnte. Sie erhielt Physiotherapie, Vitaminspritzen, Antibiotika und Liebe… viel Liebe.

Es mag manchen überraschen aber Tauben regieren wie jedes Haustier auf Liebe und Zuwendung.

Nach einiger Zeit wuchsen die Federn nach, die ihr komplett ausgefallen waren. Die Wunden heilten zu. Paula konnte wieder trippeln und schließlich sogar auch wieder ein wenig fliegen. Nicole erzählte mir, dass Paula nicht mehr zurück ins Parkhaus gesetzt wurde, obwohl dort ihr Zuhause war. Zu gefährlich. Einen zweiten Hundeangriff oder Fusstritte, wie manche Kinder das unter den gleichgültigen Blicken ihrer Eltern gerne tun, hätte sie nicht mehr überlebt.

Paula lebt daher jetzt in einer Art „betreutes Wohnen“ für Tauben und es geht ihr gut. Es gibt Menschen, die Tauben vorsätzlich quälen und töten und niemand stört sich daran. Nicht sie werden bestraft sondern die Menschen, die diese armen Geschöpfe füttern. Das ist ein Armutszeugnis für unsere Gesetzgebung und für unsere Gesellschaft.

(Dankeschön liebe Nicole für diesen Einblick in deine Arbeit)

(c) Bildrechte Nicole Baumgart

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Paula … Tauben sind kein Ungeziefer!

Veröffentlicht 29. Oktober 2021 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz

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