Appenzeller Dödel-Jäger zelebrieren „Nacht des Fuchses“   Leave a comment

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Von wildbeimwild.com

In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar fand im Rahmen der Tierquälerei die sogenannte «Nacht des Fuchses» statt, wie der Hegering Appenzeller Mittelland mitteilt.

Dreizehn Hobby-Jäger versuchten in dieser Nacht Beute zu machen. Am frühen Samstagmorgen kamen sie in Teufen zusammen. Im leichten Schneegestöber wurden die neun erlegten Füchse ausgelegt.

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In der Schweiz findet in verschiedenen Kantonen bis tief in den Winter hinein (Ende Februar) die sogenannte Passjagd statt. Bei diesen hinterlistigen Jagdformen werden Füchse, Dachse, Marder usw. auch in der winterlichen Notzeit mit Futter (Katzen- und Hundefutter, Jagdabfällen, Innereien usw.) angelockt, vertraut gemacht und getäuscht, nur um sie sinnlos und zum Spass töten zu können.

Wildtiere hinterlassen oftmals einen gut sichtbaren Weg den sogenannten Pass. Davon rührt auch der Ausdruck Passjagd her, in der Wildtierkiller das Tier auf seinem Wildwechsel abpassen. Dabei verstecken sich Hobby-Jäger um verschiedene Wildtiere an den von Hobby-Jägern präparierten Futterstellen (Luderplatz) zu erschiessen (wenn dann der Räuber kommt).

Aus Schlafzimmern, Maiensäss, Passhüttchen ausgestattet mit einem Tarnfensterchen wird geschossen. Egal, ob es der gesunde Vaterfuchs oder sogar möglicherweise die werdende Mutter ist.

Laut Tierschutzgesetz (Art. 26 TSchG) muss ein “vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse und Dachse handelt es sich jedoch meist lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys oder barbarischen Tradition. Die Tiere dienen den Hobby-Jägern als lebendige Zielscheibe, denn es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung gesunder Beutegreifer.

Für Füchse gibt es keine rechtliche Abschussplanung und Bestandserfassung. Die Jagd auf Füchse gleicht einer Kurzschlussökologie für ungenügend ausgebildete Hobby-Jäger.

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Insbesondere bei den Hobby-Jägern ist es überaus elementar, dass man ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten, Jägerlatein und Fake-News manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze!

Kommentar:

Singh Ursula Antworten

Es kann einem nur noch übel werden, in einer solch perversen Gesellschaft zu leben, die diese abartigen Sadisten toleriert.

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Appenzeller Dödel-Jäger zelebrieren „Nacht des Fuchses“

 

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