Archiv für die Kategorie ‘Erotik

Lamborghini   Leave a comment

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Ich fahre mit diesem Lamborghini auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (in Deutschland, in Italien geht das nicht) und werde alle Limits, alle Tabus brechen – das ist dann MEIN Orgasmus. Was soll’s wenn’s die letzte Fahrt war. Blutjung bin ich ja nicht mehr – und die beste Zeit liegt schon eine Weile hinter mir. Was kann schöner sein als der Tod im Orgasmus. Und schöne Grüße auch an alle denen ich zumindest nicht unsympathisch war.

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Ein Rennrad-Leibchen von mir ist gelb und mein Lamborghini auch.

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Jetzt wird es dramatisch und theatralisch 😉

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Spiel mir das Lied vom Tod Soundtrack

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Gruß hu hu huby

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Veröffentlicht 6. August 2017 von hubwen in Erotik, Uncategorized

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Tabuzone Sexualität   5 comments

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Hier ein Artikel von Gabriele Kuhn, die eine Kolumne über „Sex in der Freizeit“ im Kurier (österreichische Zeitschrift) schreibt. Ich finde sie behandelt diese Tabuzone gut.

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Wenn’s läuft, dann läuft’s – aber was passiert, wenn es nicht läuft? Über sexuelle Probleme wird gerne geschwiegen. Ebenfalls geschwiegen wird, wenn die Lust auf die Last des Krankseins trifft. Dabei ist ein Drittel der Österreicher chronisch krank – und daher betroffen. Höchste Zeit, aus der Tabuzone eine Komfortzone zu machen.

Reden wir über Sex. Das sagt sich  sehr geschmeidig dahin. Doch was geschieht? Wenn es ernst wird, sagt keiner was. Vor allem wenn’s nicht mehr wie geschmiert läuft, also Probleme auftauchen, gilt die Devise:
Augen zu. Ohren zu. Mund zu.

Er kriegt ihn nicht mehr hoch? Sie hat eine trockene Vagina? Sex im Alter? Der Sex tut weh? Ganz ehrlich: Lieber nicht darüber reden! Das wird schon wieder.  Ganz heikel wird’s, wenn die Begriffe „Sex“ und „Krankheit“ aufeinander treffen. Geht gar nicht. Wo doch Sex  in den meisten Köpfen für jugendliche Elastizität, Leichtigkeit, Selbstverständnis steht. Für ein „alles geht“.  Und natürlich, bis zu einem gewissen Grad, für Perfektion und die Fähigkeit zu „performen“. Sex, I can – das ist das Branding all jener, die – als Teil der Optimierungsgesellschaft – etwas leisten können. Denn auch eine richtig harte Erektion wird als Leistung empfunden. Und die Orgasmusfähigkeit  auch – deshalb gibt’s  ja die Orgasmuslüge überhaupt. Wer all das „kann“,  gehört dazu. Das gilt, so lange man möglichst jung, maximal fit und schön ist.

Außerdem ist Sex stets mit der fatalen Illusion von Allzeit-Sexyness verbunden. So, als würde auf immer und ewig immer alles so weitergehen. Forever young, forever geil. Niemals wird was schieflaufen, niemand wird altern, kränkeln, weich und schlapp werden. Und in Wirklichkeit? Alles anderes. Ein Drittel der Österreicher ist laut Statistik Austria chronisch krank. Diese Menschen haben Diabetes, Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen oder eben Krebs. Jedes dieser Leiden hat enormen Einfluss auf die sexuelle Gefühle, auf die erwähnte „Performance“.

Da ist dann eben nichts mehr so, wie es einmal war – das macht sehr viel mit den Betroffenen und deren Beziehungen. Der Selbstwert sinkt, im Mittelpunkt steht dann Leiden statt Lust. Damit verbunden geht das Vertrauen in die eigene Fähigkeit als  sexuelles Wesen weitgehend verloren. Außerdem ist  Sexualität ein höchst komplexes Zusammenspiel diverser Faktoren, deshalb ist sie so anfällig. Da kippt leicht was, aber dieses Kippen ist zutiefst menschlich.

Nur so: 46 Prozent aller Frauen und 39 Prozent aller Männer haben in ihrem Leben, zumindest vorübergehend, sexuelle Probleme, weiß die Sexualmedizinerin Elia Bragagna. Doch nur rund zehn Prozent dieser Menschen werden von ihren Ärzten zu ihrer sexuellen Gesundheit befragt. Ob Patient oder Arzt: Da gibt’s eine  Tabuzone; Motto:  Nichts sagen, nichts fragen, ähem und na ja. Eh alles soweit ok. (Patient). Na dann, alles Gute, bis zum nächsten Termin (Arzt). Das muss anders werden, dringend.  Was es dafür braucht, wurde nun bei einer Tagung des Bundesministeriums für Gesundheit diskutiert. Keine starre Routine und „nette“ Gespräche etwa, sondern offene und gute Gesprächsführung. Ein Setting von Offenheit bei gleichzeitiger Diskretion.   Da braucht’s Zeit, Bewusstsein, Einfühlungsvermögen.

Aber vermutlich fängt das  alles ja schon  viel früher an: Einerseits im Medizinstudium, wo angehende Ärzte lernen, auf gleicher Augenhöhe und mit Anteilnahme zu kommunizieren. Und andererseits beim aufgeklärten jungen Menschen, der den Mut hat, seine Sexualität angstfrei anzusprechen. Reden wir über Sex. Aber offen – und ehrlich.

25.06.2016
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Tabuzone Sexualität

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. September 2016 von hubwen in Erotik, Uncategorized

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«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»   Leave a comment

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Recht interessante Untersuchung einer Sexualtherapeutin warum und zu welchem Prozentsatz Männer ins Bordell gehen. Die Alt-Feministin Alice Schwarzer möchte das ja verboten wissen. Ich möchte nur wissen was sie das als Lesbierin angeht.

Sie käme ja auch auf ihre Kosten, vielleicht hier 😉
http://lesben.sexbilder-unzensiert.net/01-ficken-mit-umschnalldildo/

Aber wieder zum Ernst des Lebens, zurück zu den Freiern und Prostituierten.

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

Interview: Reto Hunziker. Aktualisiert am 27.04.2010

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In der Schweiz gibt es rund 10’000 Prostituierte. Mehr als jeder zweite Mann soll schon einmal deren Dienste in Anspruch genommen haben. Die Sexologin Esther Elisabeth Schütz findet daran nichts Schlimmes.

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Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.

Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.
Bild: Keystone

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«Wer hat es nicht schon getan?», fragt sich die Sexologin Esther Elisabeth Schütz. Sie ist Leiterin des Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapie in Uster und arbeitet seit Jahren als Sexualtherapeutin. (Bild: TA)

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Frau Schütz, welche Merkmale haben Freier gemeinsam?

Es sind Männer. Und sie haben häufig eine starke Libido.

Das ist alles?
Im Prinzip ja. Ich bin schon lange als Sexualtherapeutin tätig und mit der Thematik gut vertraut. Dass ein Mann zu einer Prostituierten geht, kann immer vorkommen, unabhängig von Schicht, Bildung, Aussehen oder Alter.

Haben Freier nicht gewisse Charaktereigenschaften gemein?
Nein. Die einen zahlen nun mal für Sex, die anderen nicht. Jene, die zahlen, machen es sich womöglich etwas einfacher: Gegen Geld bekommen sie Sex, ohne etwas Weiteres dafür tun zu müssen. Es kann sein, dass einigen unter ihnen die nötige Verführungskompetenz fehlt, um mit geringem Aufwand im Ausgang eine Frau für einen One-Night-Stand zu gewinnen. Bei einer Prostituierten sind sie sicher, dass diese nicht noch mehr von ihnen will.

Schätzungsweise 70 Prozent aller Männer sollen einmal in ihrem Leben die Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen haben.
Diese Zahl erachte ich als realistisch. Ich frage mich manchmal eher, welche Männer das nicht schon getan haben. Und: Wie viel beichten es?

Sie sind erstaunt, dass nicht jeder ins Bordell geht?
Wenn man so will, ja. Theoretisch könnte das – aufgrund seines Mannseins – jeder tun. Gut, einer kann vielleicht seine Libido besser regulieren als der andere. Aber die Fantasie, mit einer fremden Frau zu schlafen, hat doch jeder.

Was suchen Männer bei Prostituierten? Das, was sie zu Hause nicht kriegen?
Das kann sein. Manche Männer empfinden das Vorspiel mit ihrer Partnerin als anstrengend. Eine Prostituierte geht ohne eigene Ansprüche auf ihre sexuellen Wünsche ein. Viele suchen die Spannung des Augenblicks, des Nichtvorhersagbaren, des Fremden, das sie als Erregungsquelle nutzen.

Ist die Hemmschwelle gesunken, eine Prostituierte aufzusuchen?
Nicht dass ich wüsste. Das ist doch seit eh und je so. Vielleicht hat die Bevölkerung zugenommen. Auch, dass der Strassenstrich in die Agglomerationen abwandert, kann etwas ausgelöst haben. Die geografische Distanz ist kleiner geworden. Zudem inspiriert die Vielfalt der sexuellen Angebote.

Kann man da noch von einem Tabu sprechen?
Ich habe in den Jahren als Sexualtherapeutin viel Verständnis dafür entwickelt, wie Menschen ihre Sexualität gestalten. Alle suchen das Glück in der Liebe und in der Sexualität. Es ist verständlich, dass es für eine Frau eine Riesengeschichte ist, wenn sie erfährt, dass ihr Mann ein Bordell besucht hat. Eine mögliche Hauptsorge der Frauen ist: Schützen sich die Männer und übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Partnerin?

Es ist also verständlich, wenn ein Mann in ein Bordell geht, er soll es aber ja nicht beichten?
Er muss es mit sich verantworten können. Und er muss sich vor allem vor einer Ansteckung schützen. Ich habe mit Klienten in der Sexualtherapie schon Riesendramen erlebt, weil der Mann zu Hause erzählt hat, dass er einmal fremdgegangen ist. Die darauffolgende Krise konnte schon mal zwei Jahre dauern. Da muss man sich fragen: Soll ich es beichten und das Drama überstehen oder besser schweigen und die Energie in die Liebesbeziehung investieren? Wenn ein Mann häufig ein Bordell besucht, ist das etwas anderes, dann stimmt in der Beziehung auf der sexuellen Ebene logischerweise etwas nicht.

Wann kann es ratsam sein, ein Bordell zu besuchen?
Ich habe das zwar noch nie jemandem geraten. Aber ich rege das Gespräch auf dieser Ebene an. Etwa wenn ein 40-Jähriger Mann noch nie mit einer Frau geschlafen und deswegen einen unheimlichen «Knorz» hat.

Das kann helfen?
Es kann ihm das Selbstverständnis geben, dass er funktioniert.

Egal, wohin er geht?
Nein, im Gegenteil, selbstbewusste Männer wählen immer!

Worauf sollten sie achten?
Für mich als Sexologin wäre eine gute Adresse eine, welche garantiert, dass die Prostituierten sich schützen und sich regelmässig medizinisch untersuchen lassen. Und wo sie zu kontrollierten guten Bedingungen arbeiten können. Arbeitsbedingungen, welche sie vor Gewalt und Ausbeutung schützen. Beim Kauf von Bananen garantiert Havelar, dass die Arbeiter zu fairen Bedingungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ein Label für Fair-Trade-Sex könnte ebenso gute Arbeitsbedingungen für Prostituierte sichern.

Nicht selten schenkt der Vater seinem 18-jährigen Sohn einen Besuch im Bordell.
Es liegt nicht am Vater, den Sohn in die Sexualität einzuführen. Die Sexualität führt in die Ablösung und die Autonomie. Deshalb ist es Sache des Sohnes, wie und mit wem er seine Sexualität lebt.

Was, wenn junge Männer sich nicht trauen, eine Frau anzusprechen?
Das ist tatsächlich ein neues Phänomen, es kommen zunehmend junge Männer zu mir in die Sexualtherapie, um die 18 Jahre alt, die zwar sehr einfühlsam sind, aber sich nicht mehr trauen, eine Frau anzusprechen oder bereits Erektionsprobleme haben. Da frage ich mich, inwieweit Mütter und Väter ihre Söhne in der Kindheit genug in ihren Fähigkeiten unterstützt haben, ihre männliche Potenz zu entwickeln.

Kommt es vor, dass sich ein Freier in eine Prostituierte verliebt?
Das dürfte die Ausnahme sein. Der Geschäfts-Charakter sorgt für eine gewisse Abgrenzung. Es gibt Freier, die immer zur gleichen Dirne gehen. Manchmal kommt es neben dem Sex sogar zu einem guten Gespräch wie mir manche Klienten erzählen. (baz.ch/Newsnet)

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

 

Gruß Hubert

Kellogg’s und die Vorhaut   1 comment

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Jeder kennt Kelloggs Cornflakes, aber kaum jemand weiß, dass der puritanische Harvey Kellogg, der Erfinder der Kelloggs Cornflakes ein glühender Vorkämpfer gegen die Masturbation und andere „sexuelle Wollüste“ 😉 war.

„Wollust (lateinisch voluptas) ist eine sinnliche, sexuelle Begierde und Lust, die bei sexueller Aktivität, der Befriedigung oder bei sexuellen Phantasien erlebt wird. Wollust schließt das aktive Handeln zur Steigerung der sexuellen Befriedigung ein.

Wollust beschreibt das Kultivieren einer Empfindung, die als drängend und lustvoll gilt, früher auch als ruchlos und frevelhaft. Wollust ist nicht nur körperliches Verlangen, sondern setzt auch erotische Fantasien frei. Hinter der Wollust stehen mit den damit verbundenen Fantasien starke Triebkräfte und Verlockungen. In diesem Sinne ist ein Gegenbegriff die Frigidität.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Wollust


 

Georg Hoffmann-Ostenhof Kellogg’s und die Vorhaut.

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Nun zur Beschneidung: Kellogg ist nicht nur als Reformator des Frühstücks in die Geschichte eingegangen. Der Asket – er selbst soll zeitlebens sexuell enthaltsam gelebt haben – beschränkte sich keineswegs auf Diätvorschriften.
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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wütete ein obsessiver Kampf gegen die Masturbation. Diese inzwischen als universelle und harmlose, wenn nicht sogar gesundheitlich positiv erkannte Aktivität wurde dämonisiert: Sie führe direkt zu Neurosen und Psychosen, zu Rückenmarkschwund und allen erdenklichen todbringenden Leiden.

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Kellogg war nun nicht der erste und einzige, wohl aber der einflussreichste Propagandist der Beschneidung. Die Vorhaut sei der Quell allen Übels, meinte er. Dieses kleine Hautstück verleite die Buben dazu, an sich herumzuspielen und so die Möglichkeit zu entdecken, sich selbst ganz autonom Lust zu verschaffen – eine Betätigung, die der Adventisten-Doktor als des Teufels ansah. Und so schrieb er: Die sicherste Methode, kleinen Buben die Selbstbefriedigung auszutreiben, sei die Beschneidung: „Dabei sollte die Operation ohne Anästhesie durchgeführt werden, da der kurze Schmerz eine segensreiche Auswirkung auf den Geisteszustand des Jungen haben kann – speziell, wenn die Operation mit der Idee der Bestrafung verbunden wird.“

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Auch damit war Kellogg überaus erfolgreich. Außer den Muslimen und Juden, die seit jeher aus religiös-archaischen Gründen die Eichel ihrer männlichen Kinder mittels eines Schnittes freilegten, war 1870 noch kaum ein US-Bürger beschnitten. Die immer verrückter werdende Angst vor dem „Laster“ der Masturbation war nun die größte treibende Kraft hinter der zunehmenden und routinemäßigen Beschneidung von Buben.

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Die hygienischen und gesundheitlichen „Gründe“ für diese Operation waren zumeist nachgeschobene Rationalisierungen. Der lustmindernde Effekt der Beschneidung blieb bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Argumente für diesen medizinisch unnötigen Eingriff.
1970 sollen in den USA bis zu 90 Prozent der städtischen Bevölkerung beschnitten gewesen sein – in anderen protestantischen und angelsächsischen Ländern wie Australien, England und Kanada war der Prozentsatz ähnlich hoch. Seit damals aber ist die Entwicklung rückläufig. Heute sind nur mehr etwa die Hälfte der amerikanischen Männer beschnitten. Die Ursache dafür ist offensichtlich. Dass Masturbation gesundheitsschädlich sei, glaubt inzwischen niemand mehr. Und die sexuelle Liberalisierung hat die Selbstbefriedigung inzwischen weitgehend rehabilitiert.
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Das ist die skurrile Geschichte der nichtreligiösen Beschneidung. Und was bringt diese in der nicht enden wollenden Sommerdebatte über Fluch und Segen der Vorhaut? Zunächst nicht sehr viel. Alle Argumente – sowohl die guten wie auch die von Vorurteilen geleiteten – sind bereits gefallen.

Fest steht jedenfalls: Die Beschneidung hält so wenig die Menschen vom Masturbieren ab, wie die Cornflakes die geschlechtliche Begehrlichkeit einzudämmen in der Lage waren. Onaniert wird immer und überall.
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Die Beschneidung mag nun eine Körperverletzung sein. Deren traumatisierende Wirkung scheint jedoch weitgehend überschätzt zu werden. Der wütende Kampf gegen die Sünde der „Selbstbefleckung“ dürfte bisher mehr seelischen Schaden angerichtet haben als die Beschneidung. Diese zu verbieten wäre natürlich gefährlicher Unsinn. Der Wert der Religionsfreiheit muss Vorrang haben. (Anmerkung: bei diesem Absatz widerspreche ich dem Autor, die Körperverletzung steht für mich  höher und VOR der Religionsfreiheit. Keine Zugeständnisse hier an Juden und Muslime).

Die Religionen aber, welche sie zu einem wichtigen Teil ihrer Identität erklären, sind auf sich zurückgeworfen. Hygienische und gesundheitliche Argumente ziehen immer weniger. Man muss schon fest daran glauben, dass Gott wirklich will, dass dem männlichen Nachwuchs mit dem Messer zu Leibe gerückt wird.

 

http://www.profil.at/articles/1231/572/337061/georg-hoffmann-ostenhof-kellogg-s-vorhaut

 

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Hier noch eine fundamentalistische Tante, die ihren Sohn beschneiden lassen möchte, damit er nicht exzessiv onaniert.
 

Unfassbar: Mutter möchte Ihren Sohn der Lust berauben!

Lehnen Sie sich zurück, halten Sie sich fest und lassen Sie die folgende Email auf sich wirken. Ich habe Sie aus einem Internetforum herauskopiert. Sie stellt einen unfassbaren Übergriff einer Mutter auf die Sexualität des Sohnes dar. Sie möchte ihn auf Rat einer Ärztin beschneiden lassen um seine Lust auf Masturbation zu behindern. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um den strafrechtlichen Tatbestand der vorsätzliche Körperverletzung!

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http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/beschneidung–warum/nicht-zu-glauben/

 

Gruß Hubert

Pornos: SPIEGEL-Titelstory widerlegt Alice Schwarzer   1 comment

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Von den Freunden der Pornographie scheint wesentlich weniger Gewalt auszugehen als von ihren Gegnern. Durch die beklagte „Pornifizierung“ gibt es ein Absinken von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt – und nicht eine Steigerung wie von Feministinnen behauptet. Aber die behaupten ja oft etwas ohne Belege dafür zu liefern.

 

Porno_Spiegel

 

Marco Evers Titelgeschichte der SPIEGEL-Ausgabe von morgen  (Anmerkung Hubert: am 07.04.2014) zum Thema Pornographie verwendet als Aufhänger einen Text Alice Schwarzers. Die versucht sich mittlerweile als Briefkastentante und gibt ihren Leserinnen dabei Ratschläge zur Lebensführung, die ordentlich mit radikalfeministischer Ideologie aufgeladen sind. So etwa der 32jährigen Ingenieurin Maren, die Schwarzer hilflos anschrieb, weil sie bei ihrem Freund Pornos entdeckt hatte und nun nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Schwarzers Antwort zitiert der SPIEGEL wie folgt:

Der Konsum von Pornos verändere „zwangsweise auch seinen Blick auf die Frauen – und damit auch auf dich“. Es drohten Auswirkungen „auf eure Sexualität“. Maren, so mahnt Alice Schwarzer, solle sich mal die Freunde ihres Freundes genauer ansehen. „Auf jeden Fall“, schreibt sie, „müsstest du ihn bitten, mit dem Konsum von Pornos aufzuhören.“ Tue er das nicht, „solltest du ihm klarmachen, dass es Konsequenzen fur eure Beziehung hat. Und das solltest du ernst meinen. Deine Alice“.

Zu deutsch: Wenn sich dein Partner nicht meiner Lehre anschließt, dann musst du ihn verlassen. Ekelhaft, aber nicht überraschend.

Genausowenig wie dass auch der aktuelle SPIEGEL über die gegenwärtige Forschungslage zur Pornographie nicht viel anderes zu berichten weiß, als ich bereits 2001 in meinem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ zusammengefasst habe.

„Sollten Deutschlands Frauen Alice Schwarzer folgen und sich wegen der P-Frage von ihren Männern trennen“, heißt es in dem Artikel, „wäre die Nation beziehungstechnisch am Ende.“ Sexualforscher, die zur Untersuchung der Auswirkungen von Pornographie nach jungen Männer als Vergleichsgruppe suchen, die noch nie Pornos geschaut haben, finden solche Männer nicht. Trotzdem gibt es für negative Auswirkungen dieses Genres keine Anhaltspunkte:

Die Ergebnisse der Wissenschaftler sind eindeutig: Ja, Jugendliche beziehen heute ihre sexuelle Bildung zu einem großen Teil aus dem Porno-Internet. (…) Forscher haben sich dieser Frage intensiv angenommen und dabei erkannt, dass von einer generellen Gefährdung durch Pornos nicht auszugehen ist. Weder haben Teenies heute früher Sex, noch treiben sie wildere Spiele als Jugendliche vor 15 Jahren. Der englische „Children’s Commissioner“ hat letztes Jahr einen Report über die bestehende Forschung vorgelegt. Das zentrale Ergebnis: Eine „kausale Beziehung“ zwischen Pornografie und riskantem Verhalten von Jugendlichen „kann nicht nachgewiesen werden“.

Auch andere Mythen der Porno-Hasser entlarvt der aktuelle SPIEGEL als Humbug: So gibt es keine immer wieder herbeifabulierte „Pornosucht“ als anerkannte Störung, und der uralte radikalfeministische Slogan „Pornos sind die Theorie, Vergewaltigung ist die Praxis“ ist immer noch Unfug:

In den westlichen Ländern ist Pornografie seit den siebziger Jahren weithin verfügbar und legal. Die Rate von Vergewaltigungen ist seither nicht gestiegen, sondern gesunken. „Die Zahlen sind eindeutig“, schreibt der australische Medienwissenschaftler Brian McNair im neuen Journal „Porn Studies“.

Nahezu jede Gesellschaft, die von der oft beklagten Pornofizierung betroffen sei, „verzeichnet gleichzeitig ein langsames, aber anhaltendes Absinken von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt“.

Im Verlauf seines Artikels kommt Marco Evers auch auf eine der aktuell angesagtesten Pornodarstellerinnen zu sprechen: die unter dem Künstlernamen „Belle Knox“ auftretende Arzttochter Miriam Weeks, die mit ihren Honoraren (1200 Dollar pro Nachmittag) ihre Ausbildung in Frauenstudien finanzieren möchte und ihren Job als eine Art gelebten Feminismus betrachtet.

Seit ihre wahre Identität bekannt ist, steht Miriam Weeks im Zentrum eines Shitstorms. Feministinnen, Konservative und sittenstrenge Kommilitonen fallen über sie her, Frauen mehr noch als Männer. Sie wird beschimpft als „dumm“, als „Hure“, die vergewaltigt und abgestochen werden müsse.

Von den Freunden der Pornographie scheint wesentlich weniger Gewalt auszugehen als von ihren Gegnern.

 

http://genderama.blogspot.de/?m=0

 

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 6. April 2014 von hubwen in Erotik, Politik

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Die Prostitution und die Feministinnen   Leave a comment

Für wie dumm hält man im die Prostituierten aus Osteuropa? Die wissen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, doch ganz genau, warum sie hierher kommen – zum Geldverdienen im Wege der Prostitution.

Hier ein Artikel von cuncti.net

Prostitution, Feministen und der Zwang

von Georg Friedenberger

In den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass Prostitutionsgegner europaweit versuchen, in den einzelnen Staaten generelle Prostitutionsverbote, etwa nach dem Muster Schwedens, durchzusetzen.

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An vorderster Front der Prostitutionsgegner stehen dabei die (Radikal-)Feministinnen. Sie fühlen sich durch das sexuelle Angebot anderer Frauen in ihrer eigenen „Menschenwürde“ verletzt, weil hier die wieder einmal ach so bösen Männer die Frauen gegen Geldzahlung zu willenlosen Befehlsempfängerinnen degradierten.

Da Feministinnen den Anspruch haben, immer für alle Frauen zu sprechen, wollen sie auch hier ihre Befindlichkeit auf andere Geschlechtsgenossinnen ausdehnen und die Prostitution verbieten, dies kurioserweise ggf. dadurch, nur den Freier, nicht aber auch die Prostituierte zu kriminalisieren.

Der „offizielle“ Begriff der Prostitution beschreibt zunächst einmal nichts anderes als den Austausch von Bedürfnissen: sexuelle Dienstleistung gegen Bezahlung. Hierfür gibt es auf beiden Seiten offenbar hohen Bedarf. Darüber hinaus gibt es wohl mindestens ebenso viele „inoffizielle“ Prostitution, d.h., in vielen Zweierbeziehungen (natürlich nicht in allen) geht es ebenfalls de facto um Sex gegen Versorgung, Karriere etc. – lediglich das Bezahlen geschieht nicht so offen, und es gibt meist nur einen Zahlmeister.

Moralisieren ist also fehl am Platze, generelle Prostitutionsverbote sind dümmlich und verlogen! Wenn somit erwachsene Menschen sich in dem Austausch Sex gegen Geld einig sind – mit welchem Recht will man das grundsätzlich verbieten? Es gehört zu den Grundrechten, sich sexuell so zu betätigen, wie man das individuell für richtig hält. Generelle Verbote stellen daher nichts anderes dar als die Einschränkung grundlegender Freiheitsrechte.

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Um ihr Ziel zu erreichen, sind den Prostitutionsgegnern alle Mittel recht – die Lüge steht, wie so oft beim Feminismus, an erster Stelle. So ist die Behauptung nicht richtig, Prostituierte würden zu reinen Befehlsempfängern degradiert. Sofern es sich nicht um die sehr wenigen Ausnahmefälle tatsächlicher Zwangsprostitution handelt, entscheidet eine Prostituierte frei über ihr jeweiliges Angebot und über ihr Honorar. Die Zahlen von Menschenhandel und Zwangsprostitution, die in vielen Presse- und Funkmedien landauf, landab verbreitet werden, entsprechen nicht entfernt der Realität. Laut UN/EU-„Studien“ (hier wäre zu hinterfragen, wer diese mit welchem gewünschten Ergebnis in Auftrag gegeben hat) gäbe es alleine in Deutschland jährlich 32.800 (!) „Menschenhandel-Opfer“. Laut Kriminalstatistik sind es über die letzten 10 Jahre hinweg jedoch durchschnittlich lediglich 500 bis 600 solcher Verfahren, und davon wiederum nur ca. 150 Fälle mit tatsächlich ausgeübter oder angedrohter Gewalt! Auch im Verhältnis zu anderen Straftatbeständen sind das sehr bescheidene Zahlen. Die Fälle tatsächlicher Verurteilungen liegen entsprechend noch niedriger. Wen aber kümmert hier schon die Wahrheit? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird das „Fehlende“ einfach durch horrende „Dunkelziffern“ aufgefüllt – geht doch so einfach!

Die modernen Märchenerzählungen verlaufen dabei fast immer nach demselben Schema: Es würden v.a. in der Ukraine, in Rumänien und Bulgarien viele Frauen unter dem Vortäuschen guter Anstellungen nach Westeuropa gelockt. Dort würden ihnen dann die Pässe abgenommen, sie würden eingesperrt und eben zur Prostitution gezwungen.

Kaum jemand hinterfragt, wie vieler unbemerkter ausbruchssicherer Gefängnisse es dazu bedürfte, und wozu sich Bordellbetreiber das unter sehr hohe Strafandrohung gestellte Risiko der Zwangsprostitution antun sollten, wenn sich doch ohnehin genug Freiwillige finden! Natürlich wird man immer auch eine dafür sicher gut honorierte „Kronzeugin“ finden, die, jedenfalls angeblich, die schrecklichsten Dinge selbst erlebt hat.

Für wie dumm hält man im Übrigen die Prostituierten aus Osteuropa? Die wissen, von wenigen Ausnahmen wie gesagt abgesehen, doch ganz genau, warum sie hierher kommen – zum Geldverdienen im Wege der Prostitution. Ebenso wenig stellt man sich die eigentlich wichtigste Frage: Kann jemand länger denn allenfalls kurzfristig unter Zwang und damit also gegen den eigenen Willen die Tätigkeit der Prostitution sowohl in psychischer wie in physischer Hinsicht tatsächlich ausüben? Wer z.B. laufend geschlagen wird, zeigt der nicht auch entsprechende äußere Merkmale? Auch die „Freier“ merken doch in aller Regel, ob eine Prostituierte ihre Arbeit freiwillig macht oder nicht – mit der Gefahr für den Bordellbetreiber oder Zuhälter, dies den Strafverfolgungsbehörden zu melden.

Wer sich gegen Prostitution ausspricht, hat natürlich immer offizielle Schulterklopfer auf seiner Seite – egal, ob in Politik oder Medien. Nichts ist leichter als das. Den Mut, sich für Prostitution einzusetzen, finden nur wenige. Es gibt fast nur noch Heilige in diesem Land!

Sonst gibt man sich ja sowas von aufgeklärt und „cool“ (schon in der Grundschule wird über Sexualität informiert) – besonders auch unsere ach so weltoffenen Medien. In Wahrheit zeigen sich aber Spießigkeit und Prüderie in einem längst für überwunden geglaubtem Ausmaß. Beim Thema Prostitution reicht es meist nicht mehr zu einer sachlichen Betrachtung, scheint bei vielen schlicht der Verstand auszusetzen. Man fällt zurück ins Mittelalter oder darunter – meint, neue, moderne Hexenjagden gegen Prostituierte und Freier führen zu müssen.

Dabei ist es Deutschland ohnehin so, dass Prostitution in weiten Bereichen verboten werden kann durch die Ausweisung sog. „Sperrbezirke“ (§ 297 EGStGB) – wovon auch tüchtig Gebrauch gemacht wird! Zuletzt hat man das „Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von Prostitutionsstätten“ beschlossen, um den behaupteten Gefahren zu wehren. Wegen der seit der grundsätzlichen Legalisierung der Prostitution nicht angestiegenen, sondern, wie oben ausgeführt, eher gesunkenen Kriminalzahlen wäre dieses Gesetz, das den „zuständigen Behörden“ weitestgehende Befugnisse – z.B. jederzeitige, anlasslose Durchsuchungen ohne richterlichen Beschluss – einräumt, nicht erforderlich gewesen. Ohne feministischen Druck und der teils maßlosen medialen Hetze gegen die legalisierte Sexarbeit wäre es sicher nicht zustande gekommen. Das Gesetz intendiert daher in Wahrheit weniger gegen vorgeblichen Menschenhandel und Zwangsprostitution, vielmehr geht es um die politisch beabsichtigte erhebliche Erschwerung der Ausübung der Prostitution selbst.

http://www.cuncti.net/haltbar/530-prostitution-feministen-und-der-zwang

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. April 2014 von hubwen in Erotik, Politik

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Der arme Schwanz und das Kondom   Leave a comment

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Heute mal leichte Kost. Die Geschichte von einem ungeschützten Schwanz und seinem Leiden.

Aber sehen sie selbst.

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Armer Schwanz

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Hier oben ins Bild klicken.

http://www.4shared.com/video/_5Xou73Vba/Firefox__624x426__2.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 20. März 2014 von hubwen in Erotik

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