Archiv für die Kategorie ‘Erotik

Maaßen – und die Bedrohung des GG von rechts   Leave a comment

.

Aus br.de

Das Versagen der Behörden Mord- und Pannenserie

Geschredderte Akten, missglückte Razzien, schlafmützige Behörden, mangelhafte Kommunikation – die Liste der Versäumnisse von Polizei und Verfassungsschutz gleicht einem Panoptikum der Stümperei. Dazu gibt es auch noch Verwirrung um einen angeblichen V-Mann aus Franken.

Von: Ernst Eisenbichler

Stand: 12.06.2013 | Archiv |Bildnachweis

Schredder | Bild: picture-alliance/dpa

.

Das größte Rätsel ist, wie es möglich war, dass die mutmaßlichen Täter Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe von Zwickau aus jahrelang unbehelligt quer durch die Republik morden konnten. Bereits seit 1998 waren sie den Behörden als Neonazis bekannt, die dem rechtsextremen „Thüringer Heimatschutz“ angehörten. Von Anfang zogen sich Pannen der Ermittlungsbehörden wie ein roter Faden durch die Mordserie und sogar noch durch die Zeit nach dem Auffliegen der Terrorzelle.

Panoptikum der Stümperei

Von Anfang hatten die Ermittler bei der Mordserie die Möglichkeit eines rechtsterroristischen Hintergrunds völlig unterschätzt bzw. ausgeblendet – unter anderem, weil es keine Bekennerschreiben gab, obwohl bekannt ist, dass diese in der Neonazi-Szene nicht üblich sind. Stattdessen unterstellte man Kriminalität in Migrantenkreisen.

Alexander Horn, in die Ermittlungen einbezogener Fallanalytiker des Polizeipräsidiums München, war 2006 auf der richtigen Spur: Der Profiler vermutete, dass es sich um einen oder mehrere Rechtsextreme mit Zerstörungsmotiv handeln könnte, das sich gegen eine ethnische Minderheit richtet. Doch sein Ansatz wurde nicht verfolgt.

Am 9. Juni 2004 wurde in Köln-Mülheim eine Nagelbombe ferngezündet – in der vorwiegend von Türken und Kurden bewohnten Keupstraße. Bei dem Anschlag, der im November 2011 dem NSU zugeordnet werden konnte, wurden 22 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt. Bundesinnenminister Otto Schily schloss direkt nach der Tat einen terroristischen Hintergrund aus. Später bezeichnete der SPD-Politiker diese Einschätzung als „schwerwiegenden Irrtum“.

https://www.br.de/nachricht/nsu-prozess/nsu-mordserie-versagen-der-behoerden100.html

.

Aus Tagesspiegel.de

Berlin – Der Untersuchungsausschuss zur Mordserie des rechtsextremen NSU hat zum Abschluss seiner Tätigkeit ein vernichtendes Urteil über die Arbeit der Sicherheitsbehörden in Deutschland gefällt. Die zahlreichen Ermittlungspannen seien ein „historisch beispielloses Desaster“ gewesen, sagte der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung des Abschlussberichts des Ausschusses. „Die Gefährlichkeit militanter Neonazis darf nie wieder unterschätzt werden.“

Bisweilen habe es zwischen den Sicherheitsbehörden mehr Konkurrenz als Kooperation gegeben, sagte Edathy weiter. Es dürfe nicht sein, dass die Ermittlungsarbeit davon abhänge, ob ein Opfer einer ethnischen Minderheit angehöre.

.

Aus http://blog.initiativgruppe.de

Beitrag vom 12. September 2018

Gestützt vom Innenminister hat sich Verfassungsschutz-Häuptling Maaßen als derzeit mächtigster AfDler geoutet.

Ohne jegliche Prüfung und ohne Zuständigkeit stellt er sich vor die Medien und erzählt uns, jenes die Hetzjagd belegende Video sei wahrscheinlich gefälscht. Er fällt damit offen und ungeniert der Bundeskanzlerin in den Rücken, nebenbei bemerkt.

Dann muss er zurückrudern, das Video und die sonstigen Zeugenberichte belegen die Hetzjagd. Er habe es halt nicht so gemeint …

Wenn der Innenminister ihn nicht entlässt, muss Merkel den Innenminister entlassen.

Das wird sie wohl nicht machen. Da kann sie bis zum 14. Oktober abwarten – die CSU wird dann ein sehr schlechtes Wahlergebnis einfahren, möglicherweise sogar mit den Grünen koalieren müssen – und Seehofer wird von allen Ämtern zurücktreten – und Maaßen wird dann vom nächsten Innenminister entlassen werden.

Für mich besonders interessant ist die Rolle des Verfassungsschutzes insgesamt.

Ich habe ihn seit November 2011 in Verdacht, dass er sich rechtsradikal orientiert.

Nach dem November 2011 wurde allmählich deutlich: Der Verfassungsschutz Thüringen baute selber eine gewalttätige Neonazi-Gruppe auf, finanzierte sie, schützte sie vor dem Zugriff der Polizei. Drei von dieser Gruppe (die sich “Thüringer Heimatschutz” nannte) gingen schließlich in den Untergrund – großzügig verschont von den Verfolgungsbehörden, die es vermied, die drei aufzufinden und zu verhaften.

Dann kam der Hammer. Wir erfuhren, dass ein mit der rechtsradikalen Szene befasster Verfassungssschutzmann bei einem der Morde (dem in Kassel) direkt dabei gewesen war.

Was immer nun an Nebel produziert wurde, um die Verbindung Verfassungsschutz-NSU zu verdecken – man müsste schon wirklich deppert sein, wenn man da keinen heißen Verdacht bekommt. Ausgeräumt wurde der Verdacht nie. Im Gegenteil – man konnte erleben, wie der Staat hier konsequent auf Selbstschutz umgeschaltet hat.

Ergänzen wir noch, dass der Verfassungsschutz die einschlägigen Akten sofort nach dem Eisenacher Showdown geschreddert hat.

Und dass ein hochrangiger Verfassungsschutzbeamter den nachforschenden Politkern erklärt hat: Staatsschutz geht vor Aufklärung!

Maaßen war zu NSU-Zeiten stellvertretender Verfassungsschutzpräsident.

Wir müssen (!) annehmen, dass er all die Jahre, in denen der NSU Mord an Mord gereiht hat, über die Täter Bescheid gewusst hat.

Warum er und sein Amt nichts gesagt haben, wird deutlich, wenn man Maaßens weitere Aktivitäten verfolgt: seine auffallende Nähe zur AfD (man denke an seine freundschafltichen Gespräche mit Politikern der AfD, und jetzt haben wir diese offene Parteinahme für den AfD-Standpunkt bezüglich dem Mob in Chemnitz).

Der Verfassungsschutz hat ein klares Feindbild. Für ihn steht der Feind nicht rechts. Der Feind sind die Linken, die Türken, die Muslime, die Flüchtlinge. Ganz so und radikal so, wie es die AfD sieht.

Maaßen kann als Bürger diesen Standpunkt vertreten. Er ist durchaus Teil des demokratischen Spektrums; man darf auch versuchen, ihn parteipolitisch umzusetzen.

Aber kann so jemand unsere Verfassung schützen?

Das GG wird hauptsächlich bedroht von rechts. So, wie zu Zeiten der Weimarer Republik. Es wird ernsthaft bedroht von rechts, weil nicht demokratiefeindliche Linke oder vom Kalifat träumende Muslime oder Erdoganverehrer Mehrheiten an die Wahlurnen zu bringen imstande sind, sondern eben die Feinde der Demokratie von rechts.

Wir brauchen einen Verfassungsschutz, der besonders gegen die Bedrohung der Verfassung von rechts aktiv wird.

Maaßen gehört zu den Verfassungsgefährdern.

Mit ihm haben (hatten jetzt zum Glück) wir den Bock als Gärtner.

.

Gruß Hubert

Dieter Wedel, der alte Ficker   Leave a comment

.

Wieder vom Männermagazin. Wie war das dann wohl genau mit Dieter Wedel? Ich bin misstrauisch geworden bei diesen sexuellen Anschuldigungen.

.

geilerhintern

.

Die BILD Zeitung titelte großspurig „Frauen erheben neue Vorwürfe gegen Dieter Wedel“. Und dann kommen die üblichen Anschuldigungen von Frauen, die sich nach jahrzehntelanger Amnesie plötzlich an ihre Vergewaltigung durch Wedel erinnern können. Obendrein soll der Regisseur eine Frau so lange gemobbt haben, bis die ihr ungeborenes Baby verloren hat. Der Wedel muss ein richtiges Dreckschwein sein, und ein Babymörder. Die BILD Zeitung schreibt dazu von knallharten Beweisen in einer anderen Zeitung, die sich „Die Zeit“ nennt. Wer nun in diesem Wurstblatt liest, findet keinerlei Beweise, sondern wieder nur unbewiesene Anschuldigungen. Die genannten eidesstattlichen Versicherungen sind keine Beweise.

Die Medienhetzte gegen Wedel traf ihn sprichwörtlich mitten ins Herz. Er bekam einen Herzinfarkt und gab seinen Job auf. Damit kam er sicherlich seiner Kündigung zuvor. Hat er die Frauen nun vergewaltigt? Die Wahrheit wird wohl für immer im Dunkeln bleiben. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass diese Frauen dem Regisseur Wedel bei jeder Gelegenheit auf den Schwanz gesprungen sind, um so eine gut dotierte Filmrolle abzustauben und berühmt zu werden. Das könnte aus heutiger Sicht durchaus als Vergewaltigung gelten, wenn Frauen einen mächtigen Mann bespringen, um von ihm einen geilen Job zu bekommen. Wenn der Mann diesen Fick nicht wollte, dann ist das ganz klar eine Vergewaltigung.

Schön, dass es den Hashtag MeToo gibt, sonst wäre alles im Verborgenen geblieben. Und wo wäre denn dann der Spaß?

Niemand, wirklich niemand kommt auf die Fragestellung, warum diese Frauen in all den Jahren keine Strafanzeige gestellt haben, idealerweise unmittelbar nach der Tat. Dann hätte die Polizei zeitnah ermitteln und die Wahrheit ans Tageslicht bringen können. So wie bei Karl Dall oder dem Kachelmann Hengst, der sich heute immerhin mit seiner besonders jungen Ehefrau trösten darf.

Nein, auf eine Strafanzeige wollten sich die angeblich vergewaltigten Frauen nicht einlassen. Sie fühlten sich damals mental nicht in der Lage, darüber zu sprechen. Zu groß seien ihre Scham und das Misstrauen gegenüber der Polizei gewesen. Das klingt irgendwie alles abstrus und an den Haaren herbeigezogen. Ja, Frauen sind dumm wie ein Stück Holz. Doch wenn diese Damen keine Strafanzeige stellen wollen, dann sollten sie gefühlte 100 Jahre später einfach ihr Maul halten. Das muss so klar gesagt werden. Das, was jetzt passiert, ist eine Hinrichtung Wedels. Die Wahrheit lässt nicht mehr ermitteln und die Entlastungszeugen von Wedel sind verstorben. Immerhin ist Wedel mittlerweile 75 Jahre alt.

Der Trend zur öffentlichen Hinrichtung ist die logische Folge davon, dass die meisten falschbeschuldigenden Vergewaltigungsstrafanzeigen wie bei Gina Lisa Lohfink mittlerweile auffliegen. Über die #Meetoo Masche können abgehalfterte Schauspielerinnen und Pornosternchen nun endlich wieder recht gefahrlos die ersehnte Aufmerksamkeit und Kohle abstauben. Wer nicht spurt, bekommt die Vergewaltigungskeule. Beweise braucht es nicht und die Presse zahlt viel Geld für jede neue Lügengeschichte. Dann zitieren sich die Schundblätter gegenseitig und bezeichnen die zitierten Quellen als Beweis. So einfach ist das. Ein Gerichtsprozess muss nicht abgewartet werden. Die gesellschaftliche Vorverurteilung funktioniert dermaßen wirksam, dass der Jobverlust des Angeschuldigten nur eine Frage von wenigen Tagen ist. Kein Arbeit- oder Auftraggeber kann es sich leisten, ein Gerichtsurteil abzuwarten. Sonst gerät er selbst ins Visier der Weiber und kann seine Bude schließen. Diese Keule ist absolut genial und sehr wirkungsvoll. Das muss neidlos anerkannt werden.

Die Klaviatur falscher Anschuldigungen beherrschen Frauen so virtuos wie das Nuckeln eines Schwanzes. Es ist für sie kein Widerspruch, sich mit Hingabe besamen zu lassen und hinterher, oft erst nach vielen Jahren, von einer Vergewaltigung zu sprechen. Es ist eben ihr Gefühl und nichts anderes. Auch wenn eine Frau ihre Beine freiwillig zur Empfängnis spreizt, kann in ihrem Kopf eine Vergewaltigung ablaufen. Sie tut das nur, um Schlimmeres zu verhindern. Lieber freiwillig vögeln, als möglicherweise vergewaltigt zu werden. Aus dieser Logik rührt die Freiwilligkeit beim Sex. Das ist sicherlich leicht nachvollziehbar.

Bei einer #MeToo Attacke braucht keine Polizei oder Staatsanwaltschaft ermitteln. Der beschuldigte Mann ist bereits erledigt, bevor die Ermittlungen beginnen. Da braucht es keine weiteren Strafen. Auch wenn ein Richter nach dem Verpulvern von zigtausend Euros und kostbarer Lebenszeit kleinlaut einen Freispruch verkündet, bringt das nichts. Eine Rehabilitation gibt es nicht und Frauen müssen für mediale Falschanschuldigungen nicht ins Gefängnis. Alles versickert im Sand, nur eines bleibt: Der Mann ist für den Rest seines Lebens erledigt. Kachelmann, Türck und Dall sind prominente Beispiele.

Die Welt ist nicht verrückt geworden, sondern sortiert sich neu ein in die gewonnenen Freiheitsgrade. Nur wer erkennt, wie verlogen und skrupellos Frauen sind, kann sich schützen. Und wer glaubt, als willfähriger Unterstützer des Feminismus immun zu sein, fällt ganz schnell auf die Fresse. So wie Hinrich Rosenbrock, der sich bei den Feministinnen eingenistet hat und über die bösen Antifeministen für die Böll-Stiftung forschte. Seine Lektion bekam er, als eine angebliche Mitbewohnerin in Rosenbrocks Wohngemeinschaft öffentlich behauptete, von ihm physisch und sexuell misshandelt worden zu sein. Die Anschuldigungen wurden zwar ganz flott wieder aus dem Internet gelöscht, aber für Rosenbrocks Vernichtung hat es locker gereicht. Er ist im Nirwana verschwunden und nie mehr aufgetaucht.

Die Waffe der sexuellen Anschuldigung gegen Männer wird sich so schnell nicht abnutzen. Im Moment sind bekannte Persönlichkeiten dran, als nächstes Männer aus dem mittleren Management und zum Schluss werden sich selbst obdachlose Habenichtse erklären müssen. Die Anschuldigungen werden durch alle sozialen Schichten wandern. Wie der Tripper von Chantal. Niemand wird verschont.

Dagegen ist ein Freier Mann fein raus. Er muss nicht mal mehr seinen Vorgesetzten wegmobben, denn der wird früher oder später garantiert über eine Sexaffäre stolpern. Für den Karriereschub des Freien Mannes sorgen nun die Frauen. Für ihn sind Falschbeschuldigungen eine feine Sache, solange er den Kontakt zu Frauen strikt meidet und so davon profitieren kann. Das ist für den Mann wohl der einzige Vorteil der #Metoo Kampagne.

Dieter Wedel hat sein Leben gelebt. Er zieht sich zurück, ein anderer rückt nach und in zwei Jahren spricht niemand mehr darüber. Vielleicht ist dann Thomas Gottschalk oder Anne Will dran. Wer weiß das schon. Schließlich hat jeder Mensch ein kleines dunkles Geheimnis. Es ist spannend, wen es morgen erwischen wird. Da werden Namen auftauchen, an die heute noch niemand denkt. Frauen sind für jede Überraschung gut und dafür lieben wir sie.

.

Dieter Wedel, der alte Ficker

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. Mai 2018 von hubert wenzl in Erotik, Sexualität, Uncategorized

Getaggt mit , ,

Der freie Mann   Leave a comment

.

Eine nette Geschichte, jedenfalls für Männer. Mann muss ja nicht unbedingt schreiben, dass es Frauen auch gefällt.
Und das mit der Freiheit, die ein Mann alleine genießt – da ist schon was dran. Auch dass 1 Euro dann 1 Euro wert ist und nicht nur mehr 50 oder gar nur mehr 30 Cent.

Natürlich aus einem Männermagazin.

Mein Urlaub ist bereits einige Tage her, doch über eine Situation muss ich noch immer lachen. Als ich am Pool lag, kam eine Bekannte zu mir und meinte, dass sie eine ganz tolle Frau für mich hätte. Ich antwortete gleich, dass ich keine Kohle habe sowie impotent, unheimlich geizig und dreifach geschieden bin. Ich will keine Muschi, sagte ich. Irgendwie hat sie mich nicht verstanden, denn am nächsten Tag stand die angepriesene Dame, die händeringend einen Mann sucht, vor mir. Meine Kinnlade klappte nach unten, mein Penis kollabierte und ich fing vor Angst an zu zittern. Nein, bitte gehe ganz schnell weg. Von alten Weibern habe ich komplett die Schnauze voll. Ich war aber zu höflich, ihr das zu sagen und ignorierte sie einfach.

Doch diese überreife Frau, angeblich erst Mitte 30, hatte sich über mich informiert. So zerlegte sie mit großem Sachverstand meine Lieblingspampelmuse, in Thailand heißt dieses Teil Som Oh, und reichte mir den Teller. Ich aß genüsslich die Frucht, während die Dame es sich am Rand meiner Liege bequem machte. Das war mir dann doch etwas zu intim. Ich sprang auf und hüpfte in den Pool. Nicht weil ich geil wurde, sondern um mich aus dieser ungewollten Situation zu retten. Bloß weg, bevor sie mich angrapscht und ich zur Selbstverteidigung möglicherweise handgreiflich werden muss. Mich kotzen solche Frauen einfach nur an. Ihnen geht es nicht um Liebe, sondern nur ums Geld und um nichts anderes.

Um die Sache abzukürzen. Ich sagte meiner Bekannten, dass ich alte Frauen überhaupt nicht mag und wenn ich schon eine Frau in meiner Nähe ertragen muss, dann bitte jung und ausgestattet mit dicken Titten. Das mir zugedachte alte Vieh brauche ich wirklich nicht. Und was soll ich mit einer Thailänderin? Meine letzte Ehefrau war Asiatin, eine nutzlose Filipina in meinem Alter. Nach meiner damaligen Logik habe ich mir bewusst ein altes Leder ausgesucht in der Hoffnung, dass dies auf die Beziehung eine stabilisierende Wirkung hat. Was für ein Schwachsinn. Eine Frau kann nicht jung genug sein, aber noch besser ist es, keine Frau zu haben.

Gerade klingelte mein Telefon und ein Bekannter war an der Strippe. Natürlich vom Bau. Er hat sich alle meine Videos angesehen und meinte er weiß nun Bescheid, was passiert, wenn er oder seine Alte den Hasenfuß macht. Ja, das weiß ich auch, für mich ist das aber nichts Neues. Er schien bester Laune zu sein und die versaute ich ihm gerne ein wenig. Er flog mit seiner Ehefrau nach Ägypten. In der Holzklasse, zu mehr reicht es nicht. So plauderte ich über die Vorzüge der Businessklasse, berichtete von meinen ausgiebigen Shoppingtouren und schilderte detailliert, was ich mir alles gekauft habe. Nur für mich und nichts musste ich teilen. Etwas betrübt meinte mein Kumpel, dass sein verdienter Euro nur 50 Cent wert sei. Unsinn sagte ich. Maximal 30 Cent und keinen Cent mehr. Die Verabschiedung war dann doch etwas kühl, während seine Alte im Hintergrund rief, dass er zu ihr kommen soll. Ich schob noch nach, dass er sich abends sicher wie ein Hund eingerollt vors Bett legen muss. Er wird so schnell nicht wieder anrufen.

Solche und ähnliche Geschichten erlebe ich fast täglich. Ehemänner rufen mich nur an, wenn sie etwas von mir wollen, aber Zeit für mich haben sie nie. Sie dürfen mit mir nicht Essen gehen und auch von einer Einladung zu ihnen nach Hause kann ich nur träumen. Die Herrin des Hauses will mich auf gar keinen Fall sehen. Ich sei der denkbar schlechteste Umgang für jeden Ehemann. Ein Hausverbot habe ich zwar noch nicht bekommen, aber ein verpudelter und weichgespülter Ehemann, der sich mit mir abgibt, hat danach mindestens zwei Wochen das größte Theater mit seiner allerliebsten Gattin.

Als ich das letzte Mal bei einer Familie eingeladen war, konnte ich die Qualität des Abendmahls nicht unkommentiert lassen. Mein Urteil war vernichtend, aber ehrlich. Nudeln an Bolognese Sauce, praktisch ohne Hack, das ist nicht mein Ding. Da kriegt sogar meine Hündin deutlich besseres Essen. Zum Dank für meine ehrliche Kritik bekam ich nie mehr eine Einladung. Den Ehemann bedaure ich nicht, immerhin er hat sein Schicksal selbst gewählt. Eigentlich machen mich solche Besuche glücklich. Das Elend anderer baut mich unheimlich auf und zeigt mir, dass ich alles richtig gemacht habe.

Ich kann meine dumme Schnauze grundsätzlich nicht halten. Als ich meinen Füller mit roter Tinte nachfüllte, waren meine Finger davon eingesaut. Dumm gelaufen. Als ich dann in den Supermarkt ging und einige Paprika kaufte, musste ich der Kassiererin meine roten Fingerchen zeigen mit der Bemerkung, dass ich sicherlich nicht sagen muss, wo die vor einer Stunde drinsteckten. Die Kassiererin bekam eine rote Birne, der Mann hinter mir lachte und ich erfreute mich an meinem schmutzigen Witz. Was mich immer wieder erschreckt ist die Tatsache, dass mir dieser Unsinn einfach so aus dem Mund sprudelt. Im privaten Leben bin ich ganz ich selbst.

Ich möchte nicht schon wieder über die unzähligen Vorzüge des Lebens als Freier Mann berichten, aber Fakt ist doch eins. Geld ist extrem wichtig im Leben und ohne Frau ist die Geldbörse immer richtig fett. Da ist alles drin. Sei es der Langstreckenflug in der Businessklasse oder hochwertige Haushaltsgeräte, die einem das Leben unheimlich erleichtern. Gut, das „oder“ war jetzt gelogen. Ein Freier Mann genießt beides, für ihn gibt es kein entweder oder. Alles was man haben möchte, das hat man eben.

Zu meinem Leben als Freier Mann gehört auch die in wenigen Wochen beginnende Campingsaison. Da wird mein frisch polierter 71er Shiguli aus der Garage geholt, der 35 Jahre alte Wohnwagen Qek junior angekoppelt, das Hündchen eingesackt und los geht es. Das nenne ich Freiheit. Im Übrigen sehen der Shiguli und der Qek aus wie frisch aus dem Laden. Alles im Originalzustand und praktisch wie neu. Da schwelge ich in der Vergangenheit, denn ich liebe meine Heimat, die Deutsche Demokratische Republik.

Als Freier Mann könnte ich einige Frauen durchnageln, aber ich sehe darin einfach keinen Sinn mehr. Zudem habe ich keinen Bock, Sexarbeit zu leisten. Mir ist meine knappe Freizeit einfach zu kostbar und ich verbringe sie am liebsten alleine. Da kann ich wunderbar nachdenken und weitere erfolgreiche Unternehmungen planen. So habe ich alle meine Ziele erreicht, immer ohne Frau.

.

Der freie Mann

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 23. Mai 2018 von hubert wenzl in Erotik, Uncategorized

Getaggt mit

Der attraktive Mann   Leave a comment

.

Wenn Frauen ehrlich sind, dann müssen sie zugeben, dass sie beim Mann Zeugungskraft und Stärke suchen, denn ein Mann muss seine Kinder nicht nur zeugen, sondern später auch beschützen können. Auch die Bildung wird von ihnen geschätzt, denn diese sichert Wohlstand. Die sogenannten „inneren Werte“ kommen erst sehr viel später dran.
Der Sexualmediziner Dr. Georg Pfau weiß das, weil er diese Gebiete berufsmäßig behandelt. Dazu gehört auch zwangsweise, dass er sich auch bei Frauen auskennen muss. Denn welche angemessenen und guten Ratschläge könnte er sonst Männern geben?

Aus maennerarzt-linz.at

Als Autor dieser Hompage vertrete ich die Meinung, dass die äusserliche Schönheit eines Mannes einzig in seinem Körper liegen kann. Frauen mögen alle möglichen Accessoirs verwenden um sich zu attraktivieren, wie zum Beispiel Schmuck, Schminke oder Kleidung. Das Kapital der Männer hingegen ist ein schöner Körper, er erweckt das Interesse der Frauen und gibt den Männern das Selbstbewusstsein, das sie im Umgang mit den Frauen brauchen.

Die „inneren“ Werte sind Bildung und Charakter….frei nach dem Motto:

OPTIK ENTSCHEIDET, WER ZUSAMMENKOMMT, CHARAKTER ENTSCHEIDET, WER ZUSAMMEN BLEIBT!

DER ATTRAKTIVE MANN

Dass die Frauen als das „schöne Geschlecht“ gelten, verdanken sie dem Umstand, dass wir in einer Männerwelt leben. Mit dem auflebenden Feminismus könnte sich das ändern!? „Starke“ Frauen, wie zum Beispiel Madonna, suchen ihre Lover nach ähnlichen – sexistischen – Mustern wie sich Männer ihre „Gespielinnen“ suchen. Die inneren Werte spielen hier eine untergeordnete Rolle, das beweist die Kurzfristigkeit dieser Beziehungen. Das dominierende Geschlecht bestimmt, wer und was als schön zu gelten hat.

.

bildschirmfoto202011-10-1520um2023-43-24

Dieses Bild zeigt den Rücken Davids, einer Skulptur Michelangelo Buonarottis. Er hatte seine Vorstellung von schönen Männern….

.

Über Männerschönheit zu schreiben ist grundsätzlich ein heißes Eisen, noch dazu für einen Mann. Doch Männern jede Aesthetik zu verweigern, würde bedeuten, den Frauen den guten Geschmack abzusprechen. Sind es nicht die Frauen, die in den Männern das attraktive Geschlecht suchen und auch finden? „Attraktiv“ zu sein heißt wörtlich übersetzt „anziehend“  zu sein. Männer wollen „anziehend“ sein …; – für die Frauen! Der Hintergedanke ist wie immer der Wunsch nach Sexualität. Das liegt in unseren Genen, die Fortpflanzung ist unser Sinnen und Trachten und der Wunsch nach Attraktivität zielt darauf ab.

Die Schönheit der Frauen und die Attraktivität der Männer haben denselben Hintergrund: der Wunsch Aufmerksamkeit zu erregen! Während die Männer an einer Frau die Fruchtbarkeitssymbole attraktiv finden, die Brust und das weibliche Becken, das auf Gebärfreudigkeit schließen lässt, suchen die Frauen bei den Männern Zeugungskraft und Stärke, denn ein Mann muss seine Kinder nicht nur zeugen, sondern später auch beschützen können.

Männer wirken also auf Frauen „anziehend“, wenn sie Potenz und Verteidigungsbereitschaft vermuten lassen. Das steht fest!

Zum ersten ist ein attraktiver Mann vorzüglich gebildet. Die Bildung ist der Schlüssel zu einem guten Job, der „seiner“ Familie den Wohlstand sichert. Ein sportlicher Körper lässt Frauenherzen höher schlagen und „ihre“ Lust erwachen. Beides gemeinsam ist der Schlüssel zum Erfolg bei den meisten Frauen.

Untrainierte Männer behaupten, Frauen käme es nur auf die „inneren“ Werte an, doch das entpuppte sich als Irrglauben, lanciert durch Männer die sich auf ihre inneren Werte beschränken müssen, weil sie über äußere nicht verfügen. Es sind die breiten Schultern, die schmale Taille, das kantige Gesicht und – zum Trotz aller gegenteiliger Behauptungen – die deutlich erkennbaren Konturen im Schritt, die Frauenherzen höher schlagen lassen, vor allem in den paar Tagen vor dem Eisprung. Denn da, in dieser kurzen Zeit des Zyklus, verfügen Frauen über eine den Männern ähnliche Lust zum Sex, da suchen sie bewusst Kontakte zu Männern, gehen keinem Flirt aus dem Wege, suchen nach dem Latin-Lover, den Erzeuger ihrer Kinder… während der Erhalter zu Hause an seinem Bier nuckelt und sein Wohlstandsbäuchlein pflegt.

Es bleibt dabei, der einzige Schmuck eines Mannes bleibt sein scharfer Geist und sein trainierter Körper. Nur so hat ein Mann das Selbstvertrauen, das er braucht  im Umgang mit den Frauen.

Training ist Attraktivität, Attraktivität ist Sexualität, Sexualität ist Beziehung, Beziehung ist Lebensglück.

So einfach ist das. Und: es lohnt sich daran zu arbeiten!

MÄNNERSCHMUCK…?

Der einzige Schmuck des Mannes ist sein Ehering und eine schöne Uhr. Alles andere ist einfach schon zu viel. Das Ketterl um den Hals mag ja noch der Großmutter zu Ehren getragen werden, aber das Armbändchen…? – geht nun mal gar nicht.

Die schöne Uhr hingege ist ein sehr eindrucksvoller Beweis für Geschmack und finanzielles Pouvoir. Aber Vorsicht, auch hier gibt es Fauxpas! Die Uhr soll die eines Mannes sein. Sie besitzt ausgefeilte technik und schlichtes Äusseres. Wenn es schon eine goldene Uhr sein muss, dann aber bitte nicht mit Diamantenbesatz. Das wäre nun wirklich zu viel des Guten!

PIERCINGS und TÄTOWIERUNGEN

…sind inzwischen zwar gesellschaftsfähig geworden, haben aber immer noch den Touch des Verruchten. Gerade deshalb können Piercings oder Tätowierungen bei Männern durchaus sexy sein.

.

Einen Fauxpas der Superklasse hat sich dieser Mann geleistet….

Man achte auf das Motiv…es muss ja nicht der Name der Verflossenen sein wie auf dem nebenstehenden Bild…und auch darauf WO man es anbringen lässt. Kluge Männer lassen Tätowierungen und Piercings nur an jenen Stellen anbringen, wo sie im Businessoutfit nicht gesehen werden können. Schliesslich dienen sie ja der sexuellen Attraktivierung und so etwas hat im Job nichts verloren.

Absolute No-Goes sind daher: Tätowierungen an Händen oder Unterarmen (die würde man beim kurzen Shirt ja sehen!) oder Flinserl. Das Flinserl oder ein Ohrring ist der absolute Supergau für den Mann. Das ist wirklich schon von gestern und hat in der Welt der Männer nichts mehr verloren.

.

Hier weiterlesen:

Der attraktive Mann

.

Gruß Hubert

 

 

Lamborghini   Leave a comment

.

Ich fahre mit diesem Lamborghini auf einem Autobahnabschnitt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung (in Deutschland, in Italien geht das nicht) und werde alle Limits, alle Tabus brechen – das ist dann MEIN Orgasmus. Was soll’s wenn’s die letzte Fahrt war. Blutjung bin ich ja nicht mehr – und die beste Zeit liegt schon eine Weile hinter mir. Was kann schöner sein als der Tod im Orgasmus. Und schöne Grüße auch an alle denen ich zumindest nicht unsympathisch war.

.

best-of-wa-livigno-2016-0317_l

Ein Rennrad-Leibchen von mir ist gelb und mein Lamborghini auch.

.

Jetzt wird es dramatisch und theatralisch 😉

.

Spiel mir das Lied vom Tod Soundtrack

.

.

.
Gruß hu hu huby

Veröffentlicht 6. August 2017 von hubert wenzl in Erotik, Uncategorized

Getaggt mit , ,

Tabuzone Sexualität   5 comments

.

Hier ein Artikel von Gabriele Kuhn, die eine Kolumne über „Sex in der Freizeit“ im Kurier (österreichische Zeitschrift) schreibt. Ich finde sie behandelt diese Tabuzone gut.

.

Wenn’s läuft, dann läuft’s – aber was passiert, wenn es nicht läuft? Über sexuelle Probleme wird gerne geschwiegen. Ebenfalls geschwiegen wird, wenn die Lust auf die Last des Krankseins trifft. Dabei ist ein Drittel der Österreicher chronisch krank – und daher betroffen. Höchste Zeit, aus der Tabuzone eine Komfortzone zu machen.

Reden wir über Sex. Das sagt sich  sehr geschmeidig dahin. Doch was geschieht? Wenn es ernst wird, sagt keiner was. Vor allem wenn’s nicht mehr wie geschmiert läuft, also Probleme auftauchen, gilt die Devise:
Augen zu. Ohren zu. Mund zu.

Er kriegt ihn nicht mehr hoch? Sie hat eine trockene Vagina? Sex im Alter? Der Sex tut weh? Ganz ehrlich: Lieber nicht darüber reden! Das wird schon wieder.  Ganz heikel wird’s, wenn die Begriffe „Sex“ und „Krankheit“ aufeinander treffen. Geht gar nicht. Wo doch Sex  in den meisten Köpfen für jugendliche Elastizität, Leichtigkeit, Selbstverständnis steht. Für ein „alles geht“.  Und natürlich, bis zu einem gewissen Grad, für Perfektion und die Fähigkeit zu „performen“. Sex, I can – das ist das Branding all jener, die – als Teil der Optimierungsgesellschaft – etwas leisten können. Denn auch eine richtig harte Erektion wird als Leistung empfunden. Und die Orgasmusfähigkeit  auch – deshalb gibt’s  ja die Orgasmuslüge überhaupt. Wer all das „kann“,  gehört dazu. Das gilt, so lange man möglichst jung, maximal fit und schön ist.

Außerdem ist Sex stets mit der fatalen Illusion von Allzeit-Sexyness verbunden. So, als würde auf immer und ewig immer alles so weitergehen. Forever young, forever geil. Niemals wird was schieflaufen, niemand wird altern, kränkeln, weich und schlapp werden. Und in Wirklichkeit? Alles anderes. Ein Drittel der Österreicher ist laut Statistik Austria chronisch krank. Diese Menschen haben Diabetes, Depressionen, Herz-Kreislauferkrankungen oder eben Krebs. Jedes dieser Leiden hat enormen Einfluss auf die sexuelle Gefühle, auf die erwähnte „Performance“.

Da ist dann eben nichts mehr so, wie es einmal war – das macht sehr viel mit den Betroffenen und deren Beziehungen. Der Selbstwert sinkt, im Mittelpunkt steht dann Leiden statt Lust. Damit verbunden geht das Vertrauen in die eigene Fähigkeit als  sexuelles Wesen weitgehend verloren. Außerdem ist  Sexualität ein höchst komplexes Zusammenspiel diverser Faktoren, deshalb ist sie so anfällig. Da kippt leicht was, aber dieses Kippen ist zutiefst menschlich.

Nur so: 46 Prozent aller Frauen und 39 Prozent aller Männer haben in ihrem Leben, zumindest vorübergehend, sexuelle Probleme, weiß die Sexualmedizinerin Elia Bragagna. Doch nur rund zehn Prozent dieser Menschen werden von ihren Ärzten zu ihrer sexuellen Gesundheit befragt. Ob Patient oder Arzt: Da gibt’s eine  Tabuzone; Motto:  Nichts sagen, nichts fragen, ähem und na ja. Eh alles soweit ok. (Patient). Na dann, alles Gute, bis zum nächsten Termin (Arzt). Das muss anders werden, dringend.  Was es dafür braucht, wurde nun bei einer Tagung des Bundesministeriums für Gesundheit diskutiert. Keine starre Routine und „nette“ Gespräche etwa, sondern offene und gute Gesprächsführung. Ein Setting von Offenheit bei gleichzeitiger Diskretion.   Da braucht’s Zeit, Bewusstsein, Einfühlungsvermögen.

Aber vermutlich fängt das  alles ja schon  viel früher an: Einerseits im Medizinstudium, wo angehende Ärzte lernen, auf gleicher Augenhöhe und mit Anteilnahme zu kommunizieren. Und andererseits beim aufgeklärten jungen Menschen, der den Mut hat, seine Sexualität angstfrei anzusprechen. Reden wir über Sex. Aber offen – und ehrlich.

25.06.2016
.
.

Tabuzone Sexualität

.
.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. September 2016 von hubert wenzl in Erotik, Uncategorized

Getaggt mit , , ,

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»   Leave a comment

.

Recht interessante Untersuchung einer Sexualtherapeutin warum und zu welchem Prozentsatz Männer ins Bordell gehen. Die Alt-Feministin Alice Schwarzer möchte das ja verboten wissen. Ich möchte nur wissen was sie das als Lesbierin angeht.

Sie käme ja auch auf ihre Kosten, vielleicht hier 😉
http://lesben.sexbilder-unzensiert.net/01-ficken-mit-umschnalldildo/

Aber wieder zum Ernst des Lebens, zurück zu den Freiern und Prostituierten.

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

Interview: Reto Hunziker. Aktualisiert am 27.04.2010

.

In der Schweiz gibt es rund 10’000 Prostituierte. Mehr als jeder zweite Mann soll schon einmal deren Dienste in Anspruch genommen haben. Die Sexologin Esther Elisabeth Schütz findet daran nichts Schlimmes.

.

Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.

Müssen nicht lange auf Freier warten: Prostituierte in einem Berliner Bordell.
Bild: Keystone

.

«Wer hat es nicht schon getan?», fragt sich die Sexologin Esther Elisabeth Schütz. Sie ist Leiterin des Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapie in Uster und arbeitet seit Jahren als Sexualtherapeutin. (Bild: TA)

.

Frau Schütz, welche Merkmale haben Freier gemeinsam?

Es sind Männer. Und sie haben häufig eine starke Libido.

Das ist alles?
Im Prinzip ja. Ich bin schon lange als Sexualtherapeutin tätig und mit der Thematik gut vertraut. Dass ein Mann zu einer Prostituierten geht, kann immer vorkommen, unabhängig von Schicht, Bildung, Aussehen oder Alter.

Haben Freier nicht gewisse Charaktereigenschaften gemein?
Nein. Die einen zahlen nun mal für Sex, die anderen nicht. Jene, die zahlen, machen es sich womöglich etwas einfacher: Gegen Geld bekommen sie Sex, ohne etwas Weiteres dafür tun zu müssen. Es kann sein, dass einigen unter ihnen die nötige Verführungskompetenz fehlt, um mit geringem Aufwand im Ausgang eine Frau für einen One-Night-Stand zu gewinnen. Bei einer Prostituierten sind sie sicher, dass diese nicht noch mehr von ihnen will.

Schätzungsweise 70 Prozent aller Männer sollen einmal in ihrem Leben die Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen haben.
Diese Zahl erachte ich als realistisch. Ich frage mich manchmal eher, welche Männer das nicht schon getan haben. Und: Wie viel beichten es?

Sie sind erstaunt, dass nicht jeder ins Bordell geht?
Wenn man so will, ja. Theoretisch könnte das – aufgrund seines Mannseins – jeder tun. Gut, einer kann vielleicht seine Libido besser regulieren als der andere. Aber die Fantasie, mit einer fremden Frau zu schlafen, hat doch jeder.

Was suchen Männer bei Prostituierten? Das, was sie zu Hause nicht kriegen?
Das kann sein. Manche Männer empfinden das Vorspiel mit ihrer Partnerin als anstrengend. Eine Prostituierte geht ohne eigene Ansprüche auf ihre sexuellen Wünsche ein. Viele suchen die Spannung des Augenblicks, des Nichtvorhersagbaren, des Fremden, das sie als Erregungsquelle nutzen.

Ist die Hemmschwelle gesunken, eine Prostituierte aufzusuchen?
Nicht dass ich wüsste. Das ist doch seit eh und je so. Vielleicht hat die Bevölkerung zugenommen. Auch, dass der Strassenstrich in die Agglomerationen abwandert, kann etwas ausgelöst haben. Die geografische Distanz ist kleiner geworden. Zudem inspiriert die Vielfalt der sexuellen Angebote.

Kann man da noch von einem Tabu sprechen?
Ich habe in den Jahren als Sexualtherapeutin viel Verständnis dafür entwickelt, wie Menschen ihre Sexualität gestalten. Alle suchen das Glück in der Liebe und in der Sexualität. Es ist verständlich, dass es für eine Frau eine Riesengeschichte ist, wenn sie erfährt, dass ihr Mann ein Bordell besucht hat. Eine mögliche Hauptsorge der Frauen ist: Schützen sich die Männer und übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Partnerin?

Es ist also verständlich, wenn ein Mann in ein Bordell geht, er soll es aber ja nicht beichten?
Er muss es mit sich verantworten können. Und er muss sich vor allem vor einer Ansteckung schützen. Ich habe mit Klienten in der Sexualtherapie schon Riesendramen erlebt, weil der Mann zu Hause erzählt hat, dass er einmal fremdgegangen ist. Die darauffolgende Krise konnte schon mal zwei Jahre dauern. Da muss man sich fragen: Soll ich es beichten und das Drama überstehen oder besser schweigen und die Energie in die Liebesbeziehung investieren? Wenn ein Mann häufig ein Bordell besucht, ist das etwas anderes, dann stimmt in der Beziehung auf der sexuellen Ebene logischerweise etwas nicht.

Wann kann es ratsam sein, ein Bordell zu besuchen?
Ich habe das zwar noch nie jemandem geraten. Aber ich rege das Gespräch auf dieser Ebene an. Etwa wenn ein 40-Jähriger Mann noch nie mit einer Frau geschlafen und deswegen einen unheimlichen «Knorz» hat.

Das kann helfen?
Es kann ihm das Selbstverständnis geben, dass er funktioniert.

Egal, wohin er geht?
Nein, im Gegenteil, selbstbewusste Männer wählen immer!

Worauf sollten sie achten?
Für mich als Sexologin wäre eine gute Adresse eine, welche garantiert, dass die Prostituierten sich schützen und sich regelmässig medizinisch untersuchen lassen. Und wo sie zu kontrollierten guten Bedingungen arbeiten können. Arbeitsbedingungen, welche sie vor Gewalt und Ausbeutung schützen. Beim Kauf von Bananen garantiert Havelar, dass die Arbeiter zu fairen Bedingungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ein Label für Fair-Trade-Sex könnte ebenso gute Arbeitsbedingungen für Prostituierte sichern.

Nicht selten schenkt der Vater seinem 18-jährigen Sohn einen Besuch im Bordell.
Es liegt nicht am Vater, den Sohn in die Sexualität einzuführen. Die Sexualität führt in die Ablösung und die Autonomie. Deshalb ist es Sache des Sohnes, wie und mit wem er seine Sexualität lebt.

Was, wenn junge Männer sich nicht trauen, eine Frau anzusprechen?
Das ist tatsächlich ein neues Phänomen, es kommen zunehmend junge Männer zu mir in die Sexualtherapie, um die 18 Jahre alt, die zwar sehr einfühlsam sind, aber sich nicht mehr trauen, eine Frau anzusprechen oder bereits Erektionsprobleme haben. Da frage ich mich, inwieweit Mütter und Väter ihre Söhne in der Kindheit genug in ihren Fähigkeiten unterstützt haben, ihre männliche Potenz zu entwickeln.

Kommt es vor, dass sich ein Freier in eine Prostituierte verliebt?
Das dürfte die Ausnahme sein. Der Geschäfts-Charakter sorgt für eine gewisse Abgrenzung. Es gibt Freier, die immer zur gleichen Dirne gehen. Manchmal kommt es neben dem Sex sogar zu einem guten Gespräch wie mir manche Klienten erzählen. (baz.ch/Newsnet)

 

«Ich frage mich eher: Welcher Mann geht nicht ins Bordell?»

 

Gruß Hubert

Kellogg’s und die Vorhaut   1 comment

.

Jeder kennt Kelloggs Cornflakes, aber kaum jemand weiß, dass der puritanische Harvey Kellogg, der Erfinder der Kelloggs Cornflakes ein glühender Vorkämpfer gegen die Masturbation und andere „sexuelle Wollüste“ 😉 war.

„Wollust (lateinisch voluptas) ist eine sinnliche, sexuelle Begierde und Lust, die bei sexueller Aktivität, der Befriedigung oder bei sexuellen Phantasien erlebt wird. Wollust schließt das aktive Handeln zur Steigerung der sexuellen Befriedigung ein.

Wollust beschreibt das Kultivieren einer Empfindung, die als drängend und lustvoll gilt, früher auch als ruchlos und frevelhaft. Wollust ist nicht nur körperliches Verlangen, sondern setzt auch erotische Fantasien frei. Hinter der Wollust stehen mit den damit verbundenen Fantasien starke Triebkräfte und Verlockungen. In diesem Sinne ist ein Gegenbegriff die Frigidität.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Wollust


 

Georg Hoffmann-Ostenhof Kellogg’s und die Vorhaut.

.

Nun zur Beschneidung: Kellogg ist nicht nur als Reformator des Frühstücks in die Geschichte eingegangen. Der Asket – er selbst soll zeitlebens sexuell enthaltsam gelebt haben – beschränkte sich keineswegs auf Diätvorschriften.
.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wütete ein obsessiver Kampf gegen die Masturbation. Diese inzwischen als universelle und harmlose, wenn nicht sogar gesundheitlich positiv erkannte Aktivität wurde dämonisiert: Sie führe direkt zu Neurosen und Psychosen, zu Rückenmarkschwund und allen erdenklichen todbringenden Leiden.

.
Kellogg war nun nicht der erste und einzige, wohl aber der einflussreichste Propagandist der Beschneidung. Die Vorhaut sei der Quell allen Übels, meinte er. Dieses kleine Hautstück verleite die Buben dazu, an sich herumzuspielen und so die Möglichkeit zu entdecken, sich selbst ganz autonom Lust zu verschaffen – eine Betätigung, die der Adventisten-Doktor als des Teufels ansah. Und so schrieb er: Die sicherste Methode, kleinen Buben die Selbstbefriedigung auszutreiben, sei die Beschneidung: „Dabei sollte die Operation ohne Anästhesie durchgeführt werden, da der kurze Schmerz eine segensreiche Auswirkung auf den Geisteszustand des Jungen haben kann – speziell, wenn die Operation mit der Idee der Bestrafung verbunden wird.“

.

Auch damit war Kellogg überaus erfolgreich. Außer den Muslimen und Juden, die seit jeher aus religiös-archaischen Gründen die Eichel ihrer männlichen Kinder mittels eines Schnittes freilegten, war 1870 noch kaum ein US-Bürger beschnitten. Die immer verrückter werdende Angst vor dem „Laster“ der Masturbation war nun die größte treibende Kraft hinter der zunehmenden und routinemäßigen Beschneidung von Buben.

.

Die hygienischen und gesundheitlichen „Gründe“ für diese Operation waren zumeist nachgeschobene Rationalisierungen. Der lustmindernde Effekt der Beschneidung blieb bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Argumente für diesen medizinisch unnötigen Eingriff.
1970 sollen in den USA bis zu 90 Prozent der städtischen Bevölkerung beschnitten gewesen sein – in anderen protestantischen und angelsächsischen Ländern wie Australien, England und Kanada war der Prozentsatz ähnlich hoch. Seit damals aber ist die Entwicklung rückläufig. Heute sind nur mehr etwa die Hälfte der amerikanischen Männer beschnitten. Die Ursache dafür ist offensichtlich. Dass Masturbation gesundheitsschädlich sei, glaubt inzwischen niemand mehr. Und die sexuelle Liberalisierung hat die Selbstbefriedigung inzwischen weitgehend rehabilitiert.
.
Das ist die skurrile Geschichte der nichtreligiösen Beschneidung. Und was bringt diese in der nicht enden wollenden Sommerdebatte über Fluch und Segen der Vorhaut? Zunächst nicht sehr viel. Alle Argumente – sowohl die guten wie auch die von Vorurteilen geleiteten – sind bereits gefallen.

Fest steht jedenfalls: Die Beschneidung hält so wenig die Menschen vom Masturbieren ab, wie die Cornflakes die geschlechtliche Begehrlichkeit einzudämmen in der Lage waren. Onaniert wird immer und überall.
.
Die Beschneidung mag nun eine Körperverletzung sein. Deren traumatisierende Wirkung scheint jedoch weitgehend überschätzt zu werden. Der wütende Kampf gegen die Sünde der „Selbstbefleckung“ dürfte bisher mehr seelischen Schaden angerichtet haben als die Beschneidung. Diese zu verbieten wäre natürlich gefährlicher Unsinn. Der Wert der Religionsfreiheit muss Vorrang haben. (Anmerkung: bei diesem Absatz widerspreche ich dem Autor, die Körperverletzung steht für mich  höher und VOR der Religionsfreiheit. Keine Zugeständnisse hier an Juden und Muslime).

Die Religionen aber, welche sie zu einem wichtigen Teil ihrer Identität erklären, sind auf sich zurückgeworfen. Hygienische und gesundheitliche Argumente ziehen immer weniger. Man muss schon fest daran glauben, dass Gott wirklich will, dass dem männlichen Nachwuchs mit dem Messer zu Leibe gerückt wird.

 

http://www.profil.at/articles/1231/572/337061/georg-hoffmann-ostenhof-kellogg-s-vorhaut

 

————-

 

Hier noch eine fundamentalistische Tante, die ihren Sohn beschneiden lassen möchte, damit er nicht exzessiv onaniert.
 

Unfassbar: Mutter möchte Ihren Sohn der Lust berauben!

Lehnen Sie sich zurück, halten Sie sich fest und lassen Sie die folgende Email auf sich wirken. Ich habe Sie aus einem Internetforum herauskopiert. Sie stellt einen unfassbaren Übergriff einer Mutter auf die Sexualität des Sohnes dar. Sie möchte ihn auf Rat einer Ärztin beschneiden lassen um seine Lust auf Masturbation zu behindern. Meiner Meinung nach handelt es sich hier um den strafrechtlichen Tatbestand der vorsätzliche Körperverletzung!

.

.

.

.

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/beschneidung–warum/nicht-zu-glauben/

 

Gruß Hubert

Pornos: SPIEGEL-Titelstory widerlegt Alice Schwarzer   1 comment

.

Von den Freunden der Pornographie scheint wesentlich weniger Gewalt auszugehen als von ihren Gegnern. Durch die beklagte „Pornifizierung“ gibt es ein Absinken von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt – und nicht eine Steigerung wie von Feministinnen behauptet. Aber die behaupten ja oft etwas ohne Belege dafür zu liefern.

 

Porno_Spiegel

 

Marco Evers Titelgeschichte der SPIEGEL-Ausgabe von morgen  (Anmerkung Hubert: am 07.04.2014) zum Thema Pornographie verwendet als Aufhänger einen Text Alice Schwarzers. Die versucht sich mittlerweile als Briefkastentante und gibt ihren Leserinnen dabei Ratschläge zur Lebensführung, die ordentlich mit radikalfeministischer Ideologie aufgeladen sind. So etwa der 32jährigen Ingenieurin Maren, die Schwarzer hilflos anschrieb, weil sie bei ihrem Freund Pornos entdeckt hatte und nun nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Schwarzers Antwort zitiert der SPIEGEL wie folgt:

Der Konsum von Pornos verändere „zwangsweise auch seinen Blick auf die Frauen – und damit auch auf dich“. Es drohten Auswirkungen „auf eure Sexualität“. Maren, so mahnt Alice Schwarzer, solle sich mal die Freunde ihres Freundes genauer ansehen. „Auf jeden Fall“, schreibt sie, „müsstest du ihn bitten, mit dem Konsum von Pornos aufzuhören.“ Tue er das nicht, „solltest du ihm klarmachen, dass es Konsequenzen fur eure Beziehung hat. Und das solltest du ernst meinen. Deine Alice“.

Zu deutsch: Wenn sich dein Partner nicht meiner Lehre anschließt, dann musst du ihn verlassen. Ekelhaft, aber nicht überraschend.

Genausowenig wie dass auch der aktuelle SPIEGEL über die gegenwärtige Forschungslage zur Pornographie nicht viel anderes zu berichten weiß, als ich bereits 2001 in meinem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ zusammengefasst habe.

„Sollten Deutschlands Frauen Alice Schwarzer folgen und sich wegen der P-Frage von ihren Männern trennen“, heißt es in dem Artikel, „wäre die Nation beziehungstechnisch am Ende.“ Sexualforscher, die zur Untersuchung der Auswirkungen von Pornographie nach jungen Männer als Vergleichsgruppe suchen, die noch nie Pornos geschaut haben, finden solche Männer nicht. Trotzdem gibt es für negative Auswirkungen dieses Genres keine Anhaltspunkte:

Die Ergebnisse der Wissenschaftler sind eindeutig: Ja, Jugendliche beziehen heute ihre sexuelle Bildung zu einem großen Teil aus dem Porno-Internet. (…) Forscher haben sich dieser Frage intensiv angenommen und dabei erkannt, dass von einer generellen Gefährdung durch Pornos nicht auszugehen ist. Weder haben Teenies heute früher Sex, noch treiben sie wildere Spiele als Jugendliche vor 15 Jahren. Der englische „Children’s Commissioner“ hat letztes Jahr einen Report über die bestehende Forschung vorgelegt. Das zentrale Ergebnis: Eine „kausale Beziehung“ zwischen Pornografie und riskantem Verhalten von Jugendlichen „kann nicht nachgewiesen werden“.

Auch andere Mythen der Porno-Hasser entlarvt der aktuelle SPIEGEL als Humbug: So gibt es keine immer wieder herbeifabulierte „Pornosucht“ als anerkannte Störung, und der uralte radikalfeministische Slogan „Pornos sind die Theorie, Vergewaltigung ist die Praxis“ ist immer noch Unfug:

In den westlichen Ländern ist Pornografie seit den siebziger Jahren weithin verfügbar und legal. Die Rate von Vergewaltigungen ist seither nicht gestiegen, sondern gesunken. „Die Zahlen sind eindeutig“, schreibt der australische Medienwissenschaftler Brian McNair im neuen Journal „Porn Studies“.

Nahezu jede Gesellschaft, die von der oft beklagten Pornofizierung betroffen sei, „verzeichnet gleichzeitig ein langsames, aber anhaltendes Absinken von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt“.

Im Verlauf seines Artikels kommt Marco Evers auch auf eine der aktuell angesagtesten Pornodarstellerinnen zu sprechen: die unter dem Künstlernamen „Belle Knox“ auftretende Arzttochter Miriam Weeks, die mit ihren Honoraren (1200 Dollar pro Nachmittag) ihre Ausbildung in Frauenstudien finanzieren möchte und ihren Job als eine Art gelebten Feminismus betrachtet.

Seit ihre wahre Identität bekannt ist, steht Miriam Weeks im Zentrum eines Shitstorms. Feministinnen, Konservative und sittenstrenge Kommilitonen fallen über sie her, Frauen mehr noch als Männer. Sie wird beschimpft als „dumm“, als „Hure“, die vergewaltigt und abgestochen werden müsse.

Von den Freunden der Pornographie scheint wesentlich weniger Gewalt auszugehen als von ihren Gegnern.

 

http://genderama.blogspot.de/?m=0

 

Porno_Jug-forscht

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 6. April 2014 von hubert wenzl in Erotik, Politik

Getaggt mit , , ,

Die Prostitution und die Feministinnen   Leave a comment

Für wie dumm hält man im die Prostituierten aus Osteuropa? Die wissen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, doch ganz genau, warum sie hierher kommen – zum Geldverdienen im Wege der Prostitution.

Hier ein Artikel von cuncti.net

Prostitution, Feministen und der Zwang

von Georg Friedenberger

In den letzten Jahren ist verstärkt zu beobachten, dass Prostitutionsgegner europaweit versuchen, in den einzelnen Staaten generelle Prostitutionsverbote, etwa nach dem Muster Schwedens, durchzusetzen.

Rotlichtmilieu-stub7925
.

An vorderster Front der Prostitutionsgegner stehen dabei die (Radikal-)Feministinnen. Sie fühlen sich durch das sexuelle Angebot anderer Frauen in ihrer eigenen „Menschenwürde“ verletzt, weil hier die wieder einmal ach so bösen Männer die Frauen gegen Geldzahlung zu willenlosen Befehlsempfängerinnen degradierten.

Da Feministinnen den Anspruch haben, immer für alle Frauen zu sprechen, wollen sie auch hier ihre Befindlichkeit auf andere Geschlechtsgenossinnen ausdehnen und die Prostitution verbieten, dies kurioserweise ggf. dadurch, nur den Freier, nicht aber auch die Prostituierte zu kriminalisieren.

Der „offizielle“ Begriff der Prostitution beschreibt zunächst einmal nichts anderes als den Austausch von Bedürfnissen: sexuelle Dienstleistung gegen Bezahlung. Hierfür gibt es auf beiden Seiten offenbar hohen Bedarf. Darüber hinaus gibt es wohl mindestens ebenso viele „inoffizielle“ Prostitution, d.h., in vielen Zweierbeziehungen (natürlich nicht in allen) geht es ebenfalls de facto um Sex gegen Versorgung, Karriere etc. – lediglich das Bezahlen geschieht nicht so offen, und es gibt meist nur einen Zahlmeister.

Moralisieren ist also fehl am Platze, generelle Prostitutionsverbote sind dümmlich und verlogen! Wenn somit erwachsene Menschen sich in dem Austausch Sex gegen Geld einig sind – mit welchem Recht will man das grundsätzlich verbieten? Es gehört zu den Grundrechten, sich sexuell so zu betätigen, wie man das individuell für richtig hält. Generelle Verbote stellen daher nichts anderes dar als die Einschränkung grundlegender Freiheitsrechte.

die-rechte-der-frauen-7r4gfeqwob1283

Um ihr Ziel zu erreichen, sind den Prostitutionsgegnern alle Mittel recht – die Lüge steht, wie so oft beim Feminismus, an erster Stelle. So ist die Behauptung nicht richtig, Prostituierte würden zu reinen Befehlsempfängern degradiert. Sofern es sich nicht um die sehr wenigen Ausnahmefälle tatsächlicher Zwangsprostitution handelt, entscheidet eine Prostituierte frei über ihr jeweiliges Angebot und über ihr Honorar. Die Zahlen von Menschenhandel und Zwangsprostitution, die in vielen Presse- und Funkmedien landauf, landab verbreitet werden, entsprechen nicht entfernt der Realität. Laut UN/EU-„Studien“ (hier wäre zu hinterfragen, wer diese mit welchem gewünschten Ergebnis in Auftrag gegeben hat) gäbe es alleine in Deutschland jährlich 32.800 (!) „Menschenhandel-Opfer“. Laut Kriminalstatistik sind es über die letzten 10 Jahre hinweg jedoch durchschnittlich lediglich 500 bis 600 solcher Verfahren, und davon wiederum nur ca. 150 Fälle mit tatsächlich ausgeübter oder angedrohter Gewalt! Auch im Verhältnis zu anderen Straftatbeständen sind das sehr bescheidene Zahlen. Die Fälle tatsächlicher Verurteilungen liegen entsprechend noch niedriger. Wen aber kümmert hier schon die Wahrheit? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird das „Fehlende“ einfach durch horrende „Dunkelziffern“ aufgefüllt – geht doch so einfach!

Die modernen Märchenerzählungen verlaufen dabei fast immer nach demselben Schema: Es würden v.a. in der Ukraine, in Rumänien und Bulgarien viele Frauen unter dem Vortäuschen guter Anstellungen nach Westeuropa gelockt. Dort würden ihnen dann die Pässe abgenommen, sie würden eingesperrt und eben zur Prostitution gezwungen.

Kaum jemand hinterfragt, wie vieler unbemerkter ausbruchssicherer Gefängnisse es dazu bedürfte, und wozu sich Bordellbetreiber das unter sehr hohe Strafandrohung gestellte Risiko der Zwangsprostitution antun sollten, wenn sich doch ohnehin genug Freiwillige finden! Natürlich wird man immer auch eine dafür sicher gut honorierte „Kronzeugin“ finden, die, jedenfalls angeblich, die schrecklichsten Dinge selbst erlebt hat.

Für wie dumm hält man im Übrigen die Prostituierten aus Osteuropa? Die wissen, von wenigen Ausnahmen wie gesagt abgesehen, doch ganz genau, warum sie hierher kommen – zum Geldverdienen im Wege der Prostitution. Ebenso wenig stellt man sich die eigentlich wichtigste Frage: Kann jemand länger denn allenfalls kurzfristig unter Zwang und damit also gegen den eigenen Willen die Tätigkeit der Prostitution sowohl in psychischer wie in physischer Hinsicht tatsächlich ausüben? Wer z.B. laufend geschlagen wird, zeigt der nicht auch entsprechende äußere Merkmale? Auch die „Freier“ merken doch in aller Regel, ob eine Prostituierte ihre Arbeit freiwillig macht oder nicht – mit der Gefahr für den Bordellbetreiber oder Zuhälter, dies den Strafverfolgungsbehörden zu melden.

Wer sich gegen Prostitution ausspricht, hat natürlich immer offizielle Schulterklopfer auf seiner Seite – egal, ob in Politik oder Medien. Nichts ist leichter als das. Den Mut, sich für Prostitution einzusetzen, finden nur wenige. Es gibt fast nur noch Heilige in diesem Land!

Sonst gibt man sich ja sowas von aufgeklärt und „cool“ (schon in der Grundschule wird über Sexualität informiert) – besonders auch unsere ach so weltoffenen Medien. In Wahrheit zeigen sich aber Spießigkeit und Prüderie in einem längst für überwunden geglaubtem Ausmaß. Beim Thema Prostitution reicht es meist nicht mehr zu einer sachlichen Betrachtung, scheint bei vielen schlicht der Verstand auszusetzen. Man fällt zurück ins Mittelalter oder darunter – meint, neue, moderne Hexenjagden gegen Prostituierte und Freier führen zu müssen.

Dabei ist es Deutschland ohnehin so, dass Prostitution in weiten Bereichen verboten werden kann durch die Ausweisung sog. „Sperrbezirke“ (§ 297 EGStGB) – wovon auch tüchtig Gebrauch gemacht wird! Zuletzt hat man das „Gesetz zur Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von Prostitutionsstätten“ beschlossen, um den behaupteten Gefahren zu wehren. Wegen der seit der grundsätzlichen Legalisierung der Prostitution nicht angestiegenen, sondern, wie oben ausgeführt, eher gesunkenen Kriminalzahlen wäre dieses Gesetz, das den „zuständigen Behörden“ weitestgehende Befugnisse – z.B. jederzeitige, anlasslose Durchsuchungen ohne richterlichen Beschluss – einräumt, nicht erforderlich gewesen. Ohne feministischen Druck und der teils maßlosen medialen Hetze gegen die legalisierte Sexarbeit wäre es sicher nicht zustande gekommen. Das Gesetz intendiert daher in Wahrheit weniger gegen vorgeblichen Menschenhandel und Zwangsprostitution, vielmehr geht es um die politisch beabsichtigte erhebliche Erschwerung der Ausübung der Prostitution selbst.

http://www.cuncti.net/haltbar/530-prostitution-feministen-und-der-zwang

 

Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 5. April 2014 von hubert wenzl in Erotik, Politik

Getaggt mit , ,