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„Unverschämt, was Sie erzählen“: Merkel spricht im ZDF über die Rente – bis eine Zuschauerin die Beherrschung verliert   Leave a comment

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Ich wundere mich schon lange, wie viele Leute sich in Deutschland mit einer so niederen Rente zufrieden geben (Putzfrau bekommt 650 Euro mit 40 Dienstjahren). Da hat die Reinigungsfrau recht, wenn sie sagt, dass es unverständlich, ja unverschämt ist, so wenig Rente für so viele Jahre zu bekommen. Es ließe sich schnell ändern, wenn Deutschland nur wollte. Armes Deutschland!

aus Huffingtonpost.de

  • In der ZDF-Sendung „Klartext“ hat Angela Merkel versucht zu erklären, wie sie mit Altersarmut umgehen will

  • Eine Zuschauerin war damit nicht zufrieden – und rief dazwischen

  • Die Szene seht ihr oben im Video

In der ZDF-Sendung „Klartext“ hat die Frage nach der Rente für eine hitzige Debatte gesorgt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) musste sich sogar anhören, „unverschämt“ zu sein.

Zunächst fragte Petra Vogel aus Bochum, was die Bundesregierung gegen Altersarmut unternehmen wolle. Vogel arbeitet als Reinigungskraft in einem Krankenhaus und engagiert sich in einer Gewerkschaft und in der Linken. Sie werde im Alter nur eine Rente von etwas mehr als 650 Euro bekommen, sagte sie.

Warum gebe es in Deutschland nicht ein Modell wie in Österreich, fragte Vogel die Kanzlerin, wo alle B im Alter habe.

„Das ist eine Unverschämtheit“

Merkel zeigte zwar Verständnis für die Situation von Vogel, eine Lösung dafür hatte sie nicht. ürger in den Rententopf einzahlten – und am Ende jeder mindestens 1000 Euro“Ich glaube, dass das österreichische Rentensystem an dieser Stelle wirklich besser ist“, gab Merkel zu. Und fragte: „Machen Sie noch eine Zusatzversicherung?“

Vogel sagte, sie würde nie einen Riester-Vertrag zur Aufstockung ihrer Rente abschließen. „Da ist nur Riester von reich geworden“, sagte sie.

„Da bin ich anderer Meinung“, gab Merkel zurück. An dieser Stelle rief eine Zuschauerin im Publikum allerdings dazwischen. Zunächst war nicht zu verstehen, was die Frau sagte. Dann brachte ihr ein Assistent im Studio ein Mikrofon.

Und die Frau, die hinter Vogel saß, legte richtig los. „Das ist ein Witz, was Sie erzählen. Ich finde das unverschämt“, sagte die Zuschauerin zu Merkel. Die Bundeskanzlerin wolle die Frau mit einer solchen Antwort abspeisen. Die Altersarmut gebe es ja nach wie vor.

„Armes Deutschland“

2015 waren über 20 Prozent der Menschen im Alter von 55 Jahren und älter in Deutschland von Altersarmut bedroht. Das heißt, sie hatten weniger als 60 Prozent des Durchschnitts in der Bundesrepublik.

Auch Vogel war sauer über die Antwort der Bundeskanzlerin. „Frau Merkel, das ist nicht die Beantwortung meiner Frage. Ich habe Sie gefragt, warum es in Deutschland nicht möglich ist, ein Rentensystem einzuführen, wo die Menschen wenigstens eine Grundrente von 1000 Euro bekommen können. Wo die Menschen nach vierzig Jahren nicht am Bahnhof stehen und Dosen sammeln müssen“, sagte sie.

Letztlich kamen die beiden aneinander nicht näher. Merkel verteidigte die Grundsicherung, die Reinigungskraft war nicht zufrieden.

„Es ist ein Unding, dass die Rentner in einem der reichsten Länder der Welt so behandelt werden“, klagt Frau Vogel. „Armes Deutschland!“

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„Unverschämt, was Sie erzählen“: Merkel spricht im ZDF über die Rente – bis eine Zuschauerin die Beherrschung verliert

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https://www.4shared.com/video/F0kGZV3Kei/Klartext_Eine_Putzfrau_bringt_.html
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und das zu recht, und wiiiiieee!!!

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Gruß Hubert

 

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Veröffentlicht 29. September 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Neoliberalismus – Kapitalismus ohne menschliches Antlitz – Teil 2   Leave a comment

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Hier der zweite Teil über den neoliberalen Kapitalismus aus der ZEIT.

 

Kapitalismus ohne menschliches Antlitz

 

Die für den Laien kaum zu entwirrende Verflechtung von Politik und Wirtschaft macht Chomsky vor allem an Lateinamerika deutlich, dem klassischen „Hinterhof“ US-amerikanischer Wirtschaftspolitik, die – egal, unter welchem Präsidenten – vor rigidesten Maßnahmen bis hin zu Mord nicht zurückscheut. Wenn es um Rohstoffe, Absatzmärkte und Binnenzölle geht, ist Washington wenig heikel: „In Kolumbien, das in den letzten Jahren zu den führenden Empfängern US-amerikanischer Militärhilfe gehörte, wurden die Menschenrechte mit Füßen getreten wie nirgendwo sonst auf der Welt. Angeblich geht es den Vereinigten Staaten um den ,Drogenkrieg‘, aber das ist ein reiner Mythos.“

Das Brisante dieses Essays liegt tatsächlich nicht so sehr im benutzten, vorgeführten und interpretierten Tatsachenmaterial; obwohl es in unserer schlecht informierten Informationsgesellschaft immer wieder frappant ist, mit allerlei Zahlen konfrontiert zu werden: dass die USA seit den sechziger Jahren der Staat sind, der am häufigsten sein Veto in der Uno eingelegt hat, wenn es um internationales Recht, Menschenrechte, Umweltschutz ging – Anfang 1997 zum 71. Mal seit 1967.

Das Brisante liegt vielmehr im Denkangebot. Es gilt ja für jeden von uns, sich versuchsweise zurechtzufinden in einer Welt, in der zwar die Begriffe Kommunikation und Information angebetet werden wie der sprichwörtliche Splitter vom Kreuze Christi – in der aber kaum eine Nachricht überprüfbar ist oder der Überprüfung standhält: ob aus dem Irak- oder dem Balkankrieg, ob über Politikerbestechungen oder präsidentiale Lüge. Die Undurchschaubarkeit unserer gesellschaftlichen Systeme jedoch produziert etwas Verhängnisvolles: Verdruss und Passivität. Da etwa die Angabe: 1971 noch bezogen sich 90 Prozent der internationalen Finanzgeschäfte auf reales Kapital und 10 Prozent auf spekulatives Kapital, 1995 bereits sind umgekehrt 95 Prozent spekulativ, und die täglich hin- und zurückfließende Kapitalmenge beträgt mehr als eine Billion Dollar: Da eine solche Angabe zwar unser Leben bestimmt, aber nicht mehr begreifbar ist – sind wir vom Beteiligten zum Zuschauer geworden. Wir sind nicht mehr Teil, sondern Ersatzteil. Das gute alte Marx-Wort Entfremdung ist aktueller denn je, und eine eigens dazu geschaffene Industrie potenziert sie. Den Umstand, dass für Marketing in Amerika jährlich eine Billiarde Dollar ausgegeben wird, ein Sechstel des US-Bruttosozialprodukts, kommentiert Noam Chomsky: „Diese Kosten sind vielfach steuerabzugsfähig, so daß die Leute für das Privileg, manipuliert zu werden, auch noch bezahlen.“

Der manipulierte Mensch. Man könnte auch sagen: der amputierte; denn Partizipation ist durch Konsumation ersetzt, also Aktivität durch Passivität. 80 Prozent der Amerikaner glauben nicht, dass die Regierung die Interessen des Volkes (vielmehr die der wenigen) vertritt, 80 Prozent halten das Wirtschaftssystem für ungerecht, 70 Prozent meinen, die Wirtschaft übe zu viel Macht über zu viele Bereiche des amerikanischen Lebens aus, und fast 100 Prozent vermissen, dass die Konzerne ihre Gewinne „auch für die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Beschäftigten“ verwenden.

Wir haben es also nicht zu tun mit einem Pamphlet, sondern mit einer – fervent vorgetragenen – Warnung: Wenn das Hauptprodukt des zeitgenössischen Kapitalismus Vereinsamung und Verzagen ist, dann halten wir an einem geschichtlichen Wendepunkt – denn Demokratieverdruss ist der tödlichste Feind der Demokratie. Eigentlich sind wir alle aufgefordert zu fragen, wie wohl eine „postkapitalistische“ Gesellschaftsordnung aussehen könnte. Gewiss, im Augenblick scheint derlei „nicht denkbar“. Aber die Abschaffung der Sklaverei schien auch einmal undenkbar wie die Beendigung der Kolonialherrschaft oder die Gleichberechtigung der Frau. Das Positive an diesem so negativen Buch ist der – von Noam Chomsky so nicht formulierte – Appell: Die Aufgabe des neuen Jahrhunderts ist es, das Undenkbare zu denken.

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Neoliberalismus – Kapitalismus ohne menschliches Antlitz – Teil 2

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Hier erklärt Sahra Wagenknecht auch was Neoliberalismus ist, weil das manche nicht verstehen oder nicht verstehen wollen.

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Wütende Sahra Wagenknecht über Trump , AFD, Krieg und Neoliberalismus: Genial

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Gruß Hubert

Eine Rentnerin (76) wird zu 2.000 Euro Strafe wegen Flaschen sammeln verurteilt   Leave a comment

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Armes Deutschland, in dem Renter dazu gezwungen sind Flaschen zu sammeln um nicht zu verhungern. Deutschland ist derart wirtschaftslastig wie sonst kein Land in Europa. Der Wirtschaft stecken sie das Geld in alle vorhandenen Löcher hinein. Beim Rentner wird dann gespart, dass einem nur mehr die Spucke wegbleiben kann. Ich glaube 43 Prozent vom Durchschnittsgehalt macht die Rente in Deutschland aus. Unglaublich dieser niedere Satz. Da können Deutsche nur träumen von den Renten in Österreich und Italien – natürlich immer die Normalbürger gemeint.

Die Rentnerin soll 2.000 Euro Strafe zahlen wegen angeblichen Hausfriedensbruch. Eine SCHANDE!!! Sie erhielt Hausverbot am Münchner Bahnhof. Typisch deutsch: Gesetz ist Gesetz und wird blind befolgt… ich will jetzt keinen Ausflug in die deutsche Geschichte machen…

Aus der Münchner tz

Rentnerin (76) sammelt Flaschen – Jetzt ist sie vorbestraft

 

Mit Pfandflaschen wollte Anna Leeb ihre Rente aufbessern. Jetzt ist sie vorbestraft.

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Mit Pfandflaschen wollte Anna Leeb ihre Rente aufbessern. Jetzt ist sie vorbestraft. © Oliver Bodmer

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Eine 76-jährige Frau ist jetzt vorbestraft, weil sie am Münchner Hauptbahnhof ihre Rente aufbessern wollte.

München – Das ist doppelt bitter! Anna Leeb hatte sich lange Zeit ihre Rente mit Flaschensammeln am Hauptbahnhof aufgebessert. Vor knapp zwei Jahren wurde der heute 76-Jährigen der kleine Zuverdienst von zwei Bahn-Mitarbeitern untersagt. Die gehbehinderte Rentnerin erhielt Hausverbot. Wegen Hüftproblemen hatte sie jetzt eine Abkürzung durch die Bahnhofshalle nehmen wollen – und nahm gleich noch eine leere Bierflasche mit. Allerdings wurde sie prompt erwischt! Just von den zwei Mitarbeitern, die ihr vor zwei Jahren das Sammeln untersagt hatten.

Die Folge: Ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs. „Die eigentlichen Verbrecher in München finden sie nicht, dann müssen sie jemanden wie mich rupfen“, klagt die Rentnerin. 2000 Euro Geldstrafe soll sie zahlen – und sie ist jetzt vorbestraft!

„Ich bin mit meinem Rollator durch die Bahnhofshalle, kam grad aus dem Krankenhaus, und dann hielten mich die zwei Männer der Bahn auf, haben mich am Arm gepackt, mit dem Rollator aus dem Hauptbahnhof gezerrt, und die Bierflasche musste ich wieder reinwerfen“, erzählt die Rentnerin.

Hausordnung verbietet Flaschensammeln

In München ist Anna Leeb keine Unbekannte: Normalerweise verkauft die Rentnerin entlang der Leopoldstraße bei jedem Wetter und mit ihrem Gehwägelchen das Münchner Stadtmagazin Charity München und hatte damals durch Zufall von dem einfach zugänglichem Geld gehört – so kam sie zum Flaschensammeln. Das Thema Pfandflaschensammeln am Hauptbahnhof bleibt ein Problem, um das sich niemand gerne kümmern möchte. Dabei halfen Anna Leeb vor dem Hausverbot auch viele Mitarbeiter der Bahn. „Es war oft so, dass mich Schaffnerinnen anhielten und mich fragten, ob ich nicht auch noch die Pfandflaschen aus den Zügen hole“, berichtet die geborene Münchnerin. „So hätte doch jeder etwas davon, und ich freue mich.“ Allerdings verbietet die Hausordnung das Flaschensammeln!

Ein Bahn-Sprecher teilt auf tz-Anfrage mit: „Wenn in den Abfallbehältern rumgewühlt wird, dann fällt eine Menge daneben. Sauberkeit ist für unsere Kunden ein wichtiger Punkt. Es geht nicht, dass ein Mülleimer durcheinandergebracht wird.“ Anna Leeb wird auf jeden Fall nichts mehr durcheinanderbringen. Auch wenn das Hausverbot bald ausläuft – der Hauptbahnhof ist für sie tabu! „Das waren jetzt genug Scherereien, der Hauptbahnhof wird mich nie wieder sehen.“

Am Hauptbahnhof gilt das Hausrecht der Deutschen Bahn

Der Hauptbahnhof München unterliegt dem Hausrecht des Unternehmens Deutsche Bahn. Und damit gilt dessen Hausordnung. Die Polizei greift daher nicht ein, wenn Beamte Pfandflaschensammler sehen. Wie am Flughafen München gilt also eine Sonder-Schirmherrschaft. Erst sobald es etwa zu Tätlichkeiten kommt oder zu einem Strafmandat wegen Hausfriedensbruchs, wird die Polizei dazugerufen.

Julia Langhof

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Eine Rentnerin (76) wird zu 2.000 Euro Strafe wegen Flaschen sammeln verurteilt

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Gruß Hubert

 

Florierender Wirtschaftszweig Großwildjagd – ORF Konkret   Leave a comment

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Florierender Wirtschaftszweig Großwildjagd ORF Konkret

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Besonders niederträchtig und ekelhaft ist diese Jagd, weil es eine sogenannte „Gatterjagd“ handelt, das heißt in einem eingezäunten Bereich. Tausende Urlauber und Jäger reisen zum Beispiel nach Südafrika um ihren blutigen Hobby zu frönen.

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 6. September 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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„Das hat mit links nichts zu tun“   4 comments

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Zumindest hat die Polizeit eine Mitschuld an der Eskalation in Hamburg. Ich weiß nicht welche Order die hatten. Wollte man absichtlich provozieren? „Links steht für Gerechtigkeit und Solidarität“ sagte Bartsch… und nicht für Gewalt. Wie auch immer,
hier ein Interview mit Dietmar Bartsch von Die Linke

Aus Tagesschau.de

ARD-Sommerinterview

Schlechte Vorbereitung, heftige Krawalle, dürftige Ergebnisse: So fällt die Bilanz des G20-Gipfels aus Sicht von Dietmar Bartsch aus. Im ARD-Sommerinterview kritisiert er das Mächtigen-Treffen in Hambrug – und spricht über seine Vorstellungen für das Land.

„Wahnsinn“, „inakzeptabel“, „Idioten“. Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat der Linkspartei für die Bundestagswahl, wurde deutlich, als er im ARD-Sommerinterview auf die Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels angesprochen wurde. Demonstrationen gegen das Treffen der Mächtigen in Hamburg seien zwar angemessen gewesen, „aber alles was Gewalt betrifft, was Militanz betrifft, das verurteilen wir als Linke“.

Es ist eine Position, die nicht ganz unumstritten im linken Lager ist. Mehrere Politiker der Linkspartei hatten in den vergangenen Tagen nahe gelegt, die Polizei sei für die Eskalation der Situation in Hamburg zumindest mitverantwortlich. Der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken schrieb mit Blick auf den Einsatz der Sicherheitskräfte von einer „Provokation“, Parteichefin Katja Kipping teilte bereits am Donnerstag auf Facebook mit: „Die Polizeiführung hat alles getan, um jene Bilder zu erzeugen, mit denen sie im Vorhinein ihren martialischen Einsatz und die maßlose Einschränkung des Demonstrationsrechtes gerechtfertigt hat.“

„Völlig falsch angegangen“

Mit dieser Schuldzuweisung konfrontiert wog Bartsch ab. „Fakt ist, dass Polizistinnen und Polizisten dort einen super Job gemacht haben. Andere haben zur Eskalation beigetragen“, so der Linksfraktionschef. Deshalb sei eine weitere Aufarbeitung nötig.

Kritik übte er hingegen an der autonomen „Welcome to Hell“-Demonstration. Diese sei von allen Seiten „völlig falsch angegangen worden“, so Bartsch. „Auch die Polizei hat meines Erachtens dort nicht richtig agiert, denn sonst hätte es dazu nicht kommen dürfen.“

Gleichzeitig wehrte er sich dagegen, ideologisch mit den Gewalttätern in Verbindung gebracht zu werden. „Das hat mit links nichts aber auch gar nichts zu tun“, sagte Bartsch. „Links steht für Gerechtigkeit und Solidarität.“

Höhere Löhne, sichere Rente

Die friedlichen Demonstrationen gegen den G20-Gipfel begrüßte Bartsch hingen. Auch sei das Treffen „ziemlich ergebnislos“ geblieben. So sei es ein Skandal, dass es der Runde nicht gelungen sei, etwa die notwendigen Mittel zusammenzubekommen, um die derzeitige Hungerkatastrophe in einigen afrikanischen Ländern zu bekämpfen. Das Geld, das für die Ausrichtung des Gipfels in Hamburg ausgegeben wurde, wäre dort besser aufgehoben gewesen, sagte er.

Wie man es aus seiner Sicht besser machen könnte, skizzierte Bartsch natürlich auch. Sollte die Linkspartei Teil der nächsten Bundesregierung sein, werde es kein Weiter-So bei den deutschen Rüstungsexporten geben, versprach Bartsch. Zudem werde sich seine Partei für eine gerechtere Umverteilung einsetzen sowie höhere Löhne und eine gesicherte Rente garantieren.

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„Das hat mit links nichts zu tun“

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Aus yahoo.de

G20: Mehrere Journalisten dürfen nicht berichten

Journalistenverbände protestieren dagegen, dass mehreren deutschen Pressevertretern ihre Akkreditierungen für den G20-Gipfel entzogen wurden. Das Vorgehen des Bundeskriminalamtes (BKA) sei «rechtlich äußerst fragwürdig», erklärte die Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalisten-Union (DJU), Cornelia Haß.

Seit Freitag hätten sich mehrere DJU-Mitglieder gemeldet, denen trotz Akkreditierung der Zugang zum Medienzentrum verweigert worden sei.

In allen Fällen sei zur Begründung gesagt worden, es gebe «sicherheitsrelevante Erkenntnisse». Dazu erklärte Haß, es dränge sich «eher der Eindruck auf, dass unliebsame Berichterstattung unterbunden werden soll». Die DJU habe Widerspruch bei den Behörden eingelegt und wolle die Praxis gerichtlich überprüfen lassen.

https://de.nachrichten.yahoo.com/g20-mehrere-journalisten-d%C3%BCrfen-nicht-berichten-180241916.html

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Darunter wurden auch Reporter von «Weser-Kurier» und «Junge Welt» nicht zugelassen.

Hier ein Auszug aus der Jungen Welt, eine sich selbst links nennende überregionale Tageszeitung. (Nicht zu verwechseln mit der „Jungen Freiheit“, die ist rechts).

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„Hamburg empfängt am 7. und 8. Juli 2017 Staatschefs und Vertreter der EU zum G-20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Die Teilnehmer erwartet eine große und kreative Protestbewegung, die die von den kapitalistischen Zentren dominierte Weltordnung in Frage stellt.“

Da Bilder mehr als 1000 Worte sagen…

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zu was diese Bewaffnung? (wenn man dann vor Militanten auf Dächern flüchtet, sich versteckt?)

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ohne Worte… (oder hat May was mit den Bandscheiben? … oder wohin will sie mit ihrem Kopf?) 😉

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Fotos alle von Junge Welt

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https://www.jungewelt.de/#HomeReg

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 9. Juli 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Es gibt doch noch Sklaverei in Deutschland   Leave a comment

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Es muss einen nicht wundern warum Fleisch so billig, viel zu billig ist, wenn man sieht mit welchen Ausbeutermethoden die Fleisch(mafia)Industrie arbeiten lässt. Es muss einem auch nicht wundern warum die Discounter ganz vorne in ihren Werbeprospekten seitenweise Werbung für billiges Fleisch bringen.

Die Arbeiter in diesen Gewerbe kommen meist aus dem Osten und sie werden oft bis zu 40 Stunden im Monat betrogen. Es werden ihnen einfach Stunden geklaut. Außerdem sind sie unqualifiziert, was wieder zu Lasten der Tiere geht. Die Arbeiter werden auch noch gedemütigt. Die Betreiber solcher Betriebe sind einfach nur  KRIMINELLE MIT STAATLICHER GENEHMIGUNG.

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Eine Recherche von NDR.de

Moderne Sklaverei in der Fleischindustrie?

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Gibt es in Deutschland moderne Sklavenarbeit? Und wenn ja, wo? Diesen Fragen ist am Montagabend die Dokumentation „Wir Sklavenhalter“ nachgegangen. Ein Thema darin waren auch die Arbeitsbedingungen in der Südoldenburger Fleischindustrie sein. Einige Betroffene, die nicht erkannt werden wollen, haben mit NDR 1 Niedersachsen über die Ausbeutung in ihren Jobs gesprochen.

„Oft werden uns Stunden geklaut“

Ein junger Pole, wir nennen ihn Jan, hat bereits mehrere Jahre in der Fleischindustrie gearbeitet. Die Löhne sind niedrig und werden oft noch nicht einmal bezahlt, sagt er. „Es gibt immer wieder Probleme mit den Abrechnungen. Oft werden uns bis zu 40 Stunden im Monat geklaut, die wir nicht bezahlt bekommen.“ Selbst von dem anderen Geld werden noch oft verschiedene Dinge abgezogen, wie zum Beispiel für Kleidung.

Polnisch sprechen kostet 50 Euro

Außerdem werden die Arbeiter bestraft, wenn sie gegen bestimmte Regeln verstoßen. „Es reicht schon aus, wenn wir uns untereinander kurz in unserer Muttersprache unterhalten“, sagt Jan. „Dann werden sofort 50 Euro abgezogen, sogar wenn ich bloß einem Landsmann, der noch nicht so gut Deutsch spricht, helfen wollte.“

Chef nennt Mitarbeiterin „polnische Sklavin“

Auch Anna hat in der Fleischindustrie gearbeitet. Nach einer Krankheit bekam sie Ärger mit ihrer Verleihfirma. „Ich hatte Probleme mit den Beinen und musste operiert werden“, sagt sie. „Als ich danach wieder arbeiten wollte, habe ich die Kündigung bekommen. Mein Chef hat mich so fertiggemacht, dass ich geweint habe.“ Das war allerdings noch nicht alles. Anna bekam E-Mails von ihrem Chef, worin dieser drohte, dass sie nie wieder einen Job in der Gegend bekommt. „Er sogar zu mir gesagt, dass sich eine polnische Sklavin bin und für ihn nur eine billige Arbeitskraft.“ Allerdings war Annas  Job in der Fleischindustrie noch nicht einmal ihre am schlechtesten bezahlte Stelle. „Ich habe mal für einen Paketdienst gearbeitet, da habe ich sogar nur 2,50 Euro pro Stunde bekommen.“

Keine Rechtshilfe für die Ärmsten

Ein Gerichtsprozess ist oft der einzige Weg für die Betroffenen, zu ihrem Recht zu kommen. Allerdings kostet das Überwindung und Geld. Laut Rechtslage müssen die Betroffenen ihren Anwalt in der ersten Instanz selbst bezahlen und die einzige ehrenamtliche Rechtsberatung in Cloppenburg musste wegen Überlastung schließen. Keine Rechtshilfe mehr für die Ärmsten der Armen: Für Prälat Peter Kossen, der sich seit Jahren gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen engagiert, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. „Es wird auch in der Fleischwirtschaft so viel Geld verdient. Die notwendigen finanziellen Mittel wären sicherlich aufzutreiben, um das zu realisieren“, so Kossen gegenüber NDR 1 Niedersachsen.

Weggang von Kossen hinterlässt große Lücke

Kossen, der auch in der Dokumentation zu Wort kommt, verabschiedet sich in dieser Woche aus der Region und wird einfacher Pfarrer im Tecklenburger Land. Ihm ist bewusst, dass er im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie eine große Lücke hinterlässt. „Es bleiben sicher viele Fragen offen“, sagt er. „Ich weiß, dass ich in diesem Bereich eine Art Galionsfigur war und diese Aufgabe lasse ich jetzt zurück. Das ist durchaus unbefriedigend.“

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Es gibt doch noch Sklaverei in Deutschland

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Siehe auch:

Wir Sklavenhalter – Ausbeutung in Deutschland

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/wir-sklavenhalter-110.html

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Gruß Hubert

Beim Sklavenhandel lernten Christen von Muslimen   2 comments

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Sklaven halten sich Muslime auch heute noch, man braucht nur an den IS zu denken. Da werden vor allem Frauen zu Sexsklavinnen gemacht. Das Christentum kannte auch noch bis vor einigen Jahrhunderten Sklaven, man denke vor allem an die USA. Es gab ja vorher keine Schwarze dort. Mit Sklavenhandel verdienten sich manche Weiße eine goldene Nase. Gierig war der weiße Mann ja schon immer.

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Aus der WELT – Auszug.

 

Sklavenhandel in Afrika: Lange vor den Europäern machten Araber Jagd auf Menschen (hier eine Zeichnung von 1884)
Sklavenhandel in Afrika: Lange vor den Europäern machten Araber Jagd auf Menschen (hier eine Zeichnung von 1884)

Quelle: picture-alliance / akg-images/akg

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In der Geschichte wird gern den Europäern die Schuld an Afrikas Elend gegeben. Doch als Kolonialmächte profitierten sie ab dem 17. Jahrhundert von einem System, das die Araber etabliert hatten. Über 17 Millionen Menschen waren bereits wegen muslimischer Sklavenhändler gestorben.

Hatte es lange so ausgesehen als seien allein die Europäer an Afrikas Elend schuld, so hat sich das Bild inzwischen gewandelt. Menschenjagden muslimischer Reitermilizen im Südsudan und das Massaker muslimischer Nomaden an nigerianischen Christen enthüllen Konfliktlinien, die weit in die vorkoloniale Ära zurückreichen.

Es wäre an der Zeit, schreibt der afrikanische Anthropologe und Wirtschaftswissenschaftler Tidiane N’Diaye, „dass der araboislamische Sklavenhandel, der einem Völkermord gleichkommt, näher untersucht wird und gleichermaßen zur Sprache kommt wie der transatlantische Menschenhandel.“ In diesem Sinn hat er sein beim Erscheinen in Frankreich 2008 leidenschaftlich und viel diskutiertes Buch betitelt: „Le génocide voilé“ – „Der verschleierte Völkermord“ (Rowohlt, 252 Seiten, 19,90 Euro).

Über 17 Millionen Menschen habe Afrika in den letzten dreizehnhundert Jahren an araboislamische Sklavenhändler verloren, und dabei sei die noch weit größere Zahl derer nicht mitgerechnet, die bei der Versklavung ganzer Dörfer umgebracht wurden.

Aus wenn „sich Horror und Grausamkeit weder differenzieren noch monopolisieren lassen“, könne man doch sagen; „dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel und der von ihnen geführte Dschihad weitaus verheerender für Schwarzafrika war als der transatlantische Sklavenhandel.“

Begonnen habe dieser fürchterliche Aderlass im Jahre 652 als der General und Emir Abdallah ben Said dem nubischen König Khalidurat einen Vertrag aufgezwungen habe, der neben der Auslieferung entflohener Sklaven von Muslimen auch die jährliche Lieferung von „dreihundertsechzig Sklaven beiderlei Geschlechts“ vorsah, „die unter den Besten eures Landes ausgewählt und an den Imam der Muslime überstellt werden“.

Im heutigen Sudan sei diese Geißel noch immer aktiv: „Der Horror im Darfur währt mittlerweile seit dem 7. Jahrhundert bis hinein ins 21. Jahrhundert, mit dem Unterschied, dass es nun auch eine ethnische Säuberung gibt.“

Dass sich im „Wettstreit der Erinnerungen“ afrikanische Stimmen zu Wort melden, ist nicht neu, aber bislang richtete sich deren Kritik an die Adresse Europas, an die Betreiber des transatlantischen Sklavenhandels und der Kolonisierung. Dass der araboislamische Sklavenhandel, den N’Diaye ausdrücklich als Völkermord brandmarkt, bis heute verschleiert blieb, erklärt er mit einem „Stockholm-Syndrom afrikanischer Art“, mit der wahnhaften Vorstellung von Opfern, die sich mit ihren Überwältigern solidarisch fühlen.

Araber und Schwarzafrikaner sähen sich als Angehörige einer Solidargemeinschaft, die „lange unter dem westlichen Kolonialismus leiden mussten“. So arrangiere sich „diese afroislamische ,schöne Gesellschaft’ auf Kosten des Westens. Alles geschieht, als ob die Nachkommen der Opfer Freunde und Verbündete der Henker geworden wären, denen sie zu Dank und Verschwiegenheit verpflichtet sind.“

[…]

Und wie muss es um die Gemütslage von Gesellschaften bestellt gewesen sein, welche über mehr als ein Jahrtausend hin Millionen von Menschen importierten, die über Nacht ihren Familien und ihrer Heimat entrissen, grausam misshandelt und oft kastriert worden waren? Anders als die römische Sklaverei, die als höchsten Ansporn die Aussicht auf Freilassung und Bürgerrecht bot, verhinderte die systematische Kastration afrikanischer Sklaven in der arabomuslimischen Welt eine Osmose zwischen Orient und Afrika.

Die Verstümmelung, Funktionalisierung und Diskriminierung von Menschen zementierte eine Gesellschaftsform, in der Religion, Rasse und Status wesentliche Unterscheidungsmerkmale darstellten und in der Dogmatismus, Rassismus und Ämterpatronage schließlich die giftigen Früchte Stagnation und Staatsdefizit trugen. Mit der Sklaverei hatte man sich die Unfreiheit in Haus geholt und auf den Knochen von Millionen Afrikaner goldene Käfige errichtet.

Schuld daran war keine Religion, sondern deren Missbrauch zur Diskriminierung Andersgläubiger und zur Legitimation absoluter Herrschaft. Wenn jetzt muslimische und christliche Afrikaner aufeinanderschlagen, zeigt das, dass solcher Missbrauch noch immer ansteckend ist. Es erscheint nicht bloß als Ironie, sondern als Zynismus der Geschichte, dass der arabomuslimische Welt und das christliche Europa den Völkern Afrikas im Tausch gegen Millionen von Sklaven ihre religiösen Konflikte überlassen haben.

Von Ulrich Baron
Hier weiterlesen:

Beim Sklavenhandel lernten Christen von Muslimen

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Hier noch aus einer Schweizer Wirtschaftszeitung – bilanz.ch

Man sieht hier am Beispiel einiger Schweizer Unternehmer wie sehr sie sich mit dem Halten von Sklaven bereicherten.

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Schweizer Sklavenhandel: Die Schweizer Sklavenhändler

De Pury, Burckhardt, Sulzer: Prominente Schweizer Unternehmerfamilien haben sich am Sklavenhandel bereichert. Dies belegen neue, bisher unveröffentlichte historische Dokumente.

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Sklaven in Mittel- und Südamerika: Wer nicht parierte, wurde gefoltert oder umgebracht. (Illustration: Michael Graham-Stewart / Bridgeman)

Sklaven in Mittel- und Südamerika: Wer nicht parierte, wurde gefoltert oder umgebracht. (Illustration: Michael Graham-Stewart / Bridgeman)

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Die gemietheten Neger sind in der Regel verdorbene Individuen», schreibt der Schweizer Bundesrat im Jahr 1864 auf eine Anfrage aus dem Nationalrat, wie man denn mit Schweizern umzugehen gedenke, die im Ausland noch immer Sklaven hielten. «Deshalb sei es», so der Bundesrat weiter, etwa «von den in Brasilien niedergelassenen schweizerischen Handwerkern vorteilhaft und zeitgemäss, sich Negerknaben zu kaufen und ihnen das Handwerk zu lehren. Für gute Sklaven muss man einen höheren Ankaufspreis bezahlen, will man Jahre lang verlässige Dienstboten besitzen.»

Das Verständnis der Schweizer Landesregierung gegenüber der Ware «Neger», die als Empfehlung für den Sklavenkauf an Schweizer Auswanderer zu verstehen war, darf als charakteristisch für die Geisteshaltung bezeichnet werden, die damals in der Schweiz zum Thema Sklaverei herrschte. Und dies, obwohl die Sklaverei in Europa vom Wiener Kongress schon ein halbes Jahrhundert zuvor abgeschafft worden war.

Hier zu Lande betrachtete man den «Neger» selbst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zumindest für die Auslandschweizerkolonien noch immer als begehrte Arbeitskraft und wichtige Einkommensquelle. Finanzielle Aspekte überwogen humanistische Forderungen bei weitem, wie die damalige Antwort des Bundesrates zeigt. Zumindest war damals dem Bundesrat noch bekannt, dass Schweizer zwei Jahrhunderte lang recht aktiv in den Sklavenhandel und die Sklavenhaltung involviert waren. Wenn auch nicht im gleichen Masse wie die Kolonialmächte, verdankten auch Dutzende von wohlhabenden Schweizer Familien und Schweizer Handelsfirmen von der zweiten Hälfte des 17. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein einen stattlichen Anteil ihres Vermögens dem Geschäft mit dem Sklavenhandel.

Davon schien man in Bundesbern bis vor kurzem nichts mehr zu wissen. Hätte der amtierende Bundesrat seine Mitarbeiter besser recherchieren lassen, wäre ihm im September 2001 nicht der peinliche Fehler unterlaufen, dass ihr Menschenrechtsvertreter bei der Uno, ohne mit den Wimpern zu zucken, behaupten konnte, die Schweiz habe weder mit der Sklaverei, dem Sklavenhandel noch mit dem Kolonialismus je etwas zu tun gehabt.

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http://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler

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Gruß Hubert