Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft

J.K. – die Lobbyistin   Leave a comment

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So eine Lobbyistin hat es wohl selten gegeben. Diese J.K. kommentiert sich von selbst. Jedenfalls ist sie eine die immer lacht – aber nicht weiß warum. Wegen zu viel Intelligenz sicher nicht.

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Julia Klöckner im Nestlé-Shitstorm | heute-show vom 07.06.2019

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Gruß Hubert

Bitte recht freundlich – wirtschaftsfreundlich   Leave a comment

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Es zahlt sich aus mal genauer zu schauen, was wirtschaftsfreundlich alles bedeuten kann. Arbeitnehmerfreundlich bedeutet es schon mal nicht.

Aus der ZEIT

Wirtschaftspolitik: Wohlstand für alle, bitte

Wirtschaftspolitiker sollten vorurteilsfrei auf Basis von soliden Informationen handeln.

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Parteien und Politiker werden immer wieder daran gemessen, wie ihr Verhältnis zur „Wirtschaft“ ist, ob sie wirtschaftsfreundlich sind oder eher nicht. Helmut Schmidt (SPD) gab sich gern als Weltökonom, also als jemand, dessen wirtschaftspolitischer Horizont über nationale Grenzen hinausreicht. Der langjährige Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) repräsentierte wie kaum ein anderer den Typ des wirtschaftsnahen, von der marktwirtschaftlichen Ordnung überzeugten Politikers. Deshalb wurde er von seinen politischen Gegnern auch „Marktgraf“ genannt. Heute würden sie ihn vermutlich als „neoliberal“ geißeln. Gerhard Schröder zeigte sich als „Genosse der Bosse“, vorzugsweise mit Zigarre. Vor allem wegen der arbeitsmarktpolitischen Reformen der Agenda 2010 wird ihm heute noch vorgeworfen, zu wirtschaftsfreundlich gewesen zu sein, zulasten der Interessen der Arbeitnehmer. Der ehemalige britische Premier David Cameron verkündete in Wahlkampfreden, sein Land sei „open for business“, bevor er es in das Brexit-Schlamassel manövrierte. Als Friedrich Merz mit Annegret Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurrierte, waren die Rollen klar verteilt. Friedrich Merz war der Kandidat des Wirtschaftsflügels, Annegret Kramp-Karrenbauer galt als arbeitnehmerfreundlich.

Was das häufig verwendete Etikett „wirtschaftsfreundlich“ genau bedeutet, bleibt meistens unklar. Im engeren Sinne kann man darunter eine Politik verstehen, welche die Interessen der Unternehmen, also der Industrie oder der Unternehmen, einschließlich der Selbstständigen, vertritt. Das ist ebenso legitim wie die Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer oder der Ruheständler, aber eigentlich Aufgabe von Verbänden und Lobbygruppen. Politisches Handeln sollte die Interessen der Volkswirtschaft insgesamt in den Blick nehmen. Auch bei einer Politik, die beansprucht, sich auf gesamtwirtschaftliche Ziele zu konzentrieren, gibt es aber mehr oder weniger wirtschaftsnahe Ausrichtungen. Wirtschaftsfreundliche Politiker betonen, dass man nur verteilen kann, was zuvor erwirtschaftet wurde. Demnach soll staatliches Handeln primär dafür sorgen, dass der Kuchen des insgesamt Erwirtschafteten maximiert wird. Wie dieser Kuchen umverteilt werden kann, ist aus dieser Perspektive weniger Aufmerksamkeit wert.

Typisch für Politiker mit wirtschaftsfreundlichem Profil ist es außerdem, auf mögliche Fehlanreize staatlicher Umverteilungspolitiken hinzuweisen. Die Größe des Kuchens ist nicht unabhängig davon, wie er verteilt wird. Wenn Leistungsträger befürchten, dass ihnen ein großer Teil des Erwirtschafteten durch Abgaben genommen wird, werden sie ihre Anstrengungen reduzieren oder versuchen, sich der Besteuerung zu entziehen. Viele moderne Wohlfahrtsstaaten haben erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, dem privaten Sektor Ressourcen zu entziehen, ohne Leistungsanreize so weit zu zerstören, dass es zu wirtschaftlichem Niedergang kommt. Trotzdem stoßen sie an Grenzen. Beispiele sind der wirtschaftliche Verfall Großbritanniens gegen Ende der Siebzigerjahre oder die Krise des schwedischen Wohlfahrtsstaates Anfang der Neunzigerjahre.

Wirtschaftsreformer stoßen oft auf erbitterten Widerstand

Wirtschaftsfreundlichkeit ist zudem oft mit Einschätzungen über die Wirksamkeit wirtschaftspolitischer, sozial- oder umweltpolitischer Instrumente verbunden. Wirtschaftsfreundliche Politik zeichnet sich in der Regel durch ein höheres Vertrauen in Marktprozesse aus. Im Bereich der Klimapolitik etwa ist es typisch für eine wirtschaftsfreundliche Position, CO₂-Zertifikaten oder einer einheitlichen CO₂-Steuer, als Instrumente zur Erreichung von Emissionszielen, den Vorzug zu geben. Direkte Eingriffe wie etwa der subventionierte Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- oder Solarenergie mit festgelegten Mengen werden als planwirtschaftlich kritisiert. Ein anderes Beispiel ist der Umgang der Politik mit Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten. Über das Ziel – Haushalte mit niedrigen Einkommen bei der Wohnungssuche zu unterstützen – besteht Einigkeit. Die Frage, ob man direkt in Marktprozesse und die Preisbildung eingreifen soll oder sich auf finanzielle Hilfen für Haushalte mit niedrigen Einkommen beschränkt, ist aber umstritten. Wirtschaftsfreundliche Politiker ziehen meist eine Förderung durch Wohngeld vor und lehnen sozialen Wohnungsbau und Mietregulierungen ab. Sie glauben, dass Wohngeldempfänger am freien Wohnungsmarkt die besten Chancen haben, bedarfsgerechte Wohnungen zu finden.

Die deutsche Politik wurde in den vergangenen Jahren immer wieder dafür kritisiert, zunehmend interventionistisch zu handeln. „Mehr Vertrauen in Marktprozesse!“ lautete der Titel des Gutachtens der Wirtschaftsweisen im Jahr 2014: Anlass waren Eingriffe in Preisbildungsprozesse wie der flächendeckende Mindestlohn und die Mietpreisbremse.

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Bitte recht freundlich – wirtschaftsfreundlich

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Juni 2019 von hubwen in Uncategorized, Wirtschaft

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär   Leave a comment

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Den Beitrag muss ich nicht kommentieren, da die Faktenlage ja eindeutig ist. Wenn eine Näherin ein ganzes Leben arbeiten müsste umd das zu verdienen wie irgend so ein Chef in vier Tagen. Wer da noch lange hin und her diskutieren will was Gerechtigkeit ist, der will verwirren.  Oder er will Reiche in Schutz nehmen … als ob die darauf angewiesen wären. Wenn das nicht ungerecht wäre, dann kann man die Wörter (Un)-Gerechtigkeit aus dem Wortschatz streichen.
Von den jüngsten Vermögenszuwächsen gehen 82 Prozent an das reichste EIN Prozent!

Aus Tagesschau.de

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Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Organisation Oxfam einen Bericht zur sozialen Ungleichheit vorgestellt. Das Ergebnis: Der Reichtum der Reichen wächst rasant.

Die neuen Zahlen, mit denen Oxfam-Aktivist Nick Bryer hantiert, mögen bei den einen Achselzucken und bei den anderen Wut auslösen: Seinen Worten zufolge kommt alle zwei Tage irgendwo auf der Welt ein neuer Dollar-Milliardär hinzu. Inzwischen seien es mehr als 2000. Eine Näherin in Bangladesch müsse ihr ganzes Leben arbeiten, um so viel zu verdienen wie der Chef eines führenden Modekonzerns in vier Tagen. Und allein 42 Menschen besäßen zusammen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffne sich, beklagt Bryer. „Wenn wir uns nur die jüngsten Vermögenszuwächse anschauen, dann gehen 82 Prozent davon – also vier von fünf Dollar – an das reichste ein Prozent“, sagt er. „Während der Wohlstand der unteren Hälfte der Menschheit, dreieinhalb Milliarden Menschen, gar nicht gewachsen ist.“

Kritik an der Datengrundlage und Interpretation

Die britische Hilfsorganisation Oxfam musste in der Vergangenheit Kritik einstecken: an der Grundlage der Daten und an deren Interpretation. Bryers Vergleiche beruhen zum einen auf der Milliardärsliste des US-Magazins „Forbes“, die teils Schätzwerte angibt. Zum anderen basieren sie auf dem „Globalen Wohlstandsreport“ der Schweizer Bank Credit Suisse, der für viele Länder nur eine schwache Datenbasis hat.

Nach der Oxfam-Methodik gilt etwa ein angehender Harvard-Jurist, der sich fürs Studium verschuldet, als arm – obwohl er später die Chance hat, viel Geld zu machen. Bryer verteidigt jedoch die Botschaft des neuen Berichts. „Es ist die zuverlässigste Schätzung, die sich ermitteln lässt“, sagt er. „Aber natürlich: Ohne einen globalen Zensus haben wir keine wirklich wissenschaftlichen Daten.

Das Muster ist aber klar: Wohlstand häuft sich bei denen an der Spitze an, während die meisten Menschen auf der Welt zurückgelassen werden.“

Erfolge der Globalisierung anerkannt

Oxfam verteufelt indes nicht die Globalisierung, sondern erkennt an, dass sich auch dank ihr der Anteil jener Menschen, die in extremer Armut leben, in den vergangenen 20 Jahren halbiert hat. Und es gibt Bryer Hoffnung, dass Regierungschefs und Konzernlenker aufgewacht sind, aufgeschreckt durch die Erfolge der Populisten. Sie registrieren die Ungleichheiten innerhalb eines Landes und auf der Welt nun immerhin als Problem.

Aber auch zuletzt seien etwa Löhne und Gehälter geringer gestiegen als die Produktivität. Den wohlfeilen Worten, die auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder zu hören sein werden, müssten jetzt Taten folgen, fordert Bryer. „Regierungen sollten gesetzliche Mindestlöhne einführen und kontrollieren. Sie sollten die Arbeitnehmerrechte stärken, vor allem für Frauen“, erklärt er. „Sie sollten exzessive Managergehälter und Ausschüttungen an Aktionäre begrenzen. Und sie sollten die Steuervermeidung in großem Stil von Konzernen und Superreichen bekämpfen.“

Kritik an US-Steuersenkungen

Die auch von der ARD veröffentlichten „Paradise Papers“ haben gezeigt, mit welchen Tricks Firmen und vermögende Prominente ihre Einnahmen in Steuerparadiese verschieben. Die Steuersenkungen von US-Präsident Donald Trump für Unternehmen kritisiert Bryer – auch wenn er es einen „Schritt in die richtige Richtung“ nennt, dass Apple nun seine Milliardenreserven aus dem Ausland in die USA transferiert und dort versteuert.

Als vorbildlichen Steuerzahler aber solle man den Tech-Giganten deshalb nicht gleich feiern, meint der Oxfam-Vertreter. Dass die EU kürzlich eine Schwarze Liste mit Steueroasen veröffentlicht hat, findet Bryer gut – sie hätte aber aus seiner Sicht etwa auch Irland und Luxemburg sowie die City of London enthalten sollen.

Von Stephanie Pieper, ARD-Studio London

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 22. Januar 2018 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Neue Krebsmedikamente – teuer und kaum von Nutzen   Leave a comment

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Ich habe von der Pharmaindustrie keine gute Meinung, die sind einfach extrem gierig und das Wohl der Patienten interessiert sie kaum, höchstens soweit, dass diese Medikamente nehmen müssen / sollen. Eine Taktik der Pharmaindustrie ist es neue Medikamente heraus zu bringen, die aber den alten überhaupt nichts voraus haben, also keinen zusätzlichen Nutzen bringen. „Monitor“ hat da Recherchen unternommen und ist zu einem vernichtenden Urteil über die „neuen“ Medikamente, zum Beispiel gegen Krebs gelangt.

Aus tagesschau.de

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Neue Krebsmedikamente

Teuer und oft nutzlos

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Krebsmedikamente sind für Arzneimittelkonzerne ein gutes Geschäft. Doch Recherchen des ARD-Magazins Monitor zeigen: Laut einer Studie hat fast die Hälfte der neu zugelassenen Krebsmedikamente für Patienten keinen relevanten Nutzen.

In einer Studie haben die Wissenschaftler erstmals systematisch alle Zulassungen ausgewertet, die die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zwischen 2009 und 2013 für Krebsbehandlungen erteilt hat. Es geht um 48 Medikamente, zugelassen für 68 Krebsbehandlungen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur gut die Hälfte der zugelassenen Therapien wirkte demnach lebensverlängernd oder bot zumindest eine bessere Lebensqualität. Das bedeutet im Umkehrschluss: 49 Prozent der überprüften Zulassungen erfüllten das für Patienten wichtigste Kriterium nicht: Sie boten keine Verlängerung der Lebenszeit und auch keine bessere Lebensqualität.

„Das ist eine erschreckende Zahl“, urteilt Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Krebsmediziner und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Ludwig hält die Analyse der britischen Wissenschaftler für wegweisend: Jetzt seien die Zulassungsbehörde und auch die deutsche Bundesregierung gefragt, damit Patienten nicht „wie im Blindflug“ behandelt werden müssten.

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Wolf-Dieter Ludwig | Bildquelle: axentis.de / G.J.Lopata

Wolf-Dieter Ludwig leitet die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Gerd Glaeske | Bildquelle: imago/Metodi Popow

Gesundheitsökonom Gerd Glaeske fordert, dass der Nutzen der Medikamente besser kontrolliert wird.

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Krebsmedikamente immer teurer

Für neue Krebstherapien werden immer höhere Preise verlangt – bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Patient. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Krebsarzneien steigen in Deutschland rasant, von 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf zuletzt 5,77 Milliarden Euro im Jahr 2016. Der Gesundheitsökonom Prof. Gerd Glaeske prognostizierte diese Kostenentwicklung zusammen mit Krebsmediziner Ludwig schon vor Jahren in einem 2010 für das Bundesgesundheitsministerium erstellten Gutachten. Angesichts der neuen Studie aus London fordern Glaeske und Ludwig nun, die gesetzlichen Vorgaben im Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) nachzubessern: Eine „späte Nutzenbewertung“ müsse verbindlich festgeschrieben werden.

Krebsmedikamente werden schnell zugelassen

Die EMA geht seit einigen Jahren verstärkt dazu über, Krebsmedikamente schnell auf den Markt zu bringen. Bei solchen „beschleunigten Zulassungen“ werden die Anforderungen an Arzneimittelstudien abgesenkt. Die Begründung: Gerade Krebspatienten müssten schnell Zugang zu neuen Medikamenten bekommen, weil es bei Krebserkrankungen nach wie vor einen „ungedeckten medizinischen Bedarf“ gebe. Das heißt: Grundsätzlich würden nach Meinung der EMA neue Medikamente gebraucht.

Krebsmediziner Ludwig hingegen hält eine schnelle Zulassung nur selten für gerechtfertigt. Für die meisten Krebserkrankungen gebe es mittlerweile gute Therapiemöglichkeiten. „In diesen Fällen müssten die neuen Medikamente eigentlich zeigen, dass sie dem bisherigen Standard überlegen sind“, so Ludwig. Das sei aber nicht der Fall.

VIDEO im folgenden Link.
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http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-351877~player_branded-true.html

 

Ob Patienten länger leben, ist kein Kriterium

Vor der Zulassung werden die neuen Wirkstoffe im Vergleich zu einer etablierten Vergleichstherapie oder Placebo getestet. Die EMA erteilt bei Krebsmedikamenten schon dann eine Zulassung, wenn der neue Wirkstoff das Wachstum des Tumors vorübergehend zum Stillstand bringt oder verkleinert. „Progressionsfreies Überleben“ nennt die Zulassungsbehörde dieses Kriterium.

Experten halten das für problematisch: Denn selbst wenn das Wachstum des Tumors vorübergehend gestoppt wird, bedeute das nicht, dass damit Patienten länger am Leben blieben, sagt Beate Wieseler, Arzneimittelexpertin des unabhängigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin (IQWIG): „Das Tumorwachstum wird ja nicht auf ewig gestoppt und wir wissen nicht, was dann im Anschluss passiert. Vielleicht beschleunigt sich das Wachstum wieder.“

Ministerium: Gesetze ausreichend

Glaeske und Ludwig fordern die Politik auf, die Unternehmen zu verpflichten, auch Daten über den wirklichen Nutzen von Krebsmedikamenten für Patienten nach der Zulassung nachzuliefern und die unabhängige Forschung zu stärken. Das Bundesgesundheitsministerium hingegen hält die gesetzlichen Bestimmungen für ausreichend. Zu den Ergebnissen der Londoner Studie äußert sich das Ministerium auf Anfrage des ARD-Magazins Monitor nicht.

Von Ursel Sieber und Lutz Polanz, WDR

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Neue Krebsmedikamente – teuer und kaum von Nutzen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Dezember 2017 von hubwen in Medizin, Uncategorized, Wirtschaft

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Schmidt – Klientelpolitik von der dümmsten Sorte   6 comments

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Obwohl Glyphosat unter starkem Verdacht steht krebserregend zu sein stimmte der bayerische Landwirtschaftsminister Schmidt in der EU dafür. Dazu noch seine blöden Kommentare von wegen sachorientierte Entscheidung usw. Es steht wohl außer Zweifel, dass er sich als Lobbyist betätigt hat. Man sieht wieder einmal wie solchen Leuten die Gesundheit der Bevölkerung egal ist. Frankreich hat auch mit Ja gestimmt, aber mit der Auflage, dass in spätestens drei Jahren damit Schluss sein muss. Deutschland lässt das Ende offen. Bayer wird dazu sicher danken sagen. Dass er damit die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und der SPD massiv erschwert hat ist auch noch zu erwähnen.

Aus Tagesspiegel.de

Landwirtschaftsminister Schmidt stimmt der Glyphosat-Zulassung zu und empört damit die Umweltministerin. Seine dreiste Entscheidung erschwert die Annäherung zwischen Union und SPD. Ein Kommentar.

 
Foto: AFP Photo Tobias Schwarz
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Die Sache kommentiert sich eigentlich von selbst. Was soll man da noch sagen? Es sind die Momente, in denen man einfach fassungslos ist, in denen der Verstoß gegen die Würde des Systems, gegen den zwischenmenschlichen Anstand und Respekt, gegen die politische Vorsicht und Vernunft so offensichtlich sind, dass man eigentlich schon gar keine Lust mehr hat, das aufzuschreiben. Was sich der geschäftsführende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) da am Montag geleistet hat, ist politische Realsatire. Es ist Klientelpolitik von der dümmsten Sorte zum falschesten aller Zeitpunkte. Punkt. Aber weil noch ein paar Zeilen übrig sind, sei das noch kurz begründet.

Am Montag hat in Brüssel der deutsche Vertreter für einen Antrag der Europäischen Kommission gestimmt, die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verlängern, offenbar auf Anweisung aus dem deutschen Landwirtschaftsministerium. Christian Schmidt von der bayerischen Christlich Sozialen Union hat die Entscheidung verteidigt, die SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks hat sie kritisiert, in Brüssel fragt man sich nun, ob sie gilt, und ob das der erste Vorgeschmack auf die neue deutsche Bananenrepublik ist, die angesichts des Chaos bei der Regierungsbildung gefürchtet wird.

Dumm, dreist und peinlich

Glyphosat gilt einer UN-Studie zufolge als krebserregend, andere Studien widersprechen. Ist die Lage unklar, sollte bei einer Entscheidung für die Verlängerung zumindest die politische Verantwortung eindeutig sein. Das ist gerade nicht der Fall. Solch eine polarisierende Entscheidung in einem politischen Vakuum wie dem derzeitigen zu fällen, zeugt von mangelndem Instinkt und mangelndem Respekt.

Zudem verschärft es unnötig die politische Instabilität, indem es inmitten zarter Annäherungsversuche von SPD und Union für eine neue große Koalition zur Überwindung der Regierungskrise eine Bombe platzen lässt. Die SPD spricht prompt von einem Vertrauensbruch. Es entsteht außerdem der Eindruck, dass hier eine politische Notlage ausgenutzt wird, um schnell im Sinne des eigenen Klientels – den bayerischen Großbauern – noch Nägel mit Köpfen zu machen, solange es noch irgendwie geht.

Dumm, dreist und peinlich ist das. Musste das noch gesagt werden? Eigentlich versteht es sich von selbst. Aber dann offenbar auch wieder nicht. Und das ist der größte Skandal.

von Anna Sauerbrey.

Schmidt – Klientelpolitik von der dümmsten Sorte

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Gruß Hubert

Märchen: »Es ist kein Geld mehr da …«   2 comments

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Natürlich ist kein Geld mehr da für eine Sache, wenn es für die Politiker nicht wichtig genug ist. Dass Geld in Massen da ist hat man gesehen, als über Nacht 700 Milliarden für den ESM verfügbar war um Länder in der EU zu „retten“.

Und wo geht das Geld denn hin?, es verschwindet ja nicht – außer man würde es verbrennen. Jemand hat das Geld – aber leider nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen und nicht die Masse. Dann wird ständig vorgebetet diese und jene Sozialleistung könne sich der Staat nicht mehr leisten. Aber warum ging es bis jetzt, frage ich mich?

Auszug aus esser1.wordpress.com

Aha! Und wo ist es hin? Mittlerweile vergeht ja kaum ein Tag, ohne dass uns irgendwer erzhält, es sei kein Geld mehr da, und dass deshalb gekürzt werden muss. Nur, wo das Geld hin gekommen ist, verrät uns keiner. Schon seltsam.
„Der Staat hat kein Geld mehr“, sagen die Politiker. „Die Leute haben kein Geld mehr (zum ausgeben)“, sagen die Händler. „Nehmen Sie doch einen Kredit auf“, sagen die Banken…

„Der Staat hat zuviel ausgegeben“, heißt es, „und deshalb ist kein Geld mehr da“. Na klar, versteht doch jeder… Eine Frage: Seit wann kann man Geld durch Ausgeben zum Verschwinden bringen? Wenn Sie Ihrem Bäcker fünf Euro geben, dann sind die fünf Euro ja damit nicht verschwunden, sondern haben nur (im Tausch gegen Waren) den Besitzer gewechselt. Und das ist schließlich Sinn und Zweck des Geldes.

Geld verschwindet nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Es sei denn, Sie verbrennen Bargeld!

Alleine die Tatsache, dass sich der Staat (und nicht nur bei uns) Jahr für Jahr neues Geld leiht beendet das Märchen ( oder doch besser: die Lüge) vom Geld, das nicht mehr da ist. Man kann sich schließlich nur leihen, was da ist. Also ist eine ganze Menge da. Zudem hat sich die Geldmenge in den letzten Jahrzehnten immer weiter erhöht, nicht vermindert!
Was ist nun mit dem Geld? Geld ist reichlich da, bei uns, und auch global gesehen. Und wenn die Mehrheit, einschließlich Staat und Komunen, nichts oder immer weniger hat, ist klar, dass es woanders hinfließt: zu einer Minderheit!
Etwa 90% des Kapitals befindet sich in den Händen von 10% der Menschen! Die große Mehrheit darf sich mit dem Rest vergnügen! Und diese Diskrepanz vergrößert sich auch noch von Tag zu Tag.
Es ist also weder ein Wunder, noch ein Zufall, dass der Geldkreislauf, und damit die ganze Wirtschaft ins Stocken gerät, und früher oder später zu schweren Krisen führt – es ist schlichtweg die logische Konsequenz.

Aber wie ist es zu dieser Verteilung gekommen? Wie ist es möglich, dass innerhalb von Jahrzehnten eine Geldmäßige Kollapssituation entstehen kann? (Oder wie würden Sie Ihren Zustand beschreiben, wenn sich 90% des Blutes in Ihren Füßen sammelt?)

Die Dokumentation macht eine Bestandsaufnahme und lässt außerdem Experten mit ihren Vorschlägen zur Rettung des weltweiten Fischvorkommens zu Wort kommen.

Noch immer werden rund 90 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr aus den Weltmeeren gezogen. Doch die scheinbar unerschöpfliche Nahrungsquelle erweist sich als endlich. Immer mehr Fischarten verschwinden. Kein Wunder, denn bis zu 90 Prozent eines jeden Fischzugs wird als sogenannter wertloser Beifang wieder über Bord geworfen.

Fischproduzenten täuschen die Verbraucher, indem sie zunehmend auf Aquakulturen von Meeresfischen setzen, um so die Ozeane angeblich vor der Überfischung zu retten. Doch Meeresökologen weisen nach, dass diese Aquakulturen den Fischereidruck noch verschärfen. Denn um ein Kilo Fischfleisch in einer Aquakultur heranzuziehen, braucht man bis zu fünf Kilo Wildfisch, der in Form von Fischmehl verfüttert wird. Somit wird eine negative Bilanz geschaffen. Namhafte Experten sind der Auffassung, dass es für das Problem der weltweiten Überfischung eine Lösung gibt.

Sie sind davon überzeugt, dass eine nachhaltige Fischerei möglich ist. Doch der Weg dorthin verlangt radikale Schritte. Und die entsprechenden Maßnahmen müssen jetzt eingeleitet werden. Am Ende aber wird das Meer den umsichtigen Umgang mit seinen Schätzen belohnen, so die Wissenschaftler.

Die aufwendig recherchierte und in zahlreichen Ländern gedrehte Dokumentation begleitet Forscher, Fischer und Fischfabrikanten. Sie zeigt in eindrucksvollen Bildern die oft überraschenden Zusammenhänge der Überfischung auf und geht vermeintlichen und echten Lösungen zur Rettung der Meere auf den Grund. Politiker und Fischer kommen dabei ebenso zu Wort wie Fischereibiologen und Meeresökologen. (Quelle: arte)

Auf ganz legale Weise! Und wie, dass habe ich schon im ersten Märchen angedeutet: durch Zins und Zinseszins sind die Geldvermögen explosionsartig gewachsen, und die gleich großen Schuldenberge auf der anderen Seite. (Zur Erinnerung: ohne Schuldner, keine Zinsen!) Weil Kredit-Schulden immer auch Zins-Schulden bedeuten, wachsen diese auch.

Die Folgen:

Stellen Sie sich die volkswirtschaftliche Leistung, also das Sozialprodukt, doch einmal als Kuchen vor. Dieser Kuchen sind 100%, und jeder Kuchen kann bekanntlich nur einmal verteilt werden. Weil aber das Kuchenstück „Kapitalerträge“ (also Einkommen ohne Leistung) immer größer wird, muss das Stück „Arbeit“ (Einkommen durch Leistung) zwangsläufig immer kleiner werden. So fließt bereits 1/3 des Volkseinkommens an das Kapital; der große Teil in Form von Zinsen
Jetzt wissen Sie, wo das Geld steckt, und warum bei den Menschen gespart werden muss:

Damit das Kapital bedient werden kann! Und das Kapital wird immer bedient. Das gilt für den Staat genauso, wie für die Unternehmen Aber darüber wird nicht gesprochen! Statt dessen wird über zu hohe Löhne und Sozialausgaben gejammert. Und natürlich darüber, das kein Geld mehr da wäre.

Würden sich die Kapitalerträge gleichmäßig verteilen, wäre es natürlich kein Problem. Dann wäre es ein reines Tauschgeschäft, und letztlich ein Nullsummenspiel. Tatsächlich zahlt aber die Mehrheit (und dazu gehören auch kleine und mittlere Unternehmen) über Preise, Mieten, Steuern und Schulden mehr Zinsen, als sie je bekommt, und nur eine Minderheit macht tatsächlich Gewinn. Kurz: Das Geld konzentriert sich immer stärker bei immer weniger Menschen, – die Mehrheit arbeitet für eine Minderheit, und wird dabei immer ärmer.
Weil aber eine immer weiter fortschreitende Verarmung nicht sein darf, da ja sonst die Wirtschaft zusammenbricht, muss eben der ganze Kuchen immer größer und größer werden!

Und wie nennen wir das? Richtig: Wirtschaftswachstum!

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Märchen: »Es ist kein Geld mehr da …«

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 11. November 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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Die Paradise Papers   Leave a comment

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Es ist eine Sauerei wie Konzerne und Superreiche Steuern vermeiden aber oft auch unterschlagen wollen, indem sie Länder aufsuchen wo sie keine oder fast keine Steuern bezahlen müssen und so den Heimatstaat um Millionen von Steuereinnahmen bringen. Umso mehr müssen sozial Schwache Steuern zahlen, Geld, dass sie anderweitig dringend brauchen würden. Es entsteht der Eindruck, dass es einen Rechtsstaat für die da unten gibt und einen für die da oben, die es sich locker und bequem machen können. Es besteht kein ernsthafter Wille, dass Politiker solche Steuervermeidungsmöglichkeiten abschaffen möchten – denn dann hätte man das längst schon gemacht. Wie man jetzt auch wieder festgestellt hat, sind über hundert Politiker in den Paradise Papers verwickelt – große bekannte Konzerne ja sowieso. In den Steueroasen ist das legal was in den Heimtländern illegal wäre. So funktioniert das auch mit den Paradise Papers. Ein ganzes Heer von Rechtsantwälten findet mit diesen meist betrügerischen Papieren ihre Beschäftigung.

Aus SZ

Das neue Datenleck enthält die Namen großer Firmen und berühmter Personen. Es zeigt, wie über Steueroasen massenhaft Geld versteckt wird.

Ein Datenleck bringt Politiker, Superreiche und Konzerne in Erklärungsnot. Die Paradise Papers zeigen, wie Menschen und Unternehmen weltweit Steueroasen nutzen.

Trump-Minister verdient Geld mit russischem Gas. Der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross profitiert als Privatmann von Geschäften mit einer Firma, die dem Schwiegersohn des russischen Präsidenten Wladimir Putin und Kreml-nahen Geschäftsleuten gehört. Die Enthüllung könnte die Regierung von US-Präsident Donald Trump weiter in Bedrängnis bringen; ein Sonderermittler untersucht seit Monaten die Kontakte zwischen Trumps Team und Moskau. Die Details.

Facebook und Twitter bekamen russisches Geld. Der russische Star-Investor Juri Milner wurde bei seinem Einstieg in die Social-Media-Unternehmen Twitter und Facebook vor einigen Jahren offenbar mit Hunderten Millionen Dollar aus dem Kreml ausgestattet. Der Ankauf der Aktien des Kurznachrichtendienstes Twitter wurde demnach von der russischen Staatsbank VTB mitfinanziert, das Investment bei Facebook von der Gazprom Investholding. Das Kreml-gestützte Investment ist besonders brisant, da Facebook und Twitter derzeit in der Kritik stehen, nicht genug gegen eine Beeinflussung des US-Präsidentschaftswahlkampfs durch Russland unternommen zu haben. VTB und Gazprom erklärten, die Investitionen in Twitter und Facebook seien nicht politisch motiviert gewesen. Milner hat die Anteile mittlerweile verkauft.

Die Queen profitiert von Kaiman-Fonds. In den Paradise Papers findet sich indirekt auch Queen Elizabeth II. Ihre Vermögensverwalter investierten demnach in eine Firma, die Haushaltsgüter auf Raten verkauft – bei Zinssätzen von bis zu 99,9 Prozent. Auf Anfrage erklärten Beamte der Queen, den Vermögensverwaltern sei „nicht bewusst“ gewesen, über einen Fonds auf den Kaimaninseln an der umstrittenen Firma beteiligt gewesen zu sein. Zum Artikel.

Enger Vertrauter des kanadischen Premiers Justin Trudeau in fragwürdige Trusts-Geschäfte verwickelt. Dem kanadischen Staat sind durch ein kompliziertes Konstrukt von Briefkastenfirmen womöglich Millionen Dollar an Steuern entgangen. Weder Trudeau noch sein Berater wollten sich auf Anfrage dazu äußern. Zur Recherche.

Unterlagen zeigen, wie internationale Konzerne Steuern in Milliardenhöhe vermeiden. Der Sportartikelhersteller Nike baute erst auf den Bermudas und später in den Niederlanden ein System auf, das dem Konzern außerhalb der USA Milliarden Euro an Steuern ersparte. Die Computerfirma Apple, der wertvollste Konzern der Welt, verlangte laut bislang geheimen E-Mails, einen Geschäftssitz in einem Land zu finden, an dem offiziell garantiert keine Steuern anfallen. Nike und Apple betonten auf Anfrage, sich an Recht und Gesetz zu halten.

Das sind die Paradise Papers. Die Veröffentlichungen basieren auf 1,4 Terabyte interner Daten zweier Finanzdienstleister sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen. Der wichtigste Teil des Leaks stammt von der Kanzlei Appleby, einem der führenden Anbieter sogenannter Offshore-Firmen. Ausgewertet wurden aber auch Daten des Treuhand-Unternehmens Asiaciti Trust mit Sitz in Singapur sowie Unternehmensregister aus 19 der intransparentesten Steueroasen, darunter die Isle of Man, Malta und die Bermudas. Appleby erklärte, es gebe „keinen Beweis für Fehlverhalten“ der Kanzlei selbst oder ihrer Kunden. Asiaciti Trust ließ eine Anfrage unbeantwortet. Fragen und Antworten zur Recherche.

Die Deutschen in den Paradise Papers. In Deutschland führen die Unterlagen zur Milliardärsfamilie Engelhorn und damit zu einem der größten Steuerstrafverfahren der deutschen Geschichte. Lesen Sie Geschichte mit SZ Plus. Außerdem zeigen sie, wie der Glücksspiel-Unternehmer Paul Gauselmann die laxen Gesetze auf der Isle of Man nutzt, um an dem hierzulande überwiegend verbotenen Online-Glücksspiel zu verdienen. Lesen Sie den Artikel mit SZ Plus.

Der Fall Glencore. Eine Reihe von Papieren in den Daten legen den Verdacht nahe, dass bei einem Rohstoffdeal des Schweizer Konzerns Glencore in Afrika Schmiergelder geflossen sein könnten. Der Demokratischen Republik Kongo sollen bei Minengeschäften Hunderte Millionen Dollar entgangen sein. Glencore und ein beteiligter israelischer Geschäftsmann wiesen dies zurück.

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Die Paradise Papers

 

 

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Siehe hier auch ein Video von SZ

http://www.sueddeutsche.de/politik/making-of-making-of-1.3736180

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Hier noch weitere Hinweise von PCWelt.de

Paradise Papers: Geleakte Steuerspardateien nennen Apple, Facebook & Twitter

https://www.pcwelt.de/a/paradise-papers-geleakte-steuerspardateien-nennen-apple-facebook-und-twitter,3448678?utm_source=best-of-pc-welt-manuell&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&ext_id=3448678&pm_cat%5B0%5D=Social+Web&pm_cat%5B1%5D=Apple&r=267606413325866&lid=764336&pm_ln=3

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Gruß Hubert