Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft

Die Schere zwischen Arm und Reich   3 comments

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Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Aber das ist ja leider nichts Neues.

Interessant wie manche diese großen Unterschiede schönreden und rechtfertigen wollen. Aber Lügen gehört ja heute bei vielen zum Programm. Einen mehrstelligen Millionenverdienst gegenüber Kurz- oder Leiharbeit als gerecht darstellen zu wollen ist nicht der richtige Weg. Besondere Leistungen, Fähigkeiten und auch das Risiko sollen honoriert werden, aber das Kasse machen schießt oft weit über das Ziel hinaus und ist mit keiner Leistung oder der gerne bemühten Verantwortung nicht zu erklären und zu rechtfertigen.

Von sozialpolitik.com

Hier noch zwei Kommentare

Es ist bedrückend, wie reiche Menschen für die Armut anderer verantwortlich gemacht werden. Wer das behauptet, versteht die Zusammenhänge nicht oder will sie nicht verstehen. In der Wirtschaft wird nicht der reich, der vielen Menschen etwas nimmt, sondern nur der, der vielen Menschen etwas gibt. Die Reichsten in Deutschland waren die „ALDI-Brüder“, die den Discount im Lebensmittelbereich erst erfunden haben. Es gibt viele andere Beispiele, wo Reichtum für die Armen eine Hilfe war. Wann werden das alle kapieren ? –

Danke fürs Schönreden – wirklich sehr hilfreich. Dann kann man also alles so lassen? Angesichts von immer mehr Menschen, die an der Tafel Schlange stehen – alles im grünen Bereich? Es gibt sicher Reiche, die viel Gutes tun. Aber es gibt nun mal auch viel Reiche, die einfach reich geboren werden und viel erben, ohne selbst dran schuld zu sein und ohne etwas Sinnvolles dafür getan zu haben. Und es gibt noch mehr Arme, die arm geboren werden, ohne selbst dran schuld zu sein, und die sich abrackern, ohne auf einen grünen Zweig zu kommen. Man kann eben auch einfach Glück und Pech im Leben haben. Gerecht ist das nicht. Um Gerechtigkeit müssen sich die Menschen dann selbst bemühen. Und etwas mehr Demut bei Reichen wäre dabei nicht schlecht …

Der beste Satz ist schon dieser:

„In der Wirtschaft wird nicht der reich, der vielen Menschen etwas nimmt, sondern nur der, der vielen Menschen etwas gibt.“

Ha ha ha …. durch Verteilen ist noch niemand reich geworden. Die Reichen fallen in der Regel nicht durch Großzügigkeit und Freigebigkeit auf.

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Die Schere zwischen Arm und Reich

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Deutschlands Reiche – die unbekannten Wesen

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[…] Dabei ist schon jetzt klar, dass der Bericht die Ungleichheit in Deutschland nur unzureichend abbilden wird, denn über Einkommen und Vermögen der reichsten Menschen in Deutschland gibt es keine zuverlässigen Zahlen. Wissenschaftler haben für MONITOR bisher unveröffentlichte Daten über die Einkommen der Reichen analysiert. Danach ist der Einkommensanstieg im obersten Prozent der Bevölkerung weitaus größer als bisher bekannt. Experten fordern angesichts der neuen Daten deutlich höhere Spitzensteuersätze.

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Armut und Reichtum

Chancen für alle schaffen

Definitionen von Armut und Einkommen

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Absolute Armut bezeichnet ein Leben am Rande des Existenzminimums (existenzielle Armut). Menschen in absoluter Armut haben kaum Zugang zu lebenswichtigen Gütern wie Nahrung und Trinkwasser. Absolute Armut betrifft in erster Linie Entwicklungsländer und ist in Deutschland nahezu ausgeschlossen. Nach einer Definition der Weltbank liegt absolute Armut vor, wenn Menschen von weniger als 1,90 Dollar pro Tag leben müssen – das entspricht rund 1,60 Euro.

In relativer Armut leben Menschen, die ein deutlich geringeres Einkommen als der Durchschnitt der Bevölkerung haben (Einkommensarmut). Diese Menschen können nur eingeschränkt an Bildung, Gesundheit und dem gesellschaftlichen Leben teilhaben. In Industrieländern wird Armut zumeist als relative Armut definiert.

Das Durchschnittseinkommen ist ein rechnerisch ermittelter Wert. Dabei wird die Summe aller Einkommen durch die Anzahl der Einkommensbezieher geteilt.

Das mittlere Einkommen oder Medianeinkommen liegt genau in der Mitte: Die Zahl der höheren Einkommen ist genauso groß wie die Zahl der niedrigeren. Wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat, gilt in Deutschland als armutsgefährdet.

https://www.sozialpolitik.com/artikel/armut-und-reichtum

(Seite 3)

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Aus der ZEIT

Soziale Ungleichheit: In Deutschland ist immer mehr Vermögen auf immer weniger Köpfe verteilt.
In Deutschland ist immer mehr Vermögen auf immer weniger Köpfe verteilt. © Frederic Ciro /​ Getty Images /​ PhotoAlto

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-01/ungleichheit-vermoegen-reichtum-armut

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Gruß Hubert

 

J.K. – die Lobbyistin   Leave a comment

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So eine Lobbyistin hat es wohl selten gegeben. Diese J.K. kommentiert sich von selbst. Jedenfalls ist sie eine die immer lacht – aber nicht weiß warum. Wegen zu viel Intelligenz sicher nicht.

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Julia Klöckner im Nestlé-Shitstorm | heute-show vom 07.06.2019

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Gruß Hubert

Bitte recht freundlich – wirtschaftsfreundlich   Leave a comment

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Es zahlt sich aus mal genauer zu schauen, was wirtschaftsfreundlich alles bedeuten kann. Arbeitnehmerfreundlich bedeutet es schon mal nicht.

Aus der ZEIT

Wirtschaftspolitik: Wohlstand für alle, bitte

Wirtschaftspolitiker sollten vorurteilsfrei auf Basis von soliden Informationen handeln.

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Parteien und Politiker werden immer wieder daran gemessen, wie ihr Verhältnis zur „Wirtschaft“ ist, ob sie wirtschaftsfreundlich sind oder eher nicht. Helmut Schmidt (SPD) gab sich gern als Weltökonom, also als jemand, dessen wirtschaftspolitischer Horizont über nationale Grenzen hinausreicht. Der langjährige Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff (FDP) repräsentierte wie kaum ein anderer den Typ des wirtschaftsnahen, von der marktwirtschaftlichen Ordnung überzeugten Politikers. Deshalb wurde er von seinen politischen Gegnern auch „Marktgraf“ genannt. Heute würden sie ihn vermutlich als „neoliberal“ geißeln. Gerhard Schröder zeigte sich als „Genosse der Bosse“, vorzugsweise mit Zigarre. Vor allem wegen der arbeitsmarktpolitischen Reformen der Agenda 2010 wird ihm heute noch vorgeworfen, zu wirtschaftsfreundlich gewesen zu sein, zulasten der Interessen der Arbeitnehmer. Der ehemalige britische Premier David Cameron verkündete in Wahlkampfreden, sein Land sei „open for business“, bevor er es in das Brexit-Schlamassel manövrierte. Als Friedrich Merz mit Annegret Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurrierte, waren die Rollen klar verteilt. Friedrich Merz war der Kandidat des Wirtschaftsflügels, Annegret Kramp-Karrenbauer galt als arbeitnehmerfreundlich.

Was das häufig verwendete Etikett „wirtschaftsfreundlich“ genau bedeutet, bleibt meistens unklar. Im engeren Sinne kann man darunter eine Politik verstehen, welche die Interessen der Unternehmen, also der Industrie oder der Unternehmen, einschließlich der Selbstständigen, vertritt. Das ist ebenso legitim wie die Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer oder der Ruheständler, aber eigentlich Aufgabe von Verbänden und Lobbygruppen. Politisches Handeln sollte die Interessen der Volkswirtschaft insgesamt in den Blick nehmen. Auch bei einer Politik, die beansprucht, sich auf gesamtwirtschaftliche Ziele zu konzentrieren, gibt es aber mehr oder weniger wirtschaftsnahe Ausrichtungen. Wirtschaftsfreundliche Politiker betonen, dass man nur verteilen kann, was zuvor erwirtschaftet wurde. Demnach soll staatliches Handeln primär dafür sorgen, dass der Kuchen des insgesamt Erwirtschafteten maximiert wird. Wie dieser Kuchen umverteilt werden kann, ist aus dieser Perspektive weniger Aufmerksamkeit wert.

Typisch für Politiker mit wirtschaftsfreundlichem Profil ist es außerdem, auf mögliche Fehlanreize staatlicher Umverteilungspolitiken hinzuweisen. Die Größe des Kuchens ist nicht unabhängig davon, wie er verteilt wird. Wenn Leistungsträger befürchten, dass ihnen ein großer Teil des Erwirtschafteten durch Abgaben genommen wird, werden sie ihre Anstrengungen reduzieren oder versuchen, sich der Besteuerung zu entziehen. Viele moderne Wohlfahrtsstaaten haben erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, dem privaten Sektor Ressourcen zu entziehen, ohne Leistungsanreize so weit zu zerstören, dass es zu wirtschaftlichem Niedergang kommt. Trotzdem stoßen sie an Grenzen. Beispiele sind der wirtschaftliche Verfall Großbritanniens gegen Ende der Siebzigerjahre oder die Krise des schwedischen Wohlfahrtsstaates Anfang der Neunzigerjahre.

Wirtschaftsreformer stoßen oft auf erbitterten Widerstand

Wirtschaftsfreundlichkeit ist zudem oft mit Einschätzungen über die Wirksamkeit wirtschaftspolitischer, sozial- oder umweltpolitischer Instrumente verbunden. Wirtschaftsfreundliche Politik zeichnet sich in der Regel durch ein höheres Vertrauen in Marktprozesse aus. Im Bereich der Klimapolitik etwa ist es typisch für eine wirtschaftsfreundliche Position, CO₂-Zertifikaten oder einer einheitlichen CO₂-Steuer, als Instrumente zur Erreichung von Emissionszielen, den Vorzug zu geben. Direkte Eingriffe wie etwa der subventionierte Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- oder Solarenergie mit festgelegten Mengen werden als planwirtschaftlich kritisiert. Ein anderes Beispiel ist der Umgang der Politik mit Wohnungsknappheit in Ballungsgebieten. Über das Ziel – Haushalte mit niedrigen Einkommen bei der Wohnungssuche zu unterstützen – besteht Einigkeit. Die Frage, ob man direkt in Marktprozesse und die Preisbildung eingreifen soll oder sich auf finanzielle Hilfen für Haushalte mit niedrigen Einkommen beschränkt, ist aber umstritten. Wirtschaftsfreundliche Politiker ziehen meist eine Förderung durch Wohngeld vor und lehnen sozialen Wohnungsbau und Mietregulierungen ab. Sie glauben, dass Wohngeldempfänger am freien Wohnungsmarkt die besten Chancen haben, bedarfsgerechte Wohnungen zu finden.

Die deutsche Politik wurde in den vergangenen Jahren immer wieder dafür kritisiert, zunehmend interventionistisch zu handeln. „Mehr Vertrauen in Marktprozesse!“ lautete der Titel des Gutachtens der Wirtschaftsweisen im Jahr 2014: Anlass waren Eingriffe in Preisbildungsprozesse wie der flächendeckende Mindestlohn und die Mietpreisbremse.

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Bitte recht freundlich – wirtschaftsfreundlich

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Juni 2019 von hubert wenzl in Uncategorized, Wirtschaft

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär   Leave a comment

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Den Beitrag muss ich nicht kommentieren, da die Faktenlage ja eindeutig ist. Wenn eine Näherin ein ganzes Leben arbeiten müsste umd das zu verdienen wie irgend so ein Chef in vier Tagen. Wer da noch lange hin und her diskutieren will was Gerechtigkeit ist, der will verwirren.  Oder er will Reiche in Schutz nehmen … als ob die darauf angewiesen wären. Wenn das nicht ungerecht wäre, dann kann man die Wörter (Un)-Gerechtigkeit aus dem Wortschatz streichen.
Von den jüngsten Vermögenszuwächsen gehen 82 Prozent an das reichste EIN Prozent!

Aus Tagesschau.de

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Vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Organisation Oxfam einen Bericht zur sozialen Ungleichheit vorgestellt. Das Ergebnis: Der Reichtum der Reichen wächst rasant.

Die neuen Zahlen, mit denen Oxfam-Aktivist Nick Bryer hantiert, mögen bei den einen Achselzucken und bei den anderen Wut auslösen: Seinen Worten zufolge kommt alle zwei Tage irgendwo auf der Welt ein neuer Dollar-Milliardär hinzu. Inzwischen seien es mehr als 2000. Eine Näherin in Bangladesch müsse ihr ganzes Leben arbeiten, um so viel zu verdienen wie der Chef eines führenden Modekonzerns in vier Tagen. Und allein 42 Menschen besäßen zusammen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Schere zwischen Arm und Reich öffne sich, beklagt Bryer. „Wenn wir uns nur die jüngsten Vermögenszuwächse anschauen, dann gehen 82 Prozent davon – also vier von fünf Dollar – an das reichste ein Prozent“, sagt er. „Während der Wohlstand der unteren Hälfte der Menschheit, dreieinhalb Milliarden Menschen, gar nicht gewachsen ist.“

Kritik an der Datengrundlage und Interpretation

Die britische Hilfsorganisation Oxfam musste in der Vergangenheit Kritik einstecken: an der Grundlage der Daten und an deren Interpretation. Bryers Vergleiche beruhen zum einen auf der Milliardärsliste des US-Magazins „Forbes“, die teils Schätzwerte angibt. Zum anderen basieren sie auf dem „Globalen Wohlstandsreport“ der Schweizer Bank Credit Suisse, der für viele Länder nur eine schwache Datenbasis hat.

Nach der Oxfam-Methodik gilt etwa ein angehender Harvard-Jurist, der sich fürs Studium verschuldet, als arm – obwohl er später die Chance hat, viel Geld zu machen. Bryer verteidigt jedoch die Botschaft des neuen Berichts. „Es ist die zuverlässigste Schätzung, die sich ermitteln lässt“, sagt er. „Aber natürlich: Ohne einen globalen Zensus haben wir keine wirklich wissenschaftlichen Daten.

Das Muster ist aber klar: Wohlstand häuft sich bei denen an der Spitze an, während die meisten Menschen auf der Welt zurückgelassen werden.“

Erfolge der Globalisierung anerkannt

Oxfam verteufelt indes nicht die Globalisierung, sondern erkennt an, dass sich auch dank ihr der Anteil jener Menschen, die in extremer Armut leben, in den vergangenen 20 Jahren halbiert hat. Und es gibt Bryer Hoffnung, dass Regierungschefs und Konzernlenker aufgewacht sind, aufgeschreckt durch die Erfolge der Populisten. Sie registrieren die Ungleichheiten innerhalb eines Landes und auf der Welt nun immerhin als Problem.

Aber auch zuletzt seien etwa Löhne und Gehälter geringer gestiegen als die Produktivität. Den wohlfeilen Worten, die auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder zu hören sein werden, müssten jetzt Taten folgen, fordert Bryer. „Regierungen sollten gesetzliche Mindestlöhne einführen und kontrollieren. Sie sollten die Arbeitnehmerrechte stärken, vor allem für Frauen“, erklärt er. „Sie sollten exzessive Managergehälter und Ausschüttungen an Aktionäre begrenzen. Und sie sollten die Steuervermeidung in großem Stil von Konzernen und Superreichen bekämpfen.“

Kritik an US-Steuersenkungen

Die auch von der ARD veröffentlichten „Paradise Papers“ haben gezeigt, mit welchen Tricks Firmen und vermögende Prominente ihre Einnahmen in Steuerparadiese verschieben. Die Steuersenkungen von US-Präsident Donald Trump für Unternehmen kritisiert Bryer – auch wenn er es einen „Schritt in die richtige Richtung“ nennt, dass Apple nun seine Milliardenreserven aus dem Ausland in die USA transferiert und dort versteuert.

Als vorbildlichen Steuerzahler aber solle man den Tech-Giganten deshalb nicht gleich feiern, meint der Oxfam-Vertreter. Dass die EU kürzlich eine Schwarze Liste mit Steueroasen veröffentlicht hat, findet Bryer gut – sie hätte aber aus seiner Sicht etwa auch Irland und Luxemburg sowie die City of London enthalten sollen.

Von Stephanie Pieper, ARD-Studio London

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Alle zwei Tage ein neuer Milliardär

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Gruß Hubert

Neue Krebsmedikamente – teuer und kaum von Nutzen   Leave a comment

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Ich habe von der Pharmaindustrie keine gute Meinung, die sind einfach extrem gierig und das Wohl der Patienten interessiert sie kaum, höchstens soweit, dass diese Medikamente nehmen müssen / sollen. Eine Taktik der Pharmaindustrie ist es neue Medikamente heraus zu bringen, die aber den alten überhaupt nichts voraus haben, also keinen zusätzlichen Nutzen bringen. „Monitor“ hat da Recherchen unternommen und ist zu einem vernichtenden Urteil über die „neuen“ Medikamente, zum Beispiel gegen Krebs gelangt.

Aus tagesschau.de

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Neue Krebsmedikamente

Teuer und oft nutzlos

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Krebsmedikamente sind für Arzneimittelkonzerne ein gutes Geschäft. Doch Recherchen des ARD-Magazins Monitor zeigen: Laut einer Studie hat fast die Hälfte der neu zugelassenen Krebsmedikamente für Patienten keinen relevanten Nutzen.

In einer Studie haben die Wissenschaftler erstmals systematisch alle Zulassungen ausgewertet, die die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zwischen 2009 und 2013 für Krebsbehandlungen erteilt hat. Es geht um 48 Medikamente, zugelassen für 68 Krebsbehandlungen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur gut die Hälfte der zugelassenen Therapien wirkte demnach lebensverlängernd oder bot zumindest eine bessere Lebensqualität. Das bedeutet im Umkehrschluss: 49 Prozent der überprüften Zulassungen erfüllten das für Patienten wichtigste Kriterium nicht: Sie boten keine Verlängerung der Lebenszeit und auch keine bessere Lebensqualität.

„Das ist eine erschreckende Zahl“, urteilt Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Krebsmediziner und Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Ludwig hält die Analyse der britischen Wissenschaftler für wegweisend: Jetzt seien die Zulassungsbehörde und auch die deutsche Bundesregierung gefragt, damit Patienten nicht „wie im Blindflug“ behandelt werden müssten.

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Wolf-Dieter Ludwig | Bildquelle: axentis.de / G.J.Lopata

Wolf-Dieter Ludwig leitet die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Gerd Glaeske | Bildquelle: imago/Metodi Popow

Gesundheitsökonom Gerd Glaeske fordert, dass der Nutzen der Medikamente besser kontrolliert wird.

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Krebsmedikamente immer teurer

Für neue Krebstherapien werden immer höhere Preise verlangt – bis zu 100.000 Euro pro Jahr und Patient. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Krebsarzneien steigen in Deutschland rasant, von 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf zuletzt 5,77 Milliarden Euro im Jahr 2016. Der Gesundheitsökonom Prof. Gerd Glaeske prognostizierte diese Kostenentwicklung zusammen mit Krebsmediziner Ludwig schon vor Jahren in einem 2010 für das Bundesgesundheitsministerium erstellten Gutachten. Angesichts der neuen Studie aus London fordern Glaeske und Ludwig nun, die gesetzlichen Vorgaben im Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) nachzubessern: Eine „späte Nutzenbewertung“ müsse verbindlich festgeschrieben werden.

Krebsmedikamente werden schnell zugelassen

Die EMA geht seit einigen Jahren verstärkt dazu über, Krebsmedikamente schnell auf den Markt zu bringen. Bei solchen „beschleunigten Zulassungen“ werden die Anforderungen an Arzneimittelstudien abgesenkt. Die Begründung: Gerade Krebspatienten müssten schnell Zugang zu neuen Medikamenten bekommen, weil es bei Krebserkrankungen nach wie vor einen „ungedeckten medizinischen Bedarf“ gebe. Das heißt: Grundsätzlich würden nach Meinung der EMA neue Medikamente gebraucht.

Krebsmediziner Ludwig hingegen hält eine schnelle Zulassung nur selten für gerechtfertigt. Für die meisten Krebserkrankungen gebe es mittlerweile gute Therapiemöglichkeiten. „In diesen Fällen müssten die neuen Medikamente eigentlich zeigen, dass sie dem bisherigen Standard überlegen sind“, so Ludwig. Das sei aber nicht der Fall.

VIDEO im folgenden Link.
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http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-351877~player_branded-true.html

 

Ob Patienten länger leben, ist kein Kriterium

Vor der Zulassung werden die neuen Wirkstoffe im Vergleich zu einer etablierten Vergleichstherapie oder Placebo getestet. Die EMA erteilt bei Krebsmedikamenten schon dann eine Zulassung, wenn der neue Wirkstoff das Wachstum des Tumors vorübergehend zum Stillstand bringt oder verkleinert. „Progressionsfreies Überleben“ nennt die Zulassungsbehörde dieses Kriterium.

Experten halten das für problematisch: Denn selbst wenn das Wachstum des Tumors vorübergehend gestoppt wird, bedeute das nicht, dass damit Patienten länger am Leben blieben, sagt Beate Wieseler, Arzneimittelexpertin des unabhängigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin (IQWIG): „Das Tumorwachstum wird ja nicht auf ewig gestoppt und wir wissen nicht, was dann im Anschluss passiert. Vielleicht beschleunigt sich das Wachstum wieder.“

Ministerium: Gesetze ausreichend

Glaeske und Ludwig fordern die Politik auf, die Unternehmen zu verpflichten, auch Daten über den wirklichen Nutzen von Krebsmedikamenten für Patienten nach der Zulassung nachzuliefern und die unabhängige Forschung zu stärken. Das Bundesgesundheitsministerium hingegen hält die gesetzlichen Bestimmungen für ausreichend. Zu den Ergebnissen der Londoner Studie äußert sich das Ministerium auf Anfrage des ARD-Magazins Monitor nicht.

Von Ursel Sieber und Lutz Polanz, WDR

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Neue Krebsmedikamente – teuer und kaum von Nutzen

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. Dezember 2017 von hubert wenzl in Medizin, Uncategorized, Wirtschaft

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Schmidt – Klientelpolitik von der dümmsten Sorte   6 comments

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Obwohl Glyphosat unter starkem Verdacht steht krebserregend zu sein stimmte der bayerische Landwirtschaftsminister Schmidt in der EU dafür. Dazu noch seine blöden Kommentare von wegen sachorientierte Entscheidung usw. Es steht wohl außer Zweifel, dass er sich als Lobbyist betätigt hat. Man sieht wieder einmal wie solchen Leuten die Gesundheit der Bevölkerung egal ist. Frankreich hat auch mit Ja gestimmt, aber mit der Auflage, dass in spätestens drei Jahren damit Schluss sein muss. Deutschland lässt das Ende offen. Bayer wird dazu sicher danken sagen. Dass er damit die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und der SPD massiv erschwert hat ist auch noch zu erwähnen.

Aus Tagesspiegel.de

Landwirtschaftsminister Schmidt stimmt der Glyphosat-Zulassung zu und empört damit die Umweltministerin. Seine dreiste Entscheidung erschwert die Annäherung zwischen Union und SPD. Ein Kommentar.

 
Foto: AFP Photo Tobias Schwarz
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Die Sache kommentiert sich eigentlich von selbst. Was soll man da noch sagen? Es sind die Momente, in denen man einfach fassungslos ist, in denen der Verstoß gegen die Würde des Systems, gegen den zwischenmenschlichen Anstand und Respekt, gegen die politische Vorsicht und Vernunft so offensichtlich sind, dass man eigentlich schon gar keine Lust mehr hat, das aufzuschreiben. Was sich der geschäftsführende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) da am Montag geleistet hat, ist politische Realsatire. Es ist Klientelpolitik von der dümmsten Sorte zum falschesten aller Zeitpunkte. Punkt. Aber weil noch ein paar Zeilen übrig sind, sei das noch kurz begründet.

Am Montag hat in Brüssel der deutsche Vertreter für einen Antrag der Europäischen Kommission gestimmt, die Zulassung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verlängern, offenbar auf Anweisung aus dem deutschen Landwirtschaftsministerium. Christian Schmidt von der bayerischen Christlich Sozialen Union hat die Entscheidung verteidigt, die SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks hat sie kritisiert, in Brüssel fragt man sich nun, ob sie gilt, und ob das der erste Vorgeschmack auf die neue deutsche Bananenrepublik ist, die angesichts des Chaos bei der Regierungsbildung gefürchtet wird.

Dumm, dreist und peinlich

Glyphosat gilt einer UN-Studie zufolge als krebserregend, andere Studien widersprechen. Ist die Lage unklar, sollte bei einer Entscheidung für die Verlängerung zumindest die politische Verantwortung eindeutig sein. Das ist gerade nicht der Fall. Solch eine polarisierende Entscheidung in einem politischen Vakuum wie dem derzeitigen zu fällen, zeugt von mangelndem Instinkt und mangelndem Respekt.

Zudem verschärft es unnötig die politische Instabilität, indem es inmitten zarter Annäherungsversuche von SPD und Union für eine neue große Koalition zur Überwindung der Regierungskrise eine Bombe platzen lässt. Die SPD spricht prompt von einem Vertrauensbruch. Es entsteht außerdem der Eindruck, dass hier eine politische Notlage ausgenutzt wird, um schnell im Sinne des eigenen Klientels – den bayerischen Großbauern – noch Nägel mit Köpfen zu machen, solange es noch irgendwie geht.

Dumm, dreist und peinlich ist das. Musste das noch gesagt werden? Eigentlich versteht es sich von selbst. Aber dann offenbar auch wieder nicht. Und das ist der größte Skandal.

von Anna Sauerbrey.

Schmidt – Klientelpolitik von der dümmsten Sorte

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Gruß Hubert

Märchen: »Es ist kein Geld mehr da …«   2 comments

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Natürlich ist kein Geld mehr da für eine Sache, wenn es für die Politiker nicht wichtig genug ist. Dass Geld in Massen da ist hat man gesehen, als über Nacht 700 Milliarden für den ESM verfügbar war um Länder in der EU zu „retten“.

Und wo geht das Geld denn hin?, es verschwindet ja nicht – außer man würde es verbrennen. Jemand hat das Geld – aber leider nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen und nicht die Masse. Dann wird ständig vorgebetet diese und jene Sozialleistung könne sich der Staat nicht mehr leisten. Aber warum ging es bis jetzt, frage ich mich?

Auszug aus esser1.wordpress.com

Aha! Und wo ist es hin? Mittlerweile vergeht ja kaum ein Tag, ohne dass uns irgendwer erzhält, es sei kein Geld mehr da, und dass deshalb gekürzt werden muss. Nur, wo das Geld hin gekommen ist, verrät uns keiner. Schon seltsam.
„Der Staat hat kein Geld mehr“, sagen die Politiker. „Die Leute haben kein Geld mehr (zum ausgeben)“, sagen die Händler. „Nehmen Sie doch einen Kredit auf“, sagen die Banken…

„Der Staat hat zuviel ausgegeben“, heißt es, „und deshalb ist kein Geld mehr da“. Na klar, versteht doch jeder… Eine Frage: Seit wann kann man Geld durch Ausgeben zum Verschwinden bringen? Wenn Sie Ihrem Bäcker fünf Euro geben, dann sind die fünf Euro ja damit nicht verschwunden, sondern haben nur (im Tausch gegen Waren) den Besitzer gewechselt. Und das ist schließlich Sinn und Zweck des Geldes.

Geld verschwindet nicht! Jedenfalls nicht wirklich. Es sei denn, Sie verbrennen Bargeld!

Alleine die Tatsache, dass sich der Staat (und nicht nur bei uns) Jahr für Jahr neues Geld leiht beendet das Märchen ( oder doch besser: die Lüge) vom Geld, das nicht mehr da ist. Man kann sich schließlich nur leihen, was da ist. Also ist eine ganze Menge da. Zudem hat sich die Geldmenge in den letzten Jahrzehnten immer weiter erhöht, nicht vermindert!
Was ist nun mit dem Geld? Geld ist reichlich da, bei uns, und auch global gesehen. Und wenn die Mehrheit, einschließlich Staat und Komunen, nichts oder immer weniger hat, ist klar, dass es woanders hinfließt: zu einer Minderheit!
Etwa 90% des Kapitals befindet sich in den Händen von 10% der Menschen! Die große Mehrheit darf sich mit dem Rest vergnügen! Und diese Diskrepanz vergrößert sich auch noch von Tag zu Tag.
Es ist also weder ein Wunder, noch ein Zufall, dass der Geldkreislauf, und damit die ganze Wirtschaft ins Stocken gerät, und früher oder später zu schweren Krisen führt – es ist schlichtweg die logische Konsequenz.

Aber wie ist es zu dieser Verteilung gekommen? Wie ist es möglich, dass innerhalb von Jahrzehnten eine Geldmäßige Kollapssituation entstehen kann? (Oder wie würden Sie Ihren Zustand beschreiben, wenn sich 90% des Blutes in Ihren Füßen sammelt?)

Die Dokumentation macht eine Bestandsaufnahme und lässt außerdem Experten mit ihren Vorschlägen zur Rettung des weltweiten Fischvorkommens zu Wort kommen.

Noch immer werden rund 90 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr aus den Weltmeeren gezogen. Doch die scheinbar unerschöpfliche Nahrungsquelle erweist sich als endlich. Immer mehr Fischarten verschwinden. Kein Wunder, denn bis zu 90 Prozent eines jeden Fischzugs wird als sogenannter wertloser Beifang wieder über Bord geworfen.

Fischproduzenten täuschen die Verbraucher, indem sie zunehmend auf Aquakulturen von Meeresfischen setzen, um so die Ozeane angeblich vor der Überfischung zu retten. Doch Meeresökologen weisen nach, dass diese Aquakulturen den Fischereidruck noch verschärfen. Denn um ein Kilo Fischfleisch in einer Aquakultur heranzuziehen, braucht man bis zu fünf Kilo Wildfisch, der in Form von Fischmehl verfüttert wird. Somit wird eine negative Bilanz geschaffen. Namhafte Experten sind der Auffassung, dass es für das Problem der weltweiten Überfischung eine Lösung gibt.

Sie sind davon überzeugt, dass eine nachhaltige Fischerei möglich ist. Doch der Weg dorthin verlangt radikale Schritte. Und die entsprechenden Maßnahmen müssen jetzt eingeleitet werden. Am Ende aber wird das Meer den umsichtigen Umgang mit seinen Schätzen belohnen, so die Wissenschaftler.

Die aufwendig recherchierte und in zahlreichen Ländern gedrehte Dokumentation begleitet Forscher, Fischer und Fischfabrikanten. Sie zeigt in eindrucksvollen Bildern die oft überraschenden Zusammenhänge der Überfischung auf und geht vermeintlichen und echten Lösungen zur Rettung der Meere auf den Grund. Politiker und Fischer kommen dabei ebenso zu Wort wie Fischereibiologen und Meeresökologen. (Quelle: arte)

Auf ganz legale Weise! Und wie, dass habe ich schon im ersten Märchen angedeutet: durch Zins und Zinseszins sind die Geldvermögen explosionsartig gewachsen, und die gleich großen Schuldenberge auf der anderen Seite. (Zur Erinnerung: ohne Schuldner, keine Zinsen!) Weil Kredit-Schulden immer auch Zins-Schulden bedeuten, wachsen diese auch.

Die Folgen:

Stellen Sie sich die volkswirtschaftliche Leistung, also das Sozialprodukt, doch einmal als Kuchen vor. Dieser Kuchen sind 100%, und jeder Kuchen kann bekanntlich nur einmal verteilt werden. Weil aber das Kuchenstück „Kapitalerträge“ (also Einkommen ohne Leistung) immer größer wird, muss das Stück „Arbeit“ (Einkommen durch Leistung) zwangsläufig immer kleiner werden. So fließt bereits 1/3 des Volkseinkommens an das Kapital; der große Teil in Form von Zinsen
Jetzt wissen Sie, wo das Geld steckt, und warum bei den Menschen gespart werden muss:

Damit das Kapital bedient werden kann! Und das Kapital wird immer bedient. Das gilt für den Staat genauso, wie für die Unternehmen Aber darüber wird nicht gesprochen! Statt dessen wird über zu hohe Löhne und Sozialausgaben gejammert. Und natürlich darüber, das kein Geld mehr da wäre.

Würden sich die Kapitalerträge gleichmäßig verteilen, wäre es natürlich kein Problem. Dann wäre es ein reines Tauschgeschäft, und letztlich ein Nullsummenspiel. Tatsächlich zahlt aber die Mehrheit (und dazu gehören auch kleine und mittlere Unternehmen) über Preise, Mieten, Steuern und Schulden mehr Zinsen, als sie je bekommt, und nur eine Minderheit macht tatsächlich Gewinn. Kurz: Das Geld konzentriert sich immer stärker bei immer weniger Menschen, – die Mehrheit arbeitet für eine Minderheit, und wird dabei immer ärmer.
Weil aber eine immer weiter fortschreitende Verarmung nicht sein darf, da ja sonst die Wirtschaft zusammenbricht, muss eben der ganze Kuchen immer größer und größer werden!

Und wie nennen wir das? Richtig: Wirtschaftswachstum!

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Märchen: »Es ist kein Geld mehr da …«

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 11. November 2017 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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