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Forschung ohne Tierleid   Leave a comment

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Es gibt Alternativen zu den Tierversuchen. Mensch und Tier sind zu verschieden um zu brauchbaren Erkenntnissen durch Tierversuche zu kommen – ganz abgesehen von der ethischen Dimension.

Aus PETA

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Forschung der vergangenen Jahre gehört sicherlich die Erfahrung, dass die Ergebnisse von Tierversuchen in der Regel für den Menschen irrelevant sind. Veröffentlichungen in renommierten medizinischen Fachjournalen kommen immer wieder zu dem Schluss, dass Tierversuche aufgrund der fundamentalen Unterschiede zwischen den einzelnen Spezies keine zuverlässig auf den Menschen übertragbaren Ergebnisse produzieren können. Dieselben Studien folgern außerdem, dass eine überwältigende Mehrheit von Tierversuchen nicht nur keine medizinischen Neuerungen und Verbesserungen hervorbringt, sondern auch, dass tierexperimentelle Studien häufig sogar gefährlich in die Irre führen.

Hochkompetente Wissenschaftler in aller Welt haben aus diesen Ergebnissen ihre Schlüsse gezogen und widmen sich nun der Entwicklung und Einführung von Forschungs- und Testmethoden, die ohne tierisches Leid auskommen und die vor allem relevant sind für die menschliche Gesundheit, für die Erforschung menschlicher Erkrankungen und für die Entwicklung neuer, wirksamer Therapiemethoden.

Tierfreie Methoden sind meistens weniger langwierig als die unzeitgemäßen und grausamen Tierversuche, die sie ersetzen sollen. Außerdem verursachen sie nur einen Bruchteil der Kosten von Tierversuchen. Sie sind zuverlässig auf den Menschen übertragbar und bieten Verbrauchern und Patienten somit eine viel höhere Sicherheit. In-vitro- und genomische Techniken gehören ebenso zu diesen Forschungsansätzen wie Computermodelle und Studien an Freiwilligen und Patienten.

Quelle PETA

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Aus Ärzte gegen Tierversuche

Forschung ohne Tierleid

Auszug.

Dr. med. vet. Corina Gericke

Tierversuche sind aus ethischen, medizinischen und methodenkritischen Gründen abzulehnen. Tiere und Menschen sind so unterschiedlich, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragen werden können. In der tierexperimentellen Forschung geht man von der Annahme aus, man könne das komplexe Krankheits- und Heilungsgeschehen beim menschlichen Patienten in so genannten »Tiermodellen«, d.h. künstlich krankgemachten Tieren, nachahmen. Wichtige Faktoren der Krankheitsentstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, Verwendung von Suchtmitteln, Umwelteinflüsse, Stress, psychische und soziale Faktoren werden bei dieser Art der Forschung nicht berücksichtigt.
Tierversuche haben aufgrund dieses falschen methodischen Ansatzes weder zur Behandlung der menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheumatismus und Allergien etwas Wesentliches beigetragen, noch sind sie in der Lage den Verbraucher vor schädlichen Chemikalien und Medikamenten wirkungsvoll zu schützen.

Im Gegensatz zum Tierversuch liefern moderne tierversuchsfreie Verfahren verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger. Trotzdem führen diese Methoden in der tierexperimentell dominierten Forschung und Medizin ein Schattendasein. Sie sind für junge Forscher oft nicht attraktiv. Die Beschäftigung mit tierversuchsfreien Verfahren ist weder für die Karriere zuträglich, noch fließen in diesem Bereich nennenswerte Forschungsgelder.

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Forschung ohne Tierleid

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WIST-Kongress – Wissenschaft statt Tierversuche

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http://www.wist-kongress.de/rueckblick
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Gruß Hubert