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Der Schwarze Kanal: Immer schön weiterbeleidigen   Leave a comment

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Ich würde sagen, dass Spott und Beleidigung erlaubt sind, wenn sie nach oben gehen.

“Der Freiheitsgrad einer Gesellschaft lässt sich ziemlich verlässlich daran bemessen, wie die Obrigkeit mit Leuten umspringen darf, die nach ihrem Geschmack zu frech und zu aufsässig sind.”

Darf man über eine TV-Moderatorin sagen, dass sie ihren Kopf zur Seite lege, damit sich der Verstand in einer Ecke sammelt? Man muss sogar. Denn Freiheit fängt erst an, wo sie zu weit geht.

Henryk M. Broder hat vor Längerem über eine Fernsehmoderatorin geschrieben, sie lege ihr Köpfchen zur Seite, damit der Verstand sich in einer Ecke konzentrieren kann. Ein wunderbarer Satz, wie ich fand, dessen Wahrhaftigkeit unmittelbar einleuchtete, auch wenn man die Frau nie gesehen hatte. Es geht hier nicht um die Person, sondern um die Kunst der Beleidigung.

Die Moderatorin hingegen sah sich in ihrer Ehre verletzt und zog wegen dieser und noch ein paar anderer echter Gemeinheiten vor das Landgericht Düsseldorf, das ihr 10.000 Euro Schmerzensgeld zusprach.

Das Oberlandesgericht, vor dem der Fall landete, kassierte die Entscheidung der Vorinstanz. Was hätte man über Fernsehmoderatoren noch sagen dürfen, wenn es bei dem Urteil geblieben wäre: Dass ihr Witz und ihre Intelligenz leider nicht bei allen Sendungen gleichermaßen zum Einsatz komme? Am Ende musste Broder 40 Prozent der Gerichtskosten tragen, was immer noch ziemlich happig ist.

Wie man es von Broder kennt, lässt er sich von juristischen Widrigkeiten nicht lange von der Arbeit abhalten. Gerade erst hat er ein neues Buch herausgebracht (“Das ist ja irre”), in dem er wieder furchtlos gegen alle zu Felde zu zieht, von denen er annimmt, dass sie Unsinn reden oder dass es sich bei ihnen um einen ausgemachten “Knallkopf” handelt, wie Eckhard Henscheid einst dem armen Heinrich Böll hinterherrief.

 

Die wahre Kunst ist die Beleidigung nach oben

Ich bin ein großer Freund der Beleidigung. Manche Menschen verdienen, dass man ihnen den Kopf zurechtrückt, oder, wie im Fall der Moderatorin, das Köpfchen. Es gilt in Deutschland als unfein, über andere in herabwürdigender und hinabsetzender Absicht zu schreiben. Das könne man doch nicht sagen, heißt es dann, das gehe zu weit. Da wo’s zu weit geht, fängt die Freiheit erst an, hat der Kabarettist Werner Finck einmal erwidert. Auch ein Satz, den man sich merken kann.

Die ungestrafte Spottlust steht am Anfang der Aufklärung. Der Freiheitsgrad einer Gesellschaft lässt sich ziemlich verlässlich daran bemessen, wie die Obrigkeit mit Leuten umspringen darf, die nach ihrem Geschmack zu frech und zu aufsässig sind. Nicht mehr im Gefängnis schmoren zu müssen, wenn sich einer auf den Schlips getreten fühlt (oder schlimmer: mit einem Mühlstein um den Hals am Grund eines Sees zu enden), ist eine der großen Errungenschaften der Moderne. Alles, was wir an Meinungsfreiheit schätzen, folgt von dort.

Es ist noch nicht so lange her, da reichte ein falscher Satz, um sich Karriere und Gesundheit zu zerstören. Dem Rechtsanwalt William Prynne ließ der englische König Karl I. wegen einer Theaterkritik beide Ohren vom Kopf säbeln. Die angebliche Beleidigung waren vier Worte, die Königin Henrietta Maria als Anspielung verstanden hatte: “Schauspielerinnen sind gewohnheitsmäßige Huren”. Die Königin hatte kurz nach Erscheinen der Schrift eine Rolle in einer dramatischen Darstellung am Hof übernommen. Ein dummer Zufall, wie man so schön sagt.

Wie überall im Leben gilt auch bei der Schmähkritik, dass Dummheit jede Freiheit verhunzt. Menschen herabzusetzen, die ohnehin schon klein sind, ist billig. Das schönste Spottwort ist nichts wert, wenn das Urteil über denjenigen, dem man es verpasst, längst gefallen ist.

Eine Kolumne von

 

Der Schwarze Kanal: Immer schön weiterbeleidigen

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Hier noch eine kleine Auswahl an vorbildlichen Beleidigungen, zusammengelesen aus dem Sammelband “Dichter beschimpfen Dichter”, einem Kompendium der literarischen Verbalinjurie:

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“Er hat eine neue Mätresse? Unmöglich – bei dem schläft doch nur das Publikum.”

Jean Cocteau über Jean Anouilh

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“Es ist ein Jammer, dass viele Bücher gegen Ende abfallen. Bei ‘Hundert Jahre Einsamkeit’ zum Beispiel: 80 Jahre hätten es auch getan.”

Jorge Luis Borges über Gabriel García Márquez

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 31. Januar 2016 von hubert wenzl in Kultur, Uncategorized

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USA – Sex – gefährlich und illegal   1 comment

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Man kann diese Amerikaner als Europäer überhaupt nicht verstehen. Unglaublich diese Prüderie, dieser hohe prozentuelle Anteil an christlichen Fundamentalisen, an Evangelikalen, an Waffennarren und an Kriegsgeilen.
Hier ein Artikel der Berliner Zeitung über „gefährlichen und illegalen Sex“.

 

Sex – gefährlich und illegal

SEDONA. Wer in Huntsville, Alabama in Sherri Williams´ Laden „Pleasures“ ein Sexspielzeug erwerben möchte, der muss erst einmal einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. „Wenn Sie eine dieser Fragen mit Ja beantworten“, heißt es darauf, „ist das ein Hinweis, dass Sie dieses Produkt für medizinische Zwecke erwerben.“ Die Fragen reichen vom Themenbereich unerfülltes Sexualleben bis zu Fruchtbarkeitsproblemen. Doch Sherri Williams ist weniger um die Gesundheit ihrer Kunden als um ihre eigene Sicherheit besorgt. Denn in Alabama ist der Verkauf von Sexspielzeug, genauer: von „Geräten, die zu dem Zweck entworfen oder angeboten werden, menschliche Genitalien zu stimulieren“, seit zehn Jahren illegal. Und seit zehn Jahren zieht Sherri Williams gegen dieses Verbot vor Gericht, unter Berufung auf das Recht auf Privatsphäre. Zweimal gewann die 43-Jährige, beide Male wurde das Urteil in der Revision gekippt. Begründung: Das Verbot halte die öffentliche Moral aufrecht. Zuletzt zog Williams sogar vors Oberste Bundesgericht – und wurde abgewiesen.
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Brüste von Skulpturen bedeckt Die öffentliche Moral in den USA zeichnet sich nicht nur in Alabama durch ein überaus feindseliges Verhältnis zur Sexualität aus. 2002 ließ der damalige Bundesanwalt John Ashcroft die nackten Brüste zweier lebensgroßer Justitia-Skulpturen im US-Justizministerium verhängen. Im Sommer 2006 zahlte der US-Fernsehsender CBS eine Strafe von über einer halben Million Dollar wegen des „Garderobenunfalls“ von Janet Jackson in der Halbzeit der Superbowl-Übertragung, bei dem für Sekunden ihre immerhin noch mit einem Stern bedeckte Brust zu sehen war. Und im selben Jahr wurde in Maryland ein Fünfjähriger, der ein Mädchen in den Po gekniffen hatte, wegen sexueller Belästigung aus dem Kindergarten verwiesen. „Wir sind alle zu Opfern der Christian Coalition geworden, die ihre Schuldgefühle und ihre Scham auf uns übertragen“, klagt Sexshop-Betreiberin Sherri Williams.

 
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Viele bibeltreue Christen in den USA sind tatsächlich auf einer Mission, das öffentliche Leben den Standards ihrer persönlichen Moralvorstellungen zu unterwerfen. Der „Parents Television Council“ – der christliche Eltern-Fernsehrat – etwa hat bereits hunderttausende Fernsehstunden nach Unflätigkeiten und nackten Körperteilen durchkämmt, um „Anstand in der öffentlichen Unterhaltung wiederherzustellen“. Mit der aktiven Unterstützung von Verbänden wie „Focus on the Family“, der Eltern Bücher wie den „Elternratgeber zur Verhinderung von Homosexualität“ nahe legt, stimmten 2004 die Bürger von elf US-Bundesstaaten für ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen. Und weil sich die Bibeltreuen in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen oder ihre Kinder moralisch verderblichen Einflüssen ausgesetzt sehen, müssen Kunstgalerien Warnschilder vor womöglich nicht kindertauglichen Exponaten aufstellen, und gilt öffentliches Urinieren, auch von kaum windelentwöhnten Kleinkindern, vielerorts als Sexualdelikt.

 
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Doch es geht längst nicht mehr bloß um Ansichtssachen. Die öffentliche Tabuisierung von Sexualität hat erschreckende Folgen. Die USA haben die höchste Teenager-Schwangerschaftsrate aller Industrieländer und die Durchseuchung mit Geschlechtskrankheiten ist bedenklich hoch. Grund dafür dürfte nicht zuletzt ein von der Regierung Bush gefördertes öffentliches Sexualkunde-Programm sein, das man eher in einem islamistischen Gottesstaat als in einer modernen Industrienation vermuten würde: Es ruft die Jugendlichen zur Enthaltsamkeit auf und erwähnt Verhütungsmittel, wenn überhaupt, bloß als schlechtere Alternative. Die Regierung von George W. Bush, der sich selbst als bibeltreuer Christ begreift, förderte 2006 sogenannte Abstinenz-Programme mit 206 Millionen Dollar. Bundesstaaten, die von diesen Geldern Gebrauch machen, müssen Teenagern zur Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten zur Enthaltsamkeit raten und dürfen keine Anleitung zum Umgang mit Verhütungsmitteln geben.

 
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Dem Fachmagazin Perspectives in Sexual and Reproductive Health zufolge hatte 2002 ein Drittel aller Teenager vor dem ersten Sex keine Unterweisung im Gebrauch von Verhütungsmitteln. 2007 lehnten nur sieben Bundesstaaten die Abstinenz-Fördermittel ab. Irrsinn? Im Gegenteil, sagt Linda Klepacki von „Focus on the Family“. „Enthaltsamkeit ist der gesündeste Ansatz im Umgang mit dem Problem – in körperlicher, geistiger, emotionaler und spiritueller Hinsicht.“ Gott habe Sex als intime Vereinigung zweier Menschen, und nur dieser beiden, bestimmt. Christliche Verbände wie ihrer betonten die Gefahren von sexueller Aktivität vor der Ehe und die Fehlerrate gängiger Verhütungsmittel, um der Jugend die ganze Wahrheit über Sexualität zu vermitteln. „Wir bringen unseren Kindern ja auch nicht bei, wo sie die besten Drogen finden, wenn sie schon Drogen nehmen müssen“, sagt Klepacki.

 
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Shandelle Wolters, 27 Jahre alt, aus Phoenix im Bundesstaat Arizona, war gerade 15 geworden, als sie schwanger wurde. Arizona macht von „abstinence-only“-Fördergeldern Gebrauch – und liegt seit Jahren in den Statistiken zu Teenagerschwangerschaften ganz vorn. „Wir hatten in der Schule Anatomie-Unterricht: so sind Mädchen gebaut, so sehen Jungs aus“, erzählt Wolters. „Aber an Unterricht über Verhütungsmittel kann ich mich nicht erinnern.“ Sie sagt, sie habe die Pille genommen und sei dennoch schwanger geworden, wie auch mehrere andere Mädchen aus ihrem Jahrgang. Eine, erinnert sich Shandelle Wolters, brachte drei Kinder zur Welt, bevor sie den Schulabschluss in der Tasche hatte. Wolters zog ihre eigene Konsequenz. „Ich hatte lange, lange Zeit lieber gar keinen Sex mehr.“ Angst vor Sex als Alternative zu Aufklärung? „Kids müssen über ihren Körper Bescheid wissen“, fordert Jessica Sheets von der Nationalen Kampagne zur Verhinderung von Teenager-Schwangerschaften. „Klar ist Enthaltsamkeit die effektivste Methode zur Vermeidung von Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten. Aber viele Teenager werden dennoch Sex haben, und sie müssen wissen, wie sie sich schützen können.“ Doch Ignoranz ist ein mächtiger Gegner, und in einer öffentlichen Atmosphäre, in der Sexualität als diffus gefährlich betrachtet wird, ist die Kopf-in-den-Sand-Haltung noch immer das Mittel der Wahl.

 
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Erst kürzlich dehnte die US-Regierung ihr Abstinenz-Programm auf unverheiratete Erwachsene bis zu 29 Jahren aus, um sich des Problems außerehelicher Schwangerschaften anzunehmen. Und als im Dezember Jamie Lynn Spears, Britneys kleine Schwester und Teenagerstar aus der Fernsehserie „Zoey 101“, ihre Schwangerschaft bekannt gab, stand die Absurdität der amerikanischen Sexualerziehung plötzlich im grellen Rampenlicht. Sie sei überrascht von ihrer Schwangerschaft, sagte die 16-Jährige in aller Naivität. Und ihre Mutter Lynne, 52, gestand: „Ich war schockiert – dabei ist Jamie Lynn abends immer pünktlich zu Hause gewesen!“
Seit 1982 unterstützen die US-Regierungen die von konservativen Christen initiierten Abstinenz-Programme. In den vergangenen zehn Jahren wurden dafür etwa 1,5 Milliarden Dollar ausgegeben. Sie liefen auch unter Bill Clintons Regierung weiter. Eine Studie im Auftrag des US-Familienministeriums hat 2007 ergeben, dass die Teilnehmer der Programme im Schnitt mit 14,9 Jahren erstmals Sex hatten – im selben Alter wie andere Jugendliche auch.
Von Nina Rehfeld
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http://www.berliner-zeitung.de/archiv/konservative-christen-in-den-usa-fuehren-einen-feldzug-der-pruederie–und-schulen-propagieren-abstinenz-statt-aufklaerung-sex—gefaehrlich-und-illegal,10810590,10539202.html

 
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USA … ohne Worte


http://www.4shared.com/video/iOMT7sFFce/USA_____SY_.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 4. November 2014 von hubert wenzl in Medizin, Politik

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Quo vadis, Europa? – Eine neue Weltordnung   Leave a comment

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Wohin das führt, wenn manche politischen Kräfte meinen der Nationalstaat sei ein Relikt aus vergangenen Zeiten, sieht man gut in diesem Artikel von le-bohemien.

Auszug.

Weltbürger oder globaler Untertan? Ein Diskurs über infantile Affekte, Alltagsklugheit und den nicht erkannten Elefanten im Wohnzimmer

Eine neue Weltordnung

Flankiert wird der destruktive Finanz-Globalismus durch einen

demokratischen Interventionalismus‘ der Westmächte unter dem Banner universeller Menschenrechte: Wenn sich die USA ihre Angriffsziele bei flexibel austauschbaren Kriegsmotiven á la carte auswählen (Afghanistan, zweiter Irak-Krieg, Libyen) und sich weder um Völkerrecht (Gewaltverbot in internationalen Beziehungen ohne UN-Mandat), noch um Leiden der Zivilbevölkerung scheren, die regelmäßig vom Regen in die Traufe gerät,

andererseits aber nach der vom überwiegenden Teil des ägyptischen Volkes herbeigesehnten Entmachtung einer islamistischen Regierung durch das Militär rasche „Wiederherstellung demokratischer Verhältnisse“ anmahnen, zeigt das, wie Aufklärung heute mit zweierlei Maß misst und sich selber ad absurdum führt.

Noch perfider sind die Waffenlieferungen aus angeblich humanitären Gründen an „Freiheitskämpfer“ im Bürgerkrieg souveräner Staaten (z. B. Syrien). Zudem stärken die USA dort erneut – wie schon in Afghanistan – ihre Feinde von morgen in Form islamistischer Terrorgruppen.
Unvermittelt drängt sich wieder das aus Talkshows bekannte Bild des „endzeitlichen Flackerns“ in den Augen Peter Scholl-Latours auf, der das schon immer als geostrategische Dummheit belächelte. Durch solche Vabanque-Spiele kann man allerdings sich und die NSA noch besser als „Sicherheit“ stiftende Weltpolizisten verkaufen.

Amerikaner und Briten haben allein im zweiten Irakkrieg hunderte Tonnen von Uran-angereicherter Munition verschossen, mit schwersten, auch langfristigen Folgen für die Zivilbevölkerung. Dennoch liest man z. Zt. häufig: Wo der Sicherheitsrat ‚versage‘, müsse „Moral“ notfalls auch gegen das Völkerrecht mit Bomben durchgesetzt werden.

Überraschender Weise hat das englische Parlament anders entschieden. Und auch eine deutliche Mehrheit der deutschen und US-amerikanischen Bevölkerung lehnt Umfragen zufolge einen Militärschlag ab.

Ganz abgesehen davon, dass angebliche Beweise zur Urheberschaft des Giftgas-Einsatzes der Weltöffentlichkeit bislang vorenthalten werden, lautet die Frage, die keiner stellt: Sind barbarische, z. T. pogromartige Verbrechen an Andersgläubigen, denen man mitunter bei lebendigen Leib den Kopf abschneidet, etwa keine Verbrechen an der Menschlichkeit? „We´re not convinced!“

Totalitäre Gesinnungsrichtlinien

Die „neue Weltordnung“ ist aber nicht nur horizontal, sondern auch vertikal – nach innen – totalitär ausgerichtet. Der den Menschenrechten verpflichtete Europarat hat darüber beraten, die europäischen Medien per „Resolution“ dazu anzuhalten, Frauen nicht länger als „minderwertige Wesen, Mütter und Sexualobjekte darzustellen“.

Auch Mütter gelten also bereits als „minderwertige Wesen“. Anders wäre ja auch die mediale Hexenjagd auf die ehemalige TV-Moderatorin Eva Herman mit J. B. Kerner als Großinquisitor in einem mittelalterlich anmutendem TV-Tribunal kaum zu erklären. Hier „herrscht“ eben „Freiheit“.

Bei all den supranational verordneten Umerziehungsprozessen bis ins Grammatikalische und zutiefst Private geht es nicht wirklich um „Freiheit“, „Antidiskriminierung“, „Toleranz“, „Demokratie“, „Menschenrechte“, „Solidarität“ – und ganz aktuell wieder im Sortiment: „Sicherheit“. Diese gefällige, „politisch zugerichtete Aufklärungsrhetorik“ soll wie die fiktive Orwell´sche Neusprech-Propaganda kaschieren,

dass seit 1989 – dem Fall des Eisernen Vorhanges – eine totalitäre Welt im Entstehen begriffen ist, teils politisch durchgesetzt, teils schon aus der Eigendynamik längst geschaffener „Sachzwänge“ heraus, jedenfalls aber hinter dem Rücken der europäischen Bürger, die nicht dazu befragt werden, was ein sich internationalisierender Politbetrieb für „alternativlos“ hält.

Ein UN-Komitee, das auf Grundlage der verschwommenen Begrifflichkeit einer UN-Rassismus-Konvention fordert, jegliche Äußerung „diskriminierender Ideen“ strafrechtlich verfolgen zu lassen und weltweit kritische Debatten zu Migration und Integration schon im Keim zu ersticken, um quasi mit dem Brecheisen für „Toleranz“ zu sorgen, forciert eine totalitäre Meinungszensur,

wie man sie zuvor nur aus Science-Fiction-Romanen á la Huxleys Schöne neue Welt (1932) und dem Dritten Reich kannte. Die erforderliche juristische Abwägung mit der Meinungs- (und Medien-/Pressefreiheit) wird gar nicht erst versucht – als ob das kein elementares Menschenrecht wäre. Das gleicht nicht nur dem Ast, der den Baum absägen will, auf dem er kulturgeschichtlich hat wachsen können, es ist zudem vom Geiste der Aufklärung weit entfernt.

NSA-Bespitzelung unserer heimischen Computer in wiederum Orwell´schem Ausmaß ist nur logische, weil technisch mögliche Konsequenz dieser Entwicklung. Wen das allerdings nur unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes empört, hat den ‚Elefanten im Wohnzimmer‘ – die insgesamttotalitäre Färbung der neuen Weltordnung des Globalismus – noch gar nicht erkannt. Und das dürfte
der leider beträchtliche Teil der Bevölkerung sein, der gerade im „Neuland“ fremdelt und deshalb immer noch findet, dass es bei „Mutti“ – und ihren transatlantischen Freunden – am besten schmeckt.

Von Alexander Heumann

Hier weiterlesen:

http://le-bohemien.net/2013/09/16/quo-vadis-europa/

Gruß Hubert

Die Arroganz des Klerus – Teil 1   Leave a comment

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Man kann sich nur wundern mit welcher Arroganz der Klerus Behauptungen aufstellt. Die scheinen den Unterschied zwischen Glauben und Wissen nicht zu kennen. Die Kleriker leben von der den Menschen eingeredeten Schuld und Schündhaftigkeit. Diese Welt machen sie schlecht, vermiesen den Menschen jedes Vergnügen und jede Freude, damit sie um so mehr ihren wunderbaren Himmel feil bieten können. Hier ein interessanter Artikel eines Atheisten auf hpd.de

Die Arroganz des Klerus

(hpd) Ich finde das aktuelle Titelbild des Stern sehr passend, denn die obszöne und völlig selbstvergessene Prasserei des derzeit nur im Zwangssabbatical befindlichen Herrn Tebartz-von-Elst ist in meinen Augen in hohem Maße exemplarisch für eine nachgerade weltferne Arroganz des Klerus, die offenbar nicht nur mich an das Imperium aus Star Wars erinnert.  Dies ist Anlass genug, um einen sehr gut dazu passenden Text, den Pat Condell schon 2009 schrieb, in deutscher Übersetzung vorzulegen.

von Pat Condell

Obwohl ich Atheist und Säkularist bin und so anti-religiös wie man nur sein kann, habe ich dennoch kein Problem damit, wenn jemand an Gott glaubt, wenn es so ist, wie er sein Leben leben will. Tatsächlich denke ich, daß der Glaube an einen falschen Gott (und er ist falsch, denn sie sind es alle) für einige Leute sogar einen therapeutischen Nutzen haben mag, so wie künstliches Tageslicht gegen den Winterblues helfen kann.

Persönlicher Glaube und öffentliche Religion sind allerdings zwei komplett verschiedene Dinge. Sobald Religion publik gemacht wird, hört sie auf, spirituell zu sein und wird politisch und geht dann gewöhnlich mit moralischer Heuchelei einher.

Und weil sie sich göttliche Autorität anmaßt und bedingungslose Unterwerfung und Gehorsam außerhalb der Grenzen jeder Vernunft verlangt, verachtet sie auch die Demokratie im gleichen Maße, in dem sie Frauen und Homosexuelle (also ziemlich viele) verachtet und strebt deshalb stets eine Theokratie und die Vergrößerung der Macht und des Status des Klerus an.

Die öffentliche Religion existiert einzig zum Nutzen des Klerus sowie der Klerus einzig zum Nutzen des Klerus existiert – das ist der entscheidende Punkt, den es zu verstehen gilt. Persönlicher Glaube, Spiritualität oder wie immer man es nennen will, bedarf keiner Verwaltung oder Regelung durch eine privilegierte Klasse klerikaler Faschisten, wohingegen die öffentliche Religion nicht nur vom Klerus abhängig ist, sondern auch umgekehrt: sie bedingen einander und können ohne einander nicht existieren und eigentlich ist keines von beiden notwendig.
Und weil die Kleriker das natürlich wissen, geht es in ihrer armseligen Religion auch nur um Schuld, Unterwerfung und Gehorsam, nicht aber um Aufklärung oder gar Erleuchtung, das wäre ja gelacht! Das wäre das Letzte was sie wollen, denn aufgeklärte Menschen brauchen keinen Klerus.

Was denken Sie wohl, warum der Papst seinen Katholiken sagte: „Gehorsam gegen die Doktrin der Kirche ist die Grundfeste Eures Glaubens!“? Nicht die Bergpredigt, nicht „liebe Deinen Nächsten“, nein, Gehorsam ist die Grundlage. Natürlich, es muß so sein, denn sonst würden sie am Ende noch in ihre eigenen Herzen blicken und das wollen diese Parasiten um jeden Preis verhindern, denn genau da befindet sich auch der Bullshit-Detektor.

Ich habe schon viele Bezeichnungen für den Klerus gehört, „Himmelspiloten“, Vampire mit Hundehalsband oder, eine meiner liebsten, „Kopfläuse der Menschheit“, aber ich finde, daß keine davon der wahren Frevelhaftigkeit seiner Profession gerecht wird, die in meinen Augen in der vorsätzlichen Irreführung der Menschen besteht. Wie Alchemisten, die sich darauf spezialisiert haben, Gold in Blei verwandeln, strebt der Klerus danach, so viel Kreativität und Vergnügen wie möglich zu eliminieren, um das menschliche Erleben effektiv zu neutralisieren und uns einzureden, daß dieses Leben, das wir haben, nicht gut genug sei.

Er maßt sich moralische Autorität an, obwohl die Geschichte seiner Taten zeigt, daß die Worte „Religion“ und „Moral“ ebensowenig im selben Satz zu suchen haben, wie die Worte „Schöpfung“ und „Wissenschaft“ oder „Islam“ und „Bildung“ oder „biblisch“ und „sinnvoll“. Tatsächlich ist die einzige Moral, die ein gesunder Mensch der Religion entnehmen kann, daß man nichts glauben sollte, das man in Büchern liest.

http://hpd.de/node/17056

Gruß Hubert

Veröffentlicht 11. November 2013 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Religionskritik

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Die Arroganz des Klerus – Teil 2   Leave a comment

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Von Pat Condell

Und immer wenn ein älterer Kleriker in den Medien zitiert wird, gibt er sich die größte Mühe, säkulare Meinungen als eine Form von Extremismus darzustellen, wo sie, die Kleriker, doch die wahren Extremisten sind, die darauf bestehen, daß wir unseren eigenen Sinnen mißtrauen, um stattdessen einen Haufen unbeweisbarer Absurditäten nicht nur zu akzeptieren, sondern auch noch viele Aspekte unseres Lebens bestimmen lassen. Wie viel extremer kann es noch werden? Und dabei es gibt keine Tiefen, zu denen diese Leute nicht herabsinken würden um ihr beschissenes Dogma stützen.

Kondome zum Beispiel. Wir alle wissen, daß die katholische Kirche Geburtenkontrolle nicht besonders mag (was irgendwie seltsam ist, da sie ja sonst auf jede andere Form von Kontrolle abfährt), aber wissentlich falsche Informationen über lebenswichtige Zusammenhänge an Personen auszugeben, die eigentlich gehorchen müssen, so wie es der Papst vor ein paar Monaten getan hat und wie es der katholische Klerus regelmäßig in Afrika tut*, ist zynisch, unmenschlich und sollte wie versuchter Mord behandelt werden.

Jede öffentliche Äußerung eines erfahrenen Klerikers dient dazu, uns zu entmachten und weiter von dem Planeten, dem wir unser Leben verdanken, zu entfremden, weil sie nicht wollen, daß wir auf irgendeine Weise „geerdet“ sind. Also erzählen sie uns, daß wir nicht einmal in diese Welt gehören. Daß wir viel zu gut für diesen sündenvollen Ort wären, weil wir ach so heilig und besonders wären. Na klar! Wir sind so besonders, daß wir unser ganzes Leben damit verbringen sollen, uns auf Knien für etwas zu entschuldigen, womit wir rein gar nichts zu tun hatten.

Was glauben Sie, warum all das Gute, von dem die Religionen künden, in der Zukunft stattfinden soll und nicht in der Gegenwart? Also nicht zum Zeitpunkt, zu dem man tatsächlich in Kontakt mit der Wirklichkeit ist und zu dem man irgendetwas ausrichten kann. Nein, der ist reserviert für Gebet und Buße und für die Verachtung des menschlichen Daseins. Es wäre also viel besser, wenn man sich auf jene sagenhafte Zukunft konzentriert und während man darauf wartet, daß sie endlich anbricht (d.i. darauf wartet, daß das eigene Leben endet, damit sie endlich anbrechen kann), gibt es ja wohl keinen besseren Augenblick als die Gegenwart, um auf die Knie zu sinken und ein paar Gebete zu sprechen und Buße zu tun, oder? (Sie wissen ja, man kann das nie genug tun).

Aber wo Sie schon da unten knien und sich, wie üblich, für Ihre Existenz entschuldigen, können Sie sich doch einen Augenblick Zeit nehmen und mir eine Frage beantworten, die auf der Hand liegt: wer profitiert eigentlich von Ihrem Glauben im Hier und Jetzt, wo es wirklich zählt? Wer sahnt den irdischen Lohn dafür ab, im Gegensatz zum weniger greifbaren, himmlischen Lohn im Glücklich-und-zufrieden-bis-an-ihr-Ende-Land, das man Ihnen verheißen hat?
Lassen Sie mich Ihnen dazu eine Frage stellen: Wie viele Menschen kennen Sie, die in einem Palast leben? Nur einige wenige, oder? Wie viele von denen sind christliche Kleriker und was zur Hölle glauben Sie, daß die dort zu suchen haben?

Kein Zweifel, jeder Kleriker der in einem Palast lebt, hat Jesus’ Absicht und Botschaft kilometerweit verfehlt und man braucht kein Theologe zu sein, um das zu verstehen, sogar ein Kind würde einsehen, daß ein solcher Mann die Botschaften, die er anderen predigt, zu verstehen nicht einmal begonnen hat. Er agiert nur in einer Rolle, gleich einem trainierten Affen. Er ist nicht im entferntesten qualifiziert, die Position, die er innehat, zu bekleiden und während er es dennoch tut, würdigt er sie bis zur Bedeutungslosigkeit herab.

http://hpd.de/node/17056

Gruß Hubert

Veröffentlicht 11. November 2013 von hubert wenzl in Kirchenkritik, Religionskritik

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Alan Posener – Bendedikts Kreuzzug   Leave a comment

Hier eine Rezension des Buches „Benedikts Kreuzzug – Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft“, von Alan Posener, die ich höchst aufschlussreich über den Charakter des Herrn Ratzinger finde. Auch einige wesentliche Aussagen des Noch-Papstes kann man darin finden.

Alan Posener – Bendedikts Kreuzzug

Alan Posener untersucht in diesem Buch das Denken und daraus folgende Handeln des aktuellen Papstes und stellt zwangsläufig fest:

Benedikt will zurück in eine Zeit vor der Aufklärung. Posener spricht von einem “Rollback” der katholischen Kirche.

Während es deutsche Postillen gibt, die “Wir sind der Papst” titeln, machte sich der Autor die Mühe, hinter die Worte Ratzingers zu schauen. Er zeigt auf, zu welch erstaunlichen Umdeutungen und Neudefinitionen Ratzinger greift, um zu “beweisen”, dass Vernunft Glaube ist. Bereits Ratzingers Interpretation des ersten Bibelsatzes ist ein Hinweis darauf, wessen Geistes Kind dieser ist. So begründet Ratzinger “Logos” mit der “Vernunft Gottes” und bastelt sich so die Überzeugung, dass der Glaube also Vernunft sei.

Wenn das nicht so gnadenlos gefährlich wäre, wie die Geschichte der katholischen Kirche in den letzten Jahrhunderten zeigte, wäre es einfach nur lächerlich. Ratzinger nutzt sehr berechnend die modernen Medien, um seine vormodernen Lehren zu verbreiten.
Ich habe Mitgefühl mit Posener, der sich durch die Berge an Schriftlichem wühlen musste, die Ratzinger bzw. Benedikt XVI. im Laufe seines Lebens produzierte. Es ist sehr schwer, dieses verquaste Zeug zu lesen. Zumal, wenn man so ziemlich jedes Wort anders bewerten muss, als Ratzinger es aufschrieb. Denn der Mann ist unter anderem deshalb so gefährlich, weil er sich auszudrücken weiß. Allerdings muss man – wie Posener es tat – diese Worte in den Zusammenhang mit Benedikts Denken setzen und einordnen.

Wenn Ratzinger es für revolutionär hält (und das von vielen Medien zitiert wird), dass er mit dem schiitischem Islam in einen Dialog trat, dann muss man sich die Frage stellen: wer redet hier mit wem. Denn der Vatikan redete nicht mit Vertretern des Islam, sondern mit Vertretern der theokratischen Regierung Irans. Auch an diesem Beispiel stellt Posener klar, welch Ähnlichkeiten es im Denken eines Ratzinger und den Machthabern totalitärer Systeme gibt.
Benedikts Traum ist die Errichtung eines Gottesstaates. Darin ist er sich mit dem Regime in Iran einig. Das überwindet dann tatsächlich die Grenzen der Religionen. Denn es geht gegen den gemeinsamen Feind: die Aufklärung.

So wundert es nicht, dass Ratzinger über eine “Diktatur des Relativismus” schwadroniert, wenn er die pluralistische Gesellschaft meint. Demokratie ist seinen Wertvorstellungen grundsätzlich fremd.

Posener gönnt all den bekannten skandalösen Äußerungen Benedikts ein eigenes Kapitel.

Beginnend mit Benedikts Rede in Auschwitz, bei der er seinen latenten Antisemitismus sehr deutlich Ausdruck verlieh, als er dem jüdischen Volk – resp. der jüdischen Glaubensgemeinschaft – mitteilte, dass sie den Holocaust selbst provoziert habe. Von daher wundert es auch nicht, dass Ratzinger die Pius-Brüderschaft wieder in “den Schoß der Kirche” zurückholte.

Als Benedikt verkündete, dass die prokolumbianischen Völker sich nur nicht bewusst waren, dass sie auf “die Erlösung” durch die katholische Kirche warteten;

als er den an AIDS krepierenden Afrikanern mitteilte, dass Kondome sie nicht schützen würden sondern im Gegenteil dies nur eine gottgegebene Moral könne- da war der Aufschrei westlicher Medien groß. Doch die gleichen Medien und Macher feiern Benedikt als “großen Erneuerer” der Kirche.

Sie feiern einen Mann, dessen Ziel es ist, die universellen Menschenrechte abzuschaffen und an deren Stelle eine theokratische Diktatur zu setzen. Sie feiern einen Papst, dessen erklärtes Ziel es ist, die minimalen Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils zurückzunehmen. Jemanden, dem es am liebsten wäre, die Erde wäre wieder eine Scheibe.

Posener macht sehr deutlich, dass Ratzinger vor allem für Eines steht: für Wissenschaftsfeindlichkeit und für eine Umschreibung der Geschichte, die zum Beispiel den Deutschen jegliche Schuld am Genozid der Juden nimmt. Er steht für eine Sexualmoral, die wider die Natur ist, für ein Frauenbild, das eher dem der Wahabiten entspricht, aber nicht der Moderne. Er sucht die Nähe zu den Kreationisten (würde aber auch gern auf diese verzichten und allein die Bibel als alleiniges Lehrbuch etablieren).

Für mich stellte sich bei der Lektüre des Buches immer wieder eine Frage: wie konnte Ratzinger in einer Zeit der Aufklärung aufwachsen und völlig frei von deren Gedanken sein? Wie kann man in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts seine Bildung erhalten, um dann im einundzwanzigsten Lehrmeinungen zu vertreten, die einer Zeit vor dem dem sechzehnten entsprechen?

Alan Posener ist überaus kritisch, ohne jedoch polemisch zu sein. Mir kommt es so vor, als würde der Autor Ratzingers Werke und Werte sezieren – ohne dabei selbst zu werten. Das ist oft nicht einmal nötig und gelingt natürlich nicht immer. Ist aber immer stilsicher und pointiert. (Der Autor hat über seine Gründe für das Buch ein interessantes Interview bei Telepolis gegeben.) Für all Jene, die sich nicht von den “meinungsBILDenden” Medien vorschreiben lassen wollen, was und wie sie zu denken haben: unbedingt lesenswert!

Alan-Posener-Bendedikts-Kreuzzug

Nachtrag.
Wie inzwischen wirklich der letzte Idiot weiß, tritt Benedikt XVI ja am 28.02.2013 zurück. Die Medien überschlugen sich ja in Lobhudeleien des ach so intellektuellen Papstes und trompeteten den Rücktritt von früh bis spät hinaus in alle Welt.
Welche Probleme diese hauptsächlich mit sich selbst und dem imaginären Gott beschäftigten Kuttenträger noch haben zeigt der folgende kurze Beitrag:

„Was geschieht mit den roten Schuhen des Herrn Ratzinger? Was mit seinem Siegelring? Und darf er weiterhin weiße Klamotten tragen?“

Die roten Schuhe Benedikts

Fragen, die die Welt bewegen.


© REUTERS

http://www.faz.net/aktuell/politik/papst-ruecktritt/papst-ruecktritt-papsterklaerer-in-erklaerungsnot-12070220.html

Gruß Hubert

Michael Schmidt-Salomon bei M. Illner   Leave a comment

Islamkritik von Michael Schmidt Salomon

Zusammenschnitt der Aussagen von Michael Schmidt-Salomon in der Sendung Maybritt Illner mit dem Titel „Kreuzzug 2010 – Gehört der Islam wirklich zu Deutschland?“ vom 14. Oktober 2010

Michael Schmidt Salomon erkärt, dass konfessionsfreie Menschen in Deutschland entsprechend ihrer großen Anzahl nicht gebührend berücksichtigt werden. Sie sind laut MSS die größte Bevölkerungsgruppe. Diese wurden von Bundespräsident in seiner Rede nicht genannt.

Michael Schmidt-Salomon bei Maybritt Illner

 

Veröffentlicht 25. Juli 2012 von hubert wenzl in Uncategorized

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