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Schafschlächter dringen in Streichelzoo ein und schlachten Schafe   Leave a comment

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Wieder mal Unglaubliches wie mit Tieren umgegangen wird. Es fehlt jedes Mitgefühl für Mitlebewesen.

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Zum zweiten Mal binnen drei Wochen ist in Berlin ein Schaf aus einem Streichelzoo von Einbrechern geschlachtet worden. Am Sonntagabend seien zwei Männer beim Verlassen des Tiergeheges im Volkspark Hasenheide erwischt und festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Bei ihnen wurden ein blutverschmiertes Messer und ein Schafsbein in einem Rucksack gefunden.

Quelle Salzburger Nachrichten – http://www.sn.at

Aus der FAZ

In einem Berliner Streichelzoo können Stadtkinder mit verschiedenen Tierarten in Berührung kommen. Für Empörung sorgen jedoch Fleischdiebe, die dort nachts ihr Unwesen treiben.

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Attacke im Streichelzoo : Schafschlächter auf frischer Tat ertappt

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen haben Einbrecher in einem Streichelzoo in Berlin-Neukölln ein Schaf geschlachtet. Weil ein Zeuge am Sonntagabend Tierschreie hörte und die Polizei rief, erwischten Beamte zwei Tatverdächtige beim Verlassen des umzäunten Geländes, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Einer der Männer hatte ein blutverschmiertes Messer bei sich, in der Nähe lag ein Rucksack mit einem Schafsbein und ebenfalls blutverschmierten Handschuhen. Im Schafsgehege des Streichelzoos im Volkspark Hasenheide entdeckten die Polizisten ein Schaf mit durchtrennter Kehle und abgetrenntem Bein.

Gegen die beiden Männer wird nun wegen schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Ob sie auch für die Tötung eines trächtigen Schafes in dem Streichelzoo Ende Januar in Frage kommen, müssten die weiteren Ermittlungen zeigen, so der Polizeisprecher. Die beiden Männer sind laut Angaben nicht in Berlin gemeldet. Offen war zunächst, ob es sich um Obdachlose handeln könnte, die das Tier essen wollten – oder ob sie ein anderes Motiv hatten. In der Hasenheide übernachten immer wieder vereinzelt Obdachlose.

Schon das erste getötete Schaf hatte in Berlin für Empörung gesorgt. „Fell, Beine und Kopf wurden abgetrennt, der Torso ausgenommen, alles zurückgelassen. Das herausgetrennte essbare Fleisch fehlte“, schilderte Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) den Vorfall bei Facebook. „Ich kann nicht nachvollziehen, wie Menschen dazu kommen, so etwas zu tun.“ Die Täter sollen damals nach Medienberichten insgesamt zwei Schafe über den knapp zwei Meter hohen Zaun des Streichelzoos geworfen haben, eines überlebte verletzt.

Falls die Täter aus Hunger handelten, wäre es nicht die erste derartige Tat in Berlin. Beispielsweise hatten Obdachlose im Jahr 2016 im Tiergarten Schwäne und andere Vögel gefangen und gegessen. Laut einem damaligen Bericht des „Tagesspiegel“ hatten dort zumeist EU-Bürger ohne Sozialhilfeansprüche in wilden Camps gelebt.

Giftköder für Hunde auslegen – sind das Menschen?   Leave a comment

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Getötete Hunde in Reinickendorf – Giftköder

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https://www.4shared.com/video/9zYXXzLuei/Gettete_Hunde_in_Reinickendorf.html
https://www.4shared.com/web/embed/file/9zYXXzLuei
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Es ist unglaublich welche Menschen es gibt, wobei es mir schwer fällt sie Menschen zu nennen, bei diesen miesen Eigenschaften, die sie haben. Es ist absolut niederträchtig Hunde mit einem Köder zu vergiften. Solche Menschen möchte ich wohl eher dem menschlichen Abschaum zurechnen. Welche Strafe für solche Individuen gerecht wäre überlasse ich jedem selbst, ich wüsste jedenfalls welcher Strafe ich so einem Ungeheuer zuführen würde.
So ein Monster ermordet ja einen Hund hinterhältig und grausam, und fügt der ganzen Familie enormes Leid zu.
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Hier ein Auszug aus rbb

In den vergangenen Tagen sind sieben Hunde durch Giftköder am Tegeler See getötet worden. Berlins Justizsenator warnt jetzt nicht nur Hundehalter, sondern auch Eltern vor solchen Ködern. Den oder die Täter zu ermitteln sei aber schwierig.

Am Freitagmittag ist bereits der siebte Hund gestorben, nachdem er einen am Tegeler See ausliegenden Gitftköder gefressen hat. Tierarzt Kai Rödiger, dessen Praxis nur wenige Autominuten vom Tegeler See entfernt liegt, konnte dem Vierbeiner nicht mehr helfen. Rödiger sagte der rbb-Abendschau, dass er in den vergangenen Tagen sechs Hunde mit akuten Vergiftungs-Symptomen behandelt habe. „Sie waren matt, teilweise zittrig, die Zunge ging ins bläuliche, sie hatten teilweise Schaum vor dem Maul. Einer verstarb schon auf dem Weg hierher, andere verstarben teilweise innerhalb von 20 bis 30 Minuten“, berichtet der Veterinär.

Das innerhalb des Auftretens des ersten Symptoms bis zum Tod nur so eine kurze Zeitspanne vergehe, sei sehr, sehr ungewöhnlich, sagte Rödiger. Am Tegeler See hängt inzwischen ein Schild mit einer offiziellen Warnung, Hunde vom Fressen unbekannter Materialien fern zu halten. Diese lebensbedrohliche Gefahr für Vierbeiner hat sich inzwischen bei vielen Anwohnern des Sees herumgesprochen. „Ich gehe mit meinem Hund nicht mehr hierher“, sagte ein Spaziergänger dem rbb.

[…]

27 Giftköder-Funde in Berlin dokumentiert

In den vergangenen Jahren hat es in Berlin immer wieder Vorfälle mit Giftködern gegeben. Da es bisher an den „unterschiedlichsten Ecken der Stadt“ vorgekommen sei, sieht der Justizsenator in den jetzigen Vorfällen keine Serie. „Wir vermuten, dass das einzelne sind, die das immer wieder machen“.

Im Giftköderatlas des Berliner Senats wurden innerhalb eines Jahres 27 nachgewiesene Funde veröffentlicht.
Giftköderatlas:   http://www.berlin.de/lb/tierschutz/service/giftkoederatlas/

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Giftköder für Hunde auslegen – sind das Menschen?

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Empfohlene Verhaltensweisen

– Tiere am besten anleinen (insbesondere in Ufernähe)
– Beobachten ob die Tiere etwas vom Boden aufnehmen
– bei kleinstem Verdacht, sofort einen Tierarzt kontaktieren

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Gruß Hubert

Kirchensteuer – Der Fall des Franzosen Thomas Bores in Berlin   Leave a comment

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Die katholische Kirche in Deutschland kassiert die Kirchensteuer von Leuten, die zum Beispiel von Frankreich kamen, wie zum Beispiel von Thomas Bores. Er hatte im Bürgeramt „Keine Religion“ angekreuzt und präsentierte sich als „Atheist aus Überzeugung“. Nach zahllosen Telefonaten stellte sich heraus, dass sich das Bischöfliche Ordinariat von der französischen Diözese den Taufschein schicken hatte lassen und den staatlichen Behörden mitgeteilt, dass Bores Katholik sei. In Frankreich gibt es keine Kirchensteuer.
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„Somit hat die französische katholische Kirche, unter Missachtung der EU-Richtlinie 95/46/EG … meine persönlichen Daten der deutschen katholischen Kirche geschickt, um mir Geld aus der Tasche zu ziehen.“
Thomas Bores
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Der Kirchensteuerpflicht kann sich der Franzose nur entziehen indem er aus der Kirche austritt. Die kath. Kirche interessiert es nicht ob jemand Atheist, antiklerikal oder sonst was ist. Sie will nur an das Geld ran. Ja ja, Kirche und Geld.

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BERLIN. (hpd) Thomas Bores ist aus Frankreich nach Berlin gezogen. Nach einiger Zeit stellt er fest, dass ihm Kirchensteuern vom Gehalt abgezogen wurden. Seinen Protest dagegen dokumentiert er in seinem Blog. Der hpd veröffentlicht diesen Artikel hier in deutscher Übersetzung.
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Als ich in Berlin ankam, musste ich mich beim für Bürgeramt anmelden, das ist ein ganz normales und obligatorisches Verfahren für jeden Neuling. Während der Registrierung werden Sie nach Ihrer Religion gefragt. Atheist aus Überzeugung und hatte noch nie was mit der Kirche zu tun – außer meiner Taufe (für die ich nicht verantwortlich bin) habe ich „Keine Religion“ angekreuzt. Wenige Monate später erhielt ich einen Fragebogen von der Kirchensteuerstelle Berlin (Finanzamt). Grob gesagt wurde ich gefragt, ob ich sicher bin, Atheist zu sein (Katechismus? Nein! Religiöse Heirat? Nein! etc.). Ich bestätige, dass ich mit Sicherheit Atheist bin. Ich fand das Formular sehr aufdringlich und glaubte aber, dass sie mich nun zumindest in Ruhe lassen. Ein schwerer Irrtum.
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Januar 2015: Mein Fahrrad wurde im Dezember gestohlen, ich kaufe ein neues, dass viel Geld kostet und überprüfe deshalb mein Girokonto. Und überraschenderweise fehlen fast 550 Euro bei meinem Gehalt. Ich denke, dass dies ein Fehler bei der Lohnsteuerklasse ist, wie schon einmal geschehen. Ich schicke eine E-Mail an die Sachbearbeiterin der Personalverwaltung meiner Firma. Sie erzählt mir, dass ich jetzt Kirchensteuer zu bezahlen habe und dass ich eine Nachzahlung für 2014 habe. Mein Herz rast, ich schwitze, ich werde wieder mit der deutschen Bürokratie konfrontiert, Ich weiß, dass ich vor einem der größten Langstrecken-Rennen meines Lebens stehe.

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Entgeltabrechnung mit Kirchensteuer

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Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen und rufe das Finanzamt meines Bezirks an und fordere sie auf, diesen Fehler sofort zu korrigieren. Damit fängt mein Kreuzzug mit der deutschen Bürokratie an. Ich fühle mich wie Asterix und Obelix bei den 12 Prüfungen um den Passierschein A–38 zu erlangen um aus dem verrückten Haus zu kommen. Eine kurze Zusammenfassung :

  1. Finanzamt Prenzlauer Berg, hat keine Ahnung und verweist mich an die Kirchenstelle beim Finanzamt Prenzlauer Berg.
  2. Kirchenstelle Prenzlauer Berg informiert mich, dass ich als Mitglied der katholischen Gemeinde angemeldet bin und schickt mich zur Kirchensteuerstelle Berlin
  3. Die Dame der Kirchenstelle sagt mir, dass ich getauft bin und Kirchensteuer zu zahlen habe. Eine sehr unangenehme Frau, die mir sagt, dass es nicht anders sein kann. In diesem Moment bin ich schon bei den religiösen Instanzen und sage mir, die sind dabei, mich auf den Arm zu nehmen.
  4. Zurück zum Finanzamt Prenzlauer Berg. Die schicken mich zum Bundesministerium für Finanzen.
  5. Das Bundesministerium für Finanzen sagt mir, ich muss das mit dem Bürgeramt regeln, da wo ich mich angemeldet habe.
  6. Das Bürgeramt informiert mich, dass sie vom Erzbischöflichen Ordinariat Berlin informiert wurden, dass ich der katholischen Religionsgemeinschaft angehöre?!

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Ich fühle, dass das Ende naht, ich rufe das Erzbischöfliches Ordinariat Berlin an, damit diese Geschichte endlich beendet wird. Doch da erfahre ich völlig überraschend, dass die Diözese in der Stadt in Frankreich, wo ich getauft wurde, der katholischen Kirche Berlin auf Anfrage hin meinen Taufschein geschickt hat und somit bin ich entsprechend der deutschen Gesetzgebung kirchensteuerpflichtig. Mein Geld bekomme ich nicht zurück, die haben mich an der Angel.
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Somit hat die französische katholische Kirche, unter Missachtung der EU-Richtlinie 95/46 / EG über den Schutz personenbezogener Daten, auf einfache Anfrage hin meine persönlichen Daten, ohne mich zu informieren, der deutschen katholischen Kirche geschickt, um mir das Geld aus der Tasche zu ziehen.
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Die deutsche katholische Kirche führt also derzeit Untersuchungen über Ausländern, vor allem Franzosen durch, um zu versuchen, dass sie Kirchensteuer zu zahlen haben. Wie machen sie dies genau, wie leicht erhalten sie diese Informationen über Ausländer, ich weiß es nicht, aber es läuft mir kalt den Rücken runter. Es ist schockierend, vor allem für uns, Franzosen, die in einem säkularen Staat erzogen wurden.

Die Fragen, die ich mir stelle:

  • darf die französisch Kirche so einfach die EU-Richtlinie 95/46 / EG über den Schutz personenbezogener Daten übergehen, kann sie zur Rechenschaft gezogen werden?
  • Ist das nicht eine Form von Dumping ? Wie kann die deutsche Kirche so fast 600 Euro einbehalten ohne die betroffene Person vorab zu informieren?
  • Ist meine französische Taufe in Deutschland gültig? In dem Wissen, dass die Verbindung Kirche/Staat unterschiedlich ist ?

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Offenbar ist die einzige Möglichkeit, so ein Missgeschick zu vermeiden, sich aus den Taufregistern in Frankreich streichen zu lassen, was ich jetzt angestrebt habe. Ich werde diesen Artikel aktualisieren, sobald dieser Prozess zu Ende ist, falls ich es schaffen sollte!
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Wenn Sie – wie in meinem Fall – bereits bezahlt haben, können Sie dies Geld vergessen. Um den monatlichen Kirchensteuerabzug zu stoppen, muss man zum nächstliegenden Amtsgericht und aus der Kirche austreten, das kostet in Berlin 30 Euro. (Für weitere Informationen: http://www.kirchenaustritt.de/.
Folgende Dokumente nicht vergessen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass), Anmeldung (Anmeldung im Bezirk Rathaus) und Heiratsurkunde (wenn verheiratet).)
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Ich habe den Abgeordneten für die Auslandsfranzosen für den Wahlkreis Deutschland, Mittel- und Osteuropa, Pierre-Yves Le Borgn‘ kontaktiert. Er hat mir seine Unterstützung zugesagt und schriftlich das Büro des Außenminister Laurent Fabius informiert. Hoffentlich erreicht es dann die Ohren unserer deutschen Freunde und kann geklärt werden.

Kirchensteuer – Der Fall des Franzosen Thomas Bores in Berlin

Siehe auch:

Grenzenlose Kirchensteuer-Abzocke in Berlin

http://www.ibka.org/kirchensteuer-abzocke-berlin

Pressekonferenz zum Fall Thomas Bores

http://www.ibka.org/presse15/kirchensteuer-berlin-bores
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Gruß Hubert

Die verhängnisvoll Politik des Westens   1 comment

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Es ist schon sehr zum wundern, dass man in Berlin, Brüssel und in den USA an Poroschenko festhält, obwohl dieser mit der so genannten Anti-Terror-Operation in der Ostukraine gezielt gegen Zivilisten vorgeht und dort mit dem Einsatz von schweren, auch geächteten Waffen, ein Massaker nach dem anderen anrichtet. Das ist keine Anti-Terror-Operation, sondern das ist eine Terror-Operation.

Das Problem der aktuellen Diskussion über die Ukraine-Krise ist hauptsächlich, dass keine echte Diskussion mehr stattfindet. Es gibt nur noch eine vorfestgelegte Abfolge von Eskalationsschritten, die ins Verderben führen, wenn nicht entweder Russland oder der Westen einlenkt. Ich spreche an dieser Stelle nicht von Kiew und der Regierung Poroschenko, weil ich nicht in Kiew sitze, sondern in Berlin.

Solange Berlin auf dem Kiewer Auge blind bleibt und sich einem, hauptsächlich durch Washington erzwungenen, Konsens unterordnet, der die schlechteste aller Möglichkeiten, eine Sanktionsspirale, als Antwort auf den eskalierenden Konflikt in der Ukraine, verfolgt, gibt es keine Chance für echte Diskussionen. Dies wird auch durch die, bis zur Unerträglichkeit, einseitige mediale Berichterstattung gespiegelt.

Das Problem ist, dass nicht gesagt werden darf, was gedacht wird. Dadurch geht jede gedankliche Flexibilität verloren.

Auch wenn zunehmend die Destruktivität der Anti-Terror-Operation Poroschenkos für die Menschen im Osten des Landes deutlich wird, wenn sich Hinweise häufen, dass in der Ukraine radikalisierte, nationalistische und ultranationalistische Kräfte ursprünglich gemäßigte Politiker, zu denen auch Poroschenko zählte, vor sich her treiben, gibt es im Westen kein Umdenken!

Nicht einmal die extremsten Akteure, das Bataillon Asow das durch den Oligarchen Kolomoijskij aufgestellt und finanziert wurde und derzeit im Brennpunkt der Auseinandersetzung in der Region Mariupol involviert ist, kommen in unserer medialen und politischen Diskussion in nennenswertem Umfang vor.

Man muss die Augen schon sehr fest verschließen, um nicht zu erkennen, dass diese Truppen mit abgewandelten SS-Symbolen kämpfen.

Es geht nicht darum die russische Aggression klein zu reden!

Russland aber, hat keinesfalls die Rolle eines Akteurs, der die Fäden in der Hand hält. Moskau reagiert!

Putins Gegenrevolution im Osten” war die Reaktion auf den Umsturz der Regierung Janukowitsch der aus Moskaus Sicht klar durch rechtsnationalistische paramilitärische Gruppen erreicht wurde. Es gibt fern von russischer Propaganda in der nüchternen Betrachtung der Ereignisse auf dem Maidan genug Anhaltspunkte dafür.

Dies konsequent zu übersehen und zu ignorieren, war ein erster großer Fehler in den westlichen Medien und der westlichen Politik.

Der zweite Fehler ist nun, dass die Legitimation von Poroschenkos Anti-Terror-Operation im Donbas vom Westen weiter gestützt wird, obwohl der Kampf Kiews sich auch gegen die Zivilbevölkerung richtet. Der Einsatz von Splittergranaten, die Einkesselung von Großstädten und der gezielte Entzug von Lebensgrundlagen für die Bevölkerung, die in diesen Städten lebt, ist keine Anti-Terror-Operation mehr, es ist eine Terror-Operation.

Nicht einmal eindeutigste Berichte des internationalen Roten Kreuzes aber können die „westliche Meinungsfront“ davon abbringen hierfür direkt Putin verantwortlich zu machen, obwohl Poroschenko ganz offensichtlich der Täter ist, der diese Strategie der Entvölkerung der Donbas-Zentren verfolgt. Dazu gehört schon eine ganze Portion Verblendung.

Noch nicht einmal der „Wink mit dem Zaunpfahl“, der russische Hilfskonvoi für Lugansk wurde vom Westen verstanden. Man folgte lieber der absurden Kiewer Argumentation, es handele sich um Waffenschmuggel für die Separatisten oder gar um eine getarnte Invasion.

Die Überlegung, dass Moskau ernsthaft etwas für diese belagerten Städte und ihre Bevölkerungen tun wollte, wurde gar nicht erwogen.

Putin könne ja einfach die Separatisten zurückpfeifen und schon sei alles gut.

Die Tatsache, dass zwei Drittel und mehr der Kämpfer im Osten des Landes Ukrainer sind, spielt dabei offensichtlich ebenso wenig eine Rolle, wie die Überlegung, dass Moskau das, was der Westen nicht sehen will, überdeutlich sieht, nämlich eine Bedrohung der russischsprachigen und russlandorientierten Bevölkerungsteile, die wenigstens eine Unterdrückung, wie in den baltischen Staaten Lettland und Litauen, schlimmstenfalls aber eine Vertreibung zur Folge haben kann. Der Westen ist auf diesem Auge vollkommen blind.

Natürlich geht es auch um Einflusspolitik. Aber wenn EU und USA dies Russland vorwerfen, warum verleugnen sie so hartnäckig die massive Einflussnahme, die sie dort betrieben haben und jetzt verschärft betreiben? Das geht bis hin zu einer Aufteilung wichtiger industrieller Ressourcen und Pipeline-Netzes des Landes unter amerikanischen und europäischen Unternehmen im Rahmen des geplanten IWF-Programmes.

Was bitte, soll der Kreml dazu sagen? Im Osten des Landes finden sich die meisten russischen Unternehmen, von dort finden die intensivsten Wirtschaftskooperationen und Warenströme zwischen den Ländern statt, von der für Russland wichtigen Militärtechnologie, die dort produziert wird, ganz zu schweigen.

Soll Moskau jetzt seine Sicherheitsinteressen einfach vergessen, weil es erkannt hat, dass nur Russland böse ist und der Westen gut?

Es ist eine westliche Haltung, die den offiziellen Meinungskampf gewonnen hat, die bar jeder Empathie für Russland mit den primitivsten Feinbildern und „Schwarz-Weiß-Malereien“ auskommt. Auf der Grundlage eines solchen (nicht vorhandenen) Diskurses, lässt sich keine Politik gestalten, die zum Frieden führt!

Statt absurde Etiketten für „Putin-Versteher“ zu verteilen, muss sich zumindest Berlin, das in diesem Konflikt unglaublich viel zu verlieren hat, der Wirkung seines einseitigen Engagements für eine zweifelhafte Putsch-Regierung, die nur schwach legitimiert ist und erhebliche Menschenrechtsverletzungen begeht, um das Land militärisch unter Kontrolle zu bekommen, bewusst werden.

Die Aufforderung Russlands, Poroschenko zu mäßigen und eine echte Verhandlungsbereitschaft mit den Aufständischen Im Osten zu bewirken, geht an die EU und besonders an Berlin. Wenn Berlin nicht begreift, dass es Druck auf Poroschenko ausüben muss, befindet es sich in derselben Zwickmühle wie Moskau. Man hat sich einseitig für eine Seite entschieden und wird nun von der Dynamik des Konfliktes mitgerissen.

Das kann keine gute Politik sein.

Besser wäre es, die Distanz zu den Kiewer Machthabern wieder herzustellen und auf eine internationale Lösung des Konfliktes unter Einbeziehung aller Beteiligten zu drängen, während man von einseitigen Kampfmaßnahmen und Vorverurteilungen von Positionen, auch der russischen Position, absieht! Nur so kann der Westen auch gegenüber Moskau seine Glaubwürdigkeit zurückbekommen, während Moskau die Chance erhält, sein militärisches Engagement für den Osten des Landes zurückzufahren, weil es nicht fürchten muss, dass Kiew in diesem Falle die Ost-Ukrainischen Städte komplett zusammenschießt.

Der Schlüssel zur Lösung der Krise liegt in einer Umorientierung des Westens, insbesondere Berlins. Der Druck für Verhandlungen muss steigen.

Berlin und der Westen müssen hierbei Druck auf Kiew ausüben und nicht auf Moskau!

Moskau will verhandeln!
Von Sönke Paulsen, Berlin

Quelle:
http://presselinks.gedaechtnisbuero.de/?p=105

 

Gruß Hubert

Leonard Cohen – First We Take Manhattan (Alternate Version)   Leave a comment

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Leonard Cohen – First We Take Manhatten – Songtext Übersetzung:

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1) Sie haben mich zu 20 Jahren Langeweile verurteilt,
weil ich versucht habe, das System von innen heraus zu verändern.
Jetzt komme ich, ich komme, um sie zu belohnen.
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

2) Ich werde gelenkt durch ein Zeichen im Himmel
ich werde geführt durch dieses Muttermal auf meiner Haut
ich werde geführt durch die Schönheit unserer Waffen
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

3) Ich würde wirklich gerne mit dir leben, Schatz
ich liebe deinen Körper, deinen Geist und deine Kleider
Aber siehst du da die Schlange, die sich durch den Bahnhof bewegt?
Ich habs dir doch gesagt, ich war einer von denen.

4) Ah, du hast mich als Verlierer geliebt,
aber jetzt sorgst du dich, dass ich vielleicht gewinnen könnte
du weißt, wie du mich aufhalten könntest,
aber du hast nicht die Disziplin dazu.
Wie viele Nächte habe ich dafür gebetet, man möge mich mit meiner Arbeit beginnen lassen
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

5) Ich mag Ihr Mode-Geschäft nicht, mein Herr,
und ich mag diese Drogen nicht, die einen schlank halten
ich mag nicht, was meiner Schwester passiert ist
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

6) Und ich danke dir für die Sachen, die du mir geschickt hast
den Affen und die Sperrholz-Geige
ich habe jede Nacht geübt, jetzt bin ich bereit
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

7) Ah, vergiss mich nicht, ich lebte mal für die Musik
vergiss nicht , wie ich dir die Einkaufstaschen reingetragen habe,
Nun, es ist Vatertag und jeder ist verwundet
Zuerst nehmen wir Manhattan, dann nehmen wir Berlin

http://www.golyr.de/leonard-cohen/songtext-first-we-take-manhatten-136686.html

Gruß Hubert

Veröffentlicht 5. August 2013 von hubert wenzl in Musik

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Jugendlicher Gewalttäter (18 – Berlin) auf freiem Fuß gesetzt   Leave a comment

Über die gehäuft auftretende Jugendgewalt in Berlin kann man nur besorgt sein und es ist für mich schwer erklärlich woher diese Brutalität kommt, in der auf Unschuldige mit rücksichtsloser Gewalt und den Tod des Opfers in Kauf nehmend zugeschlagen oder getreten wird. Völlig unverständlich wie man dem 18-jährigen Haupttäter auf freiem Fuß setzen konnte und ihm Haftverschonung bis zum Prozess gewähren konnte, nur weil er bisher der Polizei noch nicht aufgefallen war.
Die Schwere der Tat wird hier keineswegs Rechnung getragen. Der Täter hat ja mit unvorstellbar Brutalität auf den Kopf des 29-jährigen Opfers getreten. Den Umstannd dass das Opfer überlebte hatte es nur dem mutigen Eingreifen eines 21-jährigen Touristen aus Bayern zu verdanken. Was sind das für Gründe einen Mensch fast zu Tode zu treten, nur weil er in aggressiver Stimmung war und Streit suchte? So ein Monster auf freiem Fuß zu setzen ist ein Justizskandal. Immerhin ist er mit 18 Jahren schon volljährig.

VIDEO

http://youtu.be/p9WhbEK_lnI

Auszug aus der Süddeutschen Zeitung

Gegen den Haupttäter, der das 29-jährige Opfer mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt hat, sei zwar Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Gegen Auflagen habe er jedoch Haftverschonung bis zum Prozess erhalten. Der Schüler war bisher bei der Polizei nicht aufgefallen.

[…]
Videokameras hatten den Übergriff gefilmt, die Polizei veröffentlichte die Aufnahmen. Sie zeigen, wie in der Nacht zu Samstag gegen 3.30 Uhr auf dem Bahnsteig der U6 einer der beiden den 29-Jährigen angeht. Als dieser aufsteht, schlägt der Haupttäter ihn nieder. Er fällt auf den Bauch und bleibt regungslos liegen. Der 18-Jährige tritt den hilflosen Mann mehrmals mit voller Wucht auf und seitlich gegen den Kopf.

Der Jugendliche lässt erst von dem schon Bewusstlosen ab, als sich ein 21-jähriger Zeuge einmischt. Um diesen in Schach zu halten, tritt ihm der zweite 18-Jährige in den Rücken. Dabei stürzt der Zeuge und verletzt sich leicht. Die beiden Jugendlichen flüchten.

Der Mann wurde später in einem Krankenhaus behandelt. Als Motiv für das grausame Verbrechen gab der Haupttäter laut Staatsanwaltschaft in der Vernehmung an, in einer aggressiven Stimmung gewesen zu sein. Er habe nach Streit gesucht. Laut Polizei war er betrunken. Der junge Mann muss sich nun wegen versuchten Totschlags verantworten. Dem anderen Jugendlichen dagegen „konnte keine Tatbeteiligung an dem versuchten Totschlag nachgewiesen werden, der dem Haupttäter zur Last gelegt wird“.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/jugendgewalt-in-berlin-tatmotiv-lust-auf-agression-1.1088812

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Kommentare auf xing.com
1)
Fassungslos – U-Bahn Schläger wieder auf freiem Fuß!
Es ist eine Schande für unser Land, dass sowas geschieht. Wie kann bloß ein Richter verantworten, dass solch gefährliche Kriminelle vorerst wieder frei kommen?
Sie sind 18, also erwachsen – also sollten einige Jahre Haft anstehen! Es muss in unseren Land eine umfangreiche Reform des Rechts bzw. der Rechtsumsetzes geben!

2)
Re: Fassungslos – U-Bahn Schläger wieder auf freiem Fuß!
Der junge Mann kommt aus „Gutem Hause“, da kann man schon mal beide Augen zudrücken....(Brutaler Überfall Ein Schläger aus gutem Hause) http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/brutaler-ueberfall-ein-schlaeger-aus-gutem-hause/4096486.html
Haben wir eine Mehrklassenjustiz?

http://www.xing.com/net/politik/innen-und-justizpolitik-46522/fassungslos-u-bahn-schlager-wieder-auf-freiem-fu%C3%9F-36544804

Auszüge aus dem Tagesspiegel

[…]
„Nachdem dieser Überwachungsfilm im Internet veröffentlicht wurde, stellte sich der Täter der Polizei. Ob dies auf Anraten seines Vaters – eines Juristen – geschah, ist unklar. Der Mann wollte sich auf Nachfrage am Telefon nicht äußern.“

[…]
„Die Familie des Mannes aus Tempelhof ärgert sich weniger darüber, dass der Täter wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, als über den Tatvorwurf der Justiz. Diese hat auf versuchten Totschlag erkannt und nicht auf versuchten Mord. Familie P. hat deshalb einen auf Opferrecht spezialisierten Juristen eingeschaltet. „Das war ein menschenverachtender Vernichtungswille“, sagt Jurist Thomas Kämmer. Für ihn ist die Tat versuchter Mord aus niederen Beweggründen.“

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/brutaler-ueberfall-ein-schlaeger-aus-gutem-hause/4096486.html

Gruß Hubert