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Verbot religiöser Tierschlachtungen ohne Betäubung in Dänemark: Warum „halal“ illegal sein sollte   Leave a comment

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Es ist höchste Zeit, wenn immer wieder ein Land nachzieht und das religiöse Schlachten von Tieren verbietet, wie das mulsimische  „halal“ und  jüdische „koscher“ genannte Schlachten ohne Betäubung. Es zeigt wieder einmal wieviel Leid und Unglück von Religionen für Mensch und Tier ausgeht. Ohne Religionen wäre die Welt besser dran. Religion IST die größte Manifestation von Unwissenheit und Wunschdenken, ich habe lange nachgedacht und nichts gefunden, dass dem das Wasser reicht (schreibt Mario Gruber).

In Dänemark wurde diese Woche ein Verbot beschlossen, das Schlachtungen von Tieren nach den mulsimischen und jüdischen Traditionen „halal“ und „koscher“ ohne Betäubung verbietet. Ähnliche Gesetze wurden bereits in Norwegen, der Schweiz, Polen und Schweden eingeführt – und mit weiteren Ländern kann gerechnet werden.

 

Verbot religiöser Tierschlachtungen ohne Betäubung in Dänemark: Warum "halal" illegal sein sollte

Halal Schlachtung

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Dänemarks Landwirtschaftsminister Dan Jorgensen begründete die Gesetzesänderungen diese Woche damit, dass „die Rechte der Tiere Vorrang vor Religion haben“, und kündigte an, dass religiöse Schlachtungstraditionen sich künftig anpassen müssen. Aus säkularer, humanistischer Sicht ein weiterer Erfolg und Meilenstein unserer Gesellschaft – man kann nur darauf hoffen, dass sich weitere Länder bald anschließen. Trotz internationaler Kritik an der Gesetzesänderung, darunter EU Kommissar für Gesundheit Toni Borg, meinten Vertreter beider Religionen, dass sich kaum etwas ändern würde – die Einschränkungen wären mit den Praktiken zu vereinen.

Vor ein paar Jahren war ich selbst Zeuge der muslimischen Schlachtungsmethode in einem Dorf in Malaysia. In einer Art Zeremonie versammelten sich Moslems um eine Kuh, verbanden ihr die Beine und brachten sie zu Boden. Der Hals der Kuh wurde anschließend über ein Loch im Boden platziert, ihr Blick nach Mekka gerichtet. Die Menschenmenge psalmodierte im Einklang „Allah Akbar, Allah Akbar, …“ während der Imam der Kuh den Hals aufschlitzte. Ich kann mich gut daran erinnern, wie lange das Tier danach noch röchelte, natürlich mit aufgeschlitzter Kehle, überströmt von Blut und Essensresten. Den Blick der Kuh, von Anfang bis Ende der Schlachtung, war einer von Todesangst und die Schmerzen waren sicherlich auch nicht gespielt. Zugegebenermaßen aß ich anschließend ein Steak, mein Respekt vor Religion und Kultur machte mich blind in Fragen der Ethik.
Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, dem Tier das Leid zu ersparen und es zu betäuben, antwortete der Imam, dass Allah sie aufgrund der Schlachtungsweise vor Schmerzen beschütze und sie direkt in den Himmel schicke.

(Anmerkung: unglaublich welche Geschichten oder besser Märchen da erzählt werden).

Der Glaube an das Übernatürliche leitet Menschen, die ansonsten moralisch korrekt sind, dazu, unfassbar unmoralische Taten zu begehen – im festen Glauben, dass sie damit richtig liegen. 
Während auch politische und persönliche Motive Menschen zu Gräueltaten und Fehlvorstellungen verleiten sind diese zumindest nicht realitätsfern und können durch moderne Ethik verhindert werden. Religion ist per definitionem realitätsfern – in anderen Worten, sie behauptet Dinge, die nicht der Realität entsprechen.

Wie ich bereits in einem früheren Artikel „Warum das Übernatürliche keinen Platz in der Welt hat“ schrieb, „Respekt für Kultur und Religion endet da, wo Menschen leiden“, und natürlich auch Tiere.

Die Gesetzesänderung in Dänemark und anderen Ländern ist nur zu begrüßen. Menschen und Tiere haben Rechte, Religionen nicht – und damit ist die Debatte um diese Gesetze besiegelt! 

von Mario Gruber

 

Verbot religiöser Tierschlachtungen ohne Betäubung in Dänemark: Warum „halal“ illegal sein sollte

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Gruß Hubert